Arthur Escroyne Aufschrei in Ascot

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Inhaltsangabe zu „Aufschrei in Ascot“ von Arthur Escroyne

Eine Nation in reger Betriebsamkeit: England rüstet sich für das Pferderennen von Ascot! Die Jockeys sind in Topform, die Pferde werden bis zur Ermüdung gestriegelt und die Modistinnen legen Nachtschichten ein – nur einer hat sich diesen ereignisreichen Tag für eine ganz und gar unglamouröse Tat ausgesucht: Noch vor dem Anpfiff wird ein beliebter Sportmoderator erstochen. Und ausgerechnet Reitmuffel Arthur gerät mitten in die Ermittlungen ...

Der 2.Teil zum beliebten 36. Earl of Sutherly und seinem Schwertlilienauge: Sehr empfehlenswert,spannend und nur ein wenig aristokratisch;-)

— JessSoul
JessSoul

ein herrlich englischer kriminalroman

— Lilofee
Lilofee

Leichter Krimi, nicht ganz so humorig wie der erste Teil der Reihe, aber mit sympathischem Protagonisten.

— Pelippa
Pelippa

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Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

In ewiger Schuld

Ich bin mega begeistert. Habe das Buch innerhalb von einer Nacht durchgelesen, weil es so spannend war.

elohweih

The Girl Before

Spannend, jedoch ziemlich sprunghaft und teilweise schleppend geschrieben.

Lina-Mit-Ell

Böse Seelen

Anders als die bisherigen Bücher der Reihe - aber sehr gut und spannend

Thommy28

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  • "Der Killer im Lorbeer" oder: Der Gärtner ist nicht immer der Mörder...

    Der Killer im Lorbeer
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    Detective Inspector Rosemary Daybell, kurz Rosy, wird mit einem schwierigen Fall konfrontiert, als im Buchsbaumlabyrinth der englischen Grafschaft Gloucestershire von einem Baggerfahrer die Leiche einer attraktiven Studentin gefunden wird. Mordverdächtige gibt es zu Hauf, denn das Opfer hat Mann und Frau, Jung und Alt gleichermaßen mit seiner Schönheit den Kopf verdreht. Da bleiben Eifersucht und enttäuschte Hoffnungen natürlich nicht aus und so hat Rosemary alle Hände voll zu tun, dem Mörder auf die Spur zu kommen. So weit – so typisch. Ungewöhnlich wird die Geschichte erst durch ihren Erzähler, denn über Rosies Polizeialltag und ihre Ermittlungsarbeit berichtet ihr blaublütiger Verlobter, Harold Philipp Arthur Escroyne, seines Zeichens 36. Earl of Sutherly. Was der Handlung etwas an Biss fehlt, macht Arthur mit viel Charme und typisch englischem Humor mehr als wett. Der spleenige Earl verbringt seinen Alltag hauptsächlich damit, auf dem halbverfallenen Schloss seiner Vorfahren mit viel Liebe der Pflege seines Gartens nachzugehen. Doch die Idylle gerät ins Wanken, als auch Arthur mit einem kaltblütigen Mörder in Berührung kommt: Parasiten sind über seinen Lorbeer hergefallen und drohen das zarte Gewächs nun zu vernichten. Während die toughe Rosy also mit Scharfsinn und Unnachgiebigkeit dem menschlichen Killer nachjagt, versucht Lord Escroyne mit ungewöhnlichen Methoden und dem nötigen Einfallsreichtum der Lorbeerlaus an den Kragen zu gehen. Rosemary und Arthur sind – neben der stimmungsvollen Atmosphäre – das absolute Highlight dieses Kriminalromans. Beide Charaktere sind extrem unterschiedlich und dabei jeweils außerordentlich sympathisch. Sowohl als Ermittlungsteam als auch als Pärchen wirken sie so skurril wie reizend und bringen den Leser mehr als einmal zum Schmunzeln. Auch der Kriminal-Plot ist solide und durchaus spannend, wenn auch nicht herausragend originell. Die Handlung ist typisch britisch: ein unblutiger „Whodunnit“-Roman mit einem Showdown, der einige spannende Wendungen bereithält. Damit möchte ich keinesfalls sagen, dass die Story langweilig oder fade ist, im Gegenteil. Wer allerdings einen nervenzerfetzenden Splatterhorror à la Cody McFadyen erwartet, der wird enttäuscht werden. Man beachte, dass sich auf dem Titelblatt des (übrigens wunderschönen) Cover nicht die Bezeichnung "Thriller", die ja heute überall zu lesen ist, ohne dass der Inhalt ihr auch nur im Entferntesten gerecht werden muss, oder "Kriminalroman" steht, sondern lediglich "Roman". „Der Killer im Lorbeer“ setzt auf subtile Spannung und psychologische Fallstudien, die liebevoll mit viel Charme von einem einzigartigen Erzähler präsentiert werden. Was die Erzählsituation besonders interessant macht, ist, dass hinter dem Autor tatsächlich Harold Philipp Arthur Escroyne, der 36. Earl of Sutherly steckt. Auch er arbeitetet, wie der Erzähler des Romans, als Werbegrafiker für einen bekannten englischen Shortbread-Hersteller, widmet sich mit Leidenschaft dem Gärtnern und ist mit einer Polizistin liiert. Escroyne wurde für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht mehrfach ausgezeichnet. Ein bezauberndes Interview mit ihm und eine Leseprobe findet ihr auf der Seite des Piper Verlags . Arthur Escroynes erster Kriminalroman, „Der Killer im Lorbeer“, ist eine grandiose Entdeckung und eine Perle für jeden Liebhaber britischer Ermittlungsarbeit im Stile von „Inspector Barnaby“, denn er ist erfrischend sinnlich komponiert und sticht aus der Menge der ewig gleichen Serienkiller-Romane heraus. Mir wurden viele wertvolle Lesestunden beschert, an die ich mich gerne zurückerinnere. Rosy und Arthur fehlen mir seit Beendigung der letzten Zeile und ich hoffe inständig, dass Seine Lordschaft diesem Debut noch einige weitere Fälle folgen lässt. "Der Killer im Lorbeer" von Arthur Escroyne Verlag: Piper Seiten: 304 Erscheinungstermin: April 2013 ISBN: 978-3-86612-351-9

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    • 7
  • gelungene Fortsetzung

    Aufschrei in Ascot
    renalor

    renalor

    29. July 2015 um 15:12

    Ich liebe ja diese Mischung aus Kriminal- und Privatgeschichte (der ProtagonistInnen). Die Fortsetzung ist sehr gut gelungen. Das Lesen hat sehr Spaß gemacht und die Spannung war bis zuletzt gegeben. Ich freue mich schon auf den dritten Teil (der jetzt schon bald geliefert wird)

  • Gemütlicher englischer Krimi

    Aufschrei in Ascot
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    19. January 2015 um 17:19

    Die Rennsaison in Ascot endet für einen - vor allem in der Frauenwelt - beliebten Sportreporter tödlich: Mit seiner eigenen Brille erstochen wird er aufgefunden.  Die Ermittlungen von DI Rosemary Daybell führen bald in Richtung Wettmafia und sie kommt einem berüchtigten Paten in die Quere. Unterstützt wird sie wieder von ihrem Verlobten, Earl Escroyne, der seine Verbindungen zu den adeligen Kreisen nützen muss. Leider bringt seine Einmischung nicht den gewünschten Erfolg, denn der Lord ist weder wohlhabend noch ein besonders guter Reiter und schwebt bald in ernster Gefahr. "Aufschrei in Ascot" ist der zweite Band um die bodenständige Polizistin Rosy und ihren Verlobten, einen echten, aber leider verarmten Earl. Das ungleiche Duo bei seinen Ermittlungen zu verfolgen, ist amüsant zu lesen, der Schreibstil ist ein wenig skurril und gewöhnungsbedürftig, genau wie die Charaktere.  Besonders gefällt mir die Aufmachung der Bücher mit ihrem altmodisch-britischen Flair - eine Zierde für jedes Bücherregal! Wer knallharte Action sucht, ist hier allerdings nicht gut bedient und besonders die Einmischung des Earls in den Kriminalfall wirkt an den Haaren herbeigezogen und unlogisch.  Trotzdem: Nettes Lesevergnügen! 

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  • Tally-ho!

    Aufschrei in Ascot
    Grandville

    Grandville

    21. August 2014 um 22:25

    Der zweite Fall für Harold Phillip Arthur Escroyne, 36. Earl of Sutherly und seine Lebensabschnittgefährtin Inspector Rosemary Daybell. Auch dieser Fall hat mir sehr gut gefallen, wobei ich mich ehrlich gesagt frage, ob es diesen "Arthur Escroyne" wirklich gibt. Je mehr ich drüber nachdenke, komme ich zu der Vermutung, dass der Autor ein Deutscher ist und zwar der Übersetzung und Escroyne nur ein Pseudonym. Geschickter Schachzug, wenn es wirklich so ist. Wie auch schon "Der Killer im Lorbeer" lies sich dieses Buch wieder sehr flüssig, leicht und flott lesen. Allerdings hatte ich am Anfang wieder "Probleme" reinzukommen. Zum einen die Erzählperspektive, an die werde ich mich wohl nie gewöhnen, und zum andere fing das Buch total anders an, als ich gedacht hätte. Der Fall ist wieder verzwickt, aber man kann gemütlich miträtseln, es ist nicht übermäßig blutig (bis auf die eine Leiche) und ansonsten kurzweilig und unterhaltsam. Ein schöner Schmöker für den Urlaub oder ein ungemütlichen Herbst/Winterabend. Einziger Nachteil in diesem Buch: das Garten-Thema tritt ein wenig in den Hintergrund, dafür aber die Persönlichen Ebenen ein wenig mehr in den Vordergrund. Wieder sehr sympatische Charaktere und ein verzwickter Fall. Ich hoffe, dass es einen dritten Teil geben wird. Ich warte schon sehnsüchtig darauf. Leseempfehlung von mir.

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  • I ♥ Escroyne

    Aufschrei in Ascot
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    23. July 2014 um 10:45

    Frustriert von überkandidelter Werbung, abgetoßen von den Zuvielversprechungen der Klappentexte und vor allem ermüdet von den ewig gleichen Jugendbuchthemen, trauerte ich neulich meinem (überraschenden) Highlight der Krimi-Szene des letzten Jahres hinterher: Der "Killer im Lorbeer" von Arthur Escroyne war ein Zufallsgriff und hat mich nicht nur während der Lesestunden, sondern auch noch lange danach mit nostalgischem Flair erfüllt. Ich bin ein Leser, der sich vor allem von den Protagonisten verführen lässt. Handelt eine Figur nicht nachvollziehbar, wird übertrieben viel rot (vor allem ein Fluch der Jugendbuchszene), oder ist schlicht unsympathisch, so kann ich mich nicht für eine Handlung erwärmen – so gut sie auch sein mag. Ist ein Charakter jedoch interessant, spleenig, liebenswürdig, Ehrfurcht einflößend, beeindruckend, charmant oder kauzig, so kann er – meiner Meinung nach – auch die langweiligste Storyline zu einem Genuss machen und den ödesten Ort zum Paradies werden lassen – so wie Arthur Escroyne. Schmollend googelte ich also nach seiner Lordschaft, in der Hoffnung, auf Buchtipps zu stoßen, die ähnlich grandiose Lesestunden versprechen. Und siehe da: Ein neuer Escroyne ist erschienen - "Aufschrei in Ascot", Verzückung bei Krink! Ein Wink des Schicksals, den ich sofort ergriff, sodass ich mich alsbald in vertrauter Umgebung wiederfand. Öde ist der Schauplatz von Arthur Escroynes Figuren ganz und gar nicht – eher pittoresk-beschaulich. In der englischen Grafschaft Gloucestershire lebt Sir Harold Philipp Arthur Escroyne, 36. Earl of Sutherly auf einem verfallenen Schloss aus dem 13. Jahrhundert mit seiner Lebensgefährtin Rosemary Daybell, Detective Inspector der örtlichen Polizei. Während der blaublütige Erzähler sich mit einer handfesten Lebenskrise herumschlägt, geschieht ein Mord – ausgerechnet beim jährlichen Sporthighlight der Region, dem Derby. Ein schürzenjagender Moderatoren-Star wird mafiös mit seiner eigenen Brille erstochen, sodass Rosy anschließend bei der Mörderjagd über Landesgrenzen und Gesellschaftsschichten hinaus getrieben wird. Da eine Menge Verdächtiger der royalen Klasse angehört, legt der verarmte Arthur das Gartenbesteck für ein Wochenende beiseite und mimt den steinreichen 36. Earl of Sutherly, indem er sich unter die Blaublütler und Neureichen des Landes mischt – leider viel weniger unauffällig als erhofft. Arthur führt auch durch diesen Fall als Ich-Erzähler mit typisch englischem Humor und unvergleichlichem Charme. Ob Privatleben oder Ermittlung – Sir Escroyne und seine Rosy zu begleiten ist ein einziger Spaß. Beide Figuren sind so unterschiedlich wie sympathisch und ergänzen sich in mehr als nur einer Hinsicht. Der Kriminal-Plot ist nichts für eingefleischte Splatter-Fans, denn er folgt nahezu unblutig dem klassisch-britischen „Whodunnit“-Konzept, ist aber in diesem Band spannender als der erste. Wie beim "Killer im Lorbeer" wird auf subtile Spannung, psychologische Fallstudien, bestechende Kulisse und atmosphärische Dichte gesetzt. Einen Punktabzug gibt es für das Lektorat des Verlages – hier wäre etwas mehr Sorgfalt wünschenswert gewesen. Wenn Autor und Übersetzer eine derart virtuose sprachliche Unterhaltung kreieren, verdrießen fehlende Satzzeichen und ähnliche Makel den Leser nur. Leider bringt aber auch die beste Lektüre einen Wermutstropfen mit sich: das unvermeidlich Ende. Ich würde seiner Lordschaft noch lauschen, wenn er seine Schwertlilienzuchterfahrungen niederschreiben würde. So muss ich mich leider bis zum nächsten Band gedulden. Also: Hau in die Tasten, Arthur! Hinter dem Autor steckt übrigens tatsächlich Harold Philipp Arthur Escroyne, der 36. Earl of Sutherly. Auch er arbeitetet, wie der Erzähler des Romans, als Werbegrafiker für einen bekannten englischen Shortbread-Hersteller, widmet sich mit Leidenschaft dem Gärtnern und ist mit einer Polizistin liiert. Escroyne wurde für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht mehrfach ausgezeichnet. Ein bezauberndes Interview könnt mit ihm könnt ihr auf der Seite des Piper Verlags lesen.

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