Arnold Mettnitzer Steh auf und geh

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Inhaltsangabe zu „Steh auf und geh“ von Arnold Mettnitzer

Was hat das älteste Buch der Welt jemandem zu sagen, der wie der Prophet Elija mit seinen Plänen scheitert und an seinen Träumen zerbricht? Vom ersten bis zum letzten Buch der Bibel steht der Lebensweg des Einzelnen im Mittelpunkt des Interesses. Irrwege, Umwege, Sackgassen werden beschrieben und Erfahrungen berichtet, deren tiefe Wahrheit und therapeutische Kraft erstaunlich modern wirken und die selbst vor den Ergebnissen neurobiologischer Forschung bestehen können. Immer geht es dabei um Ermutigung, um „ Zumutung von innen her“, um das Feuer innerer Bereitschaft zu einem radikalen Perspektivenwechsel. So können im Menschen schlummernde Selbstheilungskräfte aktiviert und neue Ziele ins Auge gefasst werden. Selbst dem hochbetagten Abraham gelingt es so noch, aufzubrechen, aus gewohnter Umgebung wegzuziehen und einen ganz neuen, seinen unverwechselbar eigenen Weg zu gehen. Wer so die Bibel liest, wird staunen, wie erfrischend jung sie ist, was sie den Abenteurern des Lebens auch heute noch zu bieten hat.

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  • Wahrheit und Kraft der Erfahrungen hinter biblischen Texten

    Steh auf und geh
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. November 2013 um 13:11

      „Der Weg nach Innen“. „Die Liebe“ (und wie sie den Selbstwert und das Selbstbewusstsein wachsen lässt). „Die Angst“ (und wie diese die Selbstwerdung des Menschen hindern kann). „Die Seele“. „Welterfahrung“ (und wie diese durch primäre Erfahrungen auf dem Lebensweg eines „Aufstehen und Gehens“ sich entfaltet und einstellt).   Das sind die Kernbereiche menschlichen Seins und existenzieller Erfahrungen, denen Mettnitzer in dieser, seiner Betrachtung  ausgewählter biblischer Texte nachgeht.   Ein wenig erinnert die Herangehensweise dabei an Drewermanns „tiefenpsychologische Deutungen“ biblischer Texte. Was nicht verwundert, da Mettnitzer ebenfalls Theologe und Psychotherapeut ist. Wobei Mettnitzer deutlich weniger rein psychotherapeutische Elemente in diesem Buch herausarbeitet und benennt, sondern mehr darauf rekurriert, dass sich hinter biblischen Texten existenzielle Erfahrungen von Menschen finden lassen. Erfahrungen, die den „inneren Menschen“ meinen, die auf das innere Wachstum hin abzielen.   Um die tiefe innere Bedeutung dieser Herangehensweise zu verstehen, ist es zu empfehlen, als Einstieg in die Lektüre des Buches die „Regeln von Baltimore“ im Buch zu lesen. Hier findet sich, 1946  durch Frederick Kates niedergeschrieben, die Essenz dessen, was Mettnitzer dem Leser als tieferes Verständnis des Ziele menschlichen Seins mit auf den Weg geben möchte. Ein Ziel, dass durch die biblischen Texte benannt und befördert wird.   „Geh Deinen Weg gelassen im Lärm und in der Hektik dieser Zeit und behalte im Sinn den Frieden, der in der Stille wohnt“. Und, nach vielen Hinweisen noch kulminierend in: „Sei mit Dir selbst im Reinen“.   Diese und weitere Ausführungen zeigen auf, dass in Mettnitzer Augen das Ziel biblischer Texte (und deren Lektüre) nichts anderes ist, als den Menschen zu einem souveränen, freien, aktiv Lebenden, aufrecht Gehenden und liebevollen Wesen mit einem Bewusstsein des eigenen hohen Wertes sich entwickeln zu lassen.   Mitnichten also eine „traditionelle und wörtliche“ Verstehensweise biblischer Texte liegt diesem Buch zu Grunde, sondern der „Kern der Verkündigung“ der „guten Botschaft“ hin zur inneren Freiheit ist nach Mettnitzer die „Botschaft der Bibel“. Was durchaus nachvollziehbar ist, auf dieser Erfahrungsebene betrachtet. Der am häufigsten genannte Satz der Bibel ist ja nicht umsonst jenes „Fürchte Dich nicht“, was nicht nur Kern der Geburtsgeschichte Jesu ist.   Es geht um die „Lebensreise“ jedes Menschen. Die dann, wenn sie aktiv stattfindet und der Mensch nicht ermattet bereits in frühen Jahren „die Schotten dicht macht“ existenzielle Erfahrungen bereit hält. Erfahrungen aber, die auch gedeutet werden wollen, die reflektiert und in die eigene Person integriert werden wollen.   Eine eigene Lebensreise, die der sich dann der Bibel zuwendende Mensch als „eingebettet“ erlebt in einen großen Rahmen existenzieller Erfahrungen anderer, ja „der Menschheit“, verdichtet in biblischen Texten.   Mit dem Ausgangspunkt aus der Wundergeschichte Jesu: „Steh auf und geh“. Übertragen: Das Leben ist zum aktiven Leben und Gestalten geschenkt. Gott überwindet Deine Lähmung der Angst vor allem Neuen und Unbekannten und macht Dich stark für Deine Lebensreise.   Die „Identität des Individuums“ und wie sich diese herstellt, das ist das große Thema der Bibel, in das Mettnitzer sensibel, empathisch und klug an den großen Themen menschlichen Seins einführt. „Aus der Sklaverei in die Freiheit“. Die „innere Reinigung und Klärung“ (in der Freiheit). „Erfahrungen von Krisen“ (und deren Bewältigung). Diese drei wesentlichen Themen menschlicher Identitätsfindung führt Mettnitzer fundiert und sehr verständlich, vor allem aber  Mutmachend, vor Augen.   Eine sehr lesenswerte Lektüre für all jene, die über den eigenen Tellerrand, über den Tag und über die eigene, kleine Vorstellungskraft hinaussehen wollen.

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