Arthur Cravan König der verkrachten Existenzen: Best of

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Inhaltsangabe zu „König der verkrachten Existenzen: Best of“ von Arthur Cravan

Hochstapler, Hoteldieb, Neffe Oscar Wildes und Preisboxer: Arthur Cravan war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Paris ein der gesamten Avantgarde gut bekannter Herumtreiber und Herausgeber einer Subkultur-Zeitschrift (Maintenant), die er auf einem Gemüsekarren verteilte. Seine angriffslustigen Texte machten sich über die etablierten Kunstsalons lustig und provozierten die stickige Welt der Pariser Literaturszene. In seinen Texten fand er eine eigene, großmäulige, naive und doch zärtliche Sprache. Das E-Book enthält eine Auswahl der zu Lebzeiten veröffentlichten Texte Cravans, darunter auch alle Liebesbriefe an die US-amerikanische Künstlerin, Dichterin, Futuristin, Schauspielerin und Lampendesignerin Mina Loy, außerdem Schwarz-Weiß-Porträts von Arthur Cravan und Mina Loy sowie Abbildungen von damaligen Plakaten und von Cravans Zeitschrift. Die Gesamtausgabe ist bei Edition Nautilus erschienen. Arthur Cravan ist das Pseudonym des Dichters, Amateurboxers und Dada-Vorläufers Fabian Avenarius Lloyd. Zuletzt gesehen im November 1918 in Salina Cruz, Mexiko. Wahrscheinlich wenig später im Pazifischen Ozean ertrunken.

Wunderschöne Liebesbriefe, 100 Jahre alt

— taniafolaji
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  • Ein lesenswertes Buch über die Liebe

    König der verkrachten Existenzen: Best of

    taniafolaji

    16. February 2016 um 07:53

    Anekdoten, Briefe, Liebe - darum geht es in dem EBuch König der verkrachten Existenzen. Ich mochte die Liebesbriefe am liebsten,  die Arthur Cravan, Preisboxer, Prä-Dadaist und dann ziemlich schnell - ziemlich tot (1918), seiner großen Liebe Mina Loy schrieb. In diesem lesenswerten Buch finden sich auch Anekdoten über Oscar Wilde oder Andre Gide, am meisten mochte ich aber seine Liebesbriefe an Mina Loy. Es ist, als würde der Preisboxer, Dichter, Hoteldieb, großmäulige Herausgeber einer Literaturzeitschrift, die er von einem Gemüsekarren herunter verkaufte, den Mond anheulen.  Schön zu lesen, wie A. Cravans Leben seinen Fixpunkt findet, sein Wohlbefinden ist abhängig von - IHR.  Cravan schreibt die Briefe 1917, es finden sich kaum Bezüge zu Weltkrieg. Und dann endet es tragisch.  Cravan und Loy heiraten, kurz darauf ertrinkt Cravan vermutlich im Pazifischen Ozean. Die Tochter von Arthur Cravan und Mina Loy wurde erst nach seinem Verschwinden/Tod geboren. Die vollständige Rezension auf http://taniafolaji.com/

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