Der Trakt

von Arno Strobel 
4,0 Sterne bei744 Bewertungen
Der Trakt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (550):
L

Packender Thriller, der einen in viele Irrunngen und Wirrungen führt und das Ende unvorhersehbar macht.

Kritisch (44):
SentaRichters avatar

Starker Anfang, dann wurde es zu undurchsichtig...

Alle 744 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Trakt"

'Und wer bist du wirklich?'

Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596512454
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:15.05.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 06.04.2010 bei Argon erschienen.

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    Tobias_Gleichvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Spannender psychologischer Psychothriller, den ich gerne weiterempfehlen kann.
    Psychologisch spannend geschrieben

    In dem Buch "Der Trakt" von Arno Strobel , geht es um Sibylle Aurich oder vielleicht doch nicht ? Naja, sie wacht auf und sieht wie sie in einem Bett in einem Raum ohne Fenster liegt. Außerdem findet sie keinen Schalter um eine Schwester zu rufen, dass sie wach ist. Was ihr merkwürdig vorkommt. Nach einer Weile kommt ein Arzt herein, Sibylle will sofort wissen was mit ihr passiert ist aber der Arzt will erst, das sie ihm seine Fragen beantwortet. Als sie an der Reihe ist und fragt wo ihr Mann ist, meint der Arzt es geht ihm gut, er ist vermutlich zuhause. Aber als Sibylle fragt, wo ihr Kind Lukas ist, meint der Arzt sie haben kein Kind. Sibylle wird misstrauisch und steht von ihrem Bett auf und geht zum Arzt und sagst ihm eindringlich, oh doch ich habe ein Kind namens Lukas. Der Arzt verneint wieder, nach ein paar Minuten will der Arzt gehen und Sibylle ist wütend und schlägt ihn nieder. Sie klaut ihm die Schlüssel und nachdem sie das Zimmer verlassen hat und bemerkt, das ist kein Krankenhaus, beginnt der größte Albtraum für sie. 

    Die Geschichte ist spannend und ich war richtig gefesselt von der Geschichte. Der Schreibstil war gut und die Sprecherin des Hörbuches, hat eine angenehme Stimme. Über die ganzen Personen in dem Buch habe ich einiges erfahren, was mich am Ende überrascht und erschreckt hat. Arno Strobel empfehlene ich gerne weiter, besonders dieses erste Buch, was ich von ihm gehört habe.

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    jujumauss avatar
    jujumausvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider absolut vorhersehbar, aber die Schreibweise hat mir gut gefallen.
    Wenn die eigenen Erinnerungen fehlen...


    "Der Trakt" war mein erstes Buch von Arno Strobel und ich muss sagen, dass mir vor allem die Schreibweise mir gut gefallen hat. Leider war das aber auch schon so ziemlich das einzig gute, das ich über das Buch sagen kann. Mir War es durchweg zu vorhersehbar. Gab es mal etwas rätselhaftes,  so wurde es durch zu viele Andeutungen verraten. Auch Geheimnisse über Personen haben mich leider nicht überraschen können.
    Mal sehen, ob ich dem Autoren hier nach noch eine Chance geben werde...

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Genau so sollte ein Psychothriller sein.
    Der Trakt

    Sibylle Aurich erwacht aus einem Koma, in dem sie nach einem Überfall gelegen hat. Körperlich scheint sie in Ordnung zu sein. Doch Sibylle wird nicht von ihrem Mann erkannt, und ihr Sohn Lukas existiert angeblich nicht. Als auch andere Personen sie nicht erkennen, stellt Sibylle fest, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Dadurch gerät sie in einen Strudel aus Lügen und weiß schon bald nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann.

    „Der Trakt“ ist ein spannender Psychothriller, den man am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Sibylles Suche nach sich selbst besteht aus vielen Irrungen und Wirrungen. Geschickt lotst Arno Strobel den Leser in verschiedene Richtungen, bis endlich die Auflösung kommt.

    Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und erreichen den Leser auch emotional. Besonders Sibylles verzweifelte Suche nach einem Sohn, den es nie gegeben zu haben scheint, geht nahe. Der gute Schreibstil sorgt mit dafür, dass die Geschichte als Kopfkino abläuft. Gemeinsam mit Sibylle sucht der Leser die Wahrheit, doch kann es diese überhaupt geben?

    Je näher die Auflösung kommt, desto schneller fliegt der Leser durch das Buch, man muss einfach erfahren, was und wer hinter all den Geschehnissen steckt. Es ist ein Buch, welches die volle Punktzahl verdient hat. Genau so sollte ein Psychothriller sein.

    Weitere Rezensionen gibt es auf www.nicole-plath.de

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht mein Fall. Mal etwas langatmig, mal vorhersehbar
    Der Trakt

    »Und wer bist du wirklich?«
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?
    Inhaltsangabe auf amazon




    Das erste Buch von Arno Strobel, das mir nicht so zugesagt hat.
    Es hatte einige langatmige Stellen und an manchen anderen Stellen fand ich ss dann wieder zu vorhersehbar.
    Schade, aber beim nächsten Mal hab ich bestimmt wieder mehr Glück...

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    Azalees avatar
    Azaleevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Thriller, mit überraschenden (Neben-)figuren, der aber auch etwas vorhersehbar war.
    Guter Thriler, aber nicht immer überraschend

    SCHREIBSTIL:
    Arno Strobel hat einen mitreißenden Schreibstil, der zum Weiterlesen animiert und über Längen in dere Geschichte hinweghilft. Ich kannte ihn schon aus den gemeinsamen Büchern mit Ursula Poznanski, das war auch mit einer der Gründe, warum ich mir das Buch gekauft habe. Das Buch ist aus der Er-Persepktive von Sybille Aurich geschrieben, einige auch aus der von Hans.
    Für den Schreibstil gebe ich 5/5 Sterne.

    HANDLUNG:
    Sybille Aurich wacht in einem Kellerraum in Regensburg auf. Ihr gelingt es zu fliehen, aber bei ihrem Mann angekommen muss sie feststellen, dass er sie nicht mehr kennt. Und auch ihr Sohn ist verschwunden.
    Die Handlung war grundsätzlich spannend, allerdings habe ich schon früh geahnt, was mit Sybille passiert ist, sodass die Spannung streckenweise fehlte und ich mich oft gefragt habe, wie Sybille so blind sein kann.
    Überraschend kamen dann die Wendungen über die restlichen Personen. Man wusste nie, wer gut und wer böse ist. Das hat auch einen Großteil der Spannung des Buches ausgemacht, nur mit Sybilles Suche nach sich selbst wäre es wohl nicht so gewesen.
    Besonders toll - und das war auch der Grund, warum ich das Buch wollte - fand ich, dass die Handlung in Regensburg spielt. Arno Strobel hat die einzelnen Stationen von Sybilles Odyssee gut recherchiert und beschrieben, sodass ich die Route nachvollziehen konnte.
    Für die Handlung gebe ich 4/5 Sterne.

    FIGUREN:

    Sybille Aurich hat ihren Sohn verloren und wird von niemandem mehr erkannt. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Sybille hat auf mich streckenweise sehr naiv gewirkt und ich habe sie nicht immer nachvollziehen können. Klar - sie wacht in einem Keller auf, weiß nicht, was mit ihr passiert ist - aber trotzdem. Einerseits vertraut sie manchen Leuten praktisch blind, dann wieder ist sie total skeptisch. Hier hätte ich eine klare Linie in ihrem Verhalten besser gefunden.
    Bei den anderen Figuren gab es immer wieder Wendungen, lange Zeit wusste man nicht, wer jetzt auf Sybilles Seite steht und wer nicht. Deshalb will ich hier jetzt auch nicht auf sie eingehen. Ihre Ausarbeitung war meistens in Ordnung, ab und zu hätte es tiefer gehen können.
    Für die Figuren gebe ich 4/5 Sterne.

    FAZIT:
    Ein Thriller für zwischendurch, von dem man aber nicht zu viel Spannung erwarten sollte.
    Der Schreibstil ist extrem mitreißend und hat viel gerettet.
    Die Handlung war streckenweise etwas unspektakulär und lebte von der Frage, wer auf welcher Seite steht.
    Die Figuren haben sich vor allem durch überraschende Wendungen ausgezeichnet, Sybille konnte ich nicht immer nachvollziehen.
    Insgesamt gebe ich 4/4 Sterne.

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    Miiis avatar
    Miiivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Thriller" ist was anderes. Einfach nur langweilig
    Gääähn

    Ich kann nicht behaupten, dass mir dieses Buch allzu sehr gefallen hat. Dafür war die Story zu chaotisch und konfus dargestellt. Dieser ständige Wechsel der gut/böse Charaktere hat da seinen Teil zu beigetragen. Gut, ich verstehe dass das dazu beitragen soll, die Spannung aufrecht zu halten, aber in diesem Thriller war es dann doch zuviel des Guten.

    Ich glaube die Idee um Sybille Aurich ist ganz gut und die Idee an sich hätte auch sich Potential, um spannend zu sein. Aber das ist hier nicht gelungen. Irgendwann wird einem selbst die Hauptprotagonistin unsympathisch mit ihrem Verhalten. Da kann auch das Mitleid, weil sie ihren Sohn finden will, nichts daran ändern. Vor allem wenn sie auch wirklich gefühlte hunderttausend Mal betont, ihren Sohn finden zu müssen. Ihre Gedankengänge sind irgendwie immer die gleichen, sodass man spätestens ab dem dritten angefangen hat, zu überspringen.

    Was mir vor allem gefehlt hat, waren so richtige „Thriller-Augenblicke“. So ein Moment, in dem ich die Luft anhalte, selber Herzrasen bekommen und es nicht abwarten kann weiterzulesen. Dieses Buch hier hat sich schlicht und ergreifend einfach in die Länge gezogen.

    Vor allem das Ende fand ich total... lieblos und dahingeklatscht nach dem Motto „So, die Leser brauchen jetzt noch eine Erklärung, hier bitte.“ Und vor allem dass es so eine krampfhaft logische und wissenschaftliche Erklärung war, hat dem Thriller nochmal allen Wind aus den Segeln genommen. Wer einen Strobel lesen will, sollte sich lieber an seine anderen Thriller halten.

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    TheSilencers avatar
    TheSilencervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Blasser Thriller; nur die Rahmenhandlung läßt einen neugierig bleiben ...
    Fitzek-Kopie

    Völlig orientierungslos wacht Sybille Aurich in einem Krankenhauszimmer auf. In ihren Erinnerungen fehlen viele Tage. 
    Der behandelnde Arzt ist nicht wirklich zuvorkommend und so beschließt Sybille sich selbst auf die Suche nach ihrer fehlenden Zeit zu machen.
    Panik erfasst sie, als sie zu Hause ankommt und ihr Ehemann es abstreitet, sie zu kennen. Auch ihr Sohn Lukas würde nicht existieren.
    Für Sybille beginnt eine Odyssee. Während dieser ist Sybille sich nicht sicher, ob sie nicht schon dem Wahnsinn verfallen ist.

    Leichte Krimikost a la Sebastian Fitzek. Einige Figuren überraschen, das war's dann aber schon. Der Schreibstil bleibt blass. 
    Einzig und allein die Rahmenhandlung zieht einen mit.

    Etwas überstürzt wanderte auch "Das Wesen" von Strobel in meinen Bücherschrank. Würde mir jetzt nicht mehr passieren. Dann bleibe ich lieber bei Fitzek, dem Original des banalen Krimis.

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    Lissy77s avatar
    Lissy77vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Durchweg spannend...man möchte es nicht aus der Hand legen.
    Der Trakt

    Inhalt: "Wer bin ich wirklich? " Als Sybille Aurich aus dem Koma erwacht, ist die Erinnerung an den nächtlichen Überfall im Park noch da, den sie fast unversehrt überlebt hat. Allerdings kann sich niemand mehr an sie erinnern. Ihr Mann erkennt sie nicht, ihre Freundin verleugnet sie, ihr Sohn scheint nicht mehr zu existieren. Für Sybille beginnt eine alptraumhafte Suche nach ihrer wahren Identität. Kann sie das perfide Spiel entschlüsseln?  
    Meine Meinung:
    Die Inhaltsangabe hat mich sofort angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch geht direkt spannend los: Sybille schreckt aus einem Alptraum, in dem ihr Sohn entführt wird, hoch und stellt fest, dass sie in einem Krankenhausbett liegt. Sie hat weder eine Ahnung was passiert ist, noch wie sie dorthin gekommen ist. Und war die Entführung ihres Sohnes wirklich nur ein Alptraum? 
    Arno Strobel schafft hier ein tolles Verwirrspiel. Man weiß nie wer lügt oder die Wahrheit sagt und möchte unbedingt wissen, was passiert ist. Dazu ist der Schreibstil des Autors sehr angenehm zu lesen und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Das Buch hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Somit eine klare Leseempfehlung von mir!



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    Thomsons avatar
    Thomsonvor 2 Jahren
    Wer bin ich...?


    Klappentext (Cover-Rückseite):
    Man hat ihr alles genommen. Nur nicht die Angst.
    Stell dir vor, dein Mann sagt, er hat dich noch nie gesehen, und die Leute sagen, du hast nie ein Kind gehabt. Wem kannst du trauen, wenn niemand dir glaubt?
    UND WER BIST DU WIRKLICH?

    Inhalt:
    Sibylle Aurich wacht, nach 2 Monaten im Koma, in einem tristen Krankenzimmer auf. Ohne Fenster und scheinbar in einem Keller. Sie weiss noch, wie sie heisst, wo sie zuletzt war und der Überfall auf dem Nachhauseweg.
    Sie weiss auch, dass ihr Sohn Lukas entführt wurde.
    Ihr gelingt die Flucht aus dem Krankenhaus und schafft es (dank Rosie, einer älteren Frau) tatsächlich, ihr zuhause zu erreichen... und obwohl sie sich an viel erinnern kann, sogar wo sie heimlich ihr Erspartes in der Küche versteckt, erkennt ihr eigener Mann Hannes sie nicht. Noch schlimmer, er behauptet, sie hätten gar kein Kind ! Und auch Elke, mit der sie den letzten Abend zusammen war, scheint sie nicht wieder zuerkennen!
    Jetzt beginnen ihre schlimmsten Tage:
    Was ist mit ihr im Krankenhaus passiert? Ist sie überhaupt Sibylle Aurich?
    Wem kann sie vertrauen, wenn nicht mal die Polizei ihr glaubt?
    Und welche Rolle spielt Rosie? Kann sie wenigstens ihr vertrauen oder gehört sie selbst zur Organisation?
    Plötzlich taucht Christian Rössler auf. Er behauptet, auf der Suche nach seiner Schwester zu sein, die das gleiche erlebt hat, wie Sibylle! Endlich schient jemand da zu sein, der ihr hilft, aber ist sie wirklich Sibylle?
    Und da ist auch noch Hans, der Sibylle beobachtet...

    Fazit:
    Arno Strobel gelingt es gut, den Leser gekonnt zu verwirren. Lange ist nicht klar, wer Sibylle wirklich hilft. Also wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört.
    Und die Idee, mit der Identitäts- und Erinnerungsübertragung eine Thriller zu machen, fand ich spannend. Hans, der scheinbar wirklich zur Organisation gehört, spricht dauernd von einer Jane Doe... einer unbekannten weiblichen Leiche? Ist Sibylle tatsächlich Sibylle? Oder Jane Doe? Aber wer ist Jane Doe?
    Der Schluss ging mir dann etwas zu schnell. Da hätte man mehr draus machen können.
    Ich vergebe dem Thriller aber trotzdem  4 Sterne und bin sicher, dass "Der Trakt" nicht mein letzter Arno Strobel war.

    Das Cover:
    Mir gefällt die gesamte Cover-Reihe der Arno Strobel Thriller!
    Unten sieht man einen dunklen Korridor und darüber den Titel in Prägedruck in Metall-Optik. Schlicht aber schön

    Kommentare: 1
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    Gwees avatar
    Gweevor 2 Jahren
    Ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen

    Das Cover ist sehr schlicht. Schwarz und ein farbig passendes Motiv von einem langen Gang. Zwischen Autor und Titel ist eine Menge Platz frei – das wirkt nicht sehr schön und man hätte es vielleicht anders lösen können. Die Rückseite ist auch sehr sparsam und wieder wird eine Menge Platz freigelassen. Ein paar Kommentare hätten sicher nicht geschadet. Ganz vorne und hinten im Buch ist ein Foto vom Autor und vorne eine kurze Biografie und hinten ein knappes Interview, was ich schön gemacht finde. Die richtige Inhaltsbeschreibung findet man erst auf Seite 2. Hinten ist auch noch eine Leseprobe zu Strobels neuem Roman „Das Wesen“. Die Absätze sind meistens recht lang, aber das hat mich nicht gestört. Zu viele Absätze wären hier nicht sinnvoll gewesen. Die Schrift passt auch gut und wirkt so schlicht wie das Cover. Die Größe ist gut gemacht. Die Kapitel sind aus Sybilles und Hans Sicht geschrieben, was nützlich ist, um beide Seiten zu verstehen.

    An Handlung hat es wirklich nicht gefehlt. Man könnte fast sagen, es ist zu viel Handlung da, aber eigentlich ist alles fürs Weitere nötig. Man sollte aber wirklich aufpassen und es vielleicht auch nicht über einen längeren Zeitraum lesen, da e manchmal verwirrend sein kann. Sybille weiß nie, wem sie nun trauen kann und besonders gegen Ende gibt es immer wieder neue Überraschungen. Bei niemandem ist die Identität wirklich klar. Das Ende ist eher unerwartet, aber auf keinen Fall schlecht. Ich persönlich fand es aber eher traurig. Als Leser sollte man sich auf die skurrilsten Ereignisse gefasst machen und harmlos ist dieser Roman ganz sicher nicht. Immer wieder gehört jemand anderes zu den Bösen. Und dennoch kann man die Geschehnisse noch überblicken.

    Die Charaktere haben so viel Tiefe wie nötig und möglich. Natürlich werden die Meisten nur dürftig charakterisiert und man erfährt wenig über sie, damit der Leser nicht schon direkt zu viel weiß. Über Sybille erfährt man natürlich viel mehr und sie erzählt viele Ausschnitte aus ihrem Leben, aber richtige Charakterzüge kommen nicht hervor. Im Grunde gibt das Buch ohnehin nicht viele Möglichkeiten die Charaktere genauer kennenzulernen. Man muss sich eher mit einer groben Beschreibung zufrieden geben, aber mich hat das wenig gestört. Es hätte das Buch vielleicht sogar langweiliger gemacht – und das Ende womöglich offensichtlicher.

    Strobels Schreibstil ist ebenfalls schlicht. Wenn ich es beschreiben müsste, würde ich sagen, sein Schreibstil ist für die breite Masse gemacht. Weder zu modern, noch zu altmodisch. Er schreibt keinesfalls schlecht. Das möchte ich damit nicht sagen. Für Kinder wäre das Buch nichts, ansonsten sollte jeder dazu imstande sein diesen Roman zu verstehen. Es gibt wirklich viel wörtliche Rede, wodurch es sich einfacher lesen lässt. Wenn ein Charakter nur seitenlang Monologe führt, hat man ja auch keine Lust mehr, aber hier würde ich sagen, gibt es genug wörtliche Rede, um das zu vermeiden, zumal die Handlung auch nicht zu wünschen übrig lässt. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, womit ich sagen will: Es ist auch nicht zu anstrengend, sondern wirklich flüssig lesbar. Strobel hat es auch gut geschafft, sich in eine Frau einzufühlen. Viele Autoren schreckt das andere Geschlecht ja eher ab.

    Mir hat "„Der Trakt“" gut gefallen, besonders die Handlung. Ich muss zugeben, dass es schwierig ist, sich zu konzentrieren und einen Überblick über alles zu behalten – sowohl über Strobels Schreibstil als auch über die Handlung. Ich kann nicht wirklich sagen, ob der Roman meine Erwartungen gedeckt hat. Ich fand ihn wirklich gut, aber ich habe mit einem anderen Handlungsverlauf gerechnet. Naja, das ist nichts Schlechtes und eigentlich finde ich es sowieso viel besser, wenn Bücher nicht so enden, wie ich gedacht habe. Sonst erscheinen sie mir als zu offensichtlich. Sybilles Geschichte ist aufwühlend und sehr verstrickt. Wie könnte man sie nicht mögen?

    Fazit:
    Für Thrillerfans ist dieses Buch sicherlich keine schlechte Wahl. Es ist spannend, nicht sofort durchschaubar wie es ausgeht und gut durchdacht. Man kann gut spekulieren -– Krimifans aufgehorcht –- und hat natürlich die Möglichkeit, das Ende zu erahnen. Wer weniger viel von Geschwafel und mehr von geradlinigen Geschichten hält, in denen der rote Faden immer verfolgt wird, hat ein gutes Buch gefunden.

    Gesamt: 4/5

    Handlung: 5/5
    Charaktere: 3/5
    Lesespaß: 5/5
    Gestaltung: 2/5
    Schreibstil: 5/5
    Preis/Leistung: 4/5

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    Krissevor 3 Monaten
    hoffentlich gibt es wieder jede Menge Nervenkitzel...
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