Arthur Conan Doyle Die Fälle des Sherlock Holmes

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Inhaltsangabe zu „Die Fälle des Sherlock Holmes“ von Arthur Conan Doyle

Ein echter Klassiker. Spannende Geschichten, die aufgrund ihrer Kürze auch mal gut für Zwischendurch sind.

— Isy2611
Isy2611

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  • Rezension zu "Die Fälle des Sherlock Holmes" von Arthur Conan Doyle

    Die Fälle des Sherlock Holmes
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2011 um 20:54

    Vorab muss ich klarstellen: Die mir vorliegende Ausgabe von "Die Fälle des Sherlock Holmes" stimmt nicht mit dem Exemplar in dieser Bibliothek überein. Ich bin im Besitz einer Ausgabe der Butler Readers' Selection - Klassiker der Weltliteratur. http://tinyurl.com/3gqru6y Es handelt sich um eine Lizenzausgabe der Nicolaische Verlagsbuchhandlung GmbH ISBN 978-3-89479-685-3. Diese Ausgabe enthält 13 Kurzgeschichten über die Kriminalfälle von Sherlock Holmes und seinem Freund Dr. John Watson. 1887 erschien der erste Roman "A Study in Scarlet". Insgesamt schrieb Sir Arthur Conan Doyle 56 Kurzgeschichten und 4 Romane. Das Besondere an diesen Geschichten ist, dass Holmes der erste Detektiv der Kriminalliteratur ist, der seine Fälle ausschließlich durch Logik, genaue Beobachtung und rationaler Schlussfolgerung löste. Die Fälle werden aus der Perspektive Dr. Watsons geschildert, dessen Aufgabe es war, die außergewöhnlichen Leistungen seines Freundes schriftlich festzuhalten. Diese Ausgabe enthält folgende Fälle in nicht chronologischer Reihenfolge: 1. Sherlock Holmes erstes Abenteuer (The Adventure of the Gloria Scott, Nr. 16), 2. Der Katechismus der Familie Musgrove (The Musgrave Ritual, Nr. 17), 3. Das getupfte Band (The Speckled Band, Nr. 8), 4. Die Geschichte des Blauen Karfunkels (The Blue Carbuncle, Nr. 7), 5. Sherlock Holmes als Einbrecher (Charles Augustus Milverton, Nr. 30), 6. Die tanzenden Männchen (The Dancing Men, Nr. 26), 7. Der Daumen des Ingenieurs (The Engineer's Thumb, Nr. 9), 8. Der Bund der Rothaarigen (The Red-Headed League, Nr. 2), 9. Der Marinevertrag (The Naval Treaty, Nr. 22), 10. Der sterbende Sherlock Holmes (The Dying Detective, Nr. 41), 11. Das letzte Problem (The Final Problem, Nr. 23), 12. Im leeren Hause (The Empty House, Nr. 24), 13. Die gestohlenen Unterseeboots-Zeichnungen (The Bruce-Partington Plans, Nr. 40). Ob dies nun eine Zusammenstellung der wirklich besten Fälle von Holmes und Watson sind, kann ich nicht sagen. Aber trotzdem sind sie alle spannend und vor allem auch in der heutigen Zeit noch hochmodern. Mal abgesehen davon, dass die beiden nicht mit dem Taxi, sondern Pferdedroschken in London unterwegs sind, könnten die jeweiligen Handlungen auch durchaus im Heute spielen. Vor allen Dingen macht es auch Spaß, selbst beim Lesen zu ermitteln und auf Grund der Faktenlage den Verbrecher zu entlarven. Ein paar Mal konnte ich mit Sherlock Holmes mithalten, was mich dann doch mit Stolz erfüllt hat. Besonders mitgenommen hat mich die Geschichte "Das letzte Problem". In dieser Geschichte stirbt Holmes. Gott sei Dank, ging es den Menschen vor über 100 Jahren genauso und so ließ Doyle den Meisterdetektiv einige Jahre später auf Druck der Massen wieder auferstehen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Der besondere Charakter der Hauptfigur, der auch Vorlage für den misanthropischen TV-Arzt Dr. House ist, hat mich mehrfach schmunzeln lassen. Eine Geschichte spielt z.B im herbstlichen London. Es ist kalt und neblig und Holmes sitzt in seiner Wohnung und langweilt sich, da sein Verstand nichts zu tun hat und klagt Watson sein Leid: >>Der Londoner Verbrecher ist nachgerade ein stumpsinniger Bursche. [...] Schau bloß aus dem Fenster, Watson. Wie hier die Gestalten aus dem Trüben auftauchen, vorüberhuschen und wieder untertauchen im Trüben. Der Dieb oder Mörder könnte an solch einem Tage in London herumschweifen, wie der Tiger im Dschungel, unsichtbar, bis er springt, und auch dann nur wie ein Schatten sichtbar für sein Opfer.>Da sind zahlreiche kleine Diebstähle verübt worden, wie die Polizei berichtet.>pah> Diese großartige düstere Bühne verlangt nach etwas anderem als solch elendem Besitzwechsel. Es ist wahrhaftig ein Glück für diese Stadt, dass ich kein Verbrecher bin! << Wer also gerne etwas für die eigenen grauen Zellen tun möchte und dabei auch noch seine Allgemeinbildung durch das Lesen von Klassikern verbessern möchte, dem seien die Fälle von Sherlock Holmes ans Herz gelegt.

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