Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

von Arno Strobel 
4,2 Sterne bei101 Bewertungen
Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (81):
Lena1201s avatar

Tolles Buch und sehr Spannend ! Hier kommt das Herzklopfen nicht zu kurz , jedoch passt der Titel nicht so gut zum Inhalt

Kritisch (6):
SomeBodys avatar

Oh, oh, das war diesmal nicht so meins. Ich empfand "Kalte Angst" im Vergleich zum Vorgänger leider als viel zu oberflächlich und blass.

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Inhaltsangabe zu "Im Kopf des Mörders - Kalte Angst"

'Arno Strobels Thriller haben alle etwas gemeinsam: Sie sind so spannend, dass man sie nicht mehr aus der Hand legen kann.' Sebastian Fitzek

Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“

Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …

Ein echter 'Strobel' mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente und dem toughen jungen Ermittler Max Bischoff, den sein zweiter Fall tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596296170
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:11.01.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    cybergirlls avatar
    cybergirllvor 12 Tagen
    Max Bischoff ist wieder da

    Nach einem Fall, der Max Bischoff persönlich betroffen hatte, brauchte er erst einmal eine Auszeit.
    Nach 6 Monaten ist er zurück in der Düsseldorfer Mordkommission.
    Psychisch immer noch etwas labil versucht er sich durch seine Arbeit abzulenken.
    In „Im Kopf des Mörders-Kalte Angst“ bekommen es Max Bischoff und sein Kollege Horst Böhmer auch wieder mit einem schwierigen Fall zu tun.
    Ein Mörder der die Maske einer Fliege trägt mordet anscheint wahllos. Der einzige Hinweis kommt von einem Insassen der Forensischen Psychiatrie.
    Er kann voraussagen was die Ermittler am nächsten Tatort erwartet. Für nützliche Aussagen verlangt er die Freiheit.
    Der Fall ist wieder sehr spannend und man rätselt wirklich bis zum Ende wer der Täter ist.
    Auch privat gibt es bei Max Probleme. Hat seine Schwester die an den Rollstuhl gefesselt ist im 1. Band der Reihe nur bedrohliche Nachrichten von einem Fremden bekommen so sind es jetzt Bilder die zeigen, dass er sie beobachtet.
    Dieser Handlungsstrang baut eine enorme Spannung für den wohl vorerst letzten Band der Thrillerreihe „In Kopf des Mörders- Toter Schrei“ auf. Den hier geht es um die Schwester von Max Bischoff. Über sie will der Stalker an Max kommen. Ich befürchte schlimmes und kann es kaum erwarten auch dieses Buch zu lesen.

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    Janna_KeJasBlogs avatar
    Janna_KeJasBlogvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe das Buch nach etwas mehr als 200 Seiten abgebrochen - der Schreibstil konnte mich diesmal nicht einnehmen...
    Ein Abbruch ...

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

    Den ersten Band „Tiefe Narbe“ habe ich gerne gelesen, fand die Täterperspektive sehr gelungen und wollte somit natürlich auch den Folgeband um Max Bischoff lesen. Doch kaum angefangen, musste ich recht schnell feststellen, dass mich Arno Strobels Schreibstil diesmal so gar nicht überzeugen konnte! Zu vorgekaut waren die kleinsten Details, zu oberflächlich die Konversationen. Ich hatte das Gefühl, das Buch eines anderen Autors zu lesen, so stark unterscheidet sich dieses von seinen anderen Geschichten, welche ich von ihm kenne. Die einzige logische Konsequenz für mich war, dass Buch nach etwas mehr als 200 Seiten abzubrechen.
    Nicht nur der Schreibstil konnte mich nicht einnehmen, auch mit dem Protagonisten Max B. war es für mich einfach zu viel! Nicht nur das der Ermittler noch an den Ereignissen aus Band 1 nahe gehen, auch die Situation seiner Schwester belastet ihn. Mir waren diese zwei Handlungsstränge in Zusammenhang mit einer Ermittlung zu viele Ereignisketten für nur eine Geschichte! Warum kein ein Ermittlungsfall für einen Krimi oder Thriller nicht ausreichen? Vielleicht hätte ich sogar darüber hinwegsehen können, aber auch die Morde selbst, das Suchen nach dem Täter und den Antworten/Hintergründen konnte mich diesmal nicht fesseln. Wie der Täter agiert, seine Vorgehensweise und die Maske, sind zwar interessant, gingen jedoch aufgrund des blassen Schreibstils unter. Klingt sehr vernichtend, aber eben daran eckte ich immer wieder beim Lesen an und das leider nicht wenig. Die Arte wie eine Geschichte erzählt wird, welche Formulierungen genutzt werden und wie viel den Leser*innen zum selbst hineinfühlen und -denken gegeben oder genommen wird, nimmt einen großen Einfluss auf den Lesefluss und hier leider konnte eben dieser nicht begeistern. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, welches ich lese, aber zu Band 3 werde ich wohl nicht mehr greifen.

    Aus 3 Geschichten - 3 Eindrücke 

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    Alaiss avatar
    Alaisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absoluter Pageturner über eine gruselige Mordserie ...
    Der Fliegenmann geht um ...

    In diesem Fall haben es die Ermittler Max Bischoff und Horst Böhmer der Kriminalpolizei mit einem ausgesprochen gruseligen Verbrechen zu tun: ein Serienmörder geht um, der während seiner Taten eine Fliegenmaske inklusive riesigem Rüssel trägt ...

    Gleich auf den ersten Seiten nimmt einem das Grauen den Atem, denn der Täter macht auch vor Kindern nicht Halt ... Gerade deshalb hatte ich aber anfangs etwas Angst, dass dieser Thriller wie viele andere seines Genres nur auf Blut und Schrecken aufbauen und ihm für mich das besondere Etwas fehlen könnte. Es ist manchmal ein großer Nachteil für mich, dass ich bereits unzählige Krimis und Thriller verschlungen habe, sodass mich einige wiederkehrende Themen - hier auch die Zweifel daran, ob der von einem anderen Fall traumatisierte Kollege den Ermittlungen gewachsen ist, und der Ärger der Kriminalbeamten darüber, dass Täter und Verdächtige so viele Rechte haben - langsam langweilen, tatsächlich aber überzeugte mich die Darstellung der Charaktere und die Handlung zog mich ganz in ihren Bann, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte ... 
    Dazu trug natürlich die rätselhafte Symbolik der Taten bei, die ich so faszinierend wie unheilvoll fand. Denn schnell wird klar, dass hinter diesen Taten kein gewöhnliches Mordmotiv stecken kann ...
    Interessant fand ich auch das Thema Psychologie und Therapeuten, das hier von verschiedenen Seiten angegangen wird: vom traumatisierten Ermittler über den nervigen selbsternannten Psychotherapeuten, der unbedingt bei den Ermittlungen mitwirken will, bis hin zu einer Klinik für Forensische Psychiatrie, in der sich mehr als eine Person verdächtig verhält ...
    Die Auflösung war für mich in jeder Hinsicht überraschend - ich hätte nicht gedacht, dass es möglich sein könnte, dass sich hinter diesen grauenvollen Verbrechen eine derart berührende Geschichte verbergen könnte ... 
    Ein richtig guter Pageturner!

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    EsAndys avatar
    EsAndyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zwischendurch etwas langatmig, dafür am Ende umso mehr Spannung. Ich freue mich auf den dritten Band im Januar! :)
    2. Teil und es geht immer weiter.

    Warum gekauft?

    Ich bin seit Januar ein riesengroßer Arno Strobel Fan. Wie es dazu kam? Ich habe mich auf eine Lesung von ihm eingelassen, in der er diesen zweiten Band vorstellte. Also natürlich erstmal den ersten Band gelesen und gedacht: "Den Mann muss man bei diesen Fantasien doch nachts in den Keller sperren." Auf der Lesung natürlich den zweiten Band gekauft. Leider kam ich erst in der letzten Woche dazu ihn zu lesen. Aber immer noch rechtzeitig, denn im nächsten Januar sind die Karten für die Lesung des dritten Bandes natürlich schon gekauft.


    Klappentext (verkürtzt):

    "Ein Unbekannter mit einer Fliegenmaske dingt nachts scheinbar wahllos in Häuser und Wohnungen ein. Er lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück und eine Botschaft: >Erzähl es den anderen.<"


    Meinung:

    "Sie wissen es nicht, nein, nein. Es ist so klar. Aber sie sind blind. Alle. Es ist die Kalkumer Straße, aber sie sehen es nicht."
    [...]
    "Wir haben einen Dreifachmord. Und jetzt rate mal, wo."
    "In der Kalkumer Straße? Nein, oder?"
    "Doch."

    In ihrem zweiten Fall haben es Max Bischoff und Horst Böhmer mit einem Serienmörder und einem weissagenden Patienten aus der Psychatrie zu tun. Neben den grausamen Morden, kämpft Bischoff weiterhin mit dem Tod seiner Freundin Jenny, die im ersten Band das letzte Opfer des Mörders wurde. Und wäre das nicht genug taucht der Stalker seiner Schwester wieder auf.

    Insgesamt war das Buch solide, konnte meiner Meinung nach aber nicht mit dem ersten Band mithalten. Den Protagonisten fand ich wieder gut, hätte mir aber gewünscht, dass Strobel ihm nach dem ersten Band mehr Tiefe gegeben hätte. Denn dafür war wirklich genug Stoff da. Er erschien immer noch sehr blass und ohne wirklichen Charakter. Sein ganzes Wesen scheint im Buch nur darin zu bestehen den Tod von Jenny zu betrauern und sich um seine Schwester zu sorgen. Das empfand ich als sehr schade, da ich gerade seine Profilerfähigkeiten, die nur ansatzweise zum Vorschein kommen, aus dem ersten Band vermisst habe. Trotzdem kann ich verstehen, dass Strobel Bischoff besonders aggressiv zeichnen wollte, um die Abgründe des Menschen nach so viel erfahrenem Leid widerzuspiegeln.

    Was mich wieder sehr erfreut hat waren die Passagen, in denen die Morde aus der Sicht der Überlebenden geschildert wurden. Sie waren zwar nicht so abschreckend und eklig wie aus dem ersten Band, aber die Vorstellung von einem Mörder mit Fliegenmaske hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Auch das Nachempfinden der kalten Angst der Opfer gelingt durch diese Passagen.

    Der Verlauf der Untersuchungen des Falls war hier jedoch stellenweise sehr langatmig. Ich kann nachempfinden, dass Morduntersuchungen eine lange Zeit keine Ergebnisse bringen und man sich mit vielen seltsamen Zeugen oder Verdächtigen beschäftigen muss, aber hier war es mir zu viel. Statt den in Moabit eingeschlossenen verurteilen Mörder und Psychopaten Siefried Fissmann mehr in den Mittelpunkt zu stellen, traten immer wieder uninteressante Verdächtige auf. Schade, denn von Fissmann hätte ich gerne mehr mitbekommen. Der Charakter fesselte mit seinen Voraussagungen von Anfang an und ich wollte mehr!

    Die Auflösung kam dafür ganz plötzlich und unglaublich spannend. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war erstaunt, was sich Strobel hier wieder geniales einfallen gelassen hat. Das Ende hat mich völlig gefesselt und die langatmigen Passagen im Mittelteil wieder gutgemacht. Auch die Schnelligkeit der Auflösung und die abtruse Geschichte dahinter haben mir gefallen und erinnerten mich an einen meiner Lieblingsautoren Veit Etzold uns seine Bücher.

    Sehr schön ist auch der Cliffhanger am Ende. Ich freue mich schon auf den dritten Band und bin gespannt, ob Strobel seine Warnung wahr macht und Bischoff im dritten und letzten Teil in den Abgrund treibt. Genauso bin ich sehr gespannt, wer überleben wird und wer nicht.


    Fazit:
    Insgesamt ein solides Werk, jedoch von der Qualität hinter dem ersten Band. Ich weiß nicht, ob ich Bischoff mag, aber ich erkenne den Sinn hinter dem Weg, den Strobel seinen Charakter einschlagen lässt. Obwohl das Werk im Mittelteil einige meiner Meinung nach nicht relevante Passagen enthält, welche die Qualität des Inhalts schmälern, finde ich die Auflösung absolut gelungen und fantastisch. Hier hat er sich auf jeden Fall übertroffen. Der Cliffhanger macht Lust auf mehr und ich hoffe, dass der letzte Teil ein würdiger Abschluss wird und vielleicht auch nicht für alle gut endet. Ein Happy End muss es bei Arno Strobel nicht geben und dafür liebe ich ihn als Autor.

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit enttäuschender Auflösung
    Ich habe den ersten Band aus der Serie nicht gelesen und bin bei Werken von diesem Autor sehr zwiege

    Ich habe den ersten Band aus der Serie nicht gelesen und bin bei Werken von diesem Autor sehr zwiegespalten: so gut mir die Erzählweise und die Personen gefallen, so steht und fällt alles mit der Auflösung des Falles. Sehr gut gelöst war die Auflösung für mich z.B. bei „Der Trakt“ enttäuschend fand ich „Das Wesen“ und auch „Der Sarg“ war mir schon etwas zu weit hergeholt.

     

    In diesem Buch geht es darum, dass ein Serienmörder mit Fliegenmaske in Häuser einbricht und ganze Familien tötet – bis auf ein Familienmitglied, das am Leben bleibt, und „den anderen“ von den Taten berichten soll. Wer auch immer „die anderen“ sind.

     

    Die Handlung um das Ermittlerteam Max Bishoff und Horst Böhmer nimmt schnell Fahrt auf und auch die beiden Kommissare finde ich sympathisch, wenn auch charakterlich sehr flach gehalten. Eventuell fehlt mir jedoch hier die Vorgeschichte aus dem ersten Band.

     

    Großer Pluspunkt ist der Handlungsstrang um den in der forensischen Psychologie untergebrachten Mörder, der scheinbar zu wissen scheint, nach welchen Kriterien die Morde verübt werden. Leider laufen hier die Besuche nach dem immer gleichen Muster ab, so dass die zigte Wiederholung für mich überhaupt keine Spannung mehr brachte, weil der Ausgang ohnehin schon klar war. Hier hätte für mich gerne gekürzt werden dürfen.

     

    Ein Pluspunkt sind die Morddetails, die jedoch für zartbesaitete zu viel sein können – gerade die an den Kindern geschilderten Morde finde ich beim Lesen schon grenzwertig, vor allem, weil sie für den Fortgang der Handlung nicht wesentlich sind sondern nur mehr Brutalität und Grausamkeit hinzufügen.

     

    Von der Auflösung war ich überrascht, wenn auch nicht positiv, denn wieder mal kommt mir die Aufklärung schon sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen vor. Schade! Es wäre ein Spitzentitel, wenn die Auflösung mehr Nachvollziehbarkeit für mich gebracht hätte, so ist das Buch in Summe für mich Durchschnitt

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    101Elena101s avatar
    101Elena101vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Besser als Band 1! Solider Thriller, der sich schnell durchlesen lässt und nicht ganz so blutig und pervers ist wie Teil 1
    Solider Thriler

    Inhalt:

    Jemand mit einer täuschend echt aussehenden Fliegenmaske dringt nachts in Häuser ein, um Menschen auf grausame Weise zu töten. Er hinterlässt immer einen Überlebenden, der folgende Botschaft weitertragen soll: "Erzähl es den anderen!"

    Die leitenden Ermittler Bischoff und Böhmer der KK II Düsseldorf erhalten den Hinweis aus der Psychiatrie: Ein Patient dort kann diese Taten voraussagen und weiß, welche Morde als Nächstes passieren werden. Doch dieser stellt Forderungen im Austausch gegen die Informationen.

    Max Bischoff wird auch in diesem Fall wieder an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit gedrängt, vor allem, da er seinen letzten Mordfall noch nicht hinter sich lassen kann.


    Meine Meinung:

    Der zweite Teil um Max Bischoff hat mir besser gefallen als der Erste "Tiefe Narben".

    Die Ermittler Max und sein Kollege Böhmer wirken hier menschlicher, denn sie machen und haben Fehler, ihnen gehen die Taten nah und sind generell umgänglicher miteinander. Sie stehen mittlerweile sogar füreinander ein, wie es bei Partnern sein sollte. 

    Auch hier sind zwischen den Kapiteln aus Max' Sicht immer wieder Kapitel aus Sicht der Opfer eingestreut, die das Buch aufpeppen und sich spannend lesen lassen. Hinzu kommt, dass "Kalte Angst" nicht ganz so blutig und pervers daherkommt wie der Vorgängerband, trotzdem jedoch nichts für allzu schwache Nerven ist. Für mich stellt das eine Verbesserung dar, da es dadurch zwar Nervenkitzel gab, dies aber nicht übertrieben wurde.

    Mansche Szenen waren vorhersehbar, wie der Strang, den Max` Schwester und ihren Internet-Stalker betrifft (Leute, die das Buch gelesen haben wissen wahrscheinlich, was ich meine). Diese Storyline hat sich schon in Band 1 angekündigt und hat sich hier nun zugespitzt. Andere Szenen und vor allem das Ende hätte ich so niemals erwartet. Einerseits passt dieser Ausgang des Falls zur Geschichte, andererseits wirkt es etwas weit hergeholt, wenn auch nicht schlecht durchdacht.

    Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen, auch wenn ich normalerweise nur wenige Krimis/Thriller gut finde, was für diesen Thriller hier ein positives Zeichen ist.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der den Fall von Band 3 etwas ankündigt und mich dazu bringt, auch den nächsten Teil lesen zu wollen.


    Fazit: 

    Besser als der erste Teil der Reihe um Max Bischoff und sehr solider Thriller.

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    irrelephants avatar
    irrelephantvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: 3,5 Sterne - sehr spannend und kurzweilig, aber langweiliger Kommissar, wenn man die früheren Teile nicht kennt.
    Spannend und kurzweilig, kreativer Mörder, langweiliger Kommissar

    Ich habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen und in der Zeit auch nur widerwillig aus der Hand gelegt, weil es sehr spannend und durch den angenehmen Schreibstil flüssig zu lesen war. Den Mörder fand ich kreativ und die Opfer bzw. die Angehörigen vom Verhalten her glaubwürdig. Die Morde wurden recht detailliert beschrieben und waren definitiv eklig, wenn man nicht komplett abgestumpft ist. Ich freue mich auch, dass das Buch ohne Liebesschnulzen auskam. Die Note ist auf jeden Fall bei einer 3+ bis 2- angesiedelt.


    Wer mir aber überhaupt nicht gefallen hat, ist der Ermittler (Max). Könnte daran liegen, dass ich das Buch gelesen habe, ohne die Vorgänger zu kennen (so wurde auch ständig von irgendeiner Jenny geredet und der Leser muss sich selbst zusammenpuzzeln, was mit ihr passiert ist). Er hat mal wieder irgendein Trauma, das ihn bei der Arbeit befällt, und trotzdem stürzt er sich aus Ablenkung direkt in den nächsten Fall. Habe ich schon in dutzenden von deutschen Krimis gelesen. Das nervt irgendwann. 

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    youBibianss avatar
    youBibiansvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schonungslos brutal
    Schonungslos brutal

    Eine grauenvolle Mordserie erschüttert Düsseldorf. Ein Killer steigt nachts in Häuser ein und tötet wahllos Familien. Das Unheimliche: er trägt eine Fliegenmaske. Das Außergewöhnliche: er lässt jedes Mal einen Überlebenden zurück, der immer dieselbe Nachricht überbringen soll „Erzähl es den anderen“.
    Als Oberkommissar Max Bischoff den Tatort in Gerresheim erreicht, traut er seinen Augen nicht. Zuerst nimmt er den toten Mann wahr. Er liegt mit eingeschlagenem Schädel am Boden. Um ihn herum eine riesige Blutlache, Knochensplitter und Gehirnmasse. Aber das ist nichts das Schlimmste. Das Schlimmste ist der tote zwölfjährige Junge mit einem Messer in dem Hals und blutdurchtränktem T-shirt.
    Ein paar Tage später geschieht ein weiterer Mord. Wieder eine männliche Leiche, diesmal mit durchgeschnittener Kehle. Und immer die gleiche Täterbeschreibung: eine Person mit Fliegenmaske und maschinenartiger Stimme. Bischoff und Böhmer  tappen im Dunkeln, bis ein seltsamer Anruf alles auf den Kopf stellt. Der Leiter der Forensischen Psychiatrie Langenfeld, Professor Leuken, behauptet, er hat einen Patienten, der die nächsten Morde genau voraussagt. Bischoff und Böhmer bleibt nichts anderes übrig als sich auf Fissmanns Forderungen einzulassen, wenn sie weitere Morde verhindern wollen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt…
    Eine Warnung direkt mal vorne weg. Dieser Roman verlangt Nerven aus Stahl, andernfalls können Sie sich direkt in Leukens Klinik einweisen lassen. Denn Arno Strobel bringt den blanken Horror zum Leben. Das schafft er vor allem in den Passagen, die aus der Sicht der Opfer geschrieben sind und somit dem Leser das Gefühl geben bei den Morden dabei zu sein. Und glauben sie mir das ist kein angenehmes Gefühl. Selbst ich musste mich vor Ekel und Grusel winden, denn ohne Blutvergießen kommen diese Szenen nicht aus. Und ihre detaillierte, realistische Beschreibung erzeugt auf der Stelle Bilder im Kopf, die man vorerst nicht mehr los wird. Besonders fasziniert hat mich Fissmanns Charakter, der immer wieder klare Momente hat und sich dann in seine eigene Welt zurückzieht. Ich habe mich ständig gefragt, ob er diese Zeit in seiner eigenen Welt nur vortäuscht, um seine Forderungen durchzusetzen oder ob er tatsächlich psychisch krank ist. Ebenfalls interessant ist, was die Mordserie bei Bischoff auslöst und dadurch zeigt wie schwer es für den menschlichen Verstand ist solche Gräueltaten zu verarbeiten.
    Ich finde Arno Strobel hat einen wunderbaren Schreibstil, der Wechsel zwischen den Mordszenarien und den Szenen der Polizeiarbeit erzeugt pure Spannung. Außerdem ist die Sprache einfach gehalten und es gibt keine zeilenlangen Sätze was das Lesen leicht macht.
    Ich würde diesen Roman allen abgehärteten Thriller-Fans empfehlen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Aber wie gesagt, nichts für schwache Nerven.

    Über den Autor:
    Arno Strobel wurde 1962 in Saarlouis geboren und lebt heute mit seiner Frau und Kindern in der Nähe von Trier. Mit vierzig Jahren begann er das Schreiben. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Psycho-Thriller Der Trakt und seitdem erreichten alle seine Bücher hohe Platzierungen in der Spiegel-Bestsellerliste. Strobel schreibt auch Jugendthriller. Seit 2014 ist Strobel hauptberuflich Autor.
    Kendra

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    trollchens avatar
    trollchenvor 7 Monaten
    Perfekt und topaktuell

    Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
    Herausgeber ist FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (11. Januar 2018) und es hat 368 Seiten.
    Kurzinhalt: Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“
    Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …
    Meine Meinung: Ich habe ja schon alle Bücher von dem deutschen Autor gelesen und ich bin wieder nicht enttäuscht worden. Perfekt konstruiert und sehr spannend geschrieben und immer wieder überraschend ,was sich auf den nächsten Seiten so abspielt. Der Oberkommissar wird weiterhin als sympathischer und analytisch denkender Polizist beschrieben, der immer versucht, auch das positive am Täter zu sehen.
    Das Buch wird einmal aus der Sicht der laufenden Ermittlungen geschrieben und in kurzen, kursiven Abschnitten ist man quasi live dabei, wie die Opfer umkommen. Und dies ist auch nicht so ohne, denn ohne Blut vergießen kommt man in dem Thriller auch nicht weg. Spannend fand ich den Insassen der Forensik, der immer wieder Andeutungen macht, ohne dass die beiden Kommissare damit etwas anfangen könnten. Und das Ende fand ich auch sehr gut gelungen, perfekt in Szene gesetzt und trotzdem spannend bis zur letzen Seite. Auch gibt es gleichen einen Ausblick für Max, dass es einen dritten Teil geben wird, so viel konnte man schon heraus lesen.
    Diesmal ist auch Max seine Schwester mit im Boot, denn er muss sich um sie kümmern, da sie einen Stalker hat, aber dies geht auch gut aus, aber dies zeigt auch wieder, dass Polizisten auch Menschen sind und auch noch ein Privatleben haben.
    Mein Fazit: Eine klare Weiterempfehlung für diesen packenden Thriller, denn man gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ich vergebe 5 tolle Sterne und warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

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    teretiis avatar
    teretiivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolutes must have!
    Einfach genial!

    Ich habe mich lange auf dieses Buch gefreut und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen weil es so spannend ist!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    "... gleich zwei Rätsel, die mich durch die Seiten getrieben haben." – Sebastian Fitzek über "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst"


    ###YOUTUBE-ID=ikjolvYOrlc###
    Die Lektüre von "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst" von Arno Strobel solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Denn auch Sebastian Fitzek, selbst erfolgreicher Thriller-Autor, ist von dieser Geschichte gefesselt! 

    Macht mit bei unserer Buchverlosung und gewinnt mit etwas Glück eines von 10 Exemplaren des neuesten Thrillers rund um Oberkommissar Max Bischoff, der in "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst" an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit getrieben wird ...

    Mehr zum Buch
    Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“

    Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …


    >> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten Eindruck



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    Mehr zum Autor

    Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller. Bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete er lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

    Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch vergeben wir in dieser Buchverlosung 10 Exemplare von "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst"

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