Arthur Escroyne Der Killer im Lorbeer

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Inhaltsangabe zu „Der Killer im Lorbeer“ von Arthur Escroyne

Der Mörder ist nicht immer der Gärtner, im Gegenteil: Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly und passionierter Hobbygärtner, unterstützt seine Verlobte Detective Inspector Rosemary Daybell bei der Aufklärung eines Mordfalls. Und das, obwohl sich in seinem Garten gerade weitaus schwerwiegendere Katastrophen zutragen ...

Nette Charaktere und ein echter Provinzkrimi

— tragalibros
tragalibros

Für meinen Geschmack ziemlich blass und langweilig ... ich hatte mir definitiv mehr davon versprochen. Eine Enttäuschung.

— Cellissima
Cellissima

Nette Unterhaltung für Zwischendurch, erinnert an eine Gartenreise nach England! Von Mördern und anderem Ungeziefer...

— Birkhenne
Birkhenne

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  • Für Garten- und Krimiliebhaber zugleich: A. Escroynes "Killer im Lorbeer"

    Der Killer im Lorbeer
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    14. August 2017 um 12:27

    Ein englischer Krimi mit englischem Humor, unterhaltsam, kein Thriller. Gartenliebhaber sollte man schon sein, denn es gibt so manchen gartentechnischen Einschub. Für mich persönlich kein Problem.Humorvoll, als Krimi rund, an den wenigen bewegenden Stellen nicht kitschig, unterhaltsam zu lesen.Ein wenig Abstriche bekommt einmal die Tatsache, dass hier ab und an unnötige intime Details erzählt werden, die ich so nicht wissen möchte. Liebesszenen geraten nicht so glücklich. Das kann an der Sprache liegen oder an der Übersetzung.Ungewöhnlich der Erzählstil durchweg in der Gegenwart. Und auch ungewöhnlich, dass der Ich-Erzähler gleichzeitig allwissender Erzähler ist.Leichte Lektüre auch für unterwegs, liest sich schnell weg.

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  • Rezension zu "Der Killer im Lorbeer" von Arthur Escroyne

    Der Killer im Lorbeer
    tragalibros

    tragalibros

    28. December 2016 um 18:35

    Der Mörder ist nicht immer der Gärtner, im Gegenteil: Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly und passionierter Hobbygärtner, unterstützt seine Verlobte Detective Inspector Rosemary Daybell bei der Aufklärung eines Mordfalls. Und das, obwohl sich in seinem Garten weitaus schwerwiegendere Katastrophen zutragen... Von Mördern und anderen Ungeziefer. Ein toller Provinzkrimi mit wunderbaren, schrulligen Protagonisten! Dieser Krimi schlägt überraschend leise Töne an. Fokus liegt hier mehr auf Charakteren, Gedanken, Beweggründen und typisch britischem Humor. Die Story ist natürlich aufgebaut wie jeder andere Kriminalroman. Mord. Ermittlung. Verdacht. Verhaftung. Auch der Schreibstil wirkt eher schnörkellos und stellenweise fast nüchtern. Trotzdem ist "Der Killer im Lorbeer" eine nette Unterhaltung und stellt eine Abwechslung zu anderen, actionreichen und blutrünstigen Krimis dar. Von mir gibt es 5 Sterne!

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  • Konnte mich leider nicht wirklich überzeugen

    Der Killer im Lorbeer
    zessi79

    zessi79

    09. June 2016 um 13:40

    Klappentext: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner, im Gegenteil: Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly und passionierter Hobbygärtner, unterstützt seine Verlobte Detective Inspector Rosemary Daybell bei der Aufklärung eines Mordfalls. Und das, obwohl sich in seinem Garten gerade weitaus schwerwiegendere Katastrophen zutragen ... Meinung: Leider hat mir die Erzählweise in dem Buch überhaupt nicht gefallen. Es wird aus der Sicht von Arthur erzählt, einmal in der ich-Form wenn er selbst erlebtes erzählt und dann in der Erzählform, wenn er die Geschichte aus der Sicht der anderen erzählt. Fand ich ziemlich verwirrend. Die Protagonisten fand ich irgendwie auch seltsam, konnte mich leider nicht wirklich mit ihnen identifizieren. Rosy war okay, aber Arthur fand ich mega seltsam. Die Geschichte an sich war okay, aber nicht mehr und auch nicht weniger. Mir hat die Spannung gefehlt und andere Stellen (z. B. die Gartenarbeit des Earls) wurden ausgiebig beschrieben, was dazu führte, dass mich das Buch stellenweise richtig gelangweilt hat. Wie schon geschrieben, der Fall an sich hat mir gut gefallen, aber man hätte daraus, meiner Meinung nach, mehr machen können. Ich liebe englische Krimis und hatte vielleicht auch zu große Erwartungen an das Buch, leider wurde ich aber enttäuscht. Daher werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Fazit: Langweiliges Buch, es kam kaum Spannung auf. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen. Kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

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  • Very british....

    Der Killer im Lorbeer
    lievke14

    lievke14

    16. February 2016 um 11:53

    „Der Killer im Lorbeer“ ist ein amüsanter kurzweiliger Kriminalroman aus der Feder von Arthur Escroyne. „Im Buchsbaumlabyrinth der pittoresken Grafschaft Gloucestershire wird die Leiche einer Studentin gefunden. Rosemary Daybell leitet die Untersuchungen als resolute Detective Inspector. Unterstützt wird die aus einer Arbeiterfamilie stammende Rosy von ihrem blaublütigen Verlobten Harold Philipp Arthur Escroyne, dem 36. Earl of Sutherly. Während sich Rosy im Zuge der Ermittlungen mit den Liebeswirren zwischen den Verdächtigen herumschlägt, bricht über Arthur eine botanische Katastrophe herein: Ein Parasit hat seinen heißgeliebten Lorbeergarten befallen. Das ungleiche Paar begibt sich auf die Jagd nach den geheimnisvollen Killern. Im Zusammenspiel von Rosys Scharfsinn und Arthurs ungewöhnlicher Beobachtungsgabe kommen sie der Wahrheit allmählich auf die Spur ...“ (Kurzbeschreibung) Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Earls höchstpersönlich, der den ungewöhnlichen Kriminalfall überaus heiter und mit viel Wortwitz präsentiert. Während seine Verlobte, die Inspektorin Rosy mit ihren Ermittlungen beschäftigt ist, führt Arthur seinen ganz eigenen kleinen Krieg im heimischen Garten. Sein gesamter Lorbeerbestand wurde nämlich von einem heimtückischen und äußerst widerstandsfähigen Schädling befallen, der den Earl schier in den Wahnsinn treibt. Im Verlauf der Aufklärungsarbeit haben es die Ermittler mit einer Menge Verdächtigen zu tun, welche die Polizei immer wieder in gegensätzliche Richtungen lenken. Rosy und ihre Mannen haben also alle Hände voll zu tun, Wahrheit und Lüge auseinanderzuhalten und Klarheit zu schaffen. Bei den beiden Protagonisten prallen zwei völlig gegensätzliche Charaktere aufeinander. Rosy ist eine bodenständige moderne junge Frau, die alle Probleme mit Logik und Pragmatismus begegnet. Ihr Earl ist mit seiner feinsinnigen und etwas altmodischen Art das funktionierende Gegenstück. Mit viel Hingabe und allerlei köstlichen Leckereien bereitet er seiner „Schwertlilie“ einen angenehmen Ausgleich zu deren anstrengender Polizeiarbeit und liefert mit seiner außergewöhnlichen Bebachtungsgabe gleich noch hilfreiche (wenn auch recht blumige) Hinweise zur Klärung des Mordfalles. Zugegeben, die Spannung hält sich in Grenzen. Dennoch haben wir es hier mit einem unterhaltsamen Krimi zu tun, der einfach Spaß macht. Das, was der Geschichte an Raffinesse und Spannung fehlt, machen Rosy und ihr Earl aber doppelt wett. Denn der Krimi lebt von diesen beiden Charakteren und diese machen ihn absolut lesenswert.

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  • Ein Mann wie Moos

    Der Killer im Lorbeer
    Grandville

    Grandville

    19. August 2014 um 22:49

    Das Buch war ein Geschenk... trotzdem stand es nun mehrere Monate ungelesen in meinem Regal. Warum, frage ich mich nun. Dieser Erstling ist überraschend unterhaltsam und lässt sich ganz wunderbar runterlesen. Ich habe das Buch an einem Abend sozusgen verschlungen, ich konnte gar nicht aufhören. Am Ende dann der Schock: es ist zu Ende! Die Läden geschlossen, wie komme ich an die Fortsetzung? Morgen kann ich endlich weiterlesen und bin sehr gespannt darauf, wie es mit Arthur Escroyne, 36. Earl von Sutherly und Detective Inspector Rosemary Daybell weitergeht. Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in die Erzählperspektive zu kommen, ich finde sie ein wenig ungewöhnlich. Aber das hat sich relativ schnell gelegt und ich die beiden sind einfach sehr sympathisch. Die Krimiebene fand ich gelungen und ich war auf der falschen Spur. Freue mich jedenfalls schon sehr auf "Aufschrei in Ascot". Leseempfehlung für alle, die gerne eher klassische englische Krimis lesen und zwar nichts gegen die ein oder andere Leiche haben, aber nicht Knietief durch Blut waten wollen. In diesem Fall kommen bestimmt auch Gartenliebhaber auf ihre Kosten, denn der Earl ist passionierter Gärtner und hat eigentlich mit einem Killer in seinem Garten genug zu tun. Unterhaltsam, angenehmer unanstrengender Stil, nette Charaktere. Gut zum Abschalten und entspannend. Leseempfehlung von mir.

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  • Very british, indeed!

    Der Killer im Lorbeer
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    08. March 2014 um 19:13

    Ein gegensätzlicheres Paar gibt es wohl kaum: Detective Inspector Rosemary Daybell steht mit beiden Beinen fest im Leben, pardon, in den Bergschuhen. Ihr Verlobter Arthur Escroyne, der 36. Earl of Sutherly, spricht lieber mit Pflanzen als mit Menschen. Gemeinsam wohnen sie in dem baufälligen Castle Sutherly.  Als im Labyrinth auf dem Dorfplatz die Leiche der schönen, aber unnahbaren Gwendolyn gefunden wird, ist Rosemarys Spürsinn gefragt. Und Arthur unterstützt sie tatkräftig bei den Ermittlungen. Vor allem auch, als ausgerechnet auf Sutherly die nächste Leiche gefunden wird. Gwendolyns Chefin, die Kindergärtnerin Mrs. Lancaster, hat auf den 106 Stufen vor dem Eingang des Castles ihr Leben ausgehaucht. Dabei hat Arthur noch viel schwerwiegendere Probleme: Seine geliebten Lorbeersträucher sind von einem heimtückischen Parasiten befallen ... Zuerst fällt nach dem schönen Buchdesign der ungewöhnliche Schreibstil in der Gegenwart auf. Trotz der Ich-Form wechselt der Erzähler immer wieder mal in andere Perspektiven, was ein wenig skurril anmutet. Aber das passt auch zu den Figuren. Die resolute, sehr bodenständige Rosy und "ihr Earl" geben wirklich ein köstliches Gespann ab.  Nett, wie Arthur immer wieder auch mal unbewusst seiner Rosemary auf die gedanklichen Sprünge hilft! Das Ambiente - und auch die Mordfälle selbst vermitteln so gekonnt britisches Flair, dass man die Schauplätze und die Personen direkt vor sich sieht.  Die eingestreuten Infos über Gartenbetreuung runden das Ganze gut ab. Als Englandfan war ich begeistert!  Fazit: Ein Muss für alle, die England lieben. Am besten mit einer guten Tasse Tee und Shortbread genießen! 

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  • "Der Killer im Lorbeer" oder: Der Gärtner ist nicht immer der Mörder...

    Der Killer im Lorbeer
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    Detective Inspector Rosemary Daybell, kurz Rosy, wird mit einem schwierigen Fall konfrontiert, als im Buchsbaumlabyrinth der englischen Grafschaft Gloucestershire von einem Baggerfahrer die Leiche einer attraktiven Studentin gefunden wird. Mordverdächtige gibt es zu Hauf, denn das Opfer hat Mann und Frau, Jung und Alt gleichermaßen mit seiner Schönheit den Kopf verdreht. Da bleiben Eifersucht und enttäuschte Hoffnungen natürlich nicht aus und so hat Rosemary alle Hände voll zu tun, dem Mörder auf die Spur zu kommen. So weit – so typisch. Ungewöhnlich wird die Geschichte erst durch ihren Erzähler, denn über Rosies Polizeialltag und ihre Ermittlungsarbeit berichtet ihr blaublütiger Verlobter, Harold Philipp Arthur Escroyne, seines Zeichens 36. Earl of Sutherly. Was der Handlung etwas an Biss fehlt, macht Arthur mit viel Charme und typisch englischem Humor mehr als wett. Der spleenige Earl verbringt seinen Alltag hauptsächlich damit, auf dem halbverfallenen Schloss seiner Vorfahren mit viel Liebe der Pflege seines Gartens nachzugehen. Doch die Idylle gerät ins Wanken, als auch Arthur mit einem kaltblütigen Mörder in Berührung kommt: Parasiten sind über seinen Lorbeer hergefallen und drohen das zarte Gewächs nun zu vernichten. Während die toughe Rosy also mit Scharfsinn und Unnachgiebigkeit dem menschlichen Killer nachjagt, versucht Lord Escroyne mit ungewöhnlichen Methoden und dem nötigen Einfallsreichtum der Lorbeerlaus an den Kragen zu gehen. Rosemary und Arthur sind – neben der stimmungsvollen Atmosphäre – das absolute Highlight dieses Kriminalromans. Beide Charaktere sind extrem unterschiedlich und dabei jeweils außerordentlich sympathisch. Sowohl als Ermittlungsteam als auch als Pärchen wirken sie so skurril wie reizend und bringen den Leser mehr als einmal zum Schmunzeln. Auch der Kriminal-Plot ist solide und durchaus spannend, wenn auch nicht herausragend originell. Die Handlung ist typisch britisch: ein unblutiger „Whodunnit“-Roman mit einem Showdown, der einige spannende Wendungen bereithält. Damit möchte ich keinesfalls sagen, dass die Story langweilig oder fade ist, im Gegenteil. Wer allerdings einen nervenzerfetzenden Splatterhorror à la Cody McFadyen erwartet, der wird enttäuscht werden. Man beachte, dass sich auf dem Titelblatt des (übrigens wunderschönen) Cover nicht die Bezeichnung "Thriller", die ja heute überall zu lesen ist, ohne dass der Inhalt ihr auch nur im Entferntesten gerecht werden muss, oder "Kriminalroman" steht, sondern lediglich "Roman". „Der Killer im Lorbeer“ setzt auf subtile Spannung und psychologische Fallstudien, die liebevoll mit viel Charme von einem einzigartigen Erzähler präsentiert werden. Was die Erzählsituation besonders interessant macht, ist, dass hinter dem Autor tatsächlich Harold Philipp Arthur Escroyne, der 36. Earl of Sutherly steckt. Auch er arbeitetet, wie der Erzähler des Romans, als Werbegrafiker für einen bekannten englischen Shortbread-Hersteller, widmet sich mit Leidenschaft dem Gärtnern und ist mit einer Polizistin liiert. Escroyne wurde für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht mehrfach ausgezeichnet. Ein bezauberndes Interview mit ihm und eine Leseprobe findet ihr auf der Seite des Piper Verlags . Arthur Escroynes erster Kriminalroman, „Der Killer im Lorbeer“, ist eine grandiose Entdeckung und eine Perle für jeden Liebhaber britischer Ermittlungsarbeit im Stile von „Inspector Barnaby“, denn er ist erfrischend sinnlich komponiert und sticht aus der Menge der ewig gleichen Serienkiller-Romane heraus. Mir wurden viele wertvolle Lesestunden beschert, an die ich mich gerne zurückerinnere. Rosy und Arthur fehlen mir seit Beendigung der letzten Zeile und ich hoffe inständig, dass Seine Lordschaft diesem Debut noch einige weitere Fälle folgen lässt. "Der Killer im Lorbeer" von Arthur Escroyne Verlag: Piper Seiten: 304 Erscheinungstermin: April 2013 ISBN: 978-3-86612-351-9

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    • 7
  • „Der Tod zerbricht alles, was einmal war…“

    Der Killer im Lorbeer
    ginnykatze

    ginnykatze

    „Der Tod zerbricht alles, was einmal war…“ Zum Inhalt: In Sutherly ist es eigentlich ruhig. Detective Inspector Rosemary Daybell und ihre Kollegen haben scheinbar nicht viel zu tun. Leider ist es nicht immer so und als eine Leiche im Labyrinth gefunden wird, ist klar, dass die Ruhe erst einmal vorbei ist. Bei der Toten handelt es sich um eine junge gutaussehende Studentin. Nebenbei jobbte sie in einem Kindergarten, um ihr Studium zu finanzieren. Sie wollte Grundschullehrerin werden. Auch Arthur Escroyne, der 36. Earl von Sutherly wohnt in diesem beschaulichen Örtchen in seinem völlig verfallenen Schloss. Er ist Grafiker und Hobbygärtner. In seinem Garten treibt sich ein Killer herum, der sich schadlos über seine Lorbeersträucher hermacht. Rosemary und Arthur, die liebevoll von ihm Rosy genannt wird, sind ein Paar. Auch wenn sie ein völlig ungleiches Paar sind, lieben sie sich und wollen dafür sorgen, dass der 36. Earl nicht der letzte sein wird. Die Jagd nach dem jeweiligen Killer könnte unterschiedlicher nicht sein. Rosy hat es mit einem verliebten Tutor, einem alten Hausmeister und einem abgewiesenen Studienkollegen zu tun und Arthur mit einer gefährlichen Killerlaus. Beide geben ihr Bestes und manchmal gleichen sich die Fälle komischerweise und die Methoden auch. Mehr werde ich jetzt nicht verraten, denn als die zweite Leiche auftaucht ist Gefahr in Verzug. Fazit: Dem Autor Arthur Escroyne gelingt es nicht gleich, mich mit seinem Schreibstil zu überzeugen. Beim ersten Kapitel tue ich mich schwer, in das Buch hineinzufinden. Sicher liegt das daran, dass die Absätze nicht wirklich gut hervorgehoben sind und ich nicht gleich merke, dass ich nun nicht mehr bei der Ermittlung von Detective Inspector Rosy bin, sondern beim 36. Earl von Sutherly. Die Geschichte erzählt hier der Earl selbst. Im nächsten Kapitel weiß ich aber, dass ich beim Lesen nicht so schnell voraneilen darf, sondern mich genüsslich von dem doch tollen und humorvollen Schreibstil berieseln lassen kann. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und hält auch das ganze Buch über. Immer wieder springen wir zwischen dem Mordfall und den Killerläusen hin und her. Der Garten mit seinem Killer hat mich amüsiert und ich hatte ständig ein Schmunzeln auf den Lippen. Auch die Mordfälle sind interessant geschildert und konnten mich überzeugen. Den Charakteren verleiht der Autor ein wirklich gut ausgearbeitetes Profil. Arthur mochte ich hier eindeutig am liebsten. Seine ganze Art hat mich überzeugt. Ich konnte mit ihm lachen, grübeln und mich total in ihn hineinversetzen. Auch Rosy ist gut gelungen und ist eine hervorragende Polizistin mit viel Einfühlungsvermögen. Alles in allem ein richtig guter Krimi, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen werde. Ein wenig Inspector Barnaby blitzt da immer wieder durch. Hier kommen von mir fünf verdiente Sterne.

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    • 2
  • Britisch halt ;)

    Der Killer im Lorbeer
    Ellynyn

    Ellynyn

    04. May 2013 um 09:42

    Detective Inspector Rosemary Daybell und ihr Verlobter Harold Philipp Arthur Escroyne, genannt Arthur, sind ein ungewöhnliches Paar. Während Rosy aus einem bürgerlichen Haus kommt und es bei der Polizei inzwischen weit nach oben gebracht hat, ist Arthur der 36. Earl of Sutherly und Grafiker. Ja, auch ein Earl muss arbeiten. Vor allem dann, wenn ihm das Schloß fast über den Kopf zusammenfällt. Doch Arthur hängt an seinem Schloß und vor allem an seinem Garten. Da ist es egal, dass die Stiege (106 Stufen!) hoch zum Schloß mörderisch ist und das Paar auch nur noch drei Räume des Gebäudes bewohnen kann. Dabei möchten  Rosy und Arthur sich fortpflanzen und eine Familie gründen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn Rosy ist nicht mehr die Jüngste und mit Arthurs Fertilität ist es nicht mehr weit her. 500 Jahre Inzucht machen sich eben irgendwann bemerkbar. In diese Idylle brechen zwei Morde und botanische Katastrophen über das Paar herein. Während sich Arthur mit einem gemeingefährlichen Killer im Lorbeer herumschlagen muss, ist Rosy dem Mörder einer hübschen Studentin auf der Spur. Und es gibt genug Verdächtige, die ein Motiv hatten die Gwen um die Ecke zu bringen. Und nicht alle Zeugen sind glaubwürdig, oder bei Verstand. Unterstützt wird Rosy bei ihren Ermittlungen von ihrem Kollegen Ralph, der sich gelegentliche Sticheleien gegen den Earl nicht verkneifen kann. Mit 197 Seiten ist das Buch jetzt nicht besonders dick und es liest sich flüssig. Einzig der Erzählstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man die ersten Seiten überstanden hat, dann stört es nicht weiter. Obwohl Arthur manchmal sehr obskur erscheint, ist er ein wirklich amüsanter und liebenswürdiger Protagonist. Allerdings scheint sich zu bewahrheiten, dass sich Gegensätze anziehen. Denn Rosy ist so ganz anders als Arthur. Dennoch sind sie als Paar stimmig. Allerdings erfährt man kaum etwas von Rosys und Arthurs Vergangenheit. Der Krimiplot selbst ist nur mäßig spannend und ich konnte mich für das Opfer jetzt auch nicht sonderlich erwärmen. Nicht, dass sie unsympathisch gewesen wäre, aber eben nicht mein Fall. Gleiches trifft auch auf die vielen Verdächtigen zu. Das Buch lebt vom Wortwitz und der Interaktion zwischen Arthur und Rosy. Jedoch gibt es auch ein paar Längen. Vor allem dann, wenn Arthur sich über das Armageddon in seinem Garten ereifert. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, obgleich mir das Buch vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

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