Arthur Conan Doyle Die Memoiren des Sherlock Holmes

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Inhaltsangabe zu „Die Memoiren des Sherlock Holmes“ von Arthur Conan Doyle

'Hätte ich die Gewissheit, dass Sie am Ende tot wären, dann würde ich im Interesse der Allgemeinheit auch meinen Tod bereitwillig in Kauf nehmen.' Eine Reise ins Dartmoor, ein Rennpferd, das sich selber rächt, maskierte Griechen, ein geheimnisvolles Ritual um die verschwundene Königskrone - Dr. Watson erzählt von Sherlock Holmes' erstem Fall und seinem Privatleben bis zum rätselhaften Verschwinden des Detektivs beim Duell mit seinem Erzfeind Professor Moriarty im Schweizer Reichenbachfall … Andere Detektive haben Fälle, Sherlock Holmes erlebt Abenteuer - entdecken Sie sie neu in der großartigen Übersetzung von Henning Ahrens

Scharfsinnig, aber ich erhoffte mir mehr!

— Pippo121
Pippo121

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  • Rezension zu "Die Memoiren des Sherlock Holmes" von Arthur Conan Doyle

    Die Memoiren des Sherlock Holmes
    Dupsi

    Dupsi

    20. October 2011 um 19:29

    Sherlock Holmes wie er leibt und lebt. Bei "Die Memoiren des Sherlock Holmes" handelt es sich um den zweiten Band mit Kurzgeschichten rund um den bekannten Meisterdetektiv und seinen Gefährten, Dr. Watson, der alles getreuich aufzeichnet. 11 Geschichten sind es diesmal, darunter auch sein allererster und sein letzter Fall, was für mich besonders spannend war. Auch die anderen Geschichten waren spannend und es war eine Freude, an Sherlock Holmes' Spürsinn teilhaben zu können. Eine unglaubliche Beobachtungsgabe, die seinesgleichen sucht. rätselhafte Fälle, die nicht lösbar scheinen und doch findet Holmes' (fast) immer eine Lösung. Spannend, lustig und immer wieder gut! 5 Sterme von mir.

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    Die Memoiren des Sherlock Holmes
    Stefan83

    Stefan83

    08. October 2011 um 21:05

    Eine Rezension zu den Sherlock Holmes Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle zu schreiben, ist für mich mehr als eine schlichte Aufgabe, sondern vielmehr eine echte Herzensangelegenheit, sind es doch diese Geschichten mit dem größten Detektiv der Literaturgeschichte, die meine Begeisterung fürs Lesen entfacht haben und bis zum heutigen Tage zu den Juwelen meiner Sammlung zählen. Nach "Die Abenteuer des Sherlock Holmes" ist "Die Memoiren des Sherlock Holmes" nun die zweite Kurzgeschichtensammlung, welche noch einmal mit elf grandiosen Erzählungen zu begeistern weiß und mit welcher der Autor in einem großen Finale seinen ihm damals so verhassten Helden zu entledigen suchte. Wie wir mittlerweile wissen vergeblich, da Sherlock Holmes, und damit ich verrate ich nicht zuviel, den Sturz in den Reichenbach Fällen der Schweiz überlebt. Und obwohl er in "Das leere Haus" dann schließlich auch seine Rückkehr feiert, ist es insbesondere die Tragik dieser letzten Geschichte "Das letzte Problem", welche nachhaltig zu berühren weiß und uns den so unnahbaren, aber doch herzensguten Detektiv ans Herz wachsen lässt. Neben dieser Geschichte enthält der Sammelband noch folgende zehn: Silberstern Das gelbe Gesicht Der Angestellte des Börsenmaklers Die "Gloria Scott" Das Musgrave-Ritual Die Junker von Reigate Der Verwachsene Der niedergelassene Patient Der griechische Dolmetscher Der Flottenvertrag Für viele Holmesianer und Sherlockians gehört diese zweite Sammlung samt ihrem Vorgänger zum Höhepunkt der Serie, da Doyle in diesen frühen Geschichten uns den ursprünglichen, rauschgiftsüchtigen Holmes präsentiert und der Autor seine Figuren inzwischen gut genug kennt, um ihr Zusammenspiel aufs Beste herauszuarbeiten. Er hat nicht nur die Balance zwischen Können und Routine gefunden, sondern kann nun auch mit einer gewissen Gelassenheit sein literarisches Werk verrichten, da der reißende Absatz des "Strand Magazine", in welchem seine Geschichten damals erschienen, ihm ein beruhigendes finanzielles Auskommen sichert. Ein Grundproblem bleibt für ihn dennoch: Stets neue, komplizierte Fälle zu erdenken, um Holmes' Deduktionsfähigkeiten herauszufordern und den Leser fürs Miträtseln begeistern zu können. Um sich dabei nicht stets selbst zu wiederholen, greift Doyle hier auf mehrere Tricks zurück: Ohne gravierende Veränderungen bei seinen Figuren vornehmen zu müssen (und dabei seine Leserschaft zu vergraulen), verändert er unter anderem die Erzählperspektiven und löst zum Beispiel Watson in der Geschichte "Das Musgrave-Ritual" von Sherlock Holmes ab, der diesen frühen Fall aus seiner eigenen Erinnerung heraus zum Besten gibt. Auch neue Charaktere wie Holmes' Bruder Mycroft (in "Der griechische Dolmetscher") werden eingeführt, der, zuvor niemals erwähnt, aus der Versenkung auftaucht und damit gleichzeitig einen Blick auf die familiäre Seite des Detektivs erlaubt. Obwohl die Geschichte um den Übersetzer Melas, der im elitären Club Diogenes um Hilfe bittet, die Figur Mycroft für den Fortlauf der Handlung nicht braucht, ist Doyle mit ihr ein guter Wurf gelungen, der bis heute seine Wiederkehr in vielen Pastichés feiert. Völlig zu Recht, ist doch das Zusammenspiel der intellektuell gleichwertigen Brüder immer äußerst amüsant zu verfolgen. Besonders hervorzuheben ist auch die Geschichte "Silberstern", die nicht nur aufgrund des sehr originellen Aufbaus überzeugt, sondern uns auch das erste Mal an den Ort führt, wo der Detektiv später sein wohl bekanntestes Abenteuer erleben soll: Die sumpfigen Wiesen von Dartmoor. Dennoch wäre dieser Sammelband einer ohne großartigen Höhepunkt, hätte Doyle nicht eben jenes bereits oben erwähnte, Aufsehen erregende Ende gefunden. Das Kräftemessen zwischen dem genialen Meisterdetektiv und dem "Napoleon des Verbrechens", Professor Moriarty, gehört zweifelsohne zu den großen Momenten der Literaturgeschichte und ist wohl auch Grund für die spätere weltweite Berühmtheit des Autors. Eine Geschichte, bei der ich auch nach der x-ten Lektüre wieder schlucken muss, ob des traurigen Watson, der am Ende über Holmes konstatiert: "Der beste und weiseste Mensch, den ich je gekannt habe." Insgesamt ist "Die Memoiren des Sherlock Holmes" eins der ganz großen Werke der Kriminalliteratur, das die Magie eines lange vergessenen Zeitalters stets auf Neue zu versprühen vermag und jedem Freund intelligenter Detektivgeschichten ans Herz gelegt sei. Für immer unter den Besten meiner Sammlung.

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