Arnulf Zitelmann Ketzerschwestern

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Inhaltsangabe zu „Ketzerschwestern“ von Arnulf Zitelmann

Kathie traut ihren Ohren nicht, als sie erfährt, woran Ina gerade schreibt: „Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren in Wirklichkeit nicht, Gebete sind überflüssig!“ Wo ist ihre Zwillingsschwester da bloß hineingeraten? Ausgerechnet jetzt, wo der Papst immer mehr Schwarze Mönche nach Regensburg schickt, die Ketzer aufspüren sollen. Kathie wird angst und bange. Wird dieses geheime Büchlein Inas Schicksal und das des Schwesternhauses besiegeln?

Ein sehr fesselndes Buch mit einer sehr interessante Story!

— anna-liest
anna-liest

Das beste an dem Buch ist wirklich das Nachwort.... Das Cover ist schön, die Idee echt cool und die Umsetzung langweilig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Idde gut- aber nicht gut umgesetzt

— Nessi0808
Nessi0808

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    Ketzerschwestern
    Nessi0808

    Nessi0808

    14. May 2015 um 13:34

    Inhalt: Kathie und ihre Schwester Ina leben seit dem Tod ihrer Eltern bei den Schwestern in ST.Sixtus in Regensburg. Kathie arbeitet zusammen mit Effelin im Garten, während Ina Bücher abschreibt. Als Effelin eines Tages plötzlich verstirbt, bricht für Kathie eine Welt zusammen. Dann erfährt sie auch noch an was Ina arbeitet. Kathie ist verunsichert. Plötzlich tauchen auch noch schwarze Mönche auf und beschlagnahmen die Büchertruhe. Als dann noch Ina verschwindet, muss KAthie sie unbedingt finden. Bewertung: Die Idee ist eigentlich ganz gut, aber an der Umsetzung habbert es leider. Die Geschichte dreht sich um die Ketzerei. Kathie befindet sich in eine Zwickmühle, diese Gefühl kommt kaum rüber. Desweitern wird nicht deutlich, wie kathie sich in bestimmten Situationen fühlt. Das Ende kommt sehr plötzlich. Wenn ich jemanden lieb, dann versuche ich doch alles diesen Menschen wiederzufinden. Doch Kathie zieht sich einfach in einer stillen Gegend zurück und bleibt dort. Ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen. Es hat auf jeden Fall nicht meinen Geschmack getroffen, obwohl ich die Idee gut fand.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2012 um 19:54

    "Kathie traut ihren Ohren nicht, als sie erfährt, woran Ina gerade schreibt: >>Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren in Wirklichkeit nicht, Gebete sind überflüssig!<< Wo ist ihre Zwillingsschwester da bloß hineingeraten? Ausgerechnet jetzt, wo der Papst immer mehr schwarze Mönche nach Regensburg schickt, die Ketzer aufspüren sollen. Kathie wird angst und bange. Wird dieses geheime Büchlein Inas Schicksal und das des Schwesternhauses besiegelt?" :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: "Ketzerschwestern" fängt durch aus interessant und viel versprechend an und kann daran auch über 3/4 des Buches festhalten. Doch zum Ende hin weist die Geschichte einige Schwächen auf und das Ende kam für mich ziemlich plötzlich, so dass ich sehr erstaunt war, als ich auf einmal bei dem Nachwort angekommen war. Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und auch ein wenig anspruchsvoll. Fremdwörter, insbesondere die klerikalen Wörter, werden auf den letzten Seiten des Buches ausführlich erklärt. Man muss aber nicht unbedingt die Erläuterungen der Fremdwörter lesen, um die Geschichte zu verstehen. Sie dienen in erster Linie einfach nur dem tieferen Verständnis des religiösen Kontextes. Alles in allem haben die "Ketzerschwestern" gute drei Sterne verdient.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    09. December 2011 um 13:12

    Kathies Leben ist alles andere als angenehm. Erst stirbt eine der Schwestern, Effelin, welche wie eine zweite Mutter für sie war. Dann entkommt sie selbst nur knapp dem Tod und auf einmal muss sie feststellen, dass ihre geliebte Zwillingsschwester sich verändert und sogar ein dunkles Geheimnis verbirgt - Sie schreibt ein Buch ab, ein verbotenes Buch. Das Buch der Ketzer und das gerade jetzt wo immer mehr schwarze Mönche auftauchen und die Gegenden nach Ketzern absuchen. Kathie teilt zwar nicht die Meinung ihrer ketzerischen Schwester, aber sie steht trotzdem hinter ihr, denn sie sind eins - ein Herz und eine Seele... Ich muss gestehen, auch nach den ersten 100 Seiten wollte der Funke bei nicht überspringen und ich rätselte immer noch, ob dieses Buch es überhaupt schafft, mich zu fesseln. Doch interessanter Weise hatte es dies schon längst getan, ich konnte das Buch nicht zuklappen und weglegen. Also las ich einfach weiter. Es ist gewiss keine leichte Lektüre, auch wenn es ein Jugendbuch ist. Es lässt sich zwar leicht lesen, aber man erfährt vieles zwischen den Zeilen. Begriffe, die zu der Zeit üblich waren, oder auch die Erwähnung des Kaisers ist in einem ausführlichen Glossar erläutert, welches dem Leser darüber hinaus noch mit dem nötigen Hintergrundwissen versorgt. Und trotzdem hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, mich in die Zeit des 13. Jahrhunderts hinein zu versetzen. Die Beschreibungen der Landschaft, den damaligen Gegeben- und Geflogenheiten waren hier zudem recht vage. Einzig die allgegenwärtige Macht der Kirche und die ständige Bedrohung durch die Inquisition wird hier mehr als deutlich. Der Roman wird von Kathie in der Ich-Form erzählt. Der Leser sieht die Welt demnach mit ihren Augen. Obwohl Kathie, die von ihrer Schwester desöfteren "Dummerchen" genannt wird, mit dem ketzerischen Büchlein und der Hingabe Ina's zu den Ketzern nichts anzufangen weiß, ist ihr durchaus bewusst in welche Gefahren Ina sich damit begibt. Kathie steht dennoch hinter ihrer Schwester und will ihr beistehen. Die Verbindung, die zwischen den beiden Schwestern schon seit ihrer Geburt an besteht, wird dem Leser ebenso schmerzlich bewusst wie Kathie selbst, als Ina plötzlich verschwunden ist. Für ihre Schwester würde Kathie sogar durch das Fegefeuer der Hölle gehen. Es ist zuerst etwas befremdend, dann aber spannend und aufregend Kathie's Erzählung zu folgen. Abschließend möchte ich diesmal noch auf die "Aufmachung" des Buches zu sprechen kommen, was ich eigentlich gerne vermeide, da es für mich in erster Linie um den Inhalt eines Buches geht. Das Cover zeigt die Rückseite einer Frau im mittelalterlichen Gewand vor einem grün marmorierten Hintergrund. Auf der rechten Seite des Gewandes erkennt der Betrachter bei näherem Hinsehen einen lateinischen Text. Die Ränder (links und rechts) sind mit goldenen Ornamenten verziert, die sich später im Buch in schwarzweiß wiederfinden. Sie kündigen ein neues Kapitel an. In diesen Ornamenten erkennt man zwei Figuren - eine helle, die von einer dunklen verfolgt wird. Sie sind wohl stellvertretend für die im Buch erwähnten Ketzer und die schwarzen Mönche und verleihen dem damaligen Geschehen noch mehr Nachdruck. Auch wenn man das Buch aufklappt, erwartet den Leser kein weißes Blatt. Der Inneneinband zeigt ein altes Pergament auf dem die ketzerischen Worte zu lesen sind. Die Geschichte ist sehr tragisch, aber schön und leider gibt es ein Ende. Fazit: Das "Gesamtkonzept" ist absolut stimmig. Alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht vom Inhalt sowie vom äußeren Erscheinungsbild. Auch wenn es hier geschichtlich nicht all zu sehr in die Tiefen ging, ist es dennoch ein sehr gutes Buch - spannend und fesselnd.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Ellie_Sturm

    Ellie_Sturm

    24. October 2011 um 19:48

    Ketzerschwestern Wenn man das Buch in die Hand nimmt sieht man nur ein Mädchen mit einfacher, mittelalterlicher Kleidung von hinten. Erst die ineinander verschlungenen goldenen Blumenranken machen das Buch besonders . Sie ziehen sich durch das ganze Buch und verzieren somit die mittelalterliche Geschichte. Die ganze Geschichte spielt in Regensburg im frühen Mittelalter. Handelt von einem verwaistes Zwillingspaar: Ina die schlaue ,die die Kunst des Lesens und Schreibens beherrscht und Kathie die handwerklich begabt ist und im Schwesternhof im Garten arbeitet. Inas Aufgabe ist es jedoch den Schwestern im Schwesternhof Briefe vor zu lesen und zu schreiben. Die beiden fühlen sich eng miteinander verbunden doch als eine Schwester stirbt driften sie immer weiter auseinander ,denn Kathie hat so viel im Garten zu tun ,dass sie nicht mehr viel Zeit hat. Doch sie bekommt mit dass Ina an einem kleinen Büchlein schreibt und sich mit seltsamen Leuten trifft. In dem Buch steht ,so sagt Ina ihr , dass es kein Fegefeuer gibt und man müsse auch nicht beten ausserdem dürfe sie s niemandem erzählen so beteuert sie. Kathie wird das zunehmend unheimlicher da die Lage sich immer weiter zuspitzt ... Der Autor liefert mit diesem Buch eine super Historiengeschichte ,sie ist spannend und ein muss für jeden der Historisches mag. Aber auch jemand der vom Mittelalter nicht so viel Ahnung hat kann sich in der Geschichte , dank des ausführlichem Glossars , zurechtfinden. Man merkt außerdem sofort dass der Autor gut recherchiert hat und sehr genau weiß von was er spricht.Das Buch würde ich ab 12 und höher empfehlen.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Sumpflicht

    Sumpflicht

    31. August 2011 um 11:22

    „Ketzer – wenn die Prediger von solchen Leuten reden, spucken sie das Wort geradezu aus. Als wären schon die Buchstaben reinstes Gift.“ (S.104, Z.17) Um was geht es?: Kathie und Ina sind Zwillinge, aber doch so unterschiedlich in ihrer Art. Während Kathie lieber im Garten arbeitet und sich mit Kräutern beschäftigt, hat Ina das Schreiben für sich entdeckt, was in dieser Zeit doch recht selten war. Doch Ina schreibt an keinem gewöhnlichen Buch. Ein Buch mit Ketzerischen Inhalt, die der Kirche, wenn es auftauchen sollte einen Grund geben würde Ina zu verbrennen. Wird das Buch das Schicksal der Schwestern besiegel und den schwarzen Mönchen in die Hände fallen? Meine Meinung: Titel und Cover sprachen mich auf Anhieb an und ich habe mich darum sehr gefreut als Blogg dein Buch und der Gabriel Verlag mir das Buch als Leseexemplar aushändigen. Kaum war es hier angekommen wurde es auch gleich gelesen. Denn laut Titel, geht es in dem Buch um zwei Schwestern, die der Kirche die Stirn bieten, weil sie einfach eine andere Ansicht haben. Und zu solch einer Thematik kann ich einfach nicht „Nein“ sagen! Ich kam auch ziemlich schnell rein in die Geschichte, der Schreibstil von Herrn Zitelmann ist sehr verständlich geschrieben und da ich viel und gerne Historische Romane lese kam ich auch mit den Ausrücken und der etwas veralteten Sprache zurecht. Sodass ich selten das Glossar in Anspruch nehmen musste. Für jemand der selten Historische Romane ließt, wird sich mit der Schreibweise und manchen Ausdrücken am Anfang schwertun. Aber dafür hilft das Glossar am Ende des Buches sehr weiter, auch wenn es mir teilweise doch zu Umfangreich war. Einen kurzen erklärenden Satz, fände ich ausreichender, weil das nachblättern und „nach recherchieren“ einfach den Lesefluss stört. Von der Handlung habe ich mir aber leider etwas mehr erhofft. Das Buch plätschert nur so dahin. Der Autor beschreibt viel das Leben der zwei Schwestern die zusammen mit mehreren Frauen auf einem Schwesternhaus wohnen. Kathie ist eher die weltfremde, vorsichtige, zurückhaltende während Ina ihre Zwillingsschwester die forsche, die treibende Kraft der beiden ist. Sie ist auch diejenige von den beiden die Schreiben kann, was zu dieser Zeit sehr selten wahr. Oft konnten nur Kirchenmänner oder Hochrangige Person schreiben. Leider suchte ich den ganzen Roman verzweifelt die Ketzerschwestern. Denn eigentlich war nur eine Ketzerisch aber auch nicht so das es dem Buch zu ein wenig mehr Spannung verholfen hätte. Der Titel scheint mir deshalb völlig unpassend, da man dadurch mit völlig anderen Erwartungen an das Buch herangeführt wird. Der Autor geht wirklich in jedes kleinste Detail ein und beschreibt sehr ausführlich, aber an einem Punkt, einem für mich sehr Wichtigen Geschehen ( das wenn ich es hier schreiben, aber zuviel von der Geschichte verrät)hat er gerade mal eine halbe Seite übrig. Schade! Das hätte man viel besser ausbauen können. Ich will nicht sagen das es ein schlechtes Buch ist, dafür hat es mir doch Spaß beim Lesen gemacht, aber ich habe mir unter dem Titel einfach was völlig anders erhofft. Wäre diese nicht so Irreführend, wäre ich wahrscheinlich auch anders an das Buch herangegangen und hätte nicht ständig auf die ketzerischen Schwestern gewartet. Worauf ich noch Hinweisen möchte, was mich aber Persönlich nicht gestört hat, ist das dieses Buch sehr christlich und kirchlich angehaucht ist, was man wenn man den Gabriel Verlag kennt auch davon ausgehen kann. Trotzdem wenn jemand damit nicht viel Anfangen kann, sollte wohl eher die Finger von diesem Buch lassen. Fazit: Ein sehr ausführlicher Historischer Roman der sein Augenmerk auf die christlichen Geschehnisse legt. Wer mit der Kirche und den Zusammenhängen nicht viel Anfangen kann sollte die Finger davon lassen. Außerdem erwartet man, wenn man den Titel ließt ein etwas anderes Buch. Leider konnte ich die Ketzerschwestern so wie sie mir im Titel versprochen wurden, nicht finden.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    BlueNa

    BlueNa

    24. August 2011 um 19:43

    Eine fanatische Zeit . Regensburg im Mittelalter: Die Zwillingsschwestern Kathie und Ina leben bei den Schwestern von St. Sixtus, einer Gruppe unabhängiger Beginen, die sich Gott und Hilfsbedürftigen Menschen widmen. Ihr Tagesablauf ist vom Gebet geprägt und Kathie arbeitet im Garten, während Ina lesen und schreiben kann und ihre Zeit in der Schreibstube verbringt. Dies führt aber auch dazu, dass sich Ina in Kreisen bewegt, die von der Obrigkeit verfolgt und verbrannt werden: Die Ketzer. Kathie erkennt wie sehr sich ihre gebildete Schwester von ihr entfernt hat und in welcher Gefahr sie schwebt, vor allem als schwarze Mönche in Regensburg auftauchen und sich der Kaiser zum großen Besuch in Regensburg ankündigt… . Dieses Buch ist anders, als bisher Gelesenes. Es ist ein historischer Jugendroman der auf Authentizität setzt und sich auch einer etwas umständlichen Sprache bedient. Arnulf Zitelmann versucht hier die Atmosphäre des 13. Jahrhunderts in die Neuzeit zu transportieren, was ihm auch ganz gut gelungen ist, doch ich denke, dass es für die Zielgruppe der 14 bis 16-Jährigen etwas zu sperrig geschrieben ist. „Ketzerschwestern“ ist ein Buch, das über weite Strecken leisere Töne anschlägt, aber trotzdem interessant und unterhaltsam ist. Gerade das Leben auf dem Hof der Schwestern von St. Sixtus ist sehr gut beschrieben und man erfährt viel über die damaligen Zustände. . Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, für ein Jugendbuch nicht unbedingt einfach. Es tauchen viele Wörter und Begriffe der damaligen Zeit auf, von denen die meisten aber hinten im Buch, in einem Glossar, erklärt werden. Kathie ist die Ich-Erzählerin und sie erzählt in ihren Worten, wie sie den Alltag, die Gartenarbeit, das Arbeiten im Hospital oder die Gebetsstunden erlebt. Vieles klingt in unseren Ohren etwas geschwollen, aber ich denke, so kommt die Geschichte noch glaubwürdiger herüber. Allerdings ließ sich das Buch nicht so flüssig lesen, wie z.B. „Totenmädchen“ oder „Blutrote Lilien“. . Die Charaktere sind mir die ganze Zeit ein wenig fremd gewesen. Erst als Kathie den Schwestern den Rücken kehrt, also nach etwas dreiviertel des Buches, konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. Es gelang mir einfach nicht, mir vorzustellen, wie man keine Männer kennen und insgesamt relativ ungebildet, selbst für die damalige Zeit, sein kann, während die Schwester des Lesens und Schreibens mächtig ist. Ina hingegen war schon eher meine Kragenweite, ein wenig rebellisch und andersdenkend. Ich hätte ehrlichgesagt die Geschichte viel lieber aus ihrer Sicht gelesen. Das wäre ein wenig spannender gewesen. Die restlichen Figuren bleiben die ganze Zeit über sehr blass, so dass sie schon wenige Sätze später wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden waren. . Der Schutzumschlag des gebundenen Jugendbuches ist sehr schön gestaltet. Es ist mir gleich ins Auge gestochen. Schöne Goldornamente sind links und rechts an den Rändern eingeprägt und der Rücken eines jungen, schlicht gekleideten Mädchens ist hier zu sehen. Dunkelgrün ist die dominierende Farbe. Die ersten und letzten beiden Seiten sind wie alte Buchseiten gestaltet und das Buch verfügt über ein goldfarbenes Lesebändchen. Eine rundum gelungene Covergestaltung. . Mein Fazit lautet: Ein interessantes Buch, dass einem die Lebensumstände des 12. Und 13. Jahrhunderts in einer Stadt wie Regensburg nahe bringt, allerdings mit einem eher sperrigen Schreibstil und einer relativ langweiligen Protagonistin.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    21. August 2011 um 20:32

    Cover und Gestaltung: Wieder ein wunderschönes Cover. Es zeigt wahrscheinlich Kathie, da das Buch aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Ich liebe ihre Frisur und an den Seiten des Covers sind zauberhafte Ornamente, die bei genauem Hinsehen Blumen, Menschenm Eulen und vieles mehr zeigen. Nimmt man den Schutzumschlag ab, kommt eine dunkelgrüne Farbe zum Vorschein. Im Buch selbst finden wir bei jedem neuen Kapitelanfang die gleichen Ornamente wie auf dem Cover. Zudem ist ein gelbes Lesebändchen vorhanden, so hat man sich gleich das Lesezeichen gespart. Meinung: Zu Beginn des Buches stirbt Effelin und Kathie trauert natürlich um ihre Ersatzmutter, aber mit der Zeit nervt es. In jedem 3. Satz kommt der Name Effelin vor, Effelin würde das tun oder wissen, Effelin würde nicht wollen, dass ... Erst nach ca. 100 Seiten legt sich dieses Phänomen. Ina weiß schon von Kathies Buch, abe wirklich Sorgen macht sie sich nicht. Kathie ist sehr naiv und sehr kindlich. Ina dagegen ist aufgeklärter, sie beginnt sich mit einer Gruppe von Frauen und Männern gegen den Papst und seine Anhänger zu verschwören. Da aus Kathies Sicht geschrieben wird, erfährt man nicht viel über die Gefühle und Gedanken ihrer Schwester und Kathies Gedanken drehen sich Anfangs nur um Effelin, später um den Garten und ihre geliebten Bienen und dann um ihre Schwester. Nur die letzten 50 - 70 Seiten waren für mich wirklich interessant. Das eigentliche Thema ist wirklich sehr interessant, aber leider langweilig umgesetzt, erst zum Schluss passiert etwas Interessantes. Vorher wird fast nur über das klösterliche Leben von Kathie und Ina erzählt. Die Kapitel sind zudem viel zu lang. Ein Pluspunkt ist der Schreibstil des Autor, er versetzt einen durch die Sprache zurück in die Zeit der Zwillinge. Aber immer und immer wieder habe ich ganze Seite übersprungen, weil der Autor abgeschweift ist oder einfach uninteressante Dinge über die damalige Zeit niederschrieb. Viel Arbeit hat der Arbet in sein Nachwort und das Glossar gelegt, beides zusammen besteht aus insgesamt 30 Seiten. Insgesamt habe ich aber mehr erwartet. Fazit: Wer ein spannendes Buch erwartet, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Arnulf Zielmann beschreibt hier hauptsächlich das frühere Leben der Menschen und nimmt die 2 Zwillingsschwestern Kathie und Ina als Beispiel, daher vergebe ich nur 2 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Marie1990

    Marie1990

    12. August 2011 um 14:26

    Inhalt: Kathie traut ihren Ohren nicht, als sie erfährt, woran Ina gerade schreibt: Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren in Wirklichkeit nicht, Gebete sind überflüssig! Wo ist ihre Zwillingsschwester da bloß hineingeraten? Ausgerechnet jetzt, wo der Papst immer mehr Schwarze Mönche nach Regensburg schickt, die Ketzer aufspüren sollen. Kathie wird angst und bange. Wird dieses geheime Büchlein Inas Schicksal und das des Schwesternhauses besiegeln? Meine Meinung: In diesem Buch wurde ein interessantes Thema sehr langweilig und nichtssagend umgesetzt. Seite um Seite wartet man auf Spannung und Emotionen. Bis endlich etwas passiert, ist das Buch auch schon zu Ende, da bis Seite 200ff. über das klösterliche Leben geschrieben wird. Die Handlung dümpelt träge vor sich hin und schafft es erst, auf den letzten 50 Seiten etwas mitzureißen. Das ist zu wenig. Die meiste Zeit über hatte ich das Gefühl, dass ich in einem älteren Geschichtsbuch blättern würde, da auch die Sprache zu sachbuchmäßig anmutet und viel zu zäh und träge zu lesen ist. Auch die Länge der Kapitel mutet mehr nach Geschichtsbuch an, da sie viel zu lang sind und sich gezogen haben wie Kaugummi. Die Hintergrundinformationen können durchaus sehr spannend sein und auch das Leben dieser Zeit gut vermitteln, aber um jüngere Leser damit fesseln zu können, bedarf es doch einer spannenden und fesselnden Geschichte mit etwas weniger theologischen Aspekten. Die beiden Hauptcharaktere konnten mich ebenfalls nicht überzeugen, da die eine mir zu einfältig und naiv erschien und die andere ziemlich altklug. Statt die Dinge zu hinterfragen und nicht alles als gegeben hinzunehmen, wird hier zu allem ja und Amen gesagt; auch dadurch entstand keinerlei Spannung. Man wartet und wartet, dass endlich etwas passiert, dass von Bedeutung ist, aber man wird auf ganzer Linie enttäuscht. Das Cover finde ich auch ziemlich nichtssagend und fad, lediglich die Goldprägung ist ein Blickfang. Fazit: Ein Buch, das mich gar nicht überzeugen konnte, da es an Spannung und Emotionen fehlt. Es reicht nicht, dass auf den letzten 50 Seiten etwas passiert, wenn auf den restlichen 250 Seiten rein gar nichts geschieht. Dieses Buch ist nur etwas für eingefleischte Fans dieses Themas und für Personen, die sich gerne mit theologischen Aspekten auseinandersetzen. Geschichte geht definitiv spannender!

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Tialda

    Tialda

    11. August 2011 um 21:12

    x Autor: Arnulf Zitelmann x Titel: Ketzerschwestern x Genre: Historischer Roman x Erscheinungsdatum: 15. Juli 2011 x 336 Seiten x Gabriel Verlag x ISBN: 3522302664. x Erste Worte: Effelins Garten. „Kathie!“, höre ich hinter mir rufen. Dann ein erstickter Schrei und noch einmal: „Kathie!“. Ich knie im Kohlbeet, schaue hinter mich. Und sehe gerade noch, wie Effelin, unsere Gartenschwester, zusammensinkt und rücklings zu Boden fällt. Klappentext: Kathie traut ihren Ohren nicht, als sie erfährt, woran Ina gerade schreibt: „Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren in Wirklichkeit nicht, Gebete sind überflüssig!“ Wo ist ihre Zwillingsschwester da bloß hineingeraten? Ausgerechnet jetzt, wo der Papst immer mehr Schwarze Mönche nach Regensburg schickt, die Ketzer aufspüren sollen. Kathie wird angst und bange. Wird dieses geheime Büchlein Inas Schicksal und das des Schwesternhauses besiegeln? Worum geht es? Kathie und Ina sind Zwillingsschwestern und wurden, nachdem ihre Eltern starben, von einer Tante im Schwesternhaus St. Sixtus vor den Toren Regensburgs abgegeben. Seitdem gehen die beiden verschiedenen Arbeiten nach – Kathie arbeitet viel an der frischen Luft im Garten, Inas neue Umgebung ist die Schreibstube. Aber dies änderte bisher nichts an ihrer Verbundenheit. Doch die Zeiten werden unruhig. Der neue Papst sieht es nicht gerne, dass die Schwestern ohne männliche Aufsicht leben und schickt Schwarze Mönche, die Ketzer unter den Bewohnern der Stadt suchen sollen. Gerade zu dieser Zeit beginnt Ina sich zu verändern. Heimlich beginnt sie ein Büchlein abzuschreiben, dessen Inhalt ungeheuerlich ist und wird auch noch schwanger, was die Schwesternschaft nicht wissen soll. Als Kathie und Ina eines Tages in die Stadt gehen um die Ankunft des Kaisers zu sehen, verschwindet Ina plötzlich im Getümmel und für Kathie beginnt eine verzweifelte Suche nach ihrer Schwester. Rezension: Als ich das Buch „Ketzerschwestern“ von Arnulf Zitelmann zum ersten Mal in der Hand hielt, konnte ich nicht damit aufhören ganz andächtig über den Umschlag zu streicheln. An den Rändern befinden sich wunderschöne ins Papier gestanzte Ornamente, die golden leuchten und das restliche Papier ist ganz weich. Die Farbkombination dunkelgrün-gold lässt das Buch richtig edel erscheinen. Wenn man das Werk dann aufschlägt, findet man eine Doppelseite vor, die wie ein mit Kalligraphie beschriebenes Pergament aussieht – mit den Worten des ketzerischen Büchleins, das Ina in der Geschichte abschreibt. Das Gleiche befindet sich übrigens noch einmal auf den beiden letzten Buchseiten und auch die restliche Aufmachung ist wunderschön. Der Anfang jedes neuen Kapitels ist mit jener Borte vom Buchcover verziert und der erste Kapitelbuchstabe sowie die Seitenzahlen sind ebenfalls in kalligraphischer Schrift gehalten. Nun aber zum Inhalt. Arnulf Zitelmanns andersartiger Schreibstil wird einem sicher gleich ins Auge stechen. Er lässt Kathie aus ihrer Sicht erzählen, als würde alles gerade in diesem Moment geschehen. Die Wortwahl und der Satzbau sind oft etwas seltsam, was aber verdeutlicht, dass wir uns nicht in unserer Zeit, sondern im 13. Jahrhundert befinden. Man kann sich dadurch sehr gut in der mittelalterlichen Atmosphäre einfinden. Die Geschichte an sich verläuft in den ersten beiden Dritteln ohne Höhepunkt und ziemlich ruhig. Kathie denkt viel über ihren Garten nach und man lernt so einiges über den Anbau ihrer Pflanzen und über die Bauernregeln, die meist mit dem Wetter oder besonderen Tagen im Jahr zusammenhängen. An zweiter Stelle steht das Schwesternhaus über das Leben dort. Man bekommt einen guten Einblick über die damalige Herrschaft der Kirche und den christlichen Glauben zu dieser Zeit. Aber obwohl es so ruhig zugeht, ist es doch eher eine bedrohliche Stille, wie die Ruhe vor dem Sturm. Ina schreibt heimlich dieses ketzerische Buch ab, trifft sich mit Leuten, die Kathie nicht kennt und erscheint ihrer Schwester somit immer fremder. Ihre Gedanken über den Glauben unterscheiden sich immer mehr und dann gesteht Ina auch noch, schwanger zu sein. Von all dem dürfen die restlichen Schwestern aber nichts wissen. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte plötzlich eine ganz andere Form an. Es passiert etwas gravierendes und Kathie verlässt die Schwesternschaft. Ihr weiterer Weg wird meiner Meinung nach zu oberflächlich erzählt, zumindest im Vergleich zum vorangegangenen Text. Es wirkt ein bisschen so, als wäre die Seitenanzahl festgelegt gewesen, so dass der Autor nicht mehr schreiben konnte oder als hätte ihn jemand zum Essen gerufen und er deshalb schnell fertig werden wollte. Nach der Geschichte folgt ein Nachwort des Autors über die Beginen- und Schwesternhäuser im Hochmittelalter und über die Gedankenwelt der „Brüder und Schwestern im Geiste“, beides sehr interessant zu lesen. Daran hängt sich ein Auszug aus Albertus Magnus’ „Conpilatio de novo spiritu“ – den Sätzen der Brüder und Schwestern vom freien Geist, dem Inas geheimes Büchlein nachempfunden ist und in dem Sätze wie „Eine Frau kann Gott sein“ oder „Die Seele ist weseneins mit Gott“ stehen – sehr moderne Gedanken für die damalige Zeit. Zu guter Letzt folgt noch ein Glossar in dem einige lateinische/religiöse Ausdrücke, mittelalterliche Worte, Namen von Personen, die wirklich gelebt haben und Namenstagen des christlichen Glaubens erklärt werden. Für Leser, die sich für das Mittelalter und Religion interessieren, ist dieses Buch wirklich lesenswert und sehr interessant. Wohingegen Leser, die eigentlich nur auf eine spannende Geschichte aus sind, lieber die Finger von „Ketzerschwestern“ lassen sollten. Fazit: Kurzweilig und interessant.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Natalie77

    Natalie77

    11. August 2011 um 18:26

    Inhalt: Kathie und Ina sind Zwillinge und Vollweisen, 16 Jahre als und Leben in einem Schwesternhaus in Regensburg. während Kathie ganz als Gärtnerin ausgeht, kann Ina lesen und Schreiben und liest so beim Essen und arbeiten vor. Das Leben für die Beiden ist nicht immer einfach. Nachdem Schwester Effelin an einem Schlag gestorben ist muss sich Kathie alleine um den Garten kümmern. Ina dagegen schreibt das Evengelium ins Deutsche und nebenher noch heimlich an einem kleinen Büchlein. In dem Büchlein stehen Sachen wie: Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren nicht u.ä. Ketzerreden die ihr ganz schön gefährlich werden können. Das weiß auch Kathie und hat Angst um ihre Schwester umso mehr als sie hört das schwarze Mönche nach Regensburg kommen sollen um Ketzer aufzuspüren.... Meine Meinung: Ketzerschwestern ist ein historischer Roman ab 13 und das merkt man auch, sowohl am Schreibstil und auch an der Größe der Buchstaben. Trotzdem fand ich ihn etwas schwer zu lesen. Es zog sich ein bisschen wie Kaugummi und das was ich erwartet habe wurde nur zu einem minimalen Teil erfüllt. Die Geschichte rund um Ketzerei, die als Rückentext angekündigt wurde gab es auch, aber es war irgendwie nicht der Hauptteil. Viel mehr liest man von zwei Mädchen die ihren Alltag Leben in diesem Schwesternhaus, diese Ketzergeschichte kommt auch drin vor wird aber sehr wenig erwähnt und eine Spannung wurde bei mir so gut wie gar nicht aufgebaut. Erst gegen Ende wurde es etwas besser. Die Protagonisten Kathie und Ina werden sehr gut beschrieben, wir erleben mit ihnen mehrere Wochen in diesem Kloster, den Alltag eines Schwesternhauses, früher auch Beginen genannt. Der Schluss kam mir dann fast schon zu plötzlich. Alles was ich mir für den Anfang erhofft hatte kam dann zum Schluss auf einen Schlag. Das Buch würde ich vielleicht empfehlen für einen Religionsunterricht, wenn es um Beginen oder die Ketzerei geht, dann ist es auf jeden Fall sehr lehrreich, vor allem das es nach der Geschichte noch eine Erläuterung gibt. Was ich auch gut finde ist das Glossar am Schluss. Auch wenn ich die meisten Begriffe schon kannte wurden dort auch die verschiedenen tage (Johannestag, Katharinnentag usw.) erklärt und auch typische Begriffe aus der Sprache der damaligen zeit wie Wehenmutter erklärt, sehr hilfreich für Jugendliche die da überhaupt keinen Bezug zu haben, aber auch für mich als erwachsene denn alles war auch mir nicht bekannt. Ich weiß es nicht ich hatte einfach was anderes erwartet aber wer keine Spannung erwartet sondern eine normale Geschichte oder es gar für die Schule nutzen würde, dem gefällt auch dieses Buch

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Ellen07

    Ellen07

    30. July 2011 um 11:36

    Die Handlung des Romans "Ketzerschwestern" von Arnulf Zittelmann spielt im 13. Jahrhundert. Sowohl die Handlung als auch die Personen des Romans sind frei erfunden. Hauptcharaktere sind die beiden Zwillingsschwestern Kathie und Ina. Ihre Namen haben ihren Ursprung aus Katherina. Kathie und Ina's Mutter ist an der "fressenden" Krankheit gestorben. Das war die damalige Bezeichnung für die Erkrankung, die wir heute als Tuberkulose kennen. Zuvor hatte der Vater der beiden Mädchen sein Leben im Heeresdienst des Kaisers verloren. Deshalb wurden Kathie und Ina von Verwandten zu den freien Regensburger Schwestern von St. Sixtus gegeben. Kathie kann gut Federn zuschneiden. Und aus Schlehenholz Tinte machen. Ina hingegen beherrscht den Umgang mit Zahlen. Darüber hinaus kann sie sogar lesen und schreiben. Diese Tatsache wird im Verlauf des Buches noch eine entscheidende Rolle im Leben der beiden Mädchen spielen... Der Schreibstil des Autors war für mich mühsam zu lesen. Die eigentliche Handlung, welche sich aus der Zusammenfassung des Klappentexts ergibt, spielt im Buch nicht die Rolle, die ich ihr zugedacht habe. Auch fehlte es der Handlung an Dichte und Spannung. Erst auf den letzten ca. 50 Seiten gewinnt die Handlung an Spannung und vermochte mich zu fesseln. Der Autor legt sein Augenmerk vielmehr auf das Leben, den Alltag und die historischen Ereignisse, die sich im 13. Jahrhundert zugetragen haben. Dadurch konnte ich mir ein lebendiges Bild aus dieser Zeit machen. Aus diesem Grund kam mir das Buch auch teilweise durch seine detailiierten Ausführungen wie ein Sachbuch vor. Und ich kann nur erahnen, welchen Aufwand der Autor für seine Recherchen betrieben hat. Auch das umfangreiche Glossar läßt mich darauf schließen. Mit der Gestaltung des Schutzumschlags hat sich der Verlag viel Mühe gegeben. Er ist schlicht gehalten und zeigt die Rückenansicht eines Mädchens mit einer Hochsteckfrisur.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern
    Amarylie

    Amarylie

    23. July 2011 um 14:38

    Auch eine Frau kann Gott sein. Inhalt: Kathie und Ina sind Zwillinge, die im Schwesternhaus St. Sixtus leben. Sie sind wie ein Herz und eine Seele, beide haben einen anderen Schlafplatz und jeweils einen anderen Lebenspfad. Kathie arbeitet für ihr leben gern im Schwesterngarten und Ina schreibt gerne in der Schreibstube. Die Geschwister fühlen sich dort wohl mit den anderen Schwestern. St. Sixtus ist eine geschworene Gemeinde ohne männliche Aufsicht. Doch das gefällt nicht allen: Der neue Papst hält seine schützenden Hände nicht mehr über die Schwestern und schickt schwarze Mönche in Städte, die nach Ketzern such sollen. Und ausgerechnet jetzt arbeitet Ina bei einem Herrn als Schreiberin, was die Schwestern nicht wissen dürfen. Dazu erwartet Ina auch noch ein Kind. Kathie fühlt die Verzweiflung aufkommen. Denn was soll sie tun? Und als der Kaiser in die Stadt kommt, verliert Kathie Ina im Getümmel aus den Augen. Nun wird ihr plötzlich klar: Sie muss Ina wieder finden, egal was passiert und egal was aus ihr wird. Denn was sagt Ina immer: Wir beide sind verschieden, du und ich. Doch was auch passiert, wir sind Schwestern, das bleibt! Meine Meinung: Wie oben beschrieben, arbeitet Ina für einen Herrn als Schreiberin. Viele fragen sich vielleicht, was sie schreibt und um was es genau geht. Ihr Herr hat sie darum gebeten, das Buch des heiligen Patrick, der eins in Irland lebte, abzuschreiben. In dem Buch steht geschrieben: Gebete sind überflüssig! Wenn ein Mensch eins ist mit Gott, muss er nicht länger Gebete aufsagen. Und sich selbst besser ist besser als hundert Klöster bauen. Engel sind das Gute im Mensch, die Teufel sind bloß das Böse in uns. Und die Höllenflammen, das Fegefeuer? Das sind bloß Hirngespinste, das alles gibt es nicht. Ein guter Mensch, das kann jeder sein! Aus eigener Kraft, den Beistand der Heiligen benötigt ein guter Mensch nicht. Gott ist nicht oben im Himmelreich! Gott, der ist nämlich alles, Gott ist die ganze Welt! In der Zeit, in der sich die Geschichte abspielt, glauben sehr viele an Gott und beten, bekreuzigen sich und versuchen nur gutes zu tun. Die, die nicht brav und gutherzig sind, kommen ins Fegefeuer und in die Hölle zu dem Teufel, so die Gedanken der Gläubigen. Ich nehme mal an, dass viele von euch das alles hier bereits kennen, mit Gott, dem Teufel, die Hölle, die Engeln und das Fegefeuer. Denn ich denke mal, dass so ziemlich alle bereits das Thema im Geschichtsunterricht und Religion durchgenommen haben. Ich möchte euch daher sagen, dass es in dem Buch meist nur darum geht, was wir in den Geschichtsstunden durchgenommen hatte. Alles dreht sich hauptsächlich um Gott, die Hölle, den Teufel, etc. Am Anfang kam ich nicht in die Geschichte herein, wie viele von euch wissen. Nach und nach habe ich versuch mich von der Langeweile wegzustoßen und versuch mich hinein zu bringen, und dies gelang mir erst, als ich die Geschichte von Hildegude als Joseph gelesen hatte. In der Geschichte ging es darum, dass Hildegude sich als Mann ausgab, nach dem ihr Vater verstarb. Joseph suchte sich Schutz bei dem Kölner Bischof. Mit dem kehrte er zurück in das deutsche Land und erledigte die Aufgaben, die der Bischof für Joseph hatte. Später fand er ein Kloster, der ihn als Bruder Joseph aufnahm. Er erledigte alle Arbeiten mit Eifer und Ehrgeiz, so dass der Abt ihn schließlich mit auswärtigen Angelegenheiten beauftragte. Als ein paar Jahre vergingen und Joseph wieder einmal unterwegs war, stand eine Frau mit einem Baby vor der Tür und behauptete, dass der Vater des Kindes Joseph sei. Sie ließ das Kind dort bei dem Brüdern und als Bruder Joseph wieder kam, verstieß man ihn aus dem Kloster. Er nahm den Säugling und fand in der nähe eine Bleibe. Als Joseph starb und man seinen toten Körper wusch, fand man heraus, dass Joseph eine Frau ist. Nachdem die Brüder des Klosters es herausfanden, weinten sie um Hildegude und setzten sie der Klosterkirche bei. Das Kind wurde zu einer Frau in pflege gegeben. Das war auch schon das zweit Interessanteste, was ich gelesen hatte. Das andere, was sich zu lesen gelohnt hatte, war die Beschreibung, wie die Menschen, die nach Vergebung hofften, sich auf den Leichnam eines gutmütigen, heiligen und gläubigen stürzten. Sie nahem alles, was sie bekommen, wie zB. Haare, Fingernägel, etc. Das war das, was ich am besten fand. Nach den vielen Seiten, fand ich sein Schreibstil nicht mehr schlimm, ich habe mich an ihn gewöhnt und somit ist es keine negative Bemerkung mehr. Was ich noch dazu sagen kann ist, dass es aus der Sicht von Kathie ist und sie sehr viele Gedanken hat. Es wird der Alltag von ihr beschrieben und sie bekreuzigt sich sehr oft. Für meinen Geschmack viel zu oft. Aber jeder seine Meinung. Es passiert nicht sehr viel und das hatte mich stutzig gemacht. Nach dem Klappentext und dem Titel zu urteilen, müsste da viel mehr geschehen. Aber dies war nicht so. Es gab wenig „Action“. All das, was ich für Lesenswert empfand, waren es gerade mal ca. 5 von 334 Seiten. (Die Seiten von der lateinischen Übersetzung nicht mitgezählt) Nun möchte ich euch noch sagen, was mir noch gefallen hatte: Das Cover, das Glossar, die lateinische Übersetzung von Copilatio de novo spiritu und das Nachwort. Das wars eigentlich. Meine Meinung zu dem Buch ist immer noch wie zuvor und ich denke mal nicht, dass ich mich noch umstimmen werde. Autor: Der Theologe Arnulf Zitelmann (Jahrgang 1929) ist Autor von zahlreichen Sachbüchern, Biografien und historischen Abenteuerromanen. »Ich versuche Geschichten so zu erzählen, dass daraus das Vitale, das Abenteuerliche, das Spannende herauskommt, was man in Geschichtsbüchern so nicht lesen kann«, sagt Zitelmann bei einem Interview im Deutschlandfunk. Für sein literarisches Gesamtwerk wurde er mit dem Friedrich-Bödecker Preis und dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Für »Paule Pizolka oder Eine Flucht durch Deutschland« erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, für »Unterwegs nach Bigorra« den Friedrich-Gerstäcker-Preis. Fazit: Ich kann es nicht wirklich empfehlen, jedoch denke ich mal, dass das Buch denen interessieren wird, die sich für Evangelist begeistern.

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  • Rezension zu "Ketzerschwestern" von Arnulf Zitelmann

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    Chrissi92

    Chrissi92

    Von diesem Buch hatte ich mir mehr erhofft. Der Klapptext war gut und das Cover sah auch nich schlecht aus. Beim Anlesen gefiel mir aber schon die Schreib- und die Ausdrucksweise nicht. Nach ein paar Seiten habe ich dann schon aufgegeben...ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die eigentliche Zielgruppe gefallen an der Ausdrucksweise bzw der Sprache findet. Aber entscheidet selbst!

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