Arthur Conan Doyle A Study in Scarlet

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Inhaltsangabe zu „A Study in Scarlet“ von Arthur Conan Doyle

When Dr Watson ends up renting rooms in Baker Street with the eccentric Sherlock Holmes, he finds that he has let himself in for a great deal more than he imagined. He is called upon to help the budding detective solve a perplexing mystery, involving a dead body found in a locked room.

Sherlock Holmes' erster Fall - absolut spannend und gut geschrieben. Hat mir noch besser gefallen, als ich erwartet hatte.

— Darcy

Ein muss für wahre Sherlock-Fans! (sehr gut verständlich)

— vio123

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Geheimnis in Rot

Etwas langatmiger und völlig spannungsfreier britischer Krimi

Rees

Stalker

Leider gibt es ungefähr in der Mitte des Buches eine Wendung, die ich sehr seltsam und unrealistisch fand.

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Ladybella911

Das Original

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Sternlein

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  • Rezension zu "A Study in Scarlet" von Sir Arthur Ignatius Conan Doyle

    A Study in Scarlet

    Darcy

    26. September 2016 um 13:47

    "I had neither kith nor kin in England, and was therefore as free as air - or as free as an income of eleven shillings and sixpence a day will permit a man to be. Under such circumstances I naturally gravitated to London, that great cesspool into which all the loungers and idlers of the Empire are irresistibly drained." "A Study in Scarlet" ist der erste Fall des wohl berühmtesten Detektivs aller Zeiten, Sherlock Holmes, aus der Feder von Sir Arthur Ignatius Conan Doyle (1859-1930). Die Geschichte wird aus der Sicht von Dr. Watson, Sherlocks ebenfalls berühmten Assistenten, erzählt; dieser ist gerade aus Afghanistan zurückgekehrt, wo er als Militärarzt stationiert war, und nunmehr auf der Suche nach einer bezahlbaren Unterkunft in London. Ein alter Studienfreund bringt ihn mit Mr. Holmes zusammen, der bereits eine Wohnung in der Baker Street, aber noch keinen Mitbewohner, mit dem er sich die Miete teilen kann, gefunden hat. Watson, dem Sherlocks etwas exzentrische Angewohnheiten nichts auszumachen scheinen, nimmt das Angebot sofort an. " [...] my interest in him and my curiosity as to his aims in life gradually deepened and increased. His very person and appearance were such as to strike the attention of the most casual observer. [...] this man stimulated my curiosity [...] I eagerly hailed the little mystery which hung around my companion, and spent much of my time in endeavouring to unravel it." Bald erhält "der einzige consulting detective der Welt", wie Holmes sich selbst bezeichnet, eine Nachricht von den Scotland Yard Kommissaren Gregson und Lestrade; in einem seit langem leerstehenden Haus wurde eine Leiche gefunden und zur Aufklärung des rätselhaften Falls benötigt die Polizei Sherlocks Hilfe. " [...] my attention was centred upon the single, grim, motionless figure which lay stretched upon the boards, with vacant, sightless eyes staring up at the discoloured ceiling. It was that of a man about forty-three or forty-four years of age, middle-sized, broad-shouldered [...] On his rigid face there stood an expression of horror, and, as it seemed to me, of hatred, such as I have never seen upon human features. [...] I have seen death in many forms, but never has it appeared to me in a more fearsome aspect than in that dark, grimy apartment [...] " Die Identität des Mörders, sein Motiv sowie die Todesursache des Ermordeten sind zunächst unklar; der Mann besitzt keine äußeren Verletzungen, obwohl der deutsche Ausdruck "Rache" - oder sollte es "Rachel" heißen? - mit Blut an die Wand geschrieben wurde. Außerdem wird kurz darauf eine weitere Leiche gefunden, dabei handelt es sich um den Sekretär des ersten Opfers. Mithilfe seiner schier unfassbaren Beobachtungsgabe und der Fähigkeit, die unwahrscheinlichsten Zusammenhänge zu erkennen, gelingt es Sherlock Holmes innerhalb nur weniger Tage, die Hintergründe der Morde an den Amerikanern Drebber und Strangerson aufzudecken, auch wenn die Lösung alles andere als naheliegend ist. Er ist ein äußerst faszinierender, wenngleich etwas unnahbarer Charakter, eventuell gerade wegen seines überlegenen Intellekts. Dr. Watson, der von der Leistung seines Freundes ebenfalls absolut überrascht und begeistert ist und deutlich "normaler" erscheint, war mir sehr sympathisch. Bei der Lösung des Falls spielt er allerdings keine große Rolle, sondern wird eher als passiver Beobachter in das aufregende Geschehen hineingezogen, wobei ihm dies zu gefallen schien, da er ansonsten keinerlei Verpflichtungen in London hat und auch meint, aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands nur wenig unternehmen zu können. Es stellt sich die Frage, warum er offenbar keine engen Kontakte in England mehr hat und ich hoffe, in den nachfolgenden Teilen noch mehr Informationen über die beiden Protagonisten zu erhalten. Holmes, Watson, Gregson und Lestrade sind die einzigen ausgearbeiteten Figuren im ersten Teil des Buches, somit hat man beim Lesen natürlich keine Schwierigkeiten den Überblick zu behalten und kann sich gut auf den Fall konzentrieren. Im zweiten Teil folgt dann die Geschichte des Mörders; der große Sprung in Zeit und Raum hat mich zunächst stark verwirrt, jedoch war das ganze so gut und packend geschrieben, dass ich mich bald einfach darauf eingelassen und abgewartet habe. Am Ende wird der Bogen zurück zu Sherlock Holmes und seinen Gefährten in London geschlagen. Er erklärt Watson und dem Leser nun bis ins letzte Detail, wie und mithilfe welcher Hinweise er den komplizierten Fall lösen konnte. Der Schreibstil des Autoren hat mir insgesamt außerordentlich gut gefallen und das Buch ließ sich überraschenderweise deutlich leichter lesen, als ich erwartet hätte. Ich bin seit einiger Zeit Fan der BBC-Serie "Sherlock", diese wollte ich gerne einmal mit der Originalbuchreihe vergleichen und wurde keineswegs enttäuscht. Ich freue mich schon auf die folgenden Teile.

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  • die erste Begegnung zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson

    A Study in Scarlet

    annlu

    24. March 2015 um 14:36

    Dr. Holmes was in the Afghan war. After beeing injured he can come back to England. Without having any relatives there he stays in a Hotel in London. Due to his financial Situation he has "to leave the Metropolis and rusticate somewhere in the country" if he can not find an other solution. He takes the opportunity to share rooms with Sherlock Holmes, with whom he is introduced by an old studypartner. Holmes is intrigued by the mans interests and wants to find out what he is working. After he reads an article by Holmes about the science of deduction, Sherlock Holmes brings him along in to the investigations of a murder. It was intresting to read about the beginning of the relationship between the two. The Charakters were other than I expected them to be (I knew the two only from films and later books): The first time the two meet he is so exited about an experiment - I always imagined him to be more distant and cool about such things. Then Watson says Holmes responds to flattery. Also Watson surprised me with the Statement, that the victim had something strange about his face, that he felt "gratitude for who had removed it`s owner from the world". So I did not only lern about the beginning of Sherlock Holmes, but also the development in the charakters within the series.

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  • Rezension zu "A Study in Scarlet" von Sir Arthur Conan Doyle

    A Study in Scarlet

    KleinerKeks

    29. June 2013 um 13:12

    In der ersten Geschichte rund um Sherlock Holmes und Dr. Watson erfährt man zum einen, wie die beiden sich kennenlernen und wie sie zusammenziehen, zum anderen müssen sie ihren ersten gemeinsamen Fall lösen. Leicht verwirrend fand ich einen Part, der den Großteil der Geschichte ausgemacht hat und der mich vollkommen vergessen lassen hat, dass ich überhaupt Sherlock Holmes lese und nicht etwas anderes. A Study in Scarlet ist auf der Liste meiner Lieblingsbücher sofort auf einen der oberen Plätze gewandert und wird von dort auch für immer bleiben.

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  • Rezension zu "A Study in Scarlet" von Arthur Conan Doyle

    A Study in Scarlet

    Die_Germanistin

    06. June 2012 um 21:19

    Da ich in letzter Zeit hauptsächlich zeitgenössische englischsprachige Literatur gelesen habe, hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mich, in den 1887 veröffentlichten, Roman einzufinden. Die Satzstellung ist komplex und die Wortwahl nach heutigem Empfinden etwas antiquiert. Trotzdem habe ich die Lektüre sehr genossen. A Study in Scarlet schildert die erste Begegnung zwischen Sherlock Holmes und Dr. John Watson, die beiden enden zufällig als Mitbewohner in der 221B Baker Street. Der Leser ist Watsons ehemaligen Studienkollegen zu Dank verpflichtet. Die Geschichte wird, so wie viele andere nach ihr, aus der Sicht von Dr. Watson geschildert. Dieser macht es sich am Ende des Romans zur Aufgabe, die Gesellschaft über Holmes´ Arbeit zu unterrichten. Ihr erster gemeinsamer Fall handelt von zwei Leichen, ein Mann vergiftet, einer erstochen. Scotland Yard tappt wie immer im Dunkeln und vermutet ein politisch motiviertes Verbrechen. Noch während Holmes die beiden Inspektoren über ihre Ermittlungsfehler belehrt, gelingt es ihm dem Mörder kurzerhand die Handschellen anzulegen. An diesem Punkt schwenkt die Handlung plötzlich um und wir befinden uns in part two: The Country of the Saints. Ein auktorialer Erzähler berichtet von einem Mann und einem kleinen Mädchen, fast verhungert und verdurstet. Sie werden in der Wüste von einer Gruppe reisender Mormonen aufgelesen. Jahre später sind Vater und Tochter etablierte Mitglieder der kleinen Gemeinde. Doch Lucy Ferrier begeht den Fehler sich in einen Außenstehenden zu verlieben. Es gelingt ihr gemeinsam mit Jefferson und ihrem Vater zu fliehen, leider vergeblich. John Ferrier wird ermordet, Lucy entführt, zwangsverheiratet und in den Tod getrieben. Jefferson Hope schwört Rache. Jahre später soll er diese auch bekommen. Diese Schilderung ist sehr berührend, auch wenn man zu Beginn nicht weiß was die Sequenz eigentlich soll und die Sprache des Kindes nicht authentisch ist. Die Penguin Classics Ausgabe enthält zusätzlich eine Chronologie sowie Hinweise für Further Readeing. Einzig aber die Introduction by Ian Sinclair hat mich sowohl gelangweilt als auch genervt. Er erinnert fast schon an Nietzsche mit seiner Aussage, dass A. C. Doyle selbst ja nur als Literaturagent fungiert und das Buch von Watson geschrieben wird. Zeitweise liefert er ganz interessante Eindrücke zum historischen Kontext und zieht Verbindungen zu anderen Autoren, hauptsächlich besteht die Einleitung aber aus heißer Luft. Der Roman selbst ist sehr spannend, aber die Einleitung kann man gerne ignorieren.

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  • Rezension zu "A Study in Scarlet" von Sir Arthur Conan Doyle

    A Study in Scarlet

    sabisteb

    03. January 2012 um 11:38

    London 1878. Dr. John Watson kehrt mit einer minimalen Rente, kriegsversehrt aus dem zweiten Anglo-Afghanischen Krieg zurück. Schnell muss er erkennen, dass das Leben in London teuer ist und so ist er froh darüber, sich mit dem jungen, exzentrischen Sherlock Holmes eine Wohnung in der Baker Street 221B teilen zu können. Sein Mitbewohner ist ein freundlicher, wenn auch sehr seltsamer Mann von durchwachsener Bildung. Einerseits hat er eine solide Bildung in Chemie (besonders was Gifte angeht), kennt sich bestens in der aktuellen Groschenheftliteratur aus, hat aber noch nie davon gehört, dass sich die Erde um die Sonne dreht und sieht die Kenntnis darüber auch als unnütz an, da das keinen Einfluss auf sein tägliches Leben hätte. Holmes selbst beschreibt seinen Beruf, oder besser seine Berufung, als "consulting detective", also als Detektiv, der der Polizei auf die Sprünge hilft, wenn sie mal wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Schon bald kann sich Watson persönlich ein Bild des außergewöhnlichen Broterwerbs seines WG Partners machen, als dieser von Inspektor Gregson und Lestrade zu einem Mordfall hinzugezogen wird. In einem verlassenen Haus wurde die Leiche des Handelsreisenden Enoch Drebber gefunden. Der Raum weist diverse Blutspuren auf, jedoch scheinen diese nicht von dem Toten zu stammen, genauswenig wie der Ehering einer Frau, der unter seiner Leiche gefunden wird. Der einzige potentielle Zeuge, Debbers Sekretär Joseph Stangerson, wird kurz darauf ebenfalls ermordet aufgefunden und über beiden Toten prangt das Wort RACHE in Blut. "A study in Scarlet" ist der erste Sherlock Holmes Roman, in welchem sich Holmes und Watson kennenlernen und der Leser mit der Hauptfigur Holmes bekannt gemacht wird. Der Name nimmt Bezug auf den roten Faden, der sich durch eine kriminalistische Ermittlung zieht (oder in vielen Kriminalromanen ziehen sollte) "There's the scarlet thread of murder running through the colourless skein of life, and our duty is to unravel it, and isolate it, and expose every inch of it." Holmes ist schon eine seltsame Gestalt, die schon als fast wissenschaftlich kaltblütig beschrieben wird. Watson kann sich durchaus vorstellen "his giving a friend a pinch of the latest vegetable alkaloid, not out of malevolence [...] but simply out of spirit of inquiry in order to have an accurate idea of the effects." Holmes selber beschreibt sich als manisch depressiv - I am the most incurable lazy devil that ever stood in shoe leather - that is, when the fit is on me, for I can be spry enough at times." Holmes ist wohl als einer der letzten Universalgelehrten, denn er ist der Meinung "One's ideas must be as broad as Nature if they are to interpret Nature." Mit Holmes und Watson betreten zwei sehr unterschiedliche Charaktere die Bühne, die beide ihre Ecken und Kanten haben, den auch Watson hat so seine gesundheitlichen Probleme aus dem Krieg mitgebracht, die er gerne mal als Vorwand hernimmt. Neben diesem Kriminalfall wird auch die Geschichte der Mormonen erzählt und wie diese unter der Führung von Levi Edgar Young nach Utha ziehen. Conan Doyle beschreibt die "Latter-day Saints" als Menschen, die andere, die mit ihnen leben wollen, dazu zwingen zu konvertieren, als seine Gemeinschaft, die Frauen entführt, um sie ihren Harems zuzuführen . Heutzutage würde man das wohl als Religionsbashing bezeichnen und Conan Doyle soll sich auch bei den Mormonen für diese verunglimpfende Darstellung entschuldigt haben. 1887 hätte dies jedoch dem damaligen Stand des Wissens über die Mormonen entsprochen. Conan Doyle schrieb diesen seinen ersten Sherlock Holmes Roman mit gerade mal 27 und da sind einige Irrtümer durchaus verständlich. Damals, in Zeiten lange vor dem Internet, musste man sich auf das verlassen, was in den Zeitungen und Büchern stand und das Mountain Meadows Massaker 1857 war noch in böser Erinnerung. Es bleibt Conan Doyles größte Leisung, dass er die klassische wissenschaftliche Herangehensweise an ein Problem in Kriminalistik überträgt. Er nennt diese Denkweise "reasoning backwards": "There are few people [...] who [...] would be able to evolve from their own inner Conciousness what the steps were which led up to that result." Fazit: Ein extrem solide ermittelter Krimi. Alle Hinweise sind da, jeder hat die Möglichkeit selber mitzurätseln und herauszufinden ob er eher Holmes oder Watson ist. Ich wünschte mir, moderne Krimis würden auch so viel Wert auf den roten Faden einer Ermittlung legen und weniger auf Verschleierungstaktiken mit Deus Ex Machina Auflösung.

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