Arthur Conan Doyle Sherlock Holmes Box 2

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes Box 2“ von Arthur Conan Doyle

Im Schatten des Rippers

London im Herbst 1888 - die Stadt hält den Atem an. Im East-End werden in kurzen Abständen auf brutalste Weise Prostituierte ermordet. Ein sehr persönliches Motiv weckt Sherlock Holmes’ Interesse an dem ungewöhnlichen Fall. Verkleidet begibt er sich zum Schauplatz der blutigen Verbrechen...

Das entwendete Falbeil

Ganz in der Nähe der Baker-Street 221 B befindet sich das Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds". Den Erben der berühmten Wachsbildnerin plagen ernste Probleme, denn das originale Fallbeil, mit dem die französische Königin enthauptet wurde, ist aus der Ausstellung entwendet worden...

Die Affenfrau

Zum Entsetzen von Mrs. Hudson stellen sich eines Abends unangemeldet die sicherlich außergewöhnlichsten Auftraggeber in der Baker Street 221 B ein, die dort je erschienen sind. Der Fall, den sie Sherlock Holmes zur Aufklärung übertragen, steht ihrem durchaus befremdlichen Aussehen in nichts nach...

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    Sherlock Holmes Box 2

    TheRavenking

    03. December 2017 um 15:19

    Die Box enthält drei Sherlock-Holmes-Hörspiele. Es handelt sich um neue extra für diese Produktionen verfasste Fälle.Im Schatten des Rippers London im Herbst 1888 - die Stadt hält den Atem an. Im East-End werden in kurzen Abständen auf brutalste Weise Prostituierte ermordet. Ein sehr persönliches Motiv weckt Sherlock Holmes’ Interesse an dem ungewöhnlichen Fall. Verkleidet begibt er sich zum Schauplatz der blutigen Verbrechen... Eigentlich interessiert Sherlock Holmes sich nicht für die Jack-the-Ripper-Morde (warum nicht bleibt ein Rätsel, sollte der berühmteste Detektiv seiner Zeit nicht versuchen diese entsetzlichen Verbrechen aufzuklären?), erst als sein Freund Dr. Watson in die Sache verwickelt wird sagt er Inspector Abberline von Scotland Yard seine Hilfe zu.Wie es aussieht hat sich Watson nach der Trennung von seiner Ehefrau Mary Morstan (wir erinnern uns: sie lernten sich während der Ermittlungen „Im Zeichen der Vier“ kennen) in Whitechapel verkrochen und dort die Bekanntschaft einiger Bordsteinschwalben gemacht, welche dann Opfer des Rippers wurden. Für mich klingt das nicht besonders plausibel, aber die Geschichte hat mit wesentlich größeren Problemen zu kämpfen.Im Grunde ist dieses Hörspiel nicht viel mehr als eine stark komprimierte Nacherzählung der Gräueltaten des Rippers, welche kaum irgendwelche neuen Einsichten zu dem Fall bietet. Knapp 70 Minuten reichen schließlich nicht aus, um die Ripper-Morde in all ihrer Komplexität aufzudröseln. Sherlock Holmes hat kaum Gelegenheit zu ermitteln und seine berühmten Schlussfolgerungen zu ziehen. Zudem stört das offene Ende. Denn Holmes gelingt es nicht den Täter zu entlarven, und er muss sein Scheitern eingestehen.Richtig gut gefallen hat mir dagegen der Gesang der Prostituierten Mary Kelley, der für einen wirklich stimmungsvollen Moment sorgt. Überhaupt scheint man sich bei den Effekten viel Mühe gegeben zu haben und die Sprecher machen ihre Sache recht überzeugend. Hätte man doch nur mehr in eine spannende Handlung investiert!Das entwendete Falbeil Ganz in der Nähe der Baker-Street 221 B befindet sich das Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds". Den Erben der berühmten Wachsbildnerin plagen ernste Probleme, denn das originale Fallbeil, mit dem die französische Königin enthauptet wurde, ist aus der Ausstellung entwendet worden... Ein Zeitungsreporter verbringt eine Nacht in der „Kammer des Schreckens“ von Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett. Dort muss er entsetzt feststellen, dass er nicht allein ist, ein Übeltäter hat sich hineingeschlichen, mit der Absicht ihm Todesangst einzujagen. Am nächsten Tag ist das historische Fallbeil der Guillotine mit dem Marie Antoinette enthauptet wurde verschwunden. Sherlock Holmes darf rätseln, weshalb jemand so einen Gegenstand stehlen sollte. Eine passable Gruselgeschichte, in der wie schon im Vorgänger Holmes‘ Deduktionen und detektivischer Spürsinn zu kurz kommen. Der Bösewicht agierte für meinen Geschmack auch viel zu theatralisch und sein Plan schien mir doch etwas weit hergeholt. Die Affenfrau Zum Entsetzen von Mrs. Hudson stellen sich eines Abends unangemeldet die sicherlich außergewöhnlichsten Auftraggeber in der Baker Street 221 B ein, die dort je erschienen sind. Der Fall, den sie Sherlock Holmes zur Aufklärung übertragen, steht ihrem durchaus befremdlichen Aussehen in nichts nach...Auch diese Geschichte konnte mich nur bedingt überzeugen. Zwar ist das Ende diesmal etwas überraschender geraten, doch manche Storyelemente wirkten einfach übertrieben. Wieder lag der Fokus auf Effekten und eher oberflächlichem Grusel, ich hatte dagegen Kriminalhörspiele erwartet, in denen richtig ermittelt wird. Das typische Sherlock-Holmes-Flair kommt auch viel zu kurz.Insgesamt leider nicht zu empfehlen.

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