Arno Strobel Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

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Inhaltsangabe zu „Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe“ von Arno Strobel

Extrem packend, extrem verstörend, extrem intensiv: Bestseller-Autor Arno Strobel jetzt in Serie»Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe« ist der Auftakt einer spannenden Thriller-Trilogie um Oberkommissar Max Bischoff in DüsseldorfMax Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint … Ein echter »Strobel« mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente und dem toughen jungen Ermittler Max Bischoff, der sich in einem Fall beweisen muss, der ihn vor die größte Herausforderung seiner bisherigen Karriere stellt.

Ein lesenswerter Auftakt einer neuen Reihe

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Fesselnd, aber recht vorhersehbar

— Vucha
Vucha

Zu viele grausige Details

— Yolande
Yolande

Definitiv nichts für zart besaitete. Unterhaltsamer Thriller und ich freue mich schon auf den zweiten Teil mit Max.

— Zeitsprung
Zeitsprung

Sehr spannend, aber definitiv nichts für zartbesaitete Leser!

— Pippo121
Pippo121

Bis zur letzten Seite ein durchaus packender Thriller, der vor allem durch sein Ermittlerduo begeistern konnte.

— Ro_Ke
Ro_Ke

Eigentlich ein guter Einstieg in die neue Reihe, aber alles passiert etwas überstürzt.

— ClaraOswald
ClaraOswald

wirklich spannender und interessanter Fall, aber die Liebesgeschichte ist wirklich lächerlich :D

— _Jassi
_Jassi

Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Arno Strobel war ich bei diesem ziemlich enttäuscht.

— TuffyDrops
TuffyDrops

Gute Mischung zwischen Krimi und Thriller!

— elmidi
elmidi

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  • solider Auftakt zu einer neuen Trilogie

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Vucha

    Vucha

    31. July 2017 um 21:40

    Zum Inhalt:"Max Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint ..."Meine Meinung:Arno Strobel liefert mit "TIefe Narbe" einen soliden Auftakt zu einer Thriller-Trilogie rund um den jungen Oberkommissar Max Bischoff. Der junge Polizist ist sehr ehrgeizig, hat sehr viel theoretisches Wissen und versucht auch, mit diesem zu glänzen. Das Privatleben spielt für ihn eine untergeordnete Rolle; der einzig wichtige Mensch in seinem Leben ist seine Schwester, die seit einem Unfall querschnittsgelähmt ist.Der Autor stellt Max Bischoff in der Person von Horst Böhmer einen erfahrenen Polizisten an die Seite, der nicht viel mit dem theoretischen Wissen der Uni-Absolventen anfangen kann und sich lieber auf seine Praxiserfahrungen verlässt. Diese Gegenüberstellung führt zwangsläufig zu einigen, teils recht humorvollen Dialogen und Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Partnern, die zuweilen jedoch etwas klischeehaft und überspitzt erscheinen.Diese Charakterisierungen der Protagonisten und der (sehr) plötzliche Sinneswandel von Max Bischoff, was sein Privatleben angeht, sind meiner Ansicht nach kleine Schwächen des Thrillers. Ebenso ist es doch recht vorhersehbar, wer hinter den grausamen Morden steckt; auch wenn der Autor immer wieder versucht, den Leser in eine andere Richtung zu lenken.Dennoch hat Arno Strobel mit diesem Werk einen sehr spannenden Serienauftakt hingelegt, der den Leser packt und dazu verleitet, unbedingt weiterlesen zu wollen. Das verzeiht dann auch die eben erwähnten Schwächen. 😉

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  • Drei Frauen auf brutale Art und Weise gefoltert

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    31. July 2017 um 12:48

    Eine sehr bekannte deutsche Schauspielerin mit dem Namen Miriam Winkel verschwand vor gut zwei Jahren aus der Öffentlichkeit. Niemand weiß, wo sie hingegangen ist, oder ob sie überhaupt noch lebt. Eines Tages steht im Düsseldorfer Polizeipräsidium ein blutverschmierter Mann. Er heißt Harry Passek und ist ein investigativer Journalist, der gerade an einer aktuellen Bankengeschichte arbeitet. Nachdem die beiden Düsseldorfer Kommissare Max Bischoff und Horst Böhmer mit ihrem Team die ersten Ergebnisse vorliegen haben, stellt sich heraus, dass Passek sich angeblich in der Wohnung von Miriam Winkel aufgehalten hat. Er kann sich aber nicht mehr daran erinnern. Passek ist mit der Industriellentochter Beate von Braunshausen verheiratet. Es stellt sich heraus, dass die Ehe zwischen Passek und von Braunshausen seit einiger Zeit nicht mehr das ist, was man eine Ehe nennt. Außerdem hatten Miriam Winkel und Harry Passek ein Verhältnis miteinander. Aufgrund der Indizien gilt Passek als Verdächtiger an den Mord von Miriam Winkel. Während versucht wird, Miriam Winkel zu finden, werden zwei weitere Frauen ermordet aufgefunden. Eine ehemalige Kollegin von Miriam Winkel und eine ehemalige Kollegin von Harry Passek werden Opfer von brutaler Vorgehensweise. Gilt Passek immer noch als Verdächtiger von Miriam Winkel? Und könnte er auch der Täter der beiden anderen Frauen sein? Mit diesen Fragen konfrontieren sich die beiden Kommissare. Arno Strobel verfasste mit diesem Thriller den ersten Band einer neuen Thriller-Reihe. Im Mittelpunkt stehen die beiden Düsseldorfer Kommissare Max Bischoff und Horst Böhmer. Max steht noch am Anfang seiner Karriere, sein Kollege Horst dagegen steht schon einige Jahre länger im Polizeidienst. Bischoff ist Anfang dreißig und möchte noch die Karriereleiter der Polizeilaufbahn emporsteigen. Sein Kollege bevorzugt lieber die praktische Polizeiarbeit und greift gerne auf die Erfahrungen zurück im Gegenteil von Bischoff, der gerne intuitiv und lehrbuchhaft an den Fall herangeht. Aufgrund ihres teilweise bissigen Humors wirken beide Kommissare sehr sympathisch. Über Bischoff lernt man mehr über sein Privatleben als über das von Böhmer. Arno Strobel gelingt es, das Gefühl von Brutalität, Romantik, Humor und Ernsthaftigkeit zu vermitteln, was mir bei dem ganzen Thriller in seiner Mischung gefallen hat. Bis zur Auflösung des eigentlichen Täters spekuliert man die ganze Zeit, wer wohl der oder die Täter sind. Der Thriller ist abwechslungsreich aufgebaut, denn zwischen den jeweiligen Kapiteln, die bestimmte Szenen erzählen, tauchen Ich-Erzählungen aus der Sicht des Täters auf, die ebenso zu Spekulationen führen. Somit ist der Thriller eine spannende, unterhaltsame und ziemlich brutale Geschichte, die aber ihrem Genre gerecht wird. Der Auftakt der neuen Reihe gefiel sehr gut bis auf ein kleines Manko. Das Motiv des Täters kam mir meines Erachtens nicht eindeutig bei der Geschichte heraus. Vor allem haben mir die beiden Kommissare Bischoff und Böhmer gefallen. Deren Humor gleicht die Brutalität des Täters aus. Deshalb muss ich die Fortsetzung der Reihe in Zukunft ebenso lesen. Für Thriller- und Bücherfans von Arno Strobel kann ich diesen Thriller nur empfehlen.

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    • 4
  • Nichts für Zartbesaitete

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Yolande

    Yolande

    26. July 2017 um 18:04

    Inhalt (Klappentext):Max Bischoff ist der Neue bei der Mordkommission in Düsseldorf. Er ist jung und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei seinem Partner Horst Böhmer stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Präsidium taucht ein verwirrter Mann auf, von oben bis unten mit Blut besudelt. Er kann sich an nichts erinnern, die letzte Nacht ist wie aus seinem Gedächtnis gelöscht. Wie sich herausstellt, stammt das Blut auf seiner Kleidung nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau, die vor zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. Ist der Mann, der vor Max Bischoff steht, ihr Mörder? Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint...Hätte ich das Buch nicht für eine Challenge gelesen, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen. Dieser Thriller war mir definitiv zu blutrünstig. Ich mag es nicht lesen, wenn die Mordopfer auf grausigste Art verstümmelt werden und das Ganze auch noch bis ins kleinste Detail beschrieben wird. Anfangs fand ich den ermittelnden Kommissar noch ganz sympathisch, aber im weiteren Verlauf der Geschichte hat sich das mehr und mehr ins Gegenteil verkehrt. Ich konnte seine Handlungen überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Sein Partner blieb irgendwie blass.Besonders spannend fand ich die Geschichte nicht, das kann aber auch daran liegen, dass ich schon nach der ersten Leiche in einen emotionalen Abwehrmechanismus geschaltet habe.Fazit: Wer kein Problem mit blutrünstigen und grausigen Details hat, kommt hier sicher auf seine Kosten. Wer, wie ich, in dieser Hinsicht etwas zart besaitet ist, sollte besser die Finger weglassen.

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  • Ein neues Ermittlerduo findet sich ...

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Pippo121

    Pippo121

    24. July 2017 um 20:46

    Seit kurzem arbeitet der junge Ermittler Max Bischoff bei der Mordkommission in Düsseldorf. Sein Partner ist der wesentlich ältere Horst Böhmer, der Bischoffs fortschrittliche Ermittlungswege und seine Kenntnisse im Profiling äußerst kritisch beäugt. Doch als eines Tages ein blutverschmierter, verwirrter Journalist auf dem Revier auftaucht, stecken Böhmer und Bischoff schon nach kurzer Zeit Hals über Kopf in einem atemraubenden Fall! Also raufen die beiden Polizisten sich zusammen, schließlich müssen sie einem überaus grausamen Serienmörder das Handwerk legen. Wird es dem ungleichen Duo gelingen, gemeinsam den Täter zu stellen? Da ich bisher noch nicht so viele Bücher von Arno Strobel gelesen habe, wusste ich nicht so genau, was mich erwarten würde. Schlussendlich kann ich sagen, dass «Tiefe Narbe» ein solider Krimi ist, der dem gängigen Schema folgt. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen und hält die Spannung hoch. Die Kapitel waren überschaubar und endeten oft mit einem Cliffhanger, sodass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Die Handlung ist fesselnd und zieht den Leser in ihren Bann. Das Buch lässt einen kaum zu Atem kommen. Den Kommissaren und dem Leser wird kein Moment der Ruhe gegönnt, denn der Täter scheint ihnen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein! Der Autor versteht es, die Geschichte stetig voranzutreiben und verleitet immer wieder zu falschen Mutmaßungen und Schlüssen. Es gibt viele überraschende Wendungen und es gelingt Arno Strobel, das Rätselraten um die Identität des Mörders fast bis zum Schluss aufrecht zu halten. Die handelnden Personen sind eher stereotypisch gezeichnet und bleiben leider recht oberflächlich. Das Buch lebt von dem diametralen Gegensatz der beiden Ermittler:  Horst Böhmer ist der erfahrene, bodenständige Ermittler, der die Praxis über die Theorie stellt. Max Bischoff hingegen ist das genaue Gegenteil: jung, Überflieger an der Universität mit viel theoretischem Wissen, aber ohne wirkliche Berufserfahrung. Böhmer belächelt Bischoffs Täterprofil, letzterer wirkt auf mich teilweise aber auch recht besserwisserisch, fast schon überheblich. Die Darstellung von Horst Böhmer erschien mir sehr überspitzt, wurde er mir doch besonders zu Beginn zu sehr auf den etwas tölpelhaften, rückständigen Polizisten reduziert. Max Bischoff hingegen erschien anfangs zu glatt, im weiteren Verlauf des Buches verlor er jedoch mehr und mehr die Beherrschung. Die Mordermittlung und besonders Bischoffs private Verwicklung bringen das ungleiche Duo jedoch näher zusammen. Die Einblicke in die Psyche des Täters sind sowohl abstoßend als auch faszinierend, zeigen sie doch in welchem Ausmaß der Täter die Brutalität und die Grausamkeit seiner Taten leugnet. Besonders zu seinem ersten Opfer baut er eine krankhafte Bindung auf und seine Schilderungen klingen eher wie Liebesbekundungen, wenn da nicht diese kleinen, grausamen Details wären. « Du liegst in meinen Armen, so dicht an mir, dass unsere Haut sich überall berührt. Ich halte dich, drücke dich immer wieder an mich und wünschte, wir könnten bis in alle Ewigkeit so liegen bleiben.» (S.7) Er ist überzeugt davon, dass die Frauen sein Empfinden mit ihm teilen, er deutet ihre Schmerzensschreie ja sogar als Ausdruck ihrer Erregtheit. In seinem Wahn glaubt er sogar, dass er für die Frauen sorgt, sich um sie kümmert und ihnen ein behagliches Zuhause einrichtet. « Ich habe dir ein Bett besorgt, das Fenster von innen zugemauert und die Wände mit schallisolierendem Material verkleidet, damit du nicht durch Geräusche von außen gestört wirst». (S.359) Die Handlung an sich ist teilweise recht brutal, denn die Verletzungen die den Opfern zugefügt wurden, sind nicht ohne. Der Autor spart nicht an grausigen Details, daher ist dieses Buch nichts für Einsteiger in das Genre Krimi & Thriller. Alles in allem ist das Buch ein gelungener Auftakt einer neuen Trilogie und bietet eine packende Lektüre nach bewährtem Krimi-Prinzip!

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  • Praxis trifft auf Theorie, Thriller auf Krimi

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Ro_Ke

    Ro_Ke

    20. July 2017 um 09:07

    Klappentext (Lovelybooks): Extrem packend, extrem verstörend, extrem intensiv: Bestseller-Autor Arno Strobel jetzt in Serie»Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe« ist der Auftakt einer spannenden Thriller-Trilogie um Oberkommissar Max Bischoff in DüsseldorfMax Bischoff, Oberkommissar, Anfang dreißig, ist der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Polizeipräsidium taucht eines Morgens ein Mann auf, der völlig verstört und von oben bis unten mit Blut besudelt ist. Er weiß weder, was in der Nacht zuvor geschehen ist, noch hat er eine Erklärung für das Blut auf seiner Kleidung. Wie sich bald herausstellt, stammt es nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau. Einer Frau, die vor über zwei Jahren spurlos verschwand. Die für tot gehalten wird. War sie all die Zeit über noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Und was hat der Mann mit der Sache zu tun? Ist er Täter oder Opfer?Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verstricken Max Bischoff und sein Partner Horst Böhmer sich immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen, um einen Fall zu lösen, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint … Ein echter »Strobel« mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente und dem toughen jungen Ermittler Max Bischoff, der sich in einem Fall beweisen muss, der ihn vor die größte Herausforderung seiner bisherigen Karriere stellt. Meine Meinung: Das Ermittlerdou, das Arno Strobel hier seinen Lesern erstmals vorstellt, könnte kaum unterschiedlicher sein. Praxis trifft auf Theorie und ergänzt sich zu einer durchaus sympathischen Symbiose.  Der Autor lässt schon zu Beginn kaum Zeit zum Durchatmen, und präsentiert ein Fülle an „W-Fragen“.  Der Weg zur Beantwortung dieser gestaltet sich als sehr spannend und lockt gekonnt auf falsche Fährten.  Die überraschende Auflösung ist Arno Strobel dann sehr gelungen und ich wurde positiv in die Irre geführt.  Fazit:  Ein gelungener Auftakt, der in seinen Fortsetzungen aber ruhig noch ein weniger tiefer gehen darf. 

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  • Unterhaltsam, aber nichts Besonderes

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Caydence

    Caydence

    04. July 2017 um 19:43

    Im Prolog bekommt man schon einen erschreckenden Einblick in die psychopatischen Gedanken des Mörders und ist damit gleich mitten im Geschehen. Diese Einsichten werden ab und zu in die Handlung eingeschoben und man ist so ganz dicht bei den abartigen Taten, die er verübt. Das ist schon sehr gruselig und abstoßend, auch wenn es in beklemmender Weise, das Denken und Fühlen des Täters verdeutlicht, dessen Identität aber natürlich bis zum Schluss im Dunkeln bleibt. Die Ermittler der Mordkommission in Düsseldorf, Max Bischoff und Horst Böhmer, sind noch nicht lange Partner und liegen in ihren Ermittlungsmethoden nicht ganz auf einer Linie. Während Max auf modernes Profiling setzt, schwört Böhmer auf solide Polizeiarbeit. Nach kleineren Auseinandersetzungen, nähern sich die beiden im Verlauf ihres ersten Falls sowohl privat, als auch auf beruflicher Ebene immer mehr an. Der verwirrte und mit Blut getränkte Mann, der in der Polizeiwache auftaucht, eine vermisste Schauspielerin und die schrecklich zugerichtete Frauenleiche, die am Rheinufer gefunden wird, geben den beiden Rätsel auf. Die Handlung ist typisch für einen klassischen Krimi und ganz nach dem üblichen Schema aufgebaut. Die Spurensicherung, die Zeugenbefragungen, die Vermutungen über die Zusammenhänge und den Tathergang sind unspektakulär und eher langweilig zu lesen. Man weiß ja schon einiges über den Mörder durch die Einblicke in seinen Kopf, allerdings bleibt die spannende Frage, wer es ist und wie seine Vorgehensweise war. Die eingeflochtene Liebesgeschichte von Max ging mir zu schnell und war deshalb unglaubwürdig, auch wenn sie für seine persönliche Beteiligung an dem Fall sorgte. Richtig spannend wurde es für mich erst auf den letzten fünfzig Seiten. Dort verdichteten sich die Hinweise und die Handlung nahm rasant an Fahrt auf. Zwar wurde auch wieder nicht an ekelhaften Tat- und Leichenbeschreibungen gespart, aber es gab ein paar interessante Wendungen. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, allerdings ist es nichts Besonderes und hebt sich nicht aus der Masse der üblichen Krimis hervor.

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  • Eine tiefe Narbe

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    MelE

    MelE

    28. June 2017 um 06:35

    "Im Kopf des Mörders - Tiefe Narben" ist der Auftakt einer Thriller - Trilogie, dessen Schauplatz Düsseldorf ist, Es ist also ein Thriller mit Lokalkolorit und einem Oberkommissar, den man erst lernt wert zuschätzen. Mich hat der Protagonist anfänglich leider nicht überzeugt, da er vor Liebe blind ist und mich durch das eingefügte Liebsgesäusel eher gelangweilt hat. Ich mag es, wenn ein Thriller schnell an Fahrt aufnimmt und dies fehlte mir in "Im Kopf des Mörders - Tiefe Narben" zugegebenermaßen doch ein klein wenig. Es ist blutig gelungen, denn der Täter sucht seine sexuelle Leidenschaft im Blut, wobei dies erst nach und nach deutlich wird. Vorerst wird hier und da noch hinzugefügt und hinterlässt letztendlich eine blutige Narbe. Wieso und weshalb lohnt sich herauszufinden. Trotz kleiner Kritikpunkte meinerseits ist "Im Kopf des Mörders - Tiefe Narben" definitiv lesenswert und als Auftakt einer Serie gelungen. Um einen Oberkommissar zu erschaffen muss man sicherlich sein Leben und seine Affäre nutzen, um ihn letztendlich glänzen zu lassen, dennoch hätte ich mir durchweg Spannung gewünscht. Anfang und Ende konnten mich aber überzeugen, daher würde ich definitiv eine Leseempfehlung aussprechen. Als Leserin aller bisher erschienenen Arno Strobel Thriller war meine Erwartungshaltung dementsprechend hoch und deshalb war ich an mancher Stelle vielleicht ein klein wenig enttäuscht über das ganze Geplänkel und wenig Ermittlungen. Um eine Lebens /- Liebesgeschichte zu lesen greife ich in andere Genre und daher konnte ich mich nicht ganz auf "Im Kopf des Mörders - Tiefe Narben" einlassen, sowie ich es mir erhofft hätte. Trotzdem werde ich den zweiten Band, der im Februar 2018 erscheint sicherlich lesen. Rein aus der Neugierde heraus, ob Arno Strobel zu seiner alten Faszination auf mich zurückfinden konnte.★★★★  (3,5 Sterne)

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  • eBook Kommentar zu Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe von Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    ClaraOswald

    ClaraOswald

    20. June 2017 um 14:29 via eBook 'Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe'

    Vielleicht hatte ich zu viel erwartet. Die Idee wurde gut umgesetzt, allerdings hätte er sich mit dem Verlauf der Geschichte mehr Zeit lassen sollen. Irgendwie kam es mir zu gezwängt vor.

  • Gute Mischung zwischen Krimi und Thriller

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    elmidi

    elmidi

    23. May 2017 um 08:13

    Arno Strobel setzt mit „Tiefe Narben“ den Auftakt für eine neue Thrillerserie mit den zwei Ermittlern Max Bischoff und Horst Böhmer. Zwischen den beiden gibt es Spannungen, ist Max doch eher der studierte junge Profiler und Horst Böhmer ein älterer, erfahrener und auch eingefahrener Kommissar. Wer hat da nun recht, wie sollen die Ermittlungen geführt werden? Die beiden müssen zusammenarbeiten, weil sie mit einer verstörend grausamen Mordserie zu tun bekommen. Arno Strobel setzt immer wieder kleine Kapitel dazwischen, in denen wir in den Kopf des Täters schauen – dies steht in starkem Kontrast zum dagegen fast schon beschaulichen Ermittleralltag und entfaltet so seine erschreckende Wirkung. Sie sind eine Stärke in diesem Thriller. Am Ende dreht die Geschichte nochmal richtig auf und auf den Täter bin ich so nicht unbedingt gekommen. Eine gute Mischung zwischen Krimi und Thriller, wie ich finde. Man muss einiges an blutig-ekligen Details aushalten können, braucht aber den krimihaften Mordkommissionsalltag nicht missen. Obwohl der Fall am Ende aufgeklärt ist, hat man zu viel vom Leben der beiden Kommissare erfahren, um die Geschichte als abgeschlossen betrachten zu können – unter anderem ist da Max Bischoffs Schwester, einer Frau im Rollstuhl, die seltsame Erlebnisse hat. Angekündigt ist eine Trilogie – da kann man also noch einiges erwarten. Ich bin gespannt!

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  • Erster Fall von Max Bischoff

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Engelchen07

    Engelchen07

    16. May 2017 um 06:14

    Max Bischoff hat neue angefangen bei der Kripo in Düsseldorf und er hat es gleich mit einem sehr merkwürdigen Fall zu tun. Eines morgens stürmt der blutüberströmte Journalist Harry Passeck ins Präsidium. Er hat keine Ahnung wie es dazu kam, dass er voller Blut sei. Nach kurzen Recherchen finden die Kommisare Bischoff und Böhmer heraus, wo Passeck her kam und stellen fest, dass das komplette Schlafzimmer mit Blut voll ist. Von einer Leiche fehlt jedoch jede Spur. Seltsam dabei ist nur, das Blut stammt von einer Frau, die schon über 2 Jahre vermisst wurde. Ein sehr packender und spannender Thriller. Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen und ich freue mich auf noch weiter Fälle mit Max Bischoff der so ein komplettes Gegenteil von seinem Partner Böhmer ist und wahrscheinlich harmonieren die beiden deshalb so gut miteinander.

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  • Nervenzerfetzend spannend

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    scarlett59

    scarlett59

    13. May 2017 um 15:51

    Zum Inhalt:Max Bischoff ist noch nicht lange bei der Mordkommission in Düsseldorf. Seine „modernen“ Ermittlungsmethoden gefallen seinem Partner Horst Böhmer, der schon sehr lange dabei ist, nicht. Aber man „rauft sich zusammen“.Eines Morgens erscheint ein blutverschmierter Mann im Kommissariat, der leicht verwirrt wirkt. Wie sich herausstellt ist all das Blut nicht seins, sondern von einer Frau, die seit zwei Jahren vermisst wird. Ihre Leiche findet man jedoch nicht. Der Fall stellt die Beamten vor eine große Herausforderung, zumal nach und nach einige blutleere Frauenleichen gefunden werden.Meine Meinung: Das Cover und die Aufmachung des Buches unterscheiden sich nicht von den anderen Büchern, die ich von Herrn Strobel aus dem Fischer-Verlag bereits gelesen habe: Grundton schwarz – Titel in einer kräftigen Farbe leicht erhaben gedruckt – eine Schwarz-weiß-Fotografie einer Frau als weiteres Stilelement. Die Geschichte an sich ist jedoch deutlich „blutrünstiger“ als die bisherigen Bücher. Diese waren zwar stets nervenzerfetzend spannend, aber doch mehr auf psychischer Basis. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob mir das gefällt. Was allerdings genauso war, ist, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und bis zur Auflösung nicht auf den tatsächlichen Täter gekommen bin. Dieses Buch soll der Auftakt einer Trilogie sein. Dies zeigt sich auch darin, dass es so einige Handlungsstränge gibt, die nicht aufgelöst werden. Hier wird sicher in den Folgebänden darauf aufgebaut. Auch wenn mich das Buch nicht 100%ig überzeugt hat und ich nicht weiß, ob ich die Folgebände lesen werde, handelt es sich doch um einen lesenswerten, spannenden Thriller.

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  • Arno Strobel - Tiefe Narbe im Kopf des Mörders

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    BuecherEuleHH

    BuecherEuleHH

    12. May 2017 um 09:15

    Dieses Buch war für mich ein echter Versuch. Und ich bin sehr positiv überrascht worden. Von Arno Strobel habe bis jetzt ich noch nie auch nur ein Buch gelesen. Ich habe mir auch keine Rezensionen zu dem Buch durch gelesen, wie ich es sonst gerne bei unbekannten Schriftstellern tue. Somit ein absoluter Blindflug. Und ich bin echt begeistert. Man wird am Anfang gleich mal so in die Story rein geworfen. Und ich habe mich gleich gefragt, oh, wo soll das hin führen. Der Schreibstil war locker, offen und ungeschönt. An einigen Stellen doch recht Blutig, und nix für schwache Gemüter. Ich fand es spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Was ich sehr positiv aufgenommen habe, war das man nicht schon ab der hälfte des Buches eine Idee zum Täter hatte. Wie es in anderen Büchern manchmal der Fall ist. An einigen wenigen Stellen konnten ich sogar lachen. Was für das Gerne nicht gerade üblich ist. Ich für meinen Teil kann sagen, es war definitiv nicht das letzte Buch von Arno Strobel. Da wird sicher noch das ein oder andere Folgen.

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  • Solider deutscher Thriller

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Lilli33

    Lilli33

    11. May 2017 um 15:04

    Taschenbuch: 368 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch (26. Januar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596296163 Preis: 9,99€ auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich Solider deutscher Thriller Inhalt: Max Bischoff ist neu beim KK11 in Düsseldorf. Der 32-Jährige muss sich gegen seinen älteren und erfahreneren Team-Partner Böhmer behaupten. Schon gleich der erste Fall hat es in sich: Ein bekannter investigativer Journalist kommt morgens blutbesudelt ins Polizeipräsidium. An die vergangene Nacht kann er sich nicht erinnern. Das Blut stammt von einer seit über zwei Jahren vermissten jungen Schauspielerin. Doch ihre Leiche fehlt. Bald darauf findet man die Leiche einer anderen Frau, die ganz offensichtlich bestialisch gefoltert worden war. Hängen die beiden Fälle zusammen? Meine Meinung: Zugegeben, der Plot ist nicht unbedingt vollkommen neu, wurde aber von Arno Strobel sehr ordentlich ausgearbeitet. Überwiegend wird aus der Perspektive des jungen Kommissars Max Bischoff erzählt, ab und zu gibt es kurze Einschübe in der 1. Person aus Sicht des Täters. Hier ist man auch bei den Morden “live“ dabei. Durch diese Darstellung aus Tätersicht erhält man einen guten Einblick, worum es diesem geht, ohne dass man allerdings einen Hinweis auf seine Person erhält. Als Täter kommen verschiedene Beteiligte in Betracht. Immer wieder wirkt jemand anders am verdächtigsten, vorhersagen lässt es sich aber kaum. So tappt man als Leser mit den Ermittlern im Dunkeln, bis Max am Ende über ein Puzzleteilchen stolpert, das schließlich den entscheidenden Hinweis liefert. Die Kommissare Max Bischoff und Horst Böhmer sind erstaunlich normal, ohne langweilig oder blass zu wirken. Max ist eine sympathische Figur, ehrgeizig und loyal, gewillt, sich in seiner neuen Position zu behaupten. Er arbeitet gerne mit den neuen Medien und Techniken, führt immer wieder Hochschulwissen an. Dagegen ist Böhmer schon etwas älter, erfahrener und eher ein Freund von Intuition. Sie sind schon etwas gegensätzlich, aber einander nicht feind. Im Gegenteil, sie ergänzen sich recht gut und lernen sich auch bald gegenseitig zu schätzen. Es macht Spaß, ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Der Thriller lässt sich recht locker lesen, sprachlich ist er nicht besonders anspruchsvoll. Auch die Handlung ist nicht besonders komplex, sodass man sich ohne viel Nachdenken durch den Roman treiben lassen kann. Spannung ist von Anfang an vorhanden und ebbt immer nur für kurze Zeit ab. Gegen Ende steigert sie sich sogar noch und sorgt dafür, dass man das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen will. Eine Nebenhandlung ist für mich noch nicht abgeschlossen, was mich etwas gestört hat. Aber vielleicht baut darauf ja der nächste Fall für Max auf? Denn „Tiefe Narbe“ ist der Auftakt einer Trilogie mit Max Bischoff. Ich freue mich darauf, bald schon mehr von diesem Ermittler lesen zu dürfen. ★★★★☆

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  • Ein guter Auftackt einer Thriller-Trilogie...

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    ShellysBooksDiary

    ShellysBooksDiary

    05. May 2017 um 22:02

    Ich bin ja ein großer Fan vom Autor Arno Strobel. Mit meinem ersten Psychothriller „Das Rachespiel“ hat er mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Auch die Zusammenarbeit der Autorin Ursula Poznanski gefällt mir sehr. Doch nun wagt Arno Strobel etwas Neues: Eine Thriller-Trilogie. Meine Meinung: Auch wenn es sich hierbei um einen Thriller, statt einem Psychothriller, handelt, ist Arno Strobel seinem Cover treu geblieben. Ein dunkler Hintergrund, der Titel mit einer helleren Farbe hervorgehoben, und mit einem Abbild von einem Menschen. Wer „Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders“ in den Händen hält und dieses Cover sieht, brauch erst gar nicht zu schauen, wer der Autor ist. Denn für diese Markenzeichen ist er bekannt und sprechen auch für seine guten Psychothriller. Was jedoch etwas anders ist, ist der Titel. Denn zum ersten Mal findet man einen Untertitel: Im Kopf des Mörders. Das hat mich als erstes sehr neugierig gemacht, denn soetwas sieht man eigentlich nicht bei seinen Werken. Jedoch hat dieser Untertitel seinen Sinn, denn wenn man sich nun genauer über diesen Thriller sich imformiert, wird man darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um eine Trilogie handelt. Und wer bisher schon Trilogie oder Reihen gelesen hat, weiß auch, dass es dabei meistens immer Untertitel gibt. Aber kommen wir nun wieder zu unserem Titel „Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders“. Schon relativ am Anfang kann man sich gut vorstellen, warum man sich für diesen Titel entschieden hat. Denn die Leichen sind unteranderem mit Schnittwunden übersäht. Ich selbst hab mir dabei gedacht, dass es damit einen Zusammenhang hat, jedoch verrät uns Arno Strobel am Ende sogar einen kleinen Hinweis, warum er sich für diesen Titel entschieden hat. Und den kann ich euch leider nicht verraten, somit erliest es euch selbst. Mit dem Untertitel „Im Kopf des Mörders“ hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Ich selbst dachte eher, dass man viel mehr aus der Sicht des Mörders sieht. Was aber jedoch nicht wirklich mit der Inhaltsangabe zum Buch passt. Denn es wird im größten Teil wirklich vom jungen Ermittler Max Bischoff erzählt, und es gibt, wie in seinen bisherigen Werken, nur kleine Kapitelansichten aus der Sicht des Mörders. Dem entsprechend finde ich es etwas unpassend, da man sich eben auf etwas einstellt, was leider nicht vorhanden ist. Wer schon eins von Arno Strobel Werken gelesen hat, weiß ganz genau, dass im Prolog immer etwas aus der Sicht des Mörders oder des Opfers geschrieben wird. Da ist er auch bei diesem Thriller treu geblieben, womit er gleich die Spannung am Anfang aufbaut. Zwar wird ab den 1. Kaptiel erst wieder etwas anderes geschehen, jedoch bekommt man immer mehr einen Eindruck, was sich der Prolog mit der Geschichte auf sich hat. Etwas traurig darüber bin ich nur, dass er es dieses Mal nicht richtig geschafft hat, die Spannung aufrecht zu halten. Es gibt dabei leider immer kleine Kapitel, wo es wieder bergab geht. Von der Geschichte her passt es trotzdem gut zusammen und es gibt auch alles einen Sinn. Denn es gibt immer wieder kleine Teile aus dem Privatleben vom Max Bischoff, wodurch eben etwas „Ruhe“ in die Geschichte gebracht wird. Doch diese Ruhe kann trügen. Denn der Schluss hat es in sich und vorallem anders als man es sonst kennt. Ich selbst war schockiert über das Ende und dachte mir, dass kann doch jetzt nicht alles wahr sein. Denn ich möchte nur eins vorweg sagen, ohne zu spoilern: Müssen Bücher immer ein „Happy End“ haben? Mit den Charakteren bin ich eigentlich recht gut zurecht gekommen. Dadurch, dass es aus der Sicht von Max Bischoff erzählt wird, gewinnt man ihn sehr schnell ins Herz. Womit ich etwas Probleme hatte war der Charakter von Horst Böhmer. Was ich selbst etwas unsympatisch finde, dass er im ganzen Buch immer nur Böhmer genannt wird, und alle anderen Charakteren mit Vornahmen. Er wird eh als etwas ältere Generation beschrieben und mag nicht besonders die neue Technologie. Vielleicht sollte es aus Respekt gegenüber diesem Charakter sein, dass man ihn nur mit Nachnamen erwähnt. Aber wie gesagt, ich hatte damit große Probleme und tat mich manchmal echt schwer, wenn mittendrin in einem Satz Böhmer stand. Denn es gab leider nur eine Stelle, wo er mal wirklich beim Vornamen genannt wurde. Aber vielleicht wird es mit den anderen Teilen besser, da ja auch die Partnerschafft von Max Bischoff und Horst Böhmer nun vertrauter wird. Im ganzen würde ich eher sagen, dass es sich statt einen Thriller und einen Kriminalroman handelt. Denn dieses Mal beschreibt uns Arno Strobel mehr die Gegend, das Aussehen der Leichen (wo ich manches mal doch innerlich zurück gezuckt habe), und vorallem die Ermittlungen. Was ich an sich auch nicht schlecht finde. Denn der lockere (aber detalierte) Schreibstil von Arno Strobel ist trotzdem auf seine Weise sehr fesselnd, so dass man auch Pausen zwischen den Geschichten einlegen kann. Jedes Kapitel schließt an den Folgenden an, somit muss man nicht erst viel überlegen, was nun vorher schon alles passiert ist. Mein Fazit: Wer sich zwischen drin gerne „leicht gruseln“ möchte und vor bestialischen Morden nicht zurück schreckt, sollte es lesen. „Tiefe Narbe – Im Kopf des Mörders“ von Arno Strobel ist keins seiner typischen Werke. Auch wenn es mehr in die Richtung eines Kriminalroman geht, fesselt uns Arno Strobel mit seiner Geschichte sehr. Es ist ein guter Auftrakt für eine Trilogie, und ich bin schon sehr gespannt, wie es nun weiter geht.

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  • Beginn der Krimireihe um Max

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe
    Kellerbandewordpresscom

    Kellerbandewordpresscom

    27. April 2017 um 14:13

    Strobel versteht es seine Leser auf die Folter zu spannen. So auch diesmal. Max erster Mordfall hat es in sich. Sein älterer Kollege Böhmer und er müssen sich erst noch kennenlernen und sind anfangs noch skeptisch auf den jeweils anderen. Sie raufen sich jedoch zusammen und versuchen einen schrecklichen Serienmord aufzuklären. Aber sie drehen sich bei den Ermittlungen ständig im Kreis und kommen nicht weiter.Was die Liebe von Max, den Fotograf und den Journalist verbindet, müsst ihr selbst lesen.Schöne Nebenschauplätze der Schwester von Max und die familiären Umstände von Böhmer spielen vielleicht in einem der nächsten Teile eine Rolle?Fazit:Freu mich schon auf den zweiten Teil im Februar 2018

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