Arnulf Krause

 4.3 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Die Edda des Snorri Sturluson, Die Welt der Wikinger und weiteren Büchern.

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Die Normannen
Erscheint am 01.12.2018 als Hardcover bei marix Verlag ein Imprint von Verlagshaus Römerweg.

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Arnulf KrauseDie Edda des Snorri Sturluson
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Die Edda des Snorri Sturluson
Die Edda des Snorri Sturluson
 (15)
Erschienen am 01.01.1997
Arnulf KrauseDie Welt der Wikinger
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Die Welt der Wikinger
Die Welt der Wikinger
 (6)
Erschienen am 01.09.2006
Arnulf KrauseDie Heldenlieder der Älteren Edda
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Die Heldenlieder der Älteren Edda
Die Heldenlieder der Älteren Edda
 (5)
Erschienen am 01.08.2001
Arnulf KrauseDie Welt der Kelten
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Die Welt der Kelten
Die Welt der Kelten
 (5)
Erschienen am 01.08.2007
Arnulf KrauseDie Götter- und Heldenlieder der Älteren Edda
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Die Götter- und Heldenlieder der Älteren Edda
Arnulf KrauseDie Götterlieder der Älteren Edda
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Die Götterlieder der Älteren Edda
Die Götterlieder der Älteren Edda
 (3)
Erschienen am 01.01.2006
Arnulf KrauseDie Geschichte der Germanen
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Die Geschichte der Germanen
Die Geschichte der Germanen
 (3)
Erschienen am 01.08.2005
Arnulf KrauseDie wirkliche Mittelerde
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Die wirkliche Mittelerde
Die wirkliche Mittelerde
 (3)
Erschienen am 01.09.2012

Neue Rezensionen zu Arnulf Krause

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Rezension zu "Die wirkliche Mittelerde" von Arnulf Krause

Rezension zu "Die wirkliche Mittelerde" von Arnulf Krause
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Reale Hintergründe der literarischen Welt Tolkiens

Das nächste Filmprojekt über und mit den „Hobbits“ und der anderen Gestalten Tolkiens steht vor dem Einzug in die Kinos. Nach dem „Herrn der Ringe“ folgt nun der Blick auf „Der kleine Hobbitt“. Grund genug für eine ganze Reihe von Verlagen und Autoren, sich Tolkiens literarischer Fantasy Welt von vielen Seiten her wieder einmal zu nähern.

Arnulf Kraus wendet sich in diesem Reigen in seinem Buch den, vor allem, Mythen und Legenden zu und prüft mittelalterliche Sagenkreise bis hin zum Druidenkult der Moderne daraufhin, wieweit die Bilder dieser Mythen und Legenden sich wiederfinden lassen in der Verarbeitung durch Tolkien selbst.

Tolkien selbst hat diesen Themenkreis durchaus intensiv in seiner „bürgerlichen Anstellung“ im Blick gehabt. Als Philologe beschäftigte er sich ausführlich mit der Überlieferung des mittelalterlichen Englisch und hat, folgt man dem Buch in seiner leicht verständlichen Darstellung, viele der „alten Geschichten“ in ihrer Substanz mit einfließen lassen.

Auf dieser Grundlage macht es so durchaus Sinn, dass Krause zunächst mit einem kurzen Blick auf die biographischen Daten und das Leben Professor Tolkiens eingeht. Mit seiner Begeisterung für alte Sprachen, die weit über das Englische hinausging und gerade auch in der Zuneigung zum Altnordischen (mitsamt der gotischen Sprache) ihren Ausdruck fand. Einer seiner Schwerpunkte war die „Beowolf-Sage“, durchaus mit Folgen für seine Gestaltung der „Mittelerde“, wie im Buch nachlesbar ist.

„Ferne, archaische und barbarische Welten, in denen Gewalt, Magie und Zauber herrschten und folglich Krieger und Zauberer das Sagen hatten“.
Mittelerde eben oder, mithin, die Welt alter nordischer Sagen und mittelalterlicher Mythen. Gerade das „Zentrum“ der Geschichten Tolkiens, „Der Ring“ ist ein Symbol, das vielfach in Sagen, Legenden und Mythen der mittel- und nordeuropäischen Völker seinen Platz hatte. Was Wunder, dass Tolkien vielfach inspiriert wurde durch jene Legenden mit ihren Zauberern, Ringen, Helden, berühmten Schwertern und fantasievollen Gestalten.
Eine eigene Welt, die durchaus eine fundierte und leidenschaftliche Vorarbeit erfahren hatte. Eine Vorarbeit, die Tolkien von jungen Jahren an im „Silmarillion“ für sich detailliert entworfen hatte. Dies ist das Buch „hinter“ dem Hobbit und dem Herrn der Ringe und setzt die Rahmungen für „Mittelerde“ und seine Entwicklung aus der Geschichte heraus. Ein Ort, der sich nach der Lektüre des Buches nun überzeugend dargestellt verorten lässt in einer Zeit vor ca. 1500 Jahren im Norden Europas. Dem Norden der Germanen und Kelten, einer Welt voller Schamanen und Mönche, voller Elben, Zwerge und Drachen.

Eine „Reale“ Welt hinter der literarischen Welt, die Krause Schritt für Schritt in ihren ganz eigenen Mythen erläutert und so dem Leser unaufdringlich die Parallelen zur „Mittelerde“ vor Augen führt. Mitsamt dem „alten Mann mit dem Stab“, mitsamt dem Ring Ragnaröks und dem „Herz des Elbentums auf Erden“.

Wer die Faszination der Welt „Mittelerdes“ spürt, wird hier eine Fundgrube alter Mythen und Sagen finden, in welcher Tolkien nicht wissenschaftlich-abstrakt „entzaubert“ wird, sondern seine Fantasie in ihren Wurzeln dargestellt wird.

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charlottes avatar

Rezension zu "Die Edda des Snorri Sturluson" von Arnulf Krause

Rezension zu "Die Edda des Snorri Sturluson" von Snorri Sturluson
charlottevor 9 Jahren

Schön, dass es diese Edda auch auf Deutsch gibt. Das altisländische Orginal war etwas schwieriger zu lesen ;-)

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