Arnulf Zitelmann

 3,6 Sterne bei 147 Bewertungen

Lebenslauf von Arnulf Zitelmann

Arnulf Zitelmann, geboren 1929, studierte Philosophie und Theologie und lebt als freischaffender Autor in der Nähe von Darmstadt. Für sein literarisches Gesamtwerk wurde er mit dem Friedrich-Bödecker-Preis und dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Abram und Sarai (ISBN: 9783961571857)

Abram und Sarai

Neu erschienen am 09.01.2023 als Taschenbuch bei camino.

Alle Bücher von Arnulf Zitelmann

Cover des Buches Ketzerschwestern (ISBN: 9783522302661)

Ketzerschwestern

 (29)
Erschienen am 18.07.2011
Cover des Buches Unter Gauklern (ISBN: 9783407740601)

Unter Gauklern

 (13)
Erschienen am 01.02.2016
Cover des Buches Unterwegs nach Bigorra (ISBN: 9783407740656)

Unterwegs nach Bigorra

 (10)
Erschienen am 18.02.2008
Cover des Buches »Keiner dreht mich um« (ISBN: 9783407789013)

»Keiner dreht mich um«

 (9)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Hypatia (ISBN: 9783407787507)

Hypatia

 (7)
Erschienen am 26.01.2005
Cover des Buches Bis zum 13. Mond (ISBN: 9783407800268)

Bis zum 13. Mond

 (8)
Erschienen am 01.09.1996

Neue Rezensionen zu Arnulf Zitelmann

Cover des Buches »Keiner dreht mich um« (ISBN: 9783407789013)
Papiertiger17s avatar

Rezension zu "»Keiner dreht mich um«" von Arnulf Zitelmann

vielschichtig, aber unbegründet überkritisch
Papiertiger17vor 7 Monaten

Der Autor hat hier eine vielschichtige, aber unbegründet überkritische Biographie abgeliefert. Zitelmann begegnet Martin Luther King jr. mit überzogen idealistischen Ansprüchen: Dass ein Mann, der für die Bürgerrechte einer Minderheit kämpft, nicht mit jeder Aktion richtig liegt und sofortigen und dauerhaften Erfolg erzielt, ist wohl eher den harten Bedingungen der Wirklichkeit als Kings Nachlässigkeit geschuldet. Durch ständiges Hinterfragen, Relativieren und Kritisieren schmälert der Autor vor allem zum Ende seines Buches hin die Leistungen und das Vermächtnis eines Martin Luther King – ob das angemessen ist, erscheint mir zumindest zweifelhaft.

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Cover des Buches Ich, Tobit, erzähle diese Geschichte (ISBN: 9783794180936)
Tooks avatar

Rezension zu "Ich, Tobit, erzähle diese Geschichte" von Arnulf Zitelmann

Meist langweiliges, aber stimmiges Zeitgemälde aus judenchristlicher Perspektive
Tookvor 6 Jahren

Arnulf Zitelmann schafft es in seinen Büchern historische Welten vor dem inneren Auge seiner Leser entstehen zu lassen. Er webt Details zu einem stimmigen Ganzen zusammen, so dass man eine Vorstellung der thematisierten Zeit bekommt. In "Ich, Tobit, erzähle diese Geschichte" führt Zitelmann seine Leser nach Palästina zur Zeit Jesu. Tobit, ein junger Sohn aus einem jüdisch-hellenistischen Handeshaus will seine empfundene innere Lehre auf einer Pilgerreise in die Heilige Stadt Jerusalem füllen. Er begegnet einer Vielzahl von Menschen, die ihn und seine Familie wert schätzen. Im Gegensatz zu seinem Weltbild, dass stark von Aristoteles und Platon geprägt ist, trifft er in Palästina auf eine sehr viel stärkere Wertschätzung der Gesetze der Tora, die sich durch buchstabengetreue Ausführung auszeichnet. Die Sinnhaftigkeit erschließt sich ihm und dem Leser nicht. Erst die Begegnung mit Jesus, den er als seinen Rabbi annimmt, gibt Tobit eine neue Richtung in seinem Leben.

Eindrücklich beschreibt Arnulf Zitelmann  hier zwar die damalige Zeit, aber fehlt es dem Buch eindeutig an Spannung. Die Beschreibungen plätschern vor sich hin, ohne dass ich als Leser eine Bindung zu den Figuren aufbauen kann. Tobit reist herum und sucht, was, weiss er nicht so genau, meist sind es Unterkünfte. Die findet er genauso problemlos wie Gespreächspartner. Als Jugendroman konzipiert, werden sich jüngere Leser langweilen, da die Handung nur als Korsett dient um das jüdische Verständnis vom Gesetz mit der judenchristlichen Neuinterpretation zu kontrastieren.

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Cover des Buches Unterwegs nach Bigorra (ISBN: 9783407797513)
MalaikaSanddollers avatar

Rezension zu "Unterwegs nach Bigorra" von Arnulf Zitelmann

Gibt einen guten einblick in die damalige Zeit!
MalaikaSanddollervor 6 Jahren

Als die sechzehnjährige Itta nach zweijährige Gefangenschaft bei den Bretonen, nach Hause kommt hat ihr mann ihre ältere Schwester geheiratet die jetzt ein Kind erwartet. Ihr ex möchte sie mit den Landverwalter verheiraten Itta weigert und flieht zu ihrer Tante Momas nach Bigorra im Baskenland. Aber die Reise dorthin ist nicht so einfach als sie sich dass vorgestellt hat…
Eine wirklich interessante Geschichte. Obwohl ich meiner Meinung nach ein bisschen zu alt dafür war.
Sonst aber wirklich sehr gut!!!

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