Arthur Escroyne

 3,8 Sterne bei 147 Bewertungen
Autor von Der Killer im Lorbeer, Aufschrei in Ascot und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Adliger Erzähler aus England: Wer verbirgt sich hinter dem Namen Arthur Escroyne? Entgegen gängiger Literaturgrundsätze wird in den in der Provinz spielenden Kriminalromanen der Autor dem Erzähler gleichgesetzt. Der passionierte Gärtner Harold Philipp Arthur Escroyne ist der 36. Earl of Sutherly und verlobt mit der Kriminalkommissarin Rosemary Daybell. In seinem ersten Fall „Der Killer im Lorbeer“ aus dem Jahre 2013, ermittelt das Paar mit englischem Humor und unterhält seine Leser schnörkellos aber abwechslungsreich. Arthur Escroyne ist inzwischen mit Rosy verheiratet, die beiden haben einen Sohn und leben aufgrund finanzieller Umstände im baufälligen Familiensitz in Großbritannien.

Alle Bücher von Arthur Escroyne

Cover des Buches Der Killer im Lorbeer (ISBN: 9783492304795)

Der Killer im Lorbeer

(63)
Erschienen am 16.02.2015
Cover des Buches Aufschrei in Ascot (ISBN: 9783492306676)

Aufschrei in Ascot

(34)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Schüsse im Shortbread (ISBN: 9783492309158)

Schüsse im Shortbread

(26)
Erschienen am 01.04.2016
Cover des Buches Mit Schirm, Charme und Kanone (ISBN: 9783492310956)

Mit Schirm, Charme und Kanone

(13)
Erschienen am 03.07.2017
Cover des Buches Die Kirschen in Nachbars Garten (ISBN: 9783492312837)

Die Kirschen in Nachbars Garten

(7)
Erschienen am 02.07.2019
Cover des Buches Der Tod auf der Insel (ISBN: 9783492065887)

Der Tod auf der Insel

(3)
Erschienen am 29.05.2026
Cover des Buches Keine Rosy ohne Dornen (ISBN: 9783866124516)

Keine Rosy ohne Dornen

(1)
Erschienen am 02.05.2018

Neue Rezensionen zu Arthur Escroyne

Cover des Buches Der Tod auf der Insel (ISBN: 9783492065887)
tigerbeas avatar

Rezension zu "Der Tod auf der Insel" von Arthur Escroyne

tigerbea
Namen sind Schall und Rauch

Dr. Jean Marple ist Tierärztin in Cornwall. In ihrer Heimatstadt Porthleven ist sie bekannt für ihre unkomplizierte Art und für ihren gewöhnungsbedürftigen Hut. Eines Tages behandelt sie gerade die Schafe von Lord Thomas Trevelyan, dem Schlossherren auf der Gezeiteninsel St. Michael's Mount, als sie zu Hilfe gerufen wird. Ein Mitglied einer Touristengruppe ist zusammengebrochen. Der Mann windet sich in Krämpfen und stirbt schließlich in Jean Marples Armen. Der hinzugezogene Dorfarzt bescheinigt den Tod durch Herzinfarkt. Miss Marple jedoch glaubt daran nicht und entwendet die Teetasse des Toten. Tatsächlich stellt sie im Bodensatz Gift fest. Inspector Finlaggan, gerade erst von Edinburgh nach Cornwall versetzt, wundert sich zunächst, als Miss Marple in seinem Büro erscheint und dazu gleich die Giftanalyse mitliefert. Doch nach einiger Zeit hat er sich an die kauzige Tierärztin gewöhnt und schätzt ihren messerscharfen Verstand. Gemeinsam gehen sie auf Mörderjagd.

Ein neues Ermittlerduo betritt die Bühne! Die Tierärztin Jean Marple und Inspector Keith Finlaggan finden im ersten Krimi mit dem Titel "Der Tod auf der Insel" von Arthur Escroyne zusammen. Natürlich müssen sie sich erst einmal kennenlernen, aber man merkt schnell, daß sie gut zusammenpassen. Warum der Autor die Tierärztin ausgerechnet Jean Marple genannt hat, kann ich mir nicht recht erklären. Wahrscheinlich sollte die Namensähnlichkeit zu Jane Marple witzig sein. Das hat diese Geschichte aber gar nicht nötig. Sie ist auch so humorvoll, spannend, und sehr unterhaltsam. Ein typisch britischer Krimi eben! Die Charaktere sind allesamt gute Typen, die einmalig sind. Der Krimi ist nicht leicht zu durchschauen. Das sorgt für Verwirrung und damit für die nötige Spannung. Ich hoffe, daß dieser Krimi noch einige Nachfolger hat. Er ist es auf jeden Fall wert!

Cover des Buches Der Tod auf der Insel (ISBN: 9783492065887)
Jayjay94s avatar

Rezension zu "Der Tod auf der Insel" von Arthur Escroyne

Jayjay94
Miss Marple ermittelt

Das Cover ist mir gleich ins Auge gefallen und passt sehr gut zum Buch.

In dem Kriminalroman erleben wir Miss Marple als Tierärztin und Hobbydetektivin. Als auf der Touristeninsel St. Michael's Mount beim High Tea zusammenbricht, ist Miss Marple zur Stelle. Laut des Dorfarztes handelt es sich um einen Herzinfarkt. Doch Miss Marple ist überzeugt, dass es sich hier um einen Mord handelt. Inspektor Finlaggan, der gerade frisch nach Cornwall gezogen ist, nimmt sich des Falles an. Doch er hat nicht mit Jean Marple gerechnet, die auf eigene Faust ermittelt.

Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe. 

Ich war schon echt gespannt, was mich erwartet.

Am Anfang war es etwas langatmig, doch es nimmt dann schneller Fahrt auf.

Der Text ist sehr flüssig und ich konnte dem Geschehen sehr gut folgen. 

Hierbei handelt sich meiner Meinung nach schon fast um einen Cozy Krimi.

Ein bezauberndes Setting wurde hier ausgewählt.

Miss Marple als Charakter ist schon eine Persönlichkeit für dich. Mir hat es sehr gut gefallen, dass sie nicht nach der Mode geht, sondern noch mit den alten Methoden ermittelt. Das schafft ein angenehmes Gefühl beim Lesen.

Wir treffen hier auf ganz unterschiedliche, interessante Charaktere. 

Die Geschichte war auch interessant zu lesen. Man kann hier schön mitraten.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Nur das Ende kam dann doch zu schnell.

Wer leichte Krimis mag, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Ich bin schon auf Band 2 gespannt.

Cover des Buches Der Killer im Lorbeer (ISBN: 9783492304795)
Azyria_Suns avatar

Rezension zu "Der Killer im Lorbeer" von Arthur Escroyne

Azyria_Sun
Ein Lord, ein Lorbeer, ein Killer

Worum geht’s?

Der Lorbeer stirbt. Er ist befallen. Arthur Escroyne setzt alles daran, den Killer seines Lorbeers zur Strecke zu bringen – während seine Verlobte auf tatsächlich relevanter Killerjagd ist. Denn im Ort wurden zwei Frauen brutal ermordet. Prioritäten sind schließlich eine Frage der Perspektive.

 

Meine Meinung:

Mit „Der Killer im Lorbeer“ erleben wir den ersten Fall der Arthur-Escroyne-Reihe – von und mit Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly. Und ich fand es schlichtweg grandios. Man muss britischen Humor mögen, dieses trockene, leicht absurde Understatement – aber wenn man darauf anspringt, fühlt sich dieses Buch an wie ein perfekt aufgebrühter Afternoon Tea.

 

Arthur erzählt immer wieder aus der Ich-Perspektive und kommentiert mit einer Mischung aus aristokratischer Selbstverständlichkeit und subtiler Selbstüberschätzung. Er lebt in einem charmant heruntergewirtschafteten Schloss, gemeinsam mit Rosie – Detective Inspector und seine Verlobte. Während sie hochkonzentriert einen Serienmörder jagt, beschäftigt sich Arthur mit seinem ganz persönlichen Endgegner: einem offensichtlich hochorganisierten Angriff auf seinen Lorbeer.

 

Sein Beruf als Designer von Kekspackungen wirkt dabei fast schon beruhigend bodenständig – zumindest im Vergleich zu seinem zunehmend eskalierenden Gärtnerkrieg. Denn Arthur reagiert auf den Befall nicht etwa gelassen, sondern mit einer beeindruckenden Entschlossenheit zur vollständigen Auslöschung. Gift, Säure, alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird in Betracht gezogen. Man könnte sagen: Er zeigt ein gewisses Talent für Überreaktion.

 

Und genau daraus entsteht dieser herrlich britische Witz. Während im Dorf ein echter Killer mit ähnlicher Methodik unterwegs ist, führt Arthur seinen eigenen, nicht minder engagierten Feldzug gegen das Ungeziefer. Die Parallelen sind so trocken eingestreut, dass man sie fast überliest – bis man plötzlich merkt, wie absurd brillant das Ganze eigentlich ist. Dazu kommt das volle Programm: ein Dorf, das mehr Geheimnisse hat als es Einwohner geben sollte, Klatsch und Tratsch, wunderbar exzentrische Figuren und genug Verwicklungen, um selbst abgebrühte Leser bei Laune zu halten. Trotz aller Leichtigkeit bleibt der Kriminalfall präsent und sorgt dafür, dass man das Buch nicht nur schmunzelnd, sondern auch gespannt liest.

 

Fazit:

„Der Killer im Lorbeer“ von Arthur Escroyne ist ein Cosy Crime, der britischen Humor in seiner besten Form liefert: trocken, subtil und herrlich bissig. Die Gegenüberstellung von Arthurs überdramatischem Gartenkrieg und Rosies ernsthafter Ermittlungsarbeit sorgt für konstanten Unterhaltungswert. Gleichzeitig überzeugt der Roman mit einer charmanten Dorfatmosphäre und liebevoll gezeichneten Figuren. Die Mischung aus Witz und Spannung ist ausgewogen und funktioniert überraschend gut. Ein Auftakt, der nicht nur unterhält, sondern auch ziemlich stilvoll die Grenzen des Genres austestet.

 

5 hochherrschaftliche Sterne von mir!

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