Arnold Zweig Das Beil von Wandsbek

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Inhaltsangabe zu „Das Beil von Wandsbek“ von Arnold Zweig

Der Wandsbeker Schlachtermeister Albert Teetjen steht vor dem Ruin. Um seine Existenz zu retten, ist er bereit, den erkrankten Henker des Zuchthauses Fuhlsbüttel zu vertreten. Vier politische Häftlinge hat er mit seinem Beil hinzurichten. Der bescheidene Wohlstand, der mit dem Blutgeld bei den Teetjes einzieht, währt so lange, bis die Nachbarn erfahren, woher das Geld stammt. In einer großartigen Komposition, reich an spannungsvollen Figuren und Ereignissen, entstand eine der gültigen literarischen Gestaltungen über den deutschen Faschismus, über die Verführten und die Verführer, Umstände und geistige Strömungen, die das deutsche Bürgertum so wehrlos machten gegen die Barbarei. Arnold Zweig in einem Brief an Sigmund Freud vom 18. April 1937: "Der geschändete Deutsche ist ja nicht bloß im KZ-Lager, sondern auch in seinen Henkern."

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  • Rezension zu "Das Beil von Wandsbek" von Arnold Zweig

    Das Beil von Wandsbek

    Monsignore

    31. January 2010 um 20:11

    Ausgerechnet zum Hinrichtungstermin erkrankte der Hamburger Henker. Das mag daran gelegen haben, dass Göring die Hinrichtung mit dem germanischen Hackebeil befohlen hatte. Auf jeden Fall benötigte Hamburg dringend einen neuen Henker, davon hing sogar der erste Besuch des Führers in den Hansestadt ab. - Die Geschichte ist wahr, sie ereignete sich 1937. Um Anerkennung und Geld zu erhalten, übernahm ein Wandsbeker Schlachtermeister den Job. Doch trotz schwarzer Maske sickerte seine Identität durch. Die Folge: Seine Metzgerei wurde gemieden, er ging pleite. Wer kauft schon beim Henker? - Als Arnold Zweig von der Geschichte hörte, schrieb er an Siegmund Freud: "Es wäre ein wirklicher Roman - und er müßte den im Nazismus begrabenen Menschen darstellen, der so oft vergessen und übesehen wird. Der geschändete Deutsche ist ja nicht bloß im KZ-Lager, sonden auch in seinen Henkern." In diesem Buch schildert er genial gezeichnet Verführer und Verführte, Täter und Opfer, die Mechanismen der Barbarei.

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  • Rezension zu "Das Beil von Wandsbek" von Arnold Zweig

    Das Beil von Wandsbek

    jana

    28. November 2008 um 18:46

    dieses Buch sollte ich für eine Buchpräsentation in der 10.Klasse vorbereiten und am anfang dachte ich oh gott und wie brutal und das ich das buch nicht mögen werde aber es ist wirklich gut und abwechslungsreich geschreiben , sodass man es mögen muss auch wenn die Thematik schwierig ist.

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