Ein beeindruckender Bildband, der Arbeiten des Medienkünstlers Arnold Dreyblatt (geb. 1953 in New York) vorstellt, die sich irgendwo zwischen Kafka, George Orwell und postmoderner Medientheorie ansiedeln.
Schwerpunkt vieler dieser Projekte ist der Inhalt eines "Who is Who" Lexikons aus dem Jahre 1933, welches in eine Computer-Datenbanken eingespeist wurde, und als Grundlage multimedialer Inszenierungen dient. Dreyblatt's Arbeiten werfen politische und gesellschaftliche Fragen auf, sind jedoch aufgrund des intensiven Einsatzes von Daten-Displays auch für Science-Fiction Anhänger von Interesse (vieles erinnert an THX-1138, Blade Runner oder Minority Report).
Das Buch ist zweisprachig, alle Texte sind in Deutsch und Englisch verfasst. Die beigefügte DVD enthält Video-Aufnahmen zu den Inszenierungen "Memory Arena", "Memory Project" und "Reading Room", sowie zu Installationen.


