Arnulf Krause

 4.3 Sterne bei 51 Bewertungen
Autor von Die Edda des Snorri Sturluson, Die Welt der Wikinger und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Arnulf Krause

Arnulf Krause promovierte 1989 in Germanistik und Skandinavistik. Er ist Honorarprofessor für Ältere Germanistik und Skandinavische Sprache und Literatur an der Universität Bonn sowie Lehrbeauftragter an der Universität Köln. Als Übersetzer der Edda und Autor zahlreicher Sachbücher ist er Experte für die Geschichte und Kultur der Germanen, Wikinger und Kelten sowie der Mythologie und Heldensage. In der Reihe marixwissen ist bisher von ihm erschienen: Die Götter und Mythen der Germanen; Runen. Geschichte – Gebrauch – Bedeutung; Die Normannen. Eroberer – Ritter – Staatengründer.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

König Artus

Erscheint am 01.09.2020 als Hardcover bei marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg.

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Cover des Buches Die Edda des Snorri Sturluson (ISBN: 9783150007822)

Die Edda des Snorri Sturluson

 (16)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Die Welt der Wikinger (ISBN: 9783593377834)

Die Welt der Wikinger

 (7)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Die Heldenlieder der Älteren Edda (ISBN: 9783150181423)

Die Heldenlieder der Älteren Edda

 (5)
Erschienen am 01.08.2001
Cover des Buches Die Welt der Kelten (ISBN: 9783593382791)

Die Welt der Kelten

 (5)
Erschienen am 13.08.2007
Cover des Buches Die Geschichte der Germanen (ISBN: 9783593378008)

Die Geschichte der Germanen

 (4)
Erschienen am 15.08.2005
Cover des Buches Die Götterlieder der Älteren Edda (ISBN: 9783150184264)

Die Götterlieder der Älteren Edda

 (3)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Die wirkliche Mittelerde (ISBN: 9783806224788)

Die wirkliche Mittelerde

 (4)
Erschienen am 01.09.2012

Neue Rezensionen zu Arnulf Krause

Neu

Rezension zu "Die wirkliche Mittelerde" von Arnulf Krause

Zu vertrakt
Raidenvor 4 Monaten

Zu viel Tiefgang bei Details, die Mittelerde gar nicht mehr betreffen und zu wenig ausführich, bei den Themen zu Mittelerde. Eher ein Geschichts- und Mythenbuch, dass nur Teile herauspickt. Die Übersicht und der Lesefluß fehlen mir. 

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Rezension zu "Die Welt der Wikinger" von Arnulf Krause

Informatives Sachbuch, welches sich dank den Exkursen flüssig lesen lässt
ban-aislingeachvor 7 Monaten

Das Sachbuch „die Welt der Wikinger“ wurde von Arnulf Krause geschrieben. Das Buch ist am 01.09.2006 im Campus Verlag erschienen und umfasst 297 Seiten.


Arnulf Krause gilt als Fachmann für germanische Heldensagen und Dichtungen der Edda. Zudem ist er Honorarprofessor für ältere für ältere skandinavische Sprache und Literatur und Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik, vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn. (Quelle: Wikipedia)


In meiner Generation (geboren 1986) ist man mit den Geschichten von Wickie und die starken Männer aufgewachsen. Dennoch hatte ich am hohen Norden kein Interesse, bis meine Mama sich zum Geburtstag eine Kombischiffsreise wünschte die unter anderem nach Norwegen geht. So kam es dazu, dass ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe und ich muss sagen, dass ich dieses Buch sehr gerne gelesen habe, auch wenn kein sehr starkes Interesse bei mir da war, dafür ziehe ich meinen Hut vor dem Autor.


Das Buch lässt sich flüssig lesen, auch wenn es mir zu viele Kämpfe waren. Der Autor hat jedoch immer mal wieder „Exkurse“ wie z.B. das Alltagsleben der Wikinger, die Runen und die Wikingerin, eingeflochten, so dass das Buch nicht trocken war. Auch die einzelnen Schlachten hat er so kurz wie möglich erzählt ohne, dass bei mir offene Fragen offengeblieben sind. Die Entwicklung von den Piraten aus dem hohen Norden über die Händler bis zu den christlichen Königen welche sich ein Beispiel an den französischen und deutschen Königen nahmen fand ich sehr interessant. Ich habe viel neues gelernt über die Mythen, wie wichtig die Skalden waren und auch wie sich die Wikinger assimilierten und in manchen Ländern verschwanden, weil sie sich mit den Einheimischen vermischt haben. Sehr interessant fand ich auch die Tatsache, dass sie zwar ihrem eigenen Glauben treu blieben, trotz aller Versuche der Christen, welche übrigens auch im Buch vorkamen sie zu bekehren, aber kein Problem damit hatten wenn die Leute welche unter ihnen lebten wie z.B. in Sizilien Christen und Moslems waren. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass man erfahren hat wohin die Wikinger aus Dänemark, Norwegen und Schweden gingen. Dass die Russen teilweise gemeinsame Vorfahren mit den Schweden haben war mir bis zum Beispiel bisher nicht bekannt. Auch die Geschichten wie die Besiedlung von Island und natürlich Vinland kommen im Buch vor. Zudem gibt es zwischen durch immer wieder Fotos zu sehen, ganz hinten im Buch sind jedoch meiner Meinung nach die schönsten Bilder wie auch Karten die zeigen wie weit die Wikinger kamen. Am Ende erzählt der Autor auch wie die Wikinger verklärt wurden, auch in Deutschland und ganz am Ende gibt es eine Zeittafel und Tipps wo man etwas von den Wikinger noch heute sehen kann (z.B. Roskilde).


Ich empfehle das Buch sehr gerne Leuten weiter, welche sich für die Wikinger und den hohen Norden interessieren, aber auch jenen Lesern die sich wie ich nur auf das Reiseland Norwegen vorbereiten wollen.  

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M

Rezension zu "Die wirkliche Mittelerde" von Arnulf Krause

Rezension zu "Die wirkliche Mittelerde" von Arnulf Krause
michael_lehmann-papevor 8 Jahren

Reale Hintergründe der literarischen Welt Tolkiens

Das nächste Filmprojekt über und mit den „Hobbits“ und der anderen Gestalten Tolkiens steht vor dem Einzug in die Kinos. Nach dem „Herrn der Ringe“ folgt nun der Blick auf „Der kleine Hobbitt“. Grund genug für eine ganze Reihe von Verlagen und Autoren, sich Tolkiens literarischer Fantasy Welt von vielen Seiten her wieder einmal zu nähern.

Arnulf Kraus wendet sich in diesem Reigen in seinem Buch den, vor allem, Mythen und Legenden zu und prüft mittelalterliche Sagenkreise bis hin zum Druidenkult der Moderne daraufhin, wieweit die Bilder dieser Mythen und Legenden sich wiederfinden lassen in der Verarbeitung durch Tolkien selbst.

Tolkien selbst hat diesen Themenkreis durchaus intensiv in seiner „bürgerlichen Anstellung“ im Blick gehabt. Als Philologe beschäftigte er sich ausführlich mit der Überlieferung des mittelalterlichen Englisch und hat, folgt man dem Buch in seiner leicht verständlichen Darstellung, viele der „alten Geschichten“ in ihrer Substanz mit einfließen lassen.

Auf dieser Grundlage macht es so durchaus Sinn, dass Krause zunächst mit einem kurzen Blick auf die biographischen Daten und das Leben Professor Tolkiens eingeht. Mit seiner Begeisterung für alte Sprachen, die weit über das Englische hinausging und gerade auch in der Zuneigung zum Altnordischen (mitsamt der gotischen Sprache) ihren Ausdruck fand. Einer seiner Schwerpunkte war die „Beowolf-Sage“, durchaus mit Folgen für seine Gestaltung der „Mittelerde“, wie im Buch nachlesbar ist.

„Ferne, archaische und barbarische Welten, in denen Gewalt, Magie und Zauber herrschten und folglich Krieger und Zauberer das Sagen hatten“.
Mittelerde eben oder, mithin, die Welt alter nordischer Sagen und mittelalterlicher Mythen. Gerade das „Zentrum“ der Geschichten Tolkiens, „Der Ring“ ist ein Symbol, das vielfach in Sagen, Legenden und Mythen der mittel- und nordeuropäischen Völker seinen Platz hatte. Was Wunder, dass Tolkien vielfach inspiriert wurde durch jene Legenden mit ihren Zauberern, Ringen, Helden, berühmten Schwertern und fantasievollen Gestalten.
Eine eigene Welt, die durchaus eine fundierte und leidenschaftliche Vorarbeit erfahren hatte. Eine Vorarbeit, die Tolkien von jungen Jahren an im „Silmarillion“ für sich detailliert entworfen hatte. Dies ist das Buch „hinter“ dem Hobbit und dem Herrn der Ringe und setzt die Rahmungen für „Mittelerde“ und seine Entwicklung aus der Geschichte heraus. Ein Ort, der sich nach der Lektüre des Buches nun überzeugend dargestellt verorten lässt in einer Zeit vor ca. 1500 Jahren im Norden Europas. Dem Norden der Germanen und Kelten, einer Welt voller Schamanen und Mönche, voller Elben, Zwerge und Drachen.

Eine „Reale“ Welt hinter der literarischen Welt, die Krause Schritt für Schritt in ihren ganz eigenen Mythen erläutert und so dem Leser unaufdringlich die Parallelen zur „Mittelerde“ vor Augen führt. Mitsamt dem „alten Mann mit dem Stab“, mitsamt dem Ring Ragnaröks und dem „Herz des Elbentums auf Erden“.

Wer die Faszination der Welt „Mittelerdes“ spürt, wird hier eine Fundgrube alter Mythen und Sagen finden, in welcher Tolkien nicht wissenschaftlich-abstrakt „entzaubert“ wird, sondern seine Fantasie in ihren Wurzeln dargestellt wird.

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