Arnold Küsters

 3.7 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Schweineblut, MK Bökelberg und weiteren Büchern.
Arnold Küsters

Lebenslauf von Arnold Küsters

Arnold Küster wurde 1954 geboren und studierte nach dem Abitur Englisch und Pädagogik und arbeitete als Redakteur für Zeitungen und Rundfunk. 2005 veröffentlichte er mit "Der Lambertimord" sein Romandebut und ist seit 2006 Mitglied in dem Autorennetzwerk "Das Syndikat". Im Herbst 2014 erscheint mit "Endstation Allgäu" sein aktueller Roman. Der Autor lebt mit seiner Familie in Mönchengladbach.

Alle Bücher von Arnold Küsters

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Schweineblut

Schweineblut

 (5)
Erschienen am 01.07.2010
MK Bökelberg

MK Bökelberg

 (4)
Erschienen am 05.03.2008
Der Lambertimord

Der Lambertimord

 (2)
Erschienen am 01.09.2005
Endstation Allgäu

Endstation Allgäu

 (2)
Erschienen am 13.10.2014
Ein Knödel zu viel

Ein Knödel zu viel

 (2)
Erschienen am 13.08.2013
Maskenball

Maskenball

 (1)
Erschienen am 18.11.2006
Totenstimmung

Totenstimmung

 (0)
Erschienen am 01.02.2012
Auf der Alm, da gibt's an Mord

Auf der Alm, da gibt's an Mord

 (0)
Erschienen am 01.04.2015

Neue Rezensionen zu Arnold Küsters

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gaby2707s avatar

Rezension zu "Ein Knödel zu viel" von Arnold Küsters

Ein interessanter Fall mit zu vielen Protagonisten
gaby2707vor 4 Monaten

In Moosbach, einem kleinen Dorf im Oberallgäu am Rottachsee, brennt ein altes Bauernhaus ab. An einem Balken aufgehängt findet die Feuerweht einen Toten. Ernst Büschgens, ein Unternehmer aus Mönchengladbach, der den Bichler-Hof gekauft hat und ihn als Ruhesitz nutzen wollte, ist allerdings nicht durch den Brand gestorben.

Als nach einer toten Dame des horizontalen Gewerbes eine weitere dieser Damen in Mönchengladbach tot aufgefunden wird, und alles mit dem Tod des Unternehmers zusammenzuhängen scheint, bleibt Kriminalhauptkommissar Robert Mayr, Ermittler der Kemptener Polizei, nichts weiter übrig, als mit den NRWlern zusammen zu arbeiten.


Mir ist nicht nur der Einstieg ins Buch recht schwer gefallen, ich habe mich immer wieder mit den vielen Namen und deren Bedeutung für diesen Fall schwer getan. Das hat sogar dazu geführt, dass ich manchmal gar keine Lust mehr hatte, weiterzulesen. Aber ich habe bis zum Schluss durchgehalten.

Das ist vor allem der Spannung geschuldet, die sich von Anfang an ausbreitet und sich dann bis zum Ende hin stetig hoch hält.

Der Fall an sich ist so komplex und anfangs für mich undurchschaubar, dass ich zwar immer mal einen Verdächtigen für mich ausgemacht habe, diesen aber schnell fallen lassen musste, da durch eine neue Wendung wieder jemand ganz anderes in meinen Fokus geriet. Zum Ende hin lösen sich alle Knoten auf, die Geschichte wird rund und lässt mich zufrieden zurück.

Wenn ich schon im Allgäu unterwegs bin, hätte ich gerne ein ganz klein wenig mehr Dialekt mit dabei. Den dialektischen Lokalkolorit habe ich sowohl hier als auch in Mönchengladbach etwas vermisst. Die Beschreibungen rund um Moosbach und den Rottachsee klingen so interessant und inspirierend, dass ich bei meinem nächsten Besuch in Nesselwang mal einen Abstecher nach Petersthal oder auf die andere Seeseite nach Moosbach machen werde.


Dies war mein erstes Buch von Arnold Küsters, das ich gelesen habe. Und das wird es auch bleiben.

3,5 von 5 Sternen

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Rezension zu "Endstation Allgäu" von Arnold Küsters

Ein Psychopath treibt sein Unwesen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

In diesem Roman soll sich Carsten Jackisch auf Anordnung seines Vorgesetzen KHK Mayr um alte, ungelöste Fälle kümmern. Er stößt hierbei auf einen Fall im Werdensteiner Moos, bei dem damals eine nackte Frau tot aufgefunden wurde. Neben der Leiche lag ihre Kleidung fein säuberlich zusammengelegt auf einem Stapel.

Viele Jahre später ereignen sich vier Todesfälle, die genau nach diesem Muster begangen wurden - zwei am Niederrhein und zwei im Allgäu. Jeder der 4 Frauen wurden andere Körperteile entnommen. Einmal waren es die Augäpfel, einmal die Arme, die Beine und die Letzte wurde am Rücken gehäutet
Stehen diese grausamen Verbrechen in einem Zusammenhang zu dem Mord damals im Werdensteiner Moos?
Jackisch nimmt die Ermittlungen auf und erhält wieder einmal Unterstützung von seinen Kollegen Ecki und Borsch aus Mönchengladbach, die bereits aus "Ein Knödel zuviel" bekannt sind.

Außerdem wird der mürrische KHK Mayr zu einem Kochduell gegen den Gladbacher Polizei-Archivar Schrievers im Gasthof "Zum Kreuz" aufgefordert. Es geht um den einzig wahren Schweinebraten. Welcher ist besser? Die allgäuer oder die niederrheinische Variante?

Ich fand den Roman sehr spannend und besser gelungen als "Ein Knödel zuviel". Der Autor hat den Fall sehr verzwickt, aber hervorragend konstruiert. Als Leserin dachte ich oft "Das ist sicher der Mörder!". Am Schluss waren meine Verdächtigungen falsch :D

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Rezension zu "Ein Knödel zu viel" von Arnold Küsters

Unübersichtliche Personenkonstellation, aber ansonsten interessant zu lesen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

In Kommissar Robert Mayrs Heimatort Moosburg wurde ein Toter gefunden Was er schockierend findet: Es ist ein Preuße! Nach einer ersten Obduktion des Mageninhaltes stellt sich heraus, dass eine vergiftete Portion Schupfnudeln ihm die Lebenslichtlein ausgepustet haben. Als sich ein Zusammenhang mit einem Mord am Niederrhein auftut, bleibt Robert Mayr nichts anderes übrig, als mit den Gladbacher Kollegen Ecki und Borsch zusammenzuarbeiten. Er schickt den Neuling Carsten Jackisch nach Mönchengladbach, um dort die Kollegen zu unterstützen.

Jackisch wird zuerst schlecht von den dortigen Polizisten aufgenommen und aufgrund seiner roten Haare stets "Pumuckl" genannt.

Die Ermittlungen zeigen sich als sehr verstrickt, da einige Personen daran beteiligt sind. Ich fand es zum Teil recht verwirrend und konnte schwer folgen, da so viele Personen in diesen Fall verstrickt sind. Da wären zwei Anwälte, ein Italiener und zwei Rocker.

Am Ende wird der Fall in allerletzter Minute von Mayr und Jackisch aufgeklärt.

Jackisch arrangiert sich mit seinen grantelnden Vorgesetzten Mayer und wird sogar zu seiner Hochzeit eingeladen. Zu den Kollegen in Gladbach hat er letztendlich auch ein positives Verhältnis aufgebaut

Im Großen und Ganzen fand ich den Fall recht gut inszeniert und es hat mir Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen. Einziges Manko ist eben, dass es in meinen Augen zu viele in den Mord verwickelte Personen gibt, was das Ganze etwas unübersichtlich macht.

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Zusätzliche Informationen

Arnold Küsters wurde am 23. November 1954 in Breyell (Deutschland) geboren.

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