Arthur Conan Doyle "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"

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Inhaltsangabe zu „"Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"“ von Arthur Conan Doyle

»Eine der aufregendsten literarischen Entdeckungen der letzten Jahre« Philip Hoare, (Daily Mail) Diese Chance konnte er sich nicht entgehen lassen: Im Frühjahr 1880, er war knapp 21 Jahre alt und studierte Medizin in Edinburgh, wurde Arthur Conan Doyle gefragt, ob er für sechs Monate als Schiffsarzt auf dem Walfänger Hope anheuern wollte. Er wollte - nicht ahnend, dass die Reise ins eisige Polarmeer verborgene Talente in ihm hervorbringen würde: Bald schon war Doyle weniger als Arzt gefragt denn als begnadeter Schütze, der sich unermüdlich an der Jagd auf Robben und Vögel beteiligte und mutig auf Eisschollen hinauswagte (von denen er so oft herunter und ins Wasser fiel, dass der Kapitän ihn den »großen Eistaucher« nannte). An Bord lernte Doyle das endlose Warten auf den Wal kennen, diskutierte über Philosophie und Religion, boxte mit Schiffskameraden und begeisterte sich für eine im Gurkenglas gehaltene Meeresschnecke, die er »John Thomas« taufte - vor allem aber führte er ein Tagebuch, in dem er das Erlebte festhielt, womit er gleichzeitig das Fundament für sein späteres Schreiben legte. Doyles Polartagebuch ist ein einzigartiges Dokument, verfasst in tadelloser Handschrift und ergänzt durch zauberhafte Zeichnungen von Jagdszenen, Schiffen und Meerestieren. Anschaulich und lebendig zeigt es uns jenen abenteuerlustigen und gewitzten Mann, der es später mit seinen Geschichten um Sherlock Holmes zu Weltruhm bringen sollte.

Sehr schönes Buch, typisch für den Mare Verlag mit viel Meer und Arktis Flair

— lesestunden

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  • ‚Ich hasse das gewöhnliche Treiben der Menschen und wäre lieber wieder auf einer Eisscholle.‘

    "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"

    sabatayn76

    13. April 2017 um 22:28

    Im Jahre 1880 unterbricht Arthur Conan Doyle sein Medizinstudium und heuert als Schiffsarzt auf dem Walfänger Hope an. Für 5 1/2 Monate reist er durch die Arktis, lernt den Alltag auf dem Schiff kennen, erlegt Robben und Möwen, ist Zeuge des Walfangs und verfasst ein Logbuch mit den Beschreibungen der alltäglichen Routine auf der Hope und den wichtigsten Vorkommnissen. Ergänzt wird das Logbuch durch einen Auszug aus dem Faksimile des Originallogbuchs mit Zeichnungen Doyles, biografischen Informationen über Doyle, Erklärungen, wie ihn die Arktis veränderte, was er über sie geschrieben hat und wie seine Erlebnisse auf der Hope die Geschichten um Sherlock Holmes und Dr. Watson geprägt haben. Ich bin große Liebhaberin von Doyles Kriminalfällen und war aus diesem Grunde sehr gespannt darauf, wie er über ein ganz anderes Thema schreibt. Da ich zudem schon sehr viel über die Arktis gelesen habe und mich alte Reiseberichte sehr faszinieren, hat mich seine Reise auf dem Walfänger auch in dieser Hinsicht sehr interessiert. Die Einführung ins Buch fand ich nicht sonderlich fesselnd, doch das Logbuch Doyles mit den Einblicken in Walfang, die Arktis und das Leben auf der Hope hat mich begeistert, da es amüsant zu lesen und sehr informativ ist sowie spannend erzählt wird. Die zahlreichen Fußnoten im Logbuch sorgen dafür, dass man das Gelesene besser einordnen und verstehen kann, hemmen aber auch den Lesefluss, so dass die Lektüre im Verlauf nicht so flüssig und unterhaltsam zu lesen war, wie ich anfangs gedacht hatte. Das Buch bietet nicht nur Einblicke in die Person Doyles, sondern lässt den Leser zudem an der Jagd teilhaben, was zwar nicht immer schön, aber sehr eindrücklich ist. Dabei fallen der für die Epoche allzu sorglose Umgang mit der Natur und das unreflektierte Töten von z.T. seltenen Tierarten auf, so dass das Buch auch eine Art Kulturgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts darstellt. Wer mehr über dieses Thema, allerdings in Bezug auf das Töten von Büffeln und Pelztieren in Nordamerika, lesen möchte, dem empfehle ich ‚Butcher‘s Crossing‘ von John Williams und ‚Der Totgeglaubte‘ von Michael Punke.

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  • HEUTE DREIMAL INS POLARMEER GEFALLEN. ARTHUR CONAN DOYLE.

    "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"

    buecherkompass

    01. January 2017 um 13:17

    ZUM AUTOR Sir Arthur Conan Doyle, geboren 1859 in Edinburgh, war ein britischer Arzt und Schriftsteller, der vor allem mit seinen Abenteuern um Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson berühmt wurde. Er starb 1930 in Crowborough, Sussex. Lange bevor Conan Doyle mit Sherlock Holmes Weltruhm erlangte, heuerte er – damals noch junger Medizinstudent in Edinburgh – als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Die Reise in entlegene Polargebiete dauerte sechs Monate – die Faszination für die Arktis und ihre Tierwelt währte ein Leben lang. In seinem – mit zauberhaften Zeichnungen versehenen – Tagebuch schildert der 20-Jährige geistreich und lustig seinen Alltag zwischen Robbenjagd und Boxkampf – und legte damit eindeutig den Grundstein für sein späteres Schreiben. INHALT Im Jahr 1880 bot ein Kommilitone dem damaligen Medizinstudenten Arthur Conan Doyle kurzfristig seine Stelle als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Und so kam es, dass der spätere Schriftsteller eine sechsmonatige Reise durch das Polarmeer antrat. Hier unterstütze er die Crew beim Walfang, ebenso wie bei der Jagd auf Robben. Für die körperliche Fitness wurde mit den Kameraden an Bord geboxt, während Bücher für die nötige geistige Ertüchtigung sorgten. Während seiner Zeit an Bord der Hope führte Arthur Conan Doyle ein Logbuch, in dem er seine Eindrücke nicht nur schriftlich, sondern auch in Form von Zeichnungen festhielt. Jon Lellenberg und Daniel Stashower leiten das Buch ein und verschaffen dem Leser einen ersten Einblick in das Leben des damaligen Medizinstudenten. Es folgen die Tagebucheinträge und Zeichnungen Arthur Conan Doyles. Ein großzügiger Anhang verortet die Polarreise im Leben Conan Doyles und zeigt ihre Bedeutung für sein weiteres Schaffen auf. Selbst in die Sherlock-Home-Bücher fanden Conan Doyles Erinnerungen an die Polarreise Eingang. MEINUNG Da mich die Geschichten um Sherlock Holmes begeistern, konnte ich mein Glück kaum fassen, als ich von der Veröffentlichung der Logbucheinträge Conan Doyles erfuhr. Die Struktur des Buches gewährt dem Leser einen tieferen Einblick in die Bedeutung der Polarreise für Leben und Werk Conan Doyles. Trotz der relativ langen Einleitung und dem großzügigen Anhang des Buches standen die Logbucheinträge definitiv im Fokus des Ganzen. Die zahlreichen Fußnoten halfen mir dabei, den Gedankengängen des damaligen Medizinstudenten zu folgen und ein tieferes Verständnis für seine Person zu entwickeln. Mit seinem doch eher trockenen Humor brachte Conan Doyle mich in einigen Passagen sehr zum schmunzeln. Und während der Student ursprünglich als Schiffsarzt angeheuert wurde, scheint er häufiger Schaden anzurichten als Schäden zu beheben. Zum harten Seemans-Leben gehören wohl auch Raufereien und ein paar blaue Augen. Ebenso belustigend wie schockierend sind auch die Momente, in denen der Student auf seine Missgeschicke beim Robbenfang eingeht (soviel zum Thema: Heute dreimal ins Polarmeer gefallen). Die arktische Atmosphäre wird in den Logbucheinträgen wunderbar vermittelt und so fällt es nicht schwer, sich ein Bild vom Leben an Bord der Hope zu machen. Obwohl die Bilder vom Walfang grausig sind, scheinen sie doch nicht schlimmer zu sein als andere Arten der Fleischbeschaffung. Die Logbucheinträge sind kurzweilig und herrlich zu lesen. In ihrer Gesamtheit geben sie einen guten Einblick in die Verhältnisse an Bord eines Walfängers. Positiv überrascht war ich vor allem von den Zeichnungen Conan Doyles, die teilweise mit solcher Sorgfalt gezeichnet sind, dass es schwer vorstellbar scheint, dass sie bei Wellengang auf hoher See entstanden sind. Ob Conan Doyle seine Logbucheinträge oder Illustrationen für eine spätere Publikation nutzen wollte bleibt offen. Aber die Hauptsache ist ja, dass uns seine Einträge nun in dieser wundervoll eingerahmten Fassung vorliegen. Ein Buch, das nicht nur Arthur-Conan-Doyle-Liebhabern gefallen dürfte.

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  • Sehr schönes Buch, typisch für den Mare Verlag mit viel Meer und Arktis Flair

    "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen"

    lesestunden

    16. March 2015 um 14:01

    Der Mare Verlag hat einfach ein Händchen für gute Literatur und hat mich bisher noch nie enttäuscht. Auch mit diesem sehr gelungenen Band nicht. Es ist ein Vergnügen in dem Tagebuch zu lesen und man bekommt einen schönen und stimmungsvollen Eindruck davon, wie es auf einem Walfangschiff Ende des 19. Jahrhunderts so zugegangen ist. Aber auch, wie es typisch für den Mare Verlag ist, ein schönes Bild von dem Polarmeer und der Arktis. Wer edle und schöne Bücher zu schätzen weiß, das Meer und den Norden liebt, dem kann ich das Buch uneingeschränkt ans Herz legen. Ein ganz besonderer Lesegenuss abseits von Mainstream. Vollständige und ausführliche Rezension: http://www.lesestunden.de/2015/03/heute-dreimal-ins-polarmeer-gefallen-tagebuch-einer-arktischen-reise-arthur-conan-doyle/

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