Arnold Zweig

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Der Streit um den Sergeanten Grischa

Der Streit um den Sergeanten Grischa

 (12)
Erschienen am 21.06.2006
Erziehung vor Verdun

Erziehung vor Verdun

 (10)
Erschienen am 01.11.2001
Junge Frau von 1914

Junge Frau von 1914

 (7)
Erschienen am 17.09.2012
Das Beil von Wandsbek

Das Beil von Wandsbek

 (4)
Erschienen am 01.04.2002
Die Novellen um Claudia

Die Novellen um Claudia

 (2)
Erschienen am 01.09.1997
Einsetzung eines Königs

Einsetzung eines Königs

 (1)
Erschienen am 01.03.2004
Pont und Anna,

Pont und Anna,

 (0)
Erschienen am 01.01.1949
Bilanz der deutschen Judenheit 1933

Bilanz der deutschen Judenheit 1933

 (0)
Erschienen am 01.09.1998

Neue Rezensionen zu Arnold Zweig

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PaulTemples avatar

Rezension zu "Junge Frau von 1914" von Arnold Zweig

Frauenschicksal im Kaiserreich
PaulTemplevor 4 Jahren

Der Roman, 1931 erschienen, beleuchtet neben den Kriegsschauplätzen hauptsächlich das Leben der jungen Leonore Wahl, deren  Freund Bertin sie durch eine Vergewaltigung geschwängert hat, nun aber den Dienst als Soldat antreten muss. Leonore kämpft gegen Konventionen und damalige gesellschaftliche Normen an, strebt nach Unabhängigkeit und freiem Entscheidungswillen - zur Kaiserzeit als Frau nahezu undenkbar. Geschickt verwebt Zweig kriegshistorische Fakten mit der fatalen Kriegspropaganda und erzeugt so ein differenziertes Bild von Wahrheit und Dichtung des Ersten Weltkriegs.

Sehr empfehlenswert!

Kommentare: 3
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Rezension zu "Junge Frau von 1914" von Arnold Zweig

Rezension zu "Junge Frau von 1914" von Arnold Zweig
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Preußischer Gehorsam, absolute Pflichterfüllung und Treue das zeichnete viele Männer um 1915 aus - selbst die Intellektuellen gaben bei der Musterung in die Kriegsarmee ihr Gehirn beim Kleiderwechsel ab....nur die Frauen blieben sich und ihren Gefühlen treu. Mit ihrer unbeirrbaren Liebe überwanden sie jeden Schmerz und umschifften trotz stürmischer See die starren Gesellschaftlichen Barrieren. Arnold Zweig gelingt es ganz wunderbar mit einfachen Worten den sinnlosen 1. Weltkrieg in all seiner Widerwärtigkeit zu beschreiben und im Gegenzug zeigt er auf was man mit Liebe, Gefühl und Verstand erreichen kann - ein zeitloses Buch!

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Hallogens avatar

Rezension zu "Die Novellen um Claudia" von Arnold Zweig

Rezension zu "Berliner Ausgabe / Die Novellen um Claudia" von Arnold Zweig
Hallogenvor 8 Jahren

Selten habe ich mich so durch ein Buch gequält. Das liegt nicht daran, dass Zweig ein unfähiger Autor wäre, sondern daran, dass dieses Konzept mir nicht zusagt: aus der Distanz beschreibt er innere Seelenkonflikte, doch nicht etwa in spannenden Situationen, sondern in alltäglichen. Gerade diese Besonderheit, die er selbst für originell hielt, wie die 'Selbstanzeige' zeigt, hat mich aber eher gestört und ist aufgrund der Inhaltsarmut hart an der Grenze zur Banalität. Es geht dabei immer darum, zu zeigen, wie unterschiedlich zwei Personen dieselbe Sache sehen können (bzw. wie falsch oder richtig sie den Partner einschätzen), weshalb man sich immer wieder in neue Perspektiven reinfinden muss. Ob man aber seitenlang die Geschichte eines Bücherpakts erzählen muss, erscheint mir doch recht fragwürdig. Erst die letzte Novelle gibt dem ganzen Buch noch so etwas wie einen Sinn und ist auch die mit Abstand beste. Ob es ein Novellenzyklus oder ein Roman ist, erscheint aus heutiger Sicht eher egal, denn es kann als beides gelten. Mir ist diese Art des Erzählens zu kühl. Vielleicht gründet der erschwerte Zugang aber auch auf den elitären - fast snobistischen - Figuren, die kunstgesättigt erscheinen, und diese Kunst (v. a. Musik) eher aus Gewohnheit betreiben.

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