Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

von Arno Strobel 
4,3 Sterne bei90 Bewertungen
Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
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Positiv (72):
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Spannender Pageturner

Kritisch (4):
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Ich habe das Buch nach etwas mehr als 200 Seiten abgebrochen - der Schreibstil konnte mich diesmal nicht einnehmen...

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Inhaltsangabe zu "Im Kopf des Mörders - Kalte Angst"

'Arno Strobels Thriller haben alle etwas gemeinsam: Sie sind so spannend, dass man sie nicht mehr aus der Hand legen kann.' Sebastian Fitzek

Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“

Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …

Ein echter 'Strobel' mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente und dem toughen jungen Ermittler Max Bischoff, den sein zweiter Fall tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596296170
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:11.01.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    mysticcats avatar
    mysticcatvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit enttäuschender Auflösung
    Ich habe den ersten Band aus der Serie nicht gelesen und bin bei Werken von diesem Autor sehr zwiege

    Ich habe den ersten Band aus der Serie nicht gelesen und bin bei Werken von diesem Autor sehr zwiegespalten: so gut mir die Erzählweise und die Personen gefallen, so steht und fällt alles mit der Auflösung des Falles. Sehr gut gelöst war die Auflösung für mich z.B. bei „Der Trakt“ enttäuschend fand ich „Das Wesen“ und auch „Der Sarg“ war mir schon etwas zu weit hergeholt.

     

    In diesem Buch geht es darum, dass ein Serienmörder mit Fliegenmaske in Häuser einbricht und ganze Familien tötet – bis auf ein Familienmitglied, das am Leben bleibt, und „den anderen“ von den Taten berichten soll. Wer auch immer „die anderen“ sind.

     

    Die Handlung um das Ermittlerteam Max Bishoff und Horst Böhmer nimmt schnell Fahrt auf und auch die beiden Kommissare finde ich sympathisch, wenn auch charakterlich sehr flach gehalten. Eventuell fehlt mir jedoch hier die Vorgeschichte aus dem ersten Band.

     

    Großer Pluspunkt ist der Handlungsstrang um den in der forensischen Psychologie untergebrachten Mörder, der scheinbar zu wissen scheint, nach welchen Kriterien die Morde verübt werden. Leider laufen hier die Besuche nach dem immer gleichen Muster ab, so dass die zigte Wiederholung für mich überhaupt keine Spannung mehr brachte, weil der Ausgang ohnehin schon klar war. Hier hätte für mich gerne gekürzt werden dürfen.

     

    Ein Pluspunkt sind die Morddetails, die jedoch für zartbesaitete zu viel sein können – gerade die an den Kindern geschilderten Morde finde ich beim Lesen schon grenzwertig, vor allem, weil sie für den Fortgang der Handlung nicht wesentlich sind sondern nur mehr Brutalität und Grausamkeit hinzufügen.

     

    Von der Auflösung war ich überrascht, wenn auch nicht positiv, denn wieder mal kommt mir die Aufklärung schon sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen vor. Schade! Es wäre ein Spitzentitel, wenn die Auflösung mehr Nachvollziehbarkeit für mich gebracht hätte, so ist das Buch in Summe für mich Durchschnitt

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    101Elena101s avatar
    101Elena101vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Besser als Band 1! Solider Thriller, der sich schnell durchlesen lässt und nicht ganz so blutig und pervers ist wie Teil 1
    Solider Thriler

    Inhalt:

    Jemand mit einer täuschend echt aussehenden Fliegenmaske dringt nachts in Häuser ein, um Menschen auf grausame Weise zu töten. Er hinterlässt immer einen Überlebenden, der folgende Botschaft weitertragen soll: "Erzähl es den anderen!"

    Die leitenden Ermittler Bischoff und Böhmer der KK II Düsseldorf erhalten den Hinweis aus der Psychiatrie: Ein Patient dort kann diese Taten voraussagen und weiß, welche Morde als Nächstes passieren werden. Doch dieser stellt Forderungen im Austausch gegen die Informationen.

    Max Bischoff wird auch in diesem Fall wieder an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit gedrängt, vor allem, da er seinen letzten Mordfall noch nicht hinter sich lassen kann.


    Meine Meinung:

    Der zweite Teil um Max Bischoff hat mir besser gefallen als der Erste "Tiefe Narben".

    Die Ermittler Max und sein Kollege Böhmer wirken hier menschlicher, denn sie machen und haben Fehler, ihnen gehen die Taten nah und sind generell umgänglicher miteinander. Sie stehen mittlerweile sogar füreinander ein, wie es bei Partnern sein sollte. 

    Auch hier sind zwischen den Kapiteln aus Max' Sicht immer wieder Kapitel aus Sicht der Opfer eingestreut, die das Buch aufpeppen und sich spannend lesen lassen. Hinzu kommt, dass "Kalte Angst" nicht ganz so blutig und pervers daherkommt wie der Vorgängerband, trotzdem jedoch nichts für allzu schwache Nerven ist. Für mich stellt das eine Verbesserung dar, da es dadurch zwar Nervenkitzel gab, dies aber nicht übertrieben wurde.

    Mansche Szenen waren vorhersehbar, wie der Strang, den Max` Schwester und ihren Internet-Stalker betrifft (Leute, die das Buch gelesen haben wissen wahrscheinlich, was ich meine). Diese Storyline hat sich schon in Band 1 angekündigt und hat sich hier nun zugespitzt. Andere Szenen und vor allem das Ende hätte ich so niemals erwartet. Einerseits passt dieser Ausgang des Falls zur Geschichte, andererseits wirkt es etwas weit hergeholt, wenn auch nicht schlecht durchdacht.

    Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen, auch wenn ich normalerweise nur wenige Krimis/Thriller gut finde, was für diesen Thriller hier ein positives Zeichen ist.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der den Fall von Band 3 etwas ankündigt und mich dazu bringt, auch den nächsten Teil lesen zu wollen.


    Fazit: 

    Besser als der erste Teil der Reihe um Max Bischoff und sehr solider Thriller.

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    irrelephants avatar
    irrelephantvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: 3,5 Sterne - sehr spannend und kurzweilig, aber langweiliger Kommissar, wenn man die früheren Teile nicht kennt.
    Spannend und kurzweilig, kreativer Mörder, langweiliger Kommissar

    Ich habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen und in der Zeit auch nur widerwillig aus der Hand gelegt, weil es sehr spannend und durch den angenehmen Schreibstil flüssig zu lesen war. Den Mörder fand ich kreativ und die Opfer bzw. die Angehörigen vom Verhalten her glaubwürdig. Die Morde wurden recht detailliert beschrieben und waren definitiv eklig, wenn man nicht komplett abgestumpft ist. Ich freue mich auch, dass das Buch ohne Liebesschnulzen auskam. Die Note ist auf jeden Fall bei einer 3+ bis 2- angesiedelt.


    Wer mir aber überhaupt nicht gefallen hat, ist der Ermittler (Max). Könnte daran liegen, dass ich das Buch gelesen habe, ohne die Vorgänger zu kennen (so wurde auch ständig von irgendeiner Jenny geredet und der Leser muss sich selbst zusammenpuzzeln, was mit ihr passiert ist). Er hat mal wieder irgendein Trauma, das ihn bei der Arbeit befällt, und trotzdem stürzt er sich aus Ablenkung direkt in den nächsten Fall. Habe ich schon in dutzenden von deutschen Krimis gelesen. Das nervt irgendwann. 

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    youBibianss avatar
    youBibiansvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Schonungslos brutal
    Schonungslos brutal

    Eine grauenvolle Mordserie erschüttert Düsseldorf. Ein Killer steigt nachts in Häuser ein und tötet wahllos Familien. Das Unheimliche: er trägt eine Fliegenmaske. Das Außergewöhnliche: er lässt jedes Mal einen Überlebenden zurück, der immer dieselbe Nachricht überbringen soll „Erzähl es den anderen“.
    Als Oberkommissar Max Bischoff den Tatort in Gerresheim erreicht, traut er seinen Augen nicht. Zuerst nimmt er den toten Mann wahr. Er liegt mit eingeschlagenem Schädel am Boden. Um ihn herum eine riesige Blutlache, Knochensplitter und Gehirnmasse. Aber das ist nichts das Schlimmste. Das Schlimmste ist der tote zwölfjährige Junge mit einem Messer in dem Hals und blutdurchtränktem T-shirt.
    Ein paar Tage später geschieht ein weiterer Mord. Wieder eine männliche Leiche, diesmal mit durchgeschnittener Kehle. Und immer die gleiche Täterbeschreibung: eine Person mit Fliegenmaske und maschinenartiger Stimme. Bischoff und Böhmer  tappen im Dunkeln, bis ein seltsamer Anruf alles auf den Kopf stellt. Der Leiter der Forensischen Psychiatrie Langenfeld, Professor Leuken, behauptet, er hat einen Patienten, der die nächsten Morde genau voraussagt. Bischoff und Böhmer bleibt nichts anderes übrig als sich auf Fissmanns Forderungen einzulassen, wenn sie weitere Morde verhindern wollen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt…
    Eine Warnung direkt mal vorne weg. Dieser Roman verlangt Nerven aus Stahl, andernfalls können Sie sich direkt in Leukens Klinik einweisen lassen. Denn Arno Strobel bringt den blanken Horror zum Leben. Das schafft er vor allem in den Passagen, die aus der Sicht der Opfer geschrieben sind und somit dem Leser das Gefühl geben bei den Morden dabei zu sein. Und glauben sie mir das ist kein angenehmes Gefühl. Selbst ich musste mich vor Ekel und Grusel winden, denn ohne Blutvergießen kommen diese Szenen nicht aus. Und ihre detaillierte, realistische Beschreibung erzeugt auf der Stelle Bilder im Kopf, die man vorerst nicht mehr los wird. Besonders fasziniert hat mich Fissmanns Charakter, der immer wieder klare Momente hat und sich dann in seine eigene Welt zurückzieht. Ich habe mich ständig gefragt, ob er diese Zeit in seiner eigenen Welt nur vortäuscht, um seine Forderungen durchzusetzen oder ob er tatsächlich psychisch krank ist. Ebenfalls interessant ist, was die Mordserie bei Bischoff auslöst und dadurch zeigt wie schwer es für den menschlichen Verstand ist solche Gräueltaten zu verarbeiten.
    Ich finde Arno Strobel hat einen wunderbaren Schreibstil, der Wechsel zwischen den Mordszenarien und den Szenen der Polizeiarbeit erzeugt pure Spannung. Außerdem ist die Sprache einfach gehalten und es gibt keine zeilenlangen Sätze was das Lesen leicht macht.
    Ich würde diesen Roman allen abgehärteten Thriller-Fans empfehlen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Aber wie gesagt, nichts für schwache Nerven.

    Über den Autor:
    Arno Strobel wurde 1962 in Saarlouis geboren und lebt heute mit seiner Frau und Kindern in der Nähe von Trier. Mit vierzig Jahren begann er das Schreiben. Seinen Durchbruch schaffte er mit dem Psycho-Thriller Der Trakt und seitdem erreichten alle seine Bücher hohe Platzierungen in der Spiegel-Bestsellerliste. Strobel schreibt auch Jugendthriller. Seit 2014 ist Strobel hauptberuflich Autor.
    Kendra

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    trollchens avatar
    trollchenvor 4 Monaten
    Perfekt und topaktuell

    Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
    Herausgeber ist FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2 (11. Januar 2018) und es hat 368 Seiten.
    Kurzinhalt: Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“
    Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …
    Meine Meinung: Ich habe ja schon alle Bücher von dem deutschen Autor gelesen und ich bin wieder nicht enttäuscht worden. Perfekt konstruiert und sehr spannend geschrieben und immer wieder überraschend ,was sich auf den nächsten Seiten so abspielt. Der Oberkommissar wird weiterhin als sympathischer und analytisch denkender Polizist beschrieben, der immer versucht, auch das positive am Täter zu sehen.
    Das Buch wird einmal aus der Sicht der laufenden Ermittlungen geschrieben und in kurzen, kursiven Abschnitten ist man quasi live dabei, wie die Opfer umkommen. Und dies ist auch nicht so ohne, denn ohne Blut vergießen kommt man in dem Thriller auch nicht weg. Spannend fand ich den Insassen der Forensik, der immer wieder Andeutungen macht, ohne dass die beiden Kommissare damit etwas anfangen könnten. Und das Ende fand ich auch sehr gut gelungen, perfekt in Szene gesetzt und trotzdem spannend bis zur letzen Seite. Auch gibt es gleichen einen Ausblick für Max, dass es einen dritten Teil geben wird, so viel konnte man schon heraus lesen.
    Diesmal ist auch Max seine Schwester mit im Boot, denn er muss sich um sie kümmern, da sie einen Stalker hat, aber dies geht auch gut aus, aber dies zeigt auch wieder, dass Polizisten auch Menschen sind und auch noch ein Privatleben haben.
    Mein Fazit: Eine klare Weiterempfehlung für diesen packenden Thriller, denn man gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ich vergebe 5 tolle Sterne und warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

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    teretiis avatar
    teretiivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolutes must have!
    Einfach genial!

    Ich habe mich lange auf dieses Buch gefreut und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen weil es so spannend ist!

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    aly53s avatar
    aly53vor 4 Monaten
    Komplex, düster und mit einem Hauch von Wahnsinn belegt

    Endlich geht es weiter mit der Reihe um Max Bischoff.
    Auch hier klang der Klappentext mehr als vielversprechend und ich freute mich auf unterhaltsame Lesestunden.
    Der Einstieg fiel mir auch gleich wieder recht leicht.
    Max Bischoff hat es hier mit einem ziemlich bizarren Fall zutun, der mir im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge stehen ließ und so einige Abgründe offenbarte,
    Besonders gut gefiel mir, das man nicht nur die Perspektiven von Seiten der Ermittler erfährt, sondern auch die Opfer erlebt. Was dem Ganzen sehr viel schmerzvolles und unausweichliches verlieh. Man fühlte sich so direkt ganz nah am Geschehen und erlebte die Qalen und Ängste als das, was sie waren. Man sieht kein entkommen, was es um ein vielfaches tiefer macht.
    Gleichzeitig zaubert er eine düstere , surreale und unheilvolle Atmosphäre.

    Max Bischoff mochte ich schon im ersten Band sehr gern, hier hat er meine Sympathien noch um einiges gesteigert. Er ist ein Mensch der sich nicht nur mit Verbrechern herumschlägt, sondern der auch ein Herz und einen Hintergrund hat, der mir immer wieder vor Augen führt, wo seine Schwachstellen liegen. Ganz besonders mochte ich in diesem Band auch Böhmer, da er direkt mit Max zusammenarbeitet und man so ein Stück weit auch in seine Seelen blicken kann.
    Die Handlung selbst geht relativ schnell voran und es passiert alles sehr schnell. Jedoch nicht so schnell, das man nicht in der Lage ist mitzukommen.
    Keine Frage, es trifft mitten ins Mark und lässt auch nicht unberührt. Die Taten selbst könnten brutaler und nervenzehrender kaum sein. Man findet sich direkt bei den Opfern wieder, denen das ganze Mitgefühl gilt. Gleichzeitig begibt man sich auf Spurensuche und kommt doch auf keinen Nenner. Ich hatte schon schnell meinen ersten Verdächtigen, doch Arno Strobel gelang es geschickt, mich komplett aufs Glatteis zu führen.
    Was mich durchaus zum lächeln brachte, denn damit war für mich überhaupt nicht zu rechnen, was auch einen guten Thriller ausmacht.
    Daneben kann man auch sehr gut an den Ermittlungen teilhaben und die einzelnen Schritte sehr gut nachvollziehen. Die Charaktere selbst sind nicht nur lebendig, sondern auch sehr ausdrucksstark und authentisch. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen.

    Neben den ziemlich bizarren Mordfällen gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang , der Max´ persönlich betrifft. Persönlicher als ihm lieb ist. Es hat die ganze Verletzlichkeit zutage geführt, die hier zugrunde liegt und mich komplett mitfiebern und mitzittern lassen. Wut und Angst haben mich gleichermaßen beschäftigt und nicht zur Ruhe kommen lassen.
    Der Schreibstil des Autors ist auch hier wieder sehr leicht und fließend. Man fliegt so schnell durch die Seiten das man gar nicht merkt wie einem geschieht.
    Die Spannngskurve wird dabei merklich angezogen und man bekommt all die Abgründigkeit und Perfidität zu spüren.
    Es hat einen Hauch von Wahnsinn und man kennt nur ein Ziel: Das Ganze zu stoppen.
    Doch wie soll man jemanden stoppen, der wie ein Phantom durch dien Welt wandert und seine Taten verübt?
    Der Autor hat es geschickt verstanden Wendungen einzuweben , die man nicht erwartet und die das Kopfkino und die Emotionen noch weiter anheizen.
    Einzig die Lösung von allem und die Ausarbeitung dessen, war für mich etwas zu einfach und zu schnell, da hatte ich mir etwas mehr erhofft. Dennoch hat mir der Thriller enorm gut gefallen und ich bin schon jetzt sehr gespannt wie es weitergeht.
    Sclussendlich ein Thriller, der nicht nur die menschlichen Abgründe offenbart, sondern auch zeigt wo unsere Schwachstellen verborgen sind.

    Fazit:
    Mit dem zweiten Band der Reihe um Max Bischoff gelingt Arno Srobel eine mehr als gelungene Fortsetzung.
    Komplex, düster und mit einem Hauch von Wahnsinn belegt.
    Ein Thriller der nicht nur die menschlichen Abgründe offenbart, sondern auch zeigt wo unsere wahren Schwachstellen verborgen liegen.
    Ich bin wieder einmal sehr begeistert von Arno Strobel, da er sich auch nicht ziert und alles zeigt, wie es wirklich ist. Es wird nichts beschönigt, sondern so gezeigt, wie es wirklich ist.
    Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf den dritten Band.
    Eine Thriller Reihe die ich jedem ans Herz legen kann.
    Temporeich, voller Wendungen und mit einer Spannung belegt, die sich immer weiter steigert.

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    Caydences avatar
    Caydencevor 4 Monaten
    Mordserie mit Gruselfaktor

    Der neue Fall von Oberkommissar Max Bischoff gestaltet sich schon im Prolog zu einer Horrorshow der Extraklasse. Der Untertitel "Im Kopf des Mörders" ist dabei sehr gut gewählt, denn man ist hautnah bei seinen Gräueltaten dabei und beobachtet fassungslos wie er seine Opfer quält. Grotesk mutet seine Maskierung mit einem Fliegenkopf an und sorgt für Gänsehaut. Warum er so handelt und was seine kryptischen Aussagen bedeuten sollen, stellt den Leser und die ermittelnde Sonderkommission bis zum Schluss vor ein Rätsel. Vor allem weil ein verurteilter Mörder, der in der forensischen Psychiatrie einsitzt, anscheinend über Insider-Wissen der Verbrechen verfügt und sogar Voraussagen macht, die prompt eintreffen...

    Obwohl Thriller nicht zu meinem bevorzugten Genre zählt, konnte ich mich dem Sog dieser spannenden und mysteriösen Handlung nicht entziehen. Die sehr anschaulichen Beschreibungen der grausamen Taten haben mich zwar schockiert, besonders da auch Kinder betroffen waren, aber die Neugier, was dahintersteckt, ließ mich durchgehend nicht mehr los. Auch die Schilderung der oft etwas langweiligen Ermittlungsarbeit wurde durch die persönlichen Probleme des Kommissars interessant aufgelockert. Die Schatten der Vergangenheit lassen Max nicht in Ruhe und quälen ihn. Sein Kollege zieht sogar in Erwägung, ihn wegen seiner psychischen Belastung, von diesem Fall abzuziehen. Ich konnte die Befürchtungen und Zweifel der beiden Charaktere sehr gut nachvollziehen.

    Mir haben die unerwarteten Wendungen und die vermeintlich heißen Spuren, die dann doch in Leere liefen, sehr gut gefallen, da man wirklich bis zuletzt nicht wusste, wer der Täter war. Die Auflösung zum Schluss war gut durchdacht, schlüssig und glaubwürdig und hat mich komplett überzeugt. Ein fieser Cliffhanger am Ende macht allerdings betroffen, weil man am liebsten gleich weiterlesen möchte und noch eine Zeit lang auf die Fortsetzung warten muss.

    Ein sehr spannender und psychologisch interessanter Thriller, der tief in die Abgründe mancher Menschenseele blicken lässt!

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    B
    buechernarrvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der Thriller ist insgesamt spannend, der Täter absoßend, der Fall bleibt bis zum Ende rätselhaft .
    spannend und krankhaft

    Kalte Angst – Im Kopf des Mörders

    Oberkommissar Max Bischof bekommt es im zweiten Fall der Trilogie mit einem Serienmörder zu tun, der scheinbar wahllos mordet. Die Fälle weisen wenig Gemeinsamkeiten auf, außer, dass der Täter jedes Mal eine groteske Fliegenmaske trägt und einen Zeugen zurücklässt, der seine Nachricht vermitteln soll: „Sag es den anderen“. Bischof und sein Kollege Böhmer finden keinen Hinweis auf den Täter und auf die Gesetzmäßigkeiten, nach denen er seine Opfer auswählt. Als sie einen Anruf aus der geschlossenen psychiatrischen Anstalt bekommen, in der der verurteilte Mörder Siegfried  Fissmann einsitzt, der jetzt Hinweise auf die Taten und auf folgende Taten geben kann, versucht Bischof mit ihm zu verhandeln. Fissmann scheint aber mit ihnen zu spielen und versucht, Vorteile für sich herauszuhandeln. Was weiß er tatsächlich? Kann er die entscheidenden Hinweise geben? Und schaffen es die Ermittler, zu ihm durchzudringen?

    Der Thriller startet direkt mit der Beschreibung des ersten Mordes, sodass man als Leser sofort mitten im Geschehen ist und sofort Spannung aufkommt. Hauptsächlich ist der Roman in Er-Form aus der Sicht von Max Bischof geschrieben, wird aber unterbrochen von Schilderungen, die aus der Perspektive der Opfer beschreiben, wodurch beim Leser zusätzlich Spannung und Grauen erzeugt wird. Man ist quasi live und hautnah dabei.

    Die Charakterbeschreibung des Psychopathen Fissmann ist sehr gut gelungen. Er ist so wirr und krankhaft dargestellt, dass man nicht weiß, wieviel der Informationen, die er zu besitzen vorgibt, verlässlich sein können. Er ist in seinem Wahn und seiner asozialen Einstellung so nervig, macht so wütend, dass man ihn am liebsten schütteln würde und daher die Beamten gut verstehen kann, die einerseits alles versuchen, um an Informationen zu kommen, andererseits aber mit ihrer Geduld bald am Ende sind und in ihren Versuchen bald beinahe verzweifelt wirken.

    Die anderen Charaktere sind irgendwie blass und ihnen fehlen die persönlichen Besonderheiten. Da es sich um den zweiten Teil der Reihe handelt, gibt es viele Hinweise und Verweise auf den ersten Band, auch was die Vorgeschichte und die Persönlichkeiten der Ermittler angeht, was etwas stört, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Daher würde ich beim nächsten Mal wahrscheinlich den ersten zuerst lesen. Den Fall versteht man auch so.

     

    Das Ende zwar super überraschend aber zu abrupt. Am Ende wirkt es überstürzt und irgendwie fehlen Informationen und eine Art „Raffinesse“, vielleicht auch, weil im Laufe des ganzen Thrillers keine Hinweise auf den Täter gegeben werden, sodass man nicht richtig mitraten und miträtseln kann.

    Der Thriller ist insgesamt spannend und irgendwie abstoßend, der Fall bleibt bis zum Ende rätselhaft und Arno Strobel schafft es am Ende, den Leser mit der Auflösung komplett zu überraschend. Es ist zu empfehlen, den ersten Teil zuerst zu lesen. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und ich werde mir den ersten und den dritten Teil (wenn er dann nächstes Jahr endlich erscheint) definitiv kaufen.

     

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    Mahsu1988s avatar
    Mahsu1988vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende, originelle Story, mit erschreckenden Morden. Ich hab's verschlungen und empfehle es jedem Thriller Fan!
    Angenehm unangenehm, wie ein Thriller sein soll...

    Zu meiner Rezension:
    Diese teilt sich in folgende Kategorien auf:
    Story allgemein: Idee, Kreativität, allgemeine Story
    Background: Logik, Tiefgang, Lesefluss, historische Überprüfbarkeit, Hintergrund
    Figuren: Identifikation, Originalität, Intensität
    Fesselfaktor: Wie hoch war die Lesesucht

    Jede der Kategorien wird mit 0-5 Sternen bewertet und ergibt beim abschließenden Fazit die Endbewertung, die noch mit einer Leseempfehlung komplettiert wird. Viel Spaß beim Lesen!


    Story allgemein: 5 Sterne

    Ohne zu spoilern geht es in diesem Thriller um eine überaus grausame Mordserie, die Düsseldorf erschüttert. Die Inszenierung dieser Morde, besonders im Hinblick auf die Auflösung fand ich wirklich sehr gut. Ich war auch sehr überrascht vom Ende, das den Gesamteindruck sehr gut abrundet. Der Plot wirkt umfangreich, ohne es mit ~360 Seiten tatsächlich zu sein, geschweige denn langatmig. Die Kapitel sind kurz – das mag ich persönlich sehr, da ich nie mitten im Kapitel aufhöre zu lesen (was aber dank der Spannung ohnehin egal gewesen wäre, aber dazu unten mehr).

    Ganz besonders erwähnen muss ich die Beschreibung der Morde bzw. die Minuten davor. Die kurzen Kapitel, die den Tathergang erzählen, waren nicht nur fesselnd, sondern auch erschütternd und erzeugten dieses angenehm-unangenehme Gefühl im Magen, wenn man sich die Bilder vorstellte, das war wirklich hervorragend! Genau das will man ja, wenn man einen Thriller liest ;)

    Background: 5 Sterne

    Ein wesentlicher Kritikpunkt für mich ist, ob ich im Rückblick, mit dem Wissen um das Ende der Geschichte, das Gefühl habe, dass die Auflösung und auch einzelne Sidefacts weit hergeholt sind und notgedrungen zusammengebastelt wurden um die Story abzurunden, oder ob der Masterplan des Autors in seiner Gesamtheit rund wirkt. Hier muss ich wirklich sagen, es wirkt rund, spannend, durchdacht und auf eine gewisse (nicht negative Art) durchaus „strange“. Das gefällt mir wirklich.
    Das Buch ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind – wie erwähnt – kurz, somit entsteht ein hervorragender Lesefluss!

    Figuren: 3 Sterne

    Im Wesentlichen gibt es zwei bzw. drei Hauptfiguren um die sich die Handlung dreht: die beiden Kommissare Bischoff und Böhmer und – wenn man so will - den geisteskranken Fissmann.
    „Kalte Angst“ ist ja der zweite Teil einer im Februar 2019 werdenden Trilogie, ich betrachte hier aber diesen (zweiten) Teil isoliert: Die Charaktere sind ausreichend, aber aus meiner Sicht nicht sehr umfassend beschrieben bzw. originell. Große Unterscheidungen zu den „herkömmlichen“ Thriller-Kommissaren konnte ich nicht direkt entdecken, somit konnte ich mich auch mehr mit den Opfern identifizieren, als mit den beiden Hauptfiguren.
    Fissmann hingegen fand ich gut beschrieben. Seine Art nervte mich mit längerer Fortdauer der Geschichte immer mehr und daher konnte ich die Kommissare bei ihrem Bemühen, sich zu beherrschen auch wirklich gut verstehen ;)

    Fesselfaktor: 5 Sterne

    Klarer Fall von 5 Sternen, ich hab‘s verschlungen – die kurzen Kapitel wären also für mich gar nicht von Nöten gewesen ;)
    Die durchgehende Spannung und Erwartung, ob und wann wieder etwas passieren würde, kombiniert mit dem angenehm, flüssigen Schreibstil, ein echter Pageturner!

    Fazit und Bewertung:

    Abschlussbewertung: 4,5 Sterne
    Empfehlung: Ja
    Fazit:

    Ein sehr spannender Thriller, der stellenweise den Magen zittern lässt. Es ist fesselnd, die Story ist originell und daher kann ich das Buch nur jedem Thriller Fan empfehlen. Einziges Manko sind die Figuren, die – wie ich finde – mit dem Top Niveau des restlichen Buches nicht ganz mithalten können. Ich persönlich freue mich aber ungemein auf den dritten Teil und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    "... gleich zwei Rätsel, die mich durch die Seiten getrieben haben." – Sebastian Fitzek über "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst"


    ###YOUTUBE-ID=ikjolvYOrlc###
    Die Lektüre von "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst" von Arno Strobel solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Denn auch Sebastian Fitzek, selbst erfolgreicher Thriller-Autor, ist von dieser Geschichte gefesselt! 

    Macht mit bei unserer Buchverlosung und gewinnt mit etwas Glück eines von 10 Exemplaren des neuesten Thrillers rund um Oberkommissar Max Bischoff, der in "Im Kopf des Mörders – Kalte Angst" an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit getrieben wird ...

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    Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“

    Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …


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    Mehr zum Autor

    Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller. Bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete er lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

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