2001. Odyssee im Weltraum

von Arthur C. Clarke 
4,2 Sterne bei69 Bewertungen
2001. Odyssee im Weltraum
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453301375
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:203 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.06.2001

Rezensionen und Bewertungen

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    Der_Buchdraches avatar
    Der_Buchdrachevor 6 Monaten
    Geschmackssache

    »2001: Odyssee im Weltraum« von Arthur C. Clarke kann wohl als Klassiker der Science Fiction gelten, sowohl in der Literatur als auch unter den Filmen, denn auch der gleichnamige Film brachte es zu einigem Ruhm. Behandelt wird eine klassische First Contact Geschichte – jedoch mit nicht ganz alltäglichen Elementen.

    Niemand weiß, dass vor drei Millionen Jahren, als unsere Vorfahren gerade erst von den Bäumen herabgestiegen waren, die Erde schon einmal Besuch von außerirdischem Leben erhalten hatte. Sie haben etwas ganz Entscheidendes hinterlassen: das Wissen, Werkzeug zu benutzen. Dann verschwanden sie wieder. Millionen Jahre später finden Forscher ein fremdartiges Konstrukt auf dem Mond und starten eine Raumexpedition zum Funkziel des Signals, das das Objekt aussendet. Eine Reise ins Ungewisse beginnt, bei der Gefahren von ganz unerwarteter Seite drohen.

    Was man auf jeden Fall festhalten kann: Dieses Buch hat keine Charaktere. Die auftretenden Personen dienen nur als Handlungsträger und wirken fast schon wie ein notwendiges Übel, das halt da sein muss, damit die Handlung irgendwie vorankommt. Überzeugen können sie jedoch nicht.

    Die Handlung selbst springt mitunter auch. So ist in einem Teil gerade noch vom Fund des seltsamen Objektes die Rede und im nächsten Teil des Romans fliegen sie plötzlich bereits durch die Sterne. Der Leser weiß im ersten Moment gar nicht, warum sie da lang fliegen und ist fast noch ahnungsloser als die beiden Besatzungsmitglieder, die das Schiff steuern – und selbst im Unklaren über das Ziel der Mission gelassen wurden. Das klärt sich zwar auf, ist zunächst aber verwirrend.

    Abseits von diesen erzählerischen Schwächen ist der Roman aber sehr realistisch gehalten – insofern das bei Science Fiction eben geht. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass man viel von der Reise durch den leeren Raum mitbekommt – leider nicht so eindrucksvoll in Szene gesetzt wie beispielsweise im Film Interstellar, sodass sich das mitunter etwas zieht. Trotzdem: Es wird nicht jedem Leser gefallen, dass es auch einige technische Details gibt, gerade das mag ich jedoch an Science Fiction. 

    Nun passt aber leider das Ende so gar nicht zum vergleichsweise realitätsnahen Rest des Buches. Gerade auf den letzten Seiten wird es sehr abgedreht und ausgesprochen fiktiv. Das steht im krassen Gegensatz zum Rest und will einfach nicht so wirklich damit harmonieren.

    Womit der Roman auf jeden Fall punkten kann, ist der grandiose erste Teil, in welchem den Menschenaffen das Werkzeug gebracht wird. Das ist ausgesprochen eindrucksvoll in Szene gesetzt, sodass man das Gefühl hat, unmittelbar dabei zu sein und selbst das erste Mal den revolutionären Gedanken zu haben, mit einer Knochenkeule auf Jagd zu gehen.

    Das Buch hat seine Schwächen, bietet aber dennoch kurzweilige Unterhaltung. Gerade der Anfang ist großartig in Szene gesetzt, der Rest hängt stark von individuellen Geschmack hab. Wer Hard Science Fiction mag, wird am Hauptteil des Romans sicher die eine oder andere Freude finden.

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    Wonnefrieds avatar
    Wonnefriedvor 8 Jahren
    Rezension zu "2001. Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke

    Ich denke, zur Geschichte selbst muss man nicht mehr viel sagen. Der Film ist DER Klassiker des SF-Genres. Das Buch ist, vor allem was den Schluß angeht, nicht ganz so kryptisch. Interessant auch die Kurzgeschichte "The Sentinel" , aus der es entstand, leider ist sie in dieser Ausgabe nicht abgedruckt.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "2001. Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke

    Bei einer Rezension dieses Buches drängt sich sofort der Film auf, die faszinierenden aber auch verwirrenden Bilder, die eindrucksstarke Musik; Der Film ist eines der besten Science Fiction Filme, auch deswegen weil das Buch toll umgesetzt ist.
    Ein Monolith wird auf dem Mond gefunden, ohne daß irgendjemand weiß was dieser darstellen soll, ein Raumschiff wird ausgesendet um zum Saturn zu fliegen. Der Einzige der die wahre Mission kennt ist HAL (abgeleitet aus IBM).
    Klassiker und Grundlage der Science Fiction.

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    Ulfsons avatar
    Ulfsonvor 10 Jahren
    Rezension zu "2001. Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke

    Als ich dieses Buch las, hatte ich gehofft, offene Fragen aus dem Film beantwortet zu bekommen. Zum Teil traf dies zu, befriedigt wurde meine Neugier dennoch nicht.

    Auf alle Fälle ist dieses Buch als Klassiker der Science Fiction nur zu empfehlen.

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    Duniavor 10 Jahren
    Rezension zu "2001, Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke

    War das jetzt ein schwarzes Loch oder was. Tolle Verkleidung von Enwicklungssprüngen der Menschheit in einen Roman.

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    Nuwandavor 11 Jahren
    Rezension zu "2001, Odyssee im Weltraum" von Arthur C. Clarke

    Gleich vorweg; Ein geniales Buch aus dem ein Kongeniales Leinwandepos wurde.
    Arthur C. Clarkes bekanntestes Buch ist wahrscheinlich 2001: Odyssee im Weltraum. Der Roman entstand in Anlehnung an das gemeinsam mit Stanley Kubrick erarbeitete Drehbuch des im Jahre 1968 erschienenen Films.
    Diese Kurzgeschichte basiert auf dem Titel : The Sentinel (Der Wächter) t und sollte ursprünglich „Journey Beyond the Stars“ heißen.

    Die Frage, die so viele Menschen beschäftigt, ob Maschinen denken können, Gefühle haben können, wird in diesem Buch exemplarisch beantwortet.
    Ein eindeutiges Jain!
    In HAL 9000 finden wir eine Maschine die Lügen kann und lügen muß um den in ihn gestellten Auftrag nicht zu gefährden.

    Zuvor lesen wir aber "den Aufstieg der Menschheit" in dem der Held Mondschauer ( womöglich der letzte Menschenaffe und der erste Affenmensch ) den ersten Schritt macht um zu überleben.
    Er tötet mit einem Werkzeug.
    Gewalt als Werkzeug der Evolution des Menschen, ist wohl einer der Kernaussagen dieses Buches.
    Am Ende jedoch begegnen wir dem nächsten evolutionären Schritt der Menschheit, der wiederum von einer höheren Macht angestoßen wird....Mehr wird aber nicht verraten.

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    ktfall
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    SebastianKasper
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