Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

von Arthur Conan Doyle 
4,3 Sterne bei369 Bewertungen
Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot
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Sherlock und Holmes sind wahrhafte Legenden. Der Schreibstil ist fabelhaft, der mich sofort in den Charme Londons um 1880 entführt hat.

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Charmant! Spannend! Fesselnd!

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Inhaltsangabe zu "Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot"

'Der scharlachrote Faden des Mordes durchzieht die farblose Oberfläche des Lebens, und unsere Pflicht besteht darin, ihn zu finden und zu isolieren und auf ganzer Länge bloßzulegen.'

Das erste Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson, der den 'beratenden Detektiv' ruft, um einen rätselhaften Mord aufzuklären: ein scheinbar unverletzter Toter mit einer Schreckensgrimasse, eine Losung als Blutspur an der Wand: 'Rache' …

Andere Detektive haben Fälle, Sherlock Holmes erlebt Abenteuer - entdecken Sie sie neu in der großartigen Übersetzung von Henning Ahrens

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596035632
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.03.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.03.2014 bei Audiobuch erschienen.

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    zickzacks avatar
    zickzackvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Sherlock und Holmes sind wahrhafte Legenden. Der Schreibstil ist fabelhaft, der mich sofort in den Charme Londons um 1880 entführt hat.
    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

    Sherlock Holmes – Eine Studie in Scharlachrot von Sir Arthur Conan Doyle
    Neuübersetzt von Gisbert Haefs, erschienen im Weltbild Verlag 2005, Ebook

    Inhalt: Es wird das erste Zusammentreffen von Dr. Watson und Sherlock Holmes beschrieben, wie Watson Holmes kennenlernt und schließlich wie sie ihren ersten gemeinsamen Fall lösen.

    Endlich habe ich mich an eine Geschichte von Sherlock Holmes getraut. Ich hatte immer befürchtet, dass es sich sehr altbacken lesen wird und die Tatsache, dass es aus der Ich-Perspektive (meine unliebsame) von Watson beschrieben wird, hat mich immer davon abgehalten. Aber nun bin ich in den Besitz von den (Kurz)romanen gekommen und muss sagen, dass dieser hier mir sehr gut gefallen hat.
    Die Sprache ist nicht altbacken, hat aber den Charme des Altertümlichen. Das liegt daran, dass die Charaktere teilweise Wörter benutzen, die für uns nicht mehr so gebräuchlich sind und dass die Sprache allgemein etwas gehobener wirkt. Der Stil übermittelt schon etwas dem Flair aus London von 1880 rum. Ich bin in die Atmosphäre eingetaucht und habe mich nach wenigen Seiten sehr daran gewöhnt.

    Inhaltlich ist das Buch in zwei Teile aufgesplittert.
    Im ersten Teil lernt vor allem Watson erst einmal den etwas eigentümlichen Holmes kennen und weiß anfangs gar nicht, was der überhaupt so richtig treibt. Dabei hat es das Buch geschafft, dass ich diesen Teil im Endeffekt am spannendsten fand wie Watson versucht hat den Charakter und die Eigenheiten von Holmes aufzudecken. Watson entwickelt ja eine gewisse Faszination auf Holmes und diese hat sich auf mich übertragen. Ich war nach kurzer Zeit genauso gewillt wie der Herr Doktor mehr über den Detektiven zu erfahren. Dabei muss man ja sagen, dass Holmes schon eine sehr eingebildete Persönlichkeit ist. Keine Frage, er ist genial in dem was er tut, aber muss er das so arrogant äußern?
    Manchmal konnte ich nur die Augen darüber verdrehen und dachte mir, dass er den Nebensatz hätte auch stecken lassen. Dennoch konnte ich ihn auch nicht lange böse sein, da der Sherlock viel zu interessant ist.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich dem Buch nicht ganz folgen konnte, als es zu ihrem ersten Fall ging. Sherlocks Gedankengänge sind doch manchmal zu abstrakt und ich stand dann genauso im Dunkeln wie Watson. Aber vielleicht war das auch so gewollt.

    Der zweite Teil begann seltsam und hatte schonen komischen Titel mit „Die Heiligen“. Denn da gab es einen Perspektivenwechsel zu einem auktorialen Erzähler und es wurde über einen Mann und ein Mädchen berichtet, die scheinbar hoffnungslos in der Wüste verloren waren bis ein paar Mormonen sie aufsammelten (und das Ganze spielte auch noch in Amerika). Allerdings bestand die Bedingung, dass sie sich ihrer Religion, obwohl ich es eher als Sekte ansehe, anschließen mussten.
    Anfangs hatte ich wirklich geglaubt, ich lese jetzt ein anderes Buch, weil diese Geschichte mit der von Holmes und Watsons Ermittlungen nichts mehr zu tun hatte bis Namen auftauchten, die mir aus dem ersten Teil bekannt waren.
    Letzten Endes hatte das alles seinen Sinn ergeben und es war auch eine interessante Lösung wie Doyle erzählte, wie der Mörder zum Mörder wurde, ohne dass er diesen in einen ewiglangen Monolog enden ließ.

    Apropos Monolog, da gab es dennoch einige. Ob es nun Holmes war, der selbstgefällig seine Gedanken erläuterte oder die anderen Ermittler oder der Mörder, der erzählte wie er es letzten Endes angestellt hatte. Diese Monologe gingen seitenlang, waren allerdings wie kleine Geschichten in sich beschrieben. Einerseits haben sie mich zwar nicht gelangweilt, andererseits bin ich mir noch nicht sicher, ob ich sie wirklich gut finden soll.
    Doch muss ich sagen, dass die Geschichte mich durchweg gefesselt hat. Dabei war für mich wie gesagt die ersten Kapitel vom Kennenlernen zwischen Watson und Holmes am besten, da Watson auch auf die Eigenheiten von Holmes eingegangen. Er hat den Charakter des Detektivs wahrhaft zum Leben erweckt.

    Fazit: Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Zwar habe ich schon vermutet, dass mir an sich der Plot gefallen wird (da Krimi und interessante Figuren), aber war ich skeptisch wegen der Sprache. Da ich Sherlock an manchen seiner genialen Schlussfolgerungen nicht ganz folgen konnte, ziehe ich einen Stern ab und lande somit bei guten vier Sternen.

    P.S.: Was ich doch jetzt fast vergessen hätte... Lobenswert zu erwähnen sind die hübschen Zeichnungen im Buch. Passend zur Handlung und lockern das meiner Meinung nach auf. Da fand ich es echt schade, dass ich es als Ebook gelesen habe. Sowas habe ich dann doch lieber als Printausgabe in der Hand.

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    Wortverzaubertes avatar
    Wortverzaubertevor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Charmant! Spannend! Fesselnd!
    Neue Bekannte - Neue Fälle

    Inhalt 
    In seinem ersten Abenteuer lernt Sherlock Holmes erst einmal seinen späteren Mitbewohner und Freund Dr. John Watson kennen. Dieser ist ein ehemaliger Militärarzt und sucht eine neue Beschäftigung. Und so finden die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten zueinander. 
    Während ihres Kennenlernens wird Watson in die Aufklärung eines mysteriösen Mordfalles verwickelt. In einem leerstehenden Haus findet die Polizei eine Männerleiche und an der Wand steht mit Blut geschriebenen das Wort "Rach". Dies gibt den Beteiligten Ermittlern Rätsel auf und nun ist das Gespür von Holmes gefragt....

    Mein Eindruck
    Ich fand die Geschichte lesenswert. Besonders spannend war für mich das Rätsel, das sich durch das an der Wand befindliche Wort ergab. Die Assoziationen, die jeder Beteiligte an der Aufklärung mit dem Wort verband, waren an manchen Stellen wahrlich zum Schießen komisch. 
    Auch hat mir die Beziehung und das Miteinander der beiden Protagonisten - Sherlock Holmes und Dr. Watson - richtig gut gefallen. Ich konnte mich nicht satt sehen an der oft auftretenden Bevormundung Holmes gegenüber Watson. Dies gab dem Ganzen die richtige Würze. 

    Fazit
    Arthur Conan Doyle ist mit seinem Erstlingswerk eine mitreißende und zugleich fesselnde Kriminalgeschichte gelungen. Zu Recht gehört dieser zu den Klassikern. Mit seinem Helden Sherlock Holmes hat er eine zeitlose Literaturfigur geschaffen. Er hat Esprit, Verstand und Witz alles in einem. Und auch sein Adjutant ist das passende Pedant zu seinem Helden. Die beiden ergänzen sich sehr gut und bilden oft eine wunderbare Einheit. 
    Dieser Krimi ist zu recht ein Herzstück. 

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    Pachi10s avatar
    Pachi10vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sherlock Holmes erster Fall
    Sherlock Holmes erster Fall

    Das Buch ist geteilt in 2 Teile. Im ersten Teil erfährt man wie sich Holmes und Watson kennenlernen und wie die beiden ihren ersten Fall gemeinsam lösen. Man lernt viel über die Person Sherlock Holmes, über seine Art zu leben und zu denken und welch schrullige Persönlichkeit er ist.


    Im zweiten Teil des Buches erfährt man alles über den Täter dieses ersten Falles und wie es dazu kam dass er nach London kam und jemanden umgebracht hat.


    Alles in allem ein sehr gut geschriebener Roman, dem es jedoch an Spannung fehlt. Es ist in dem Sinn kein aufregender oder spannender Krimi sondern vielmehr eine gute Geschichte über Sherlock Holmes und Dr. Watson


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    Hanna_Lofts avatar
    Hanna_Loftvor 2 Jahren
    Genial

    Es ist einfach nur genial! Mehr muss man dazu nicht mehr sagen

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant, typisch Sherlock Holmes!
    Sherlock Holmes

    Allgemein: Das Cover passt zu dem Inhalt und ist auffällig. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Eine typische Sherlock-Holmes-Geschichte. In dieser Geschichte lernen Holmes und Watson sich kennen und ziehen zusammen. Diese Geschichte kannte ich noch nicht. Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Auch die Schauplätze waren ausführlich genug beschrieben. Es war sehr interessant und spannend.

    Fazit: Eine typische schöne Sherlock-Holmes-Geschichte.

    (c) Nelebooks

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Neuübersetzung
    Eine Studie in Scharlachrot

    Ich bin ja ein großer Fan der Serie und diverse Filme habe ich auch schon gesehen und mittlerweile hatte ich auch eine Biographie des Autors und über die Entwicklung von Sherlock gelesen.
    Jetzt dachte ich, ist es endlich soweit und habe mich entschlossen „Die Studie in Scharlachrot“ zu lesen und ich war wirklich begeistert davon. Die Geschichte liest sich recht locker und es war wirklich sehr spannend für mich. Da es eine Neuübersetzung ist kann ich jetzt natürlich nicht beurteilen, ob ältere Übersetzungen vielleicht anstrengender sind zu lesen, weil man vielleicht andere Worte oder Ausdrücke genommen hat, aber diese hier liest wirklich sehr angenehm.
    Manche Schlussfolgerungen, die Sherlock am Tatort hat, werden für den Leser nicht unbedingt gleich aufgeklärt, sondern werden erst mit dem Verlauf der Geschichte für den Leser erklärt. Ich finde das aber eigentlich in Ordnung, weil so der ganze Fall dann doch sehr spannend bleibt.
    Was ich sehr schön finde, bei Sherlock und seinen Romanen ist die Tatsache, dass man eigentlich eher wenig Action hat und der Fall trotzdem für den Leser interessant bleibt. Es gibt ja leider mittlerweile sehr viele Bücher, die mit Action überladen sind. Finde ich absolut klasse, dass es hier nicht der Fall ist.

    Fazit:

    5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für diese Sherlock Geschichte. Finde ich klasse!

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    eulenmatzs avatar
    eulenmatzvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweiliges Lesevergnügen, aber dem Charme von Sherlock Holmes kann man sich nur schwer entziehen
    Guter Einstieg in die Sherlock Holmes Reihe

    INHALT:
    Der scharlachrote Faden des Mordes durchzieht die farblose Oberfläche des Lebens, und unsere Pflicht besteht darin, ihn zu finden und zu isolieren und auf ganzer Länge bloßzulegen.' Das erste Abenteuer von Sherlock Holmes und Dr. Watson, der den 'beratenden Detektiv' ruft, um einen rätselhaften Mord aufzuklären: ein scheinbar unverletzter Toter mit einer Schreckensgrimasse, eine Losung als Blutspur an der Wand: 'Rache' …

    MEINUNG:
    Ich habe die Sherlock Holmes Romane von Arthur Conan Doyle bereits vor Jahren in meiner Schulzeit gelesen und mochte sie sehr gerne. Nun wurde einige der Romane von Henning Ahrens neu übersetzt und erscheinen nun im Fischer Verlag. Da es schon so lange her ist, kann ich mich an die Sprache nicht mehr so richtig erinnern, sodass ein qualifizierter Vergleich nicht so ohne weiteres möglich ist. Dennoch ist es spürbar, dass die Sprache moderner und unserer heutigen Zeit angepasst ist.
    Die Romane von Arthur Conan Doyle leben auch von der Sprache und die Dialogen, aber vor allem leben sie von der Einzigartigkeit und Genialität von Sherlock Holmes. Natürlich fehlen dem Werk die typischen heute bekannten Actionszenen, aber für damalige Zeit war das so einfach nicht üblich. Ich habe die Serie von BBC gesehen und es sind viele Parallelen erkennbar, auch wenn es in der Serie ein moderner Sherlock mit Smartphone & Co. Ist, hat man hier 1 zu 1 sein Wesen aus dem Original eingefangen.
    Die wissenschaftlichen Analysen und die Wortgewandtheit von Sherlock Holmes sind das Salz in der Suppe, die den ganzen Charme der Reihe ausmachen und weswegen es bereits so vielfach adaptiert worden ist.

    FAZIT:
    Für alle Fans von Sherlock Holmes ist es ein MUSS mit diesem Band in die Reihe einzusteigen! Ich freue mich auf die weiteren übersetzten Teil von Henning Ahrens.

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    littleowls avatar
    littleowlvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar kurzweilig und spannend!
    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

    Worum geht’s?

    Militärarzt John Watson kehrt wegen einer Verwundung im Krieg nach London zurück und macht sich erst einmal auf die Suche nach einer Wohnung. Durch einen Bekannten lernt er den genialen Detektiv Sherlock Holmes kennen, der zufällig ebenfalls auf der Suche nach einer Bleibe ist. Während die beiden noch dabei sind, ihr gemeinsames Apartment zu beziehen, bittet die Londoner Polizei um Holmes‘ Mithilfe bei einer Mordermittlung. Ein Toter ohne äußere Verletzungen, ein Tatort voller Blut und das deutsche Wort „Rache“ an der Wand geben den Ermittlern Rätsel auf. Wird es Sherlock Holmes gelingen, den kniffligen Fall zu lösen und den Mörder zu überführen?

    Meine Meinung

    Auf diesen Roman war ich ganz besonders gespannt, weil ich ein großer Fan der TV-Serie „Sherlock“ bin, deren Pilotfolge „A Study in Pink“ lose auf diesem Werk (im Original: „A Study in Scarlet“) basiert. Ich hatte viel Spaß daran, die Romanvorlage mit der TV-Adaption zu vergleichen. So viel sei gesagt: Die Unterschiede überwiegen zwar bei weitem, aber die Serienmacher haben die Geschichte meiner Meinung nach sehr innovativ und mit Respekt vor dem Original modernisiert.

    „Eine Studie in Scharlachrot“ ist ein Krimi-Klassiker, den man wunderbar in einem Rutsch durchlesen kann, da der Autor auf langes Vorgeplänkel oder ausschweifende Beschreibungen verzichtet und sich ganz darauf konzentriert, eine spannende Story zu erzählen. Etwa nach der Hälfte des Romans führt uns eine lange Rückblende in den Wilden Westen der USA. Ich war im ersten Moment etwas irritiert,  weil ich diese Wendung so gar nicht erwartet hatte, die Geschichte in der Geschichte konnte mich dann jedoch schnell fesseln. Ich fand es sehr faszinierend, mehr über die Anfänge des Mormonentums zu erfahren, auch wenn ich auf das Thema überhaupt nicht eingestellt war. In Europa ist diese Religionsgemeinschaft ja allgemein nicht sehr bekannt. Ich hoffe jedenfalls, dass es in mormonischen Gemeinden nicht immer noch so zugeht, wie Doyle es beschreibt.

    Holmes‘ und Watsons erstes Abenteuer ist nicht wirklich ein Krimi zum Mitraten a la Agatha Christie, vor allem weil man die komplexe Vorgeschichte kennen muss, um das Verbrechen zu verstehen. Trotzdem kann ich gut verstehen, warum viktorianische Leser mit diesem Roman die Sherlock-Sucht gepackt hat. In „Eine Studie in Scharlachrot“ tritt der berühmte Detektiv genauso auf, wie man ihn bis heute kennt und liebt: Exzentrisch, selbstbewusst und natürlich absolut genial. Sein praktisch denkender bester Freund Watson bildet den perfekten Gegenpart dazu, unterstützt Holmes und hilft ihm so manches Mal aus der Patsche.

    Fazit

    Ein rasanter und spannender erster Fall für John Watson und Sherlock Holmes! Den Abstecher zu den Anfängen des Mormonentums hatte ich überhaupt nicht erwartet, diese fesselnde Geschichtsstunde hat den Roman für mich aber noch aufgewertet.

    Kommentare: 1
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    Isaoperas avatar
    Isaoperavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sherlock Holmes ist einfach immer höchst unterhaltsam. Der Hund von Baskerville hat mir besser gefallen, aber auch dieser Roman ist sehr gut
    Ein guter Auftakt

    In diesem ersten Roman über Sherlock Holmes, den ich nun erst gelesen habe, obwohl ich bereits viele Romane und Erzählungen von Arthur Conan Doyle kenne, ist ein würdiger Auftakt für die Reihe. Das Kennenlernen von Sherlock Holmes & Dr. Watson hat mich sehr erheitert und direkt treten die allseits beliebten und bekannten Charaktere zutage.
    Der Fall selbst ist durchaus sehr interessant, allerdings hat mich die recht lange eingeschobene Vorgeschichte nicht allzu sehr fasziniert. Die Ermittlungen und die Auflösung natürlich wieder schon.
    Insgesamt ein guter Roman, keine Frage, aber nicht der beste von ihnen ;)
    Dennoch klare Empfehlung, denn wer die Geschichten liest, sollte wissen, wie alles seinen Anfang genommen hat!

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    ginisbooktowns avatar
    ginisbooktownvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Niemand ist so genial wie Sherlock Holmes!
    Ich bin begeistert!

    Inhalt

    Nach seiner Ankunft in London sucht Dr. Watson nach einer Unterkunft. Zu diesem Zweck wird er mit dem etwas spezielleren "beratenden Detektiv" Sherlock Holmes zusammen geführt, mit dem er auch schon bald seinen ersten Mordfall bearbeiten darf. Und der Täter scheint auf RACHE aus zu sein...

    Bewertung


    Hallo ihr Lieben,

    heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch, den ersten Fall von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Ein Klassiker, der schon länger auf meiner Liste stand und da er dieses Jahr in einer wunderschönen Neuausgabe erschienen ist, hielt ich den Zeitpunkt für günstig.

    Die Geschichte beginnt damit, dass Watson und Holmes in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Das allein finde ich schon sehr interessant, weil der Doktor schon vor Sherlocks eigenwilliger Art gewarnt wurde und es trotzdem probiert. Er stellt schon bald fest, dass die Leute recht haben, aber Sherlock ist ebenso sonderbar, wie genial. Immerhin ist er der einzige "beratende Detektiv" weltweit.
    Für diese Stelle ist die Fähigkeit der Deduktion sehr wichtig. Holmes verknüpft einzelne detailreiche Beobachten so logisch, dass ich darüber einfach nur staunen kann.
    Davon abgesehen hat er auch sonst sehr schlaue Ideen, die sowohl Dr. Watson als auch mich überrascht haben. Beispielsweise gibt er mithilfe einer Zeitungsanzeige vor, einen Hinweis vom Tatort zu haben in der Hoffnung, dass der Täter zumindest einen Komplizen schickt.

    Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, läuft all diese Arbeit ohne die Hilfe der Polizei ab. Diese geht nur eigenen Theorien nach und fällt damit ordentlich auf die Nase. Und Sherlock bereitet es natürlich das größte Vergnügen, sie auf ihre Fehler aufmerksam zu machen. Da konnte ich mir ein Grinsen wirklich nicht verkneifen. Er schafft es doch immer wieder, den Behörden ein paar Schritte voraus zu sein.
    Das passt den beiden Polizisten Gregson und Lestrade natürlich nicht wirklich.

    Mr. Drebber ist jedoch nicht der Einzige, der ermordet aufgefunden wird. Nur ein paar Tage später wird auch sein Sekretär tot aufgefunden und wieder hat der Täter das Wort "Rache" mit Blut an die Wand geschrieben.
    Die Handlung teilt sich in zwei Teile. Das hat mich in ersten Moment wirklich verwirrt, weil ich mich plötzlich in Amerika in Salt Lake City wieder gefunden habe, wo John Ferrier und die kleine Lucy kurz vorm Verdursten sind und von den Mormonen gerettet werden. Lucy verliebt sich einige Jahre später in Jefferson Hope, doch eigentlich soll sie mit einem Mormonen verheiratet werden.

    Auch dieser Teil ist gut geschrieben, aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was das eigentlich mit dem Fall zu tun hat.
    Die Lösung des ganzen Rätsels wird dann relativ schnell aufgedeckt, was mich erst ein wenig überrumpelt hat, aber dann fand ich es einfach nur unglaublich und genial.

    Fazit

    Ich kann zu hundert Prozent verstehen, warum man die Bücher über Sherlock Holmes einfach lieben muss und empfehle jedem zumindest diesen Teil zu lesen.

    Noch mehr Beiträge findet ihr unter: ginisbooktown.blogspot.de

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Mina - Das Irrlichts avatar
    Willkommen zur Juli-Leserunde der Gruppe Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat (Link untenstehend).

    WIR HABEN ZWEIJÄHRIGES BESTEHEN! Das freut mich ganz besonders, denn wir sind inzwischen eine recht große Gruppe die kontinuierlich gemeinsam liest und hier wunderschöne Leserunden abhält.

    Neueinsteiger/innen sind jederzeit willkommen!

    Im Juli lesen wir als Sir Arthur Conan Doyles "Eine Studie in Scharlachrot" mit der quasi die Geschichten um Sherlock Holmes eröffnet werden. Watson berichtet uns hier u.a. zu Beginn des Werkes, wie er Holmes kennenlernte...

    Beginn der Leserunde: 01. Juli 2013
    Späteres Einsteigen ist natürlich immer möglich.

    Ich habe außerdem eine Unterkategorie zum Thema "Empfehlenswerte Kriminalromane" eingebunden. Vielleicht kann man hier den ein oder anderen guten Tipp erhalten, was sonst noch so an guten Krimis auf dem Markt ist.

    Und nun freue ich mich auf die gemeinsame Leserunde und bin gespannt, ob wir ähnlich begeistert sein werden, wie es bei Herrn Gatsby der Fall war.

    Link zum Hauptthread der Runde:
    http://www.lovelybooks.de/thema/Wir-lesen-Klassiker-der-Weltliteratur-Monat-f%C3%BCr-Monat-643067688/

    Herzlichst,
    Mina
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