Arno Surminski Kudenow oder An fremden Wassern weinen

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Inhaltsangabe zu „Kudenow oder An fremden Wassern weinen“ von Arno Surminski

Vom Schicksal eines Heimatvertriebenen

Armo Surminski, berühmt für seine großen Ostpreußenromane, erzählt in diesem Buch vom Schicksal der vielen Heimatvertriebenen, die der Krieg nach Schleswig-Holstein verschlagen hat. Nach langer Irrfahrt findet ein kleiner Junge im Winter 1946 seine Mutter und Schwester in einem holsteinischen Kaff wieder. Nun haust die Familie Marenke im Hühnerstall eines Großbauern, verflucht von den Einheimischen, die ihren Frieden durch die fremden Hungerleider gestört sehen.

Von bedrückender Aktualität. Nicht nur für Ostpreußenverbundene ein lesens- und verschenkenswertes Buch eines der letzten noch lebenden Zeitzeugen, die (ihre) Geschichte zu Geschichten formen können.

— RobinBook

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  • Kudenow - so gut wie "Jokehnen" und "Polninken", unterhaltsam, aktuell und eindringlich!

    Kudenow oder An fremden Wassern weinen

    RobinBook

    11. October 2015 um 11:48

    "Armo Surminski, berühmt für seine großen Ostpreußenromane, erzählt in diesem Buch vom Schicksal der vielen Heimatvertriebenen, die der Krieg nach Schleswig-Holstein verschlagen hat. Nach langer Irrfahrt findet ein kleiner Junge im Winter 1946 seine Mutter und Schwester in einem holsteinischen Kaff wieder. Nun haust die Familie Marenke im Hühnerstall eines Großbauern, verflucht von den Einheimischen, die ihren Frieden durch die fremden Hungerleider gestört sehen." (Quelle: Amazon) Von bedrückender Aktualität. Nicht nur für Ostpreußenverbundene ein lesens- und verschenkenswertes Buch eines der letzten noch lebenden Zeitzeugen, die (ihre) Geschichte zu Geschichten formen können. Diese Geschichte schließt vom Zeitgeschehen und vom Lebensalter des Protagonisten her ungefähr an die in "Jokehnen" erzählte des kleinen Hermann Steputat an und dürfte wie diese wenn nicht selbst erlebt so doch selbst beobachtet sein. Gut beobachtet. Und erneut unnachahmlich gut in Worte gefasst. Arno Surminski versteht es, den Leser, hat dieser nun eine Verbindung zu Ostpreußen oder nicht, zu berühren, ist dabei aber niemals revanchistisch oder gefühlsduselig.  

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