Arthur Conan Doyle , Jürgen Schulze Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)

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Inhaltsangabe zu „Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)“ von Arthur Conan Doyle

Ein Klassiger für Alt und Jung

— Moriartydream
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immer gut

— RobertBach
RobertBach
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  • [Rezension] Sherlock Holmes: Die Abenteuer des Sherlock Holmes – Sir Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    04. March 2014 um 21:19

    Klappentext: Baker Street 221b: Geheimnisvolle Besucher erscheinen bei Sherlock Holmes und haben Merkwürdiges zu berichten... Erst die kriminalistische Präzision des Meisterdetektivs bringt Licht in zwölf verworrene Fälle. Rezension: Nicht alle Fälle, die Sherlock Holmes mit Dr. John Watsons Hilfe oder vermutlich eher im Beisein des Arztes löst, sind kompliziert und langwierig genug, um einen Roman aus ihnen zu machen. So finden sich in diesem Buch zwölf Kurzgeschichten, in denen die verschiedenen Gegebenheiten näher erläutert werden. Trotzdem wird fast jeder Fall so ausführlich beleuchtet wie nötig, sodass Kurzgeschichten eindeutig die bessere Wahl sind als aus jedem Rätsel einen ganzen Roman zu machen. Im gesamten Überblick fällt auf, dass viele der Geschichten sich nicht um ein Verbrechen im rechtlichen Sinne drehen. Viermal wird Sherlock Holmes in dieser Sammlung konsultiert, ohne dass es einen Täter im herkömmlichen Sinne gibt und ohne dass die Polizei einen Verbrecher verurteilen kann. Dadurch wird ziemlich deutlich, dass Sherlock nicht bloß ein Helfer der Polizei, sondern an mysteriösen und rätselhaften Gegebenheiten interessiert ist. Diese Rätsel sind es auch, die die Spannung in Doyles Geschichten ausmachen, nicht die Verhaftung des Bösewichts. Selbst in den Geschichten, die sich tatsächlich mit Gesetzesverstößen befassen, werden die Verbrecher auch nicht immer verhaftet. Hin und wieder kommt es dazu, dass Sherlock Holmes entweder die Details nicht erschöpfend klären kann oder die Täter ihm durch die Lappen gehen. Es erleichtert ein bisschen, dass er offenbar auch nur ein Mensch ist. Und es macht Sherlock um einiges sympathischer und den Charakter authentischer, denn niemand ist perfekt. Oftmals handelt er auch lediglich im Interesse seiner Auftraggeber und bügelt nicht die Fehler der Polizei aus. Wenn er der Meinung ist, dass der Täter schon genug gestraft wurde, verschweigt er dessen Identität (Das Rätsel von Boscombe Valley) oder lässt ihn gar laufen (Der blaue Karfunkel). In den jeweiligen Fällen finde ich es nur legitim, dass Sherlock nach moralischen Grundsätzen handelt und sich nicht stur nach dem Gesetz richtet, schließlich stellt er vorher sicher, dass niemand anderes zu schaden kommt. Ganz unsozialisiert ist er also nicht. Seine Gemütsregungen sind manchmal sogar intensiver als John Watsons frühere Anmerkungen in seinem Journal vermuten lassen. So ist er beispielsweise außerordentlich erschüttert, als sein Klient ums Leben kommt und sieht den Fall ab da als persönlichen Rachefeldzug an (Die fünf Orangenkerne). Ein anderes Mal taucht ein vollkommen aufgelöster Klient in der Baker Street auf und Sherlock muss ihn erst einmal beruhigen, indem er auf seine gelassene und besänftigende Art auf den Mann einredet, worin er, laut John, sehr gut ist (Die Beryll-Krone). Einzig und allein der Liebe oder auch nur Zuneigung zu einer Frau scheint Sherlock vollkommen abgeneigt zu sein. Ich muss gestehen, dass mir das, im Gegensatz zu John, überhaupt nichts ausmacht. Sherlock ist so sehr ein Kopfmensch, dass die Beziehung zu einer Frau seinen Verstand vermutlich nur beeinträchtigen würde. Zwar ist mir die hübsche, junge Klientin aus „Die Blutbuchen“ sehr sympathisch, trotzdem bin ich froh, dass sich Sherlock nur für sie interessiert, solange sie Teil eines interessanten Problems ist. Das gilt ebenso für Irene Adler (Ein Skandal in Böhmen). Von ihr ist Sherlock zwar sehr beeindruckt, aber falls er tiefere Gefühle für sie haben sollte, überlässt er sich ihnen nicht. Das ist aber eigentlich auch schon der einzige positive Punkt, den ich zu Irene Adler erwähnen kann. Sie wird immer als wichtige Nebenfigur erwähnt und soll eines der Hauptmotive sein, die mit Sherlock in Verbindung gebracht werden. Dafür finde ich aber, dass ihr Auftreten in einer einzigen Kurzgeschichte viel zu kurz ist. Die Tatsache, dass sie als Frau den brillanten Denker Sherlock Holmes überlistet hat, mag für die damalige Zeit und Rollenvorstellung zwar bemerkenswert sein, doch ist es bei weitem nicht spektakulär genug als dass sich die viele Aufmerksamkeit rechtfertigen ließe. Die Fälle an sich sind größtenteils wirklich spannend und ich war oft bis zum Ende ebenso ahnungslos wie der arme John. Immerhin habe ich nicht, wie Inspektor Lestrade in „Der adelige Junggeselle“, ständig die falschen Schlüsse aus den Informationen gezogen. Fast jedes Mal hat Sherlock dann aber ausführlich bis zu seinen Ergebnissen deduziert. Lediglich einmal bricht die Geschichte einfach ohne jegliche Erklärung ab (Die fünf Orangenkerne). Ich kann aber auch mit Stolz berichten, des Rätsels Lösung zweimal vor John gewusst zu haben. Einmal ist das Verbrechen heutzutage ziemlich leicht zu durchschauen und wird nicht nur in Büchern und Filmen, sondern teilweise sogar im echten Leben aufgegriffen (Die Liga der Rotschöpfe). Und einmal war lediglich meine Intuition richtig (Eine Frage der Identität). Die Fälle, die Doyle sich ausgedacht hat, sind so verworren und mysteriös, dass es jedes Mal wieder eine Freude ist, sich an eigenen Deduktionen zu versuchen und mögliche Hinweise aus unwichtigen Details zu quetschen. Allerdings haben sich auch in diesem Buch wieder ein paar kleinere Fehler eingeschlichen. So heißt die liebe Haushälterin Mrs. Hudson plötzlich Mrs. Turner (Ein Skandal in Böhmen), Mary nennt John Watson, ihren Ehemann, James – wobei das auch ein Spitzname sein könnte (Der Mann mit der entstellten Lippe), und die Beryll-Krone hat abwechselnd 39 und 49 Steine (Die Beryll-Krone). Fazit: In Kurzgeschichten lässt sich eindeutig besser mit raten als in Romanen. Die einzelnen Fälle sind ebenso spannend wie faszinierend. Lediglich „Die fünf Orangenkerne“ ist irgendwie ein völliger Aussetzer. Außerdem bin ich enttäuscht davon, wie sehr Irene Adler in diesem Buch unter geht. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Länge der anderen Geschichten perfekt gewählt ist und die vielen verschiedenen Rätsel das Hirn auf Trab halten. Deshalb bekommt „Sherlock Holmes: Die Abenteuer des Sherlock Holmes“ trotzdem vier Sterne.

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  • Die Bilder sind das i-Tüpfelchen

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    derwerner

    derwerner

    11. September 2013 um 13:56

    Ich finde es schön, nach bestimmt 30 Jahren mal wieder Sherlock Holmes zu lesen. Der Hype der letzten Monate mit den Neuverfilmungen im Kino (fand ich nicht so gut) und im TV (die fand ich sehr gut) hat mich mal wieder auf die Idee gebracht. Sehr schön finde ich, dass der Verlag sich die Mühe gemacht hat, ähnlich wie in den originalen englischen Ausgaben (habe einen dicken englischen Wälzer mit den bebilderten Geschichten im Dünndruckverfahren zuhause) die Geschichten mit Zeichnungen zu versehen. Das ist sehr angenehm.

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  • locker weglesen

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    annagucktrein

    annagucktrein

    02. September 2013 um 15:40

    Hatte ich dieses Jahr am Strand. Kann man im Reader locker weglesen. Vormittags eine Story, nachmittags die nächste. Leider hatte ich kein WLAN am Urlaubsort, sonst hätte ich mir die nächsten Bücher auch noch heruntergeladen. So hatte ich leider nur das und einen Edgar-Wallace-Krimi.

  • ein weiterer Holmes in meiner Sammlung

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    siegbert_dombrowski

    siegbert_dombrowski

    20. August 2013 um 11:30

    Schöne alte Fassung mit schönen alten Bildern. Genau das Richtige für Zwischendurch. Ich wollte schon immer mal Holmes lesen, jetzt kommen sie alle Stück für Stück dran.

  • Klasse unterhaltsam

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    patkrass

    patkrass

    19. August 2013 um 10:30

    Das ist mein allererstes Sherlock-Holmes-Buch und ich denke, auch nicht mein letztes. Sehr leichte und spannende Unterhaltung, die nicht allzu blutrünstig ist. Jede kleine Geschichte genau richtig für einen Badewannengang. Und die Zeichnungen tun ihr übriges, um der Stimmung beizutragen. Aber eigentlich ist es gerade etwas zu warm draußen, um in die Londoner Atmosphäre einzutauchen - muss man sich dann fantasieren.

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  • Knoppers für die Denkmembrane

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    michaela_g

    michaela_g

    18. August 2013 um 13:11


    Und weiter geht es mit Herrn Holmes. Seit vier Wochen hole ich mir wöchentlich schon ein Sherlock-Holmes-Buch aus diesem Verlag.
    Die Geschichten reichen genau für 5 mal ins Büro mit der S-Bahn und wieder zurück. Eben ein Knoppers (darf man das hier schreiben?) für die Denkmembrane.
    Schade nur, dass wohl bald Schluss sein wird mit den Geschichten, denn der Vorrat ist leider nicht unendlich.

  • Gut...

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    thomas_mueller

    thomas_mueller

    04. August 2013 um 19:03


    So langsam scheinen sich ja die Qualitäten auch im niedrigeren Preissegment zu bessern, was E-Books betrifft.
    Bin angenehm überrascht, was sich hier der Verleger für eine Mühe für 99 Cents gemacht hat. Vergleichbares im Druckbereich gibt es längst nicht. Besonders die Zeichnungen von Holmes&Co gefallen mir sehr gut.
    Hat der Abgesang auf gedruckte Belletristik hiermit begonnen?

  • einfach danke

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    sven-peter

    sven-peter

    03. August 2013 um 10:21

    Hallo,
    ich möchte mich mal bei dem Verlag bedanken, dass er all diese Bücher - u.a. Sherlock Holmes, aber nicht nur - in dieser tollen Qualität und zu so einem fairen Preis herausbringt.
    Die Bilder sind wirklich klasse geworden. Und ich würde mir wünschen, dass bald noch mehr Bücher dieser Qualität veröffentlicht werden.

  • mein zweiter Holmes

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    yvonne_saenger

    yvonne_saenger

    19. July 2013 um 11:13

    Nachdem der Verlag so nett.... clever :-) war, den ersten Holmes zu verschenken, muss ich ab jetzt für meine Lesedroge bezahlen... ja, so ist das...
    Aber die 99 Cents kann ich noch entbehren, ohne auf der Straße leben zu müssen

  • Die Bilder sind das i-Tüpfelchen

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    derwerner

    derwerner

    11. July 2013 um 09:55

    Ich finde es schön, nach bestimmt 30 Jahren mal wieder Sherlock Holmes zu lesen. Der Hype der letzten Monate mit den Neuverfilmungen im Kino (fand ich nicht so gut) und im TV (die fand ich sehr gut) hat mich mal wieder auf die Idee gebracht. Sehr schön finde ich, dass der Verlag sich die Mühe gemacht hat, ähnlich wie in den originalen englischen Ausgaben (habe einen dicken englischen Wälzer mit den bebilderten Geschichten im Dünndruckverfahren zuhause) die Geschichten mit Zeichnungen zu versehen. Das ist sehr angenehm.

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  • Rezension zu "Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)" von Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    patkrass

    patkrass

    05. January 2013 um 19:09

    Ganz große Klasse. Wie alle Holmes-Bücher von Null Papier

  • Rezension zu "Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)" von Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    jennifer_huber

    jennifer_huber

    31. October 2012 um 15:56

    Mein allererstes bezahltes E-Book. Gelungene Umsetzung mit netten Zeichnungen, wie alle Holmes-Bücher aus diesem Verlag

  • Rezension zu "Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)" von Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes:: -Illustrierte Fassung - (Sherlock Holmes - Seine sämtlichen Abenteuer)
    sabatayn76

    sabatayn76

    13. October 2012 um 15:51

    Kurze Ausflüge ins Viktorianische England Inhalt: Das Ebook 'Die Abenteuer des Sherlock Holmes' enthält sechs Kurzgeschichten. In der Rahmenhandlung muss Dr. Watson das Haus wegen eines verunglückten Kindes verlassen, Holmes stöbert in der Zwischenzeit in Dr. Watsons 'Telegraph' und stößt auf fünf Geschichten, die Dr. Watson in der Zeitung veröffentlicht hat. Die sechste Erzählung beschreibt Umstände, die nach Dr. Watsons Heimkehr passieren. Mein Eindruck: Ich habe bisher nur Romane, aber keine Erzählungen von Arthur Conan Doyle gelesen, wobei mir die Romane sehr gut gefallen haben. Nach der Lektüre des Ebooks muss ich sagen, dass Conan Doyle Erzählungen genauso spannend sind wie seine Sherlock Holmes-Romane. Hier gelingen dem Autor auf nur wenigen Seiten komplexe Kriminalgeschichten, die allesamt stimmungsvoll und teilweise recht unheimlich sind. Conan Doyle Sprache ist dabei klar, schnörkellos und auf das Wesentliche konzentriert. Wie häufig bei Sammlungen von Erzählungen haben mir jedoch nicht alle gefallen, weswegen ich einen Stern abziehe. Mein Resümee: Alles in allem eine atmosphärische und spannende Lektüre, die sich meiner Meinung nach perfekt für Herbstabende eignet.

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