Arthur Conan Doyle Das Tal der Angst

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Inhaltsangabe zu „Das Tal der Angst“ von Arthur Conan Doyle

Eine verschlüsselte Botschaft erreicht Sherlock Holmes. Für ihn und Dr. Watson ist klar: Sie steht in Zusammenhang mit Professor Moriarty, dem „Zentralgehirn der Unterwelt“, und sie bedeutet Gefahr. Doch ehe die beiden handeln können, geschieht ein grausamer Mord.

Klassischer Sherlock-Krimi inklusive rauem Wildwest-Abenteuer...

— benfi
benfi

Spannend wie immer, wobei Holmes leider sehr wenig Spielraum bekommt. Trotzdem fantastisch und vor allem unerwartet

— HarIequin
HarIequin

Ich liebe die gesetzten, klassischen Formulierungen und die Stimme von Erich Räuker! Ich könnte die Bücher immer wieder hören!

— Nebu
Nebu

Wundervoller klassischer Krimi des zeitlosen Meisterdetektivs!

— Primrose24
Primrose24

Wieder einmal hochspannend! Sowohl der erste als auch der zweite Teil der Geschichte ist ein wahres Lesevergnügen!

— KaiAline
KaiAline

Die Hintergrundgeschichte zu diesem Fall ist so unglaublich spannend, dass Sherlock Holmes selbst hier fast nur zur Nebenperson wird.

— DieSpieluhr
DieSpieluhr

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  • Der vierte Einzelband: Das Tal der Angst

    Das Tal der Angst
    Primrose24

    Primrose24

    01. September 2015 um 17:50

    „Das Tal der Angst“ ist der 4te Einzelband der originalen Sherlock Holmes Reihe. Wie auch schon im ersten Band, ist die Geschichte aufgeteilt in die Haupthandlung, welche den Mord und dessen Aufklärung behandelt und die Vorgeschichte des Ermordeten, welche letztendlich ursprünglich für die blutige Tat war. Sherlock Holmes und Dr. Watson untersuchen den sehr außergewöhnlichen Mord an dem wohlhabenden Mr. Douglas aus Birlstone. Die Spuren des Falles deuten in vielfältige Richtungen und selbst der begnadete Detektiv muss sich die Außergewöhnlichkeit des Falles eingestehen. Hinzu kommt, dass auch noch Prof. Moriarty, „das Zentralgehirn der Unterwelt“, seine Hände mit im Spiel hat. Ich war anfangs skeptisch, wie gut ich mit der zweigleisigen Erzählung in diesem Einzelband zurechtkommen würde. Ich kann mich daran erinnern, dass genau diese Art des Erzählstils mir am ersten Buch nicht wirklich zugesagt hatte. Überraschenderweise konnte mich die Vorgeschichte unseres Opfers dieses Mal besser unterhalten, auch wenn mir der erste Teil des Buches mit Holmes und Watson immer noch besser gefällt. Da ich auch ein Fan der Serie „Sherlock“ bin, war ich mal wieder positiv überrascht eine Phrase wiederzuerkennen, welche in Buch und Serie gleichermaßen verwendet wird („Meine Güte, Mr. Holmes! Meine Güte! Auf Seite 205). Eine Phrase, die zwar rätselhaft klingt, deren wahren Inhalt Holmes aber sofort durchschauen kann. Am liebsten mochte ich jedoch den folgenden Abschnitt, da er sehr schön die Beziehung von Sherlock Holmes und Dr. Watson zur Geltung bringt: "Sagen Sie mal, Watson", flüsterte er, "hätten Sie Angst, mit einem Irrsinnigen, einem Mann mit Gehirnerweichung, einem Idioten, dessen Verstand nicht mehr funktioniert, im selben Raum zu schlafen?" "Nicht im geringsten", antwortete ich verblüfft. „Ah, Glück gehabt“, sagte er, und das sollte in dieser Nacht sein letztes Wort bleiben (Seite 82). Holmes und Watson sind in diesem Buch nicht unbedingt die Hauptfiguren, da es fast ausschließlich, um Mr. Douglas geht. Der Autor verwendet hierbei eine andere Form der Erzählung, welche die beiden in den Hintergrund rücken lässt, aber dafür auch Moriarty und seine Machenschaften stark in die Geschichte einbringt und somit wieder eine Verbindung schafft. Ein weiterer gelungener Sherlock Holmes Roman.

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  • Ein ungewöhnlicher Sherlock-Holmes-Roman

    Das Tal der Angst
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    19. August 2014 um 20:49

    “Das Tal der Angst” ist der vierte Roman um Sherlock Holmes und Dr. Watson und wurde 1914/1915 erstmals im “The Strand Magazine” veröffentlicht. Es handelt sich um einen der beiden Kriminalfälle (neben “Das letzte Problem”), in dem der geniale Verbrecher Professor James Moriarty auftaucht, eine Figur, der die Filmwelt weitaus mehr Beachtung schenkt als Sir Arthur Conan Doyle. Der Roman gliedert sich in zwei Teile. Während in “Die Tragödie von Birlstone” Sherlock Holmes mit seinem ganzen deduktiven Können und immensen Spezialwissen glänzen kann und den Fall zu einer interessanten Lösung bringt, wendet sich “Die Scowrers” der dreizehn Jahre zurückliegenden Vergangenheit zu, deren Geschehnisse in Pennsylvania, USA, letztendlich zum Mord führten. In sehr geraffter Form wird die zeitliche Lücke zwischen beiden Teilen gefüllt, und ein Epilog führt nach England zurück und erzählt, was nach dem Mord in Birlstone Manor House geschah. Die eher ungewöhnliche Erzählform, wie Doyle sie auch schon in seinem ersten Sherlock-Holmes-Roman “Eine Studie in Scharlachrot” wählte, ermöglicht einen sehr intensiven Blick in die Machenschaften eines Geheimbundes in einer Kohlebergbauregion in den USA. Dabei stützt sich Doyle laut den Anmerkungen des Übersetzers Hans Wolf auf wahre Begebenheiten. Auch wenn die beiden Teile sehr voneinander losgelöst wirken, da lange nicht klar ist, welche der Personen aus der Vergangenheit mit dem Mord in England zu tun  haben, schafft Doyle durchgehend Spannung. Während diese im ersten Teil eher darin liegt, mit Sherlock Holmes gemeinsam das Rätsel zu lösen (immerhin lag ich mit einer Vermutung ganz richtig), ist es im zweiten eher das erzählerische Können Doyles, das den Leser den Aufstieg des Falschmünzers Jack McMurdo und den Terror durch die Loge 341, Vermissa atemlos verfolgen lässt. Als treuer Fan der Kurzgeschichten um Sherlock Holmes und Dr. Watson – mein erster Kontakt zu Krimis als ich ca. 12 Jahre alt war – erschien mir der Aufbau des Romans eher ungewohnt. Es bleibt der Eindruck, dass  der Kriminalfall, den Holmes lösen muss, nur dazu dient, um die Geschichte der Freimauererloge erzählen zu können. Der rätselhafte Mord gerät dabei ins Hintertreffen. Dennoch ist dieser Roman zweifellos ein spannendes und interessantes Lesevergnügen, das sich kein Sherlock-Holmes-Fan entgehen lassen sollte. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache ...

    Das Tal der Angst
    Stefan83

    Stefan83

    20. December 2012 um 15:29

    „Das Tal der Angst“, erstmals zwischen September 1914 und Mai 1915 im Strand Magazine veröffentlicht, ist nicht nur der vierte und letzte Roman aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle, sondern gilt unter den „Sherlockians“ auch als schwächster Fall des Großen Detektivs. Eine Einschätzung, welche ich so gar nicht teilen kann und will, was vielleicht aber auch daran liegt, dass es, neben „Der Hund der Baskervilles“, dieses Buch gewesen ist, das meine Freude am Lesen geweckt und mein Interesse letztlich in Richtung der Kriminalliteratur gelenkt hat. Der Tag, an dem ich dieses Werk zum ersten Mal las, ist mir bis heute äußerst detailliert im Gedächtnis geblieben: Der eiskalte, schneidende Wind. Der ans Fenster prasselnde Schneeregen. Das dunkle, alte Zimmer. Der Blick auf ein graues, marodes Fabrikgelände. Kurzum: Es war das perfekte Setting für „Das Tal der Angst“, das, so unterschiedlich die Bewertungen letztlich ausfallen, wohl düsterste Abenteuer von Sherlock Holmes, dessen nüchterner Ton nicht unerheblich von den Wirren des Ersten Weltkriegs geprägt worden ist. „Drei Jahrhunderte waren an diesem alten Herrenhaus nicht spurlos vorübergegangen, Jahrhunderte mit Geburt und Tod, mit ländlichen Tanzfesten, morgendlichem Aufbruch zur Fuchsjagd und Heimkehr. Ein bedrückender Gedanke, dass nun im hohen Alter ein so düsteres Geschehen seinen Schatten auf die ehrwürdigen Mauern werfen sollte! Und doch waren die eigenartig spitzen Dächer und die überhängenden Giebel ein nicht unpassender Hintergrund für ein grausiges Intrigenspiel. Als ich die tief eingesetzten Fenster und die lange, vom Wasser umspülte Vorderfront betrachtete, dachte ich bei mir, dass man sich keinen besseren Schauplatz für solch eine Tragödie vorstellen konnte.“ Das schreibt Holmes' treuer Weggefährte Dr. Watson beim Anblick von Birlstone Manor, wo sich die örtliche Polizei mit einem mysteriösen Todesfall konfrontiert sieht. Der Herr des Hauses, Mr. Douglas, ist durch einen Schuss mit einer abgesägten Schrotflinte getötet worden, welcher sein Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt hat. Da in dem Herrenhaus des Nachts die Zugbrücke hochgezogen wird, blieb dem Mörder nur die Flucht durchs Fenster und den Burggraben. Doch warum sollte jemand eine so laute Waffe wie eine Schrotflinte wählen? Und wovor hatte Mr. Douglas vor seinem Tod solche Angst? Während sich die Polizei mit den blutbefleckten Spuren auf dem Fenstersims befasst, beschäftigt Sherlock Holmes nur eine Frage: Wohin ist die zweite Hantel verschwunden? Die Antwort darauf fördert ein Geheimnis zutage und eine Geschichte, welche zurück bis in das Jahr 1875 reicht. Nach Vermissa, in Pennsylvania … ins Tal der Angst. Wie schon im ersten Auftritt von Sherlock Holmes, so ist auch hier die Struktur des Romans in zwei Ebenen geteilt worden: Zuallererst das Verbrechen, gefolgt von einer weit umfangreicheren Rückblende, welche die Hintergründe des Mordfalls beleuchtet und den Kreis letztlich wieder schließt. Bereits dieser Aufbau, den Doyle bewusst an „Eine Studie in Scharlachrot“ angelehnt hat, sieht sich immer wieder der Kritik ausgesetzt. Viele bemängeln den Bruch in der Erzählung, die unnötigen, ausufernden Schilderungen, den zu kleinen Auftritt von Holmes. Genau diese Kritikpunkte sind es, die „Das Tal der Angst“ in meinen Augen zu einem so lesenswerten Roman machen. Stilistisch hat sich Arthur Conan Doyle weit von seinen ersten Kurzgeschichten entfernt. Vom heimeligen, kuscheligen Ohrensessel in der Baker Street, der Jagd nach Dieben, Fälschern, Erpressern oder geklauten Gänsen ist nicht viel geblieben. Stattdessen konfrontiert er den Leser mit einem mörderischen Geheimbund, der mit seinen mafiösen Methoden einen ganzen Landstrich in Angst und Schrecken versetzt. Es ist eine dreckige, von rauchenden Schloten verdunkelte Welt, in die man eintaucht. Schwarz von der geförderten Kohle, mit Verbrechern, deren Seele dieselbe Farbe haben und, die, entgegen dem zwar ebenso diabolischen, aber doch immer gesitteten Moriarty, ihre Hände mit Blut waschen. Über mehrere Seiten sieht man sich mit grausamen Morden konfrontiert, schaut man dem Treiben einer Bande zu, welche die Polizei in der Tasche und niemanden zu fürchten hat. Das Gesetz scheint fern, der Arm der Justiz zu kurz, um die „Scowrers“, so der Name der entarteten Freimaurerloge, erreichen zu können. „Das Tal der Angst“ muss auch für die damalige Leserschaft ein ziemlicher Schock gewesen sein. Wo sonst Holmes mit genialen Einfällen den Verbrechern immer wieder einen Schritt näher kam, triumphiert hier allenthalben das Böse. Es ist eine bittere Pille, welche Doyle uns schlucken lässt. Und manch einer fühlt sich in den drastischen Schilderungen gar an die Kriminalromane des „Hardboiled“-Genres erinnert. (Unter ihnen ist auch Charles Ardai, Herausgeber der „Hard Case Crime“-Serie, in der auch Doyles Titel daher nochmalig erschienen ist) Doch trotz des relativ kleinen Auftritts des großen Detektivs, fehlt es der Geschichte nicht an Raffinesse oder Cleverness. Ganz im Gegenteil: Jack McMurdo, ein Gesetzesbrecher aus Chicago, erweist sich als ebenso gewiefter, kühler Planer. Und wie Holmes, so betrachtet auch er die Dinge weit früher als jeder andere im größeren Zusammenhang. Wenn der Leser erkennt, wonach McMurdo wirklich trachtet, ist die Überraschung groß. Für mich ist Doyles Ausflug ins rauhe, sittenlose Kohlerevier von Pennsylvania (auch abseits eigener nostalgischer Verklärung) eins seiner mit Abstand besten Werke. Eine gelungene erfrischende Abwechslung, welche den von der viktorianischen Ära geprägten Detektiv Sherlock Holmes endgültig in die Moderne katapultiert und der Figur damit auch ein paar neue Facetten abringt. Kein Fest für Freunde des Whodunits, aber ein kompromissloser, knallharter Kriminalroman ohne künstlichen Aha-Effekt oder hineingepresstes Happy-End.

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  • Rezension zu "Das Tal der Angst" von Arthur Conan Doyle

    Das Tal der Angst
    Hikari

    Hikari

    30. September 2011 um 18:55

    Das Tal der Angst war die letzte Geschichte um Sherlock Holmes, die mir noch gefehlt hatte. Sie gehört zu den 4 Romanen über Holmes, zusätzlich zu den 56 Kurzgeschichten. Das Buch war - würde ich sagen - eher untypisch angelegt, denn der Mittelteil schildert die vorangegangenen Ereignisse zu dem Fall, in dem Holmes ermittelt. Und somit unser Ermittler-Duo Holmes und Watson zu Beginn und am Ende des Buches auftauchen. Nichtsdesttrotz ist der Fall sehr spannend geschrieben und aufgebaut, reizvoll gestaltet und interessant und flüssig zu lesen. Die Geschichte beginnt mit dem Fall des Mordes an einem Mr. Douglas. Holmes und Watson finden einige merkwürdige Umstände an diesem Fall und machen sich in gewohnter Art an ihre Arbeit. Und Holmes wittert seinn Erzfein Moriarty. Der andere Teil des Buches beschäftigt sich sowohl mit dem Opfer und als auch dem Mörder des Falles und deren (gemeinsame) Hintergründe. Das Tal der Angst ist nicht meine Lieblingsgeschichte von Doyle rund um Holmes, aber sie ist sehr spannend aufgebaut und definitiv lesenswert.

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  • Rezension zu "Das Tal der Angst" von Arthur Conan Doyle

    Das Tal der Angst
    Marco

    Marco

    15. June 2008 um 12:12

    Ein Krimi-Klassiker wie ich ihn meiner Jugend gerne verschlungen habe. Der erste Teil des Buches ist genau so, wie man die Sherlock-Holmes-Krimis kennt. Doch dann kommt ein überraschender zweiter Teil, welcher die Vorgeschichte des ersten Abschnitts erzählt. Es ist eine gänzlich andere Geschichte, ohne Holmes, ohne den üblichen Handlungsstrang. Auch ist es zumindest in erster Linie kein Krimi mehr. Es schildert die Geschichte eines jungen Mannes, der in die Kohlereviere der Vereinigten Staaten zieht und dort in die Machenschaften einer Freimaurer Loge verwickelt wird. Gerade dieser zweite Teil gestaltet den Roman zu einem netten Lesevergnügen auch für diejenigen, die meinen das Lesen von Sherlock-Holmes-Romanen längst hinter sich gelassen zu haben.

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