Arthur Escroyne Schüsse im Shortbread

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Inhaltsangabe zu „Schüsse im Shortbread“ von Arthur Escroyne

Hochzeit auf Schloss Sutherly! Doch der schönste Tag des Lebens nimmt für Arthur und Rosy eine vollkommen unschöne Wendung: Statt an der Côte d’Azur zu flittern, müssen sie eine Kollegin in den schottischen Highlands bei der Aufklärung eines Mordfalls unterstützen. Statt Antibes – Aberdeen, statt Strand und Sonne – Mord und Totschlag ...

Fluch der Serie: Idee ist nicht mehr neu, Charaktere verändern sich zum Negativen!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Leider eher fade - selbst als "Zwischendurch"-Buch

— tanteruebennase
tanteruebennase

Nicht mein Fall

— fraeulein_lovingbooks
fraeulein_lovingbooks

Ein schöner Kriminalroman, allerdings stören einige (?Übersetzungs-)Fehler den Lesefluss...

— Sommerregen
Sommerregen

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  • "Der Killer im Lorbeer" oder: Der Gärtner ist nicht immer der Mörder...

    Der Killer im Lorbeer
    Krinkelkroken

    Krinkelkroken

    Detective Inspector Rosemary Daybell, kurz Rosy, wird mit einem schwierigen Fall konfrontiert, als im Buchsbaumlabyrinth der englischen Grafschaft Gloucestershire von einem Baggerfahrer die Leiche einer attraktiven Studentin gefunden wird. Mordverdächtige gibt es zu Hauf, denn das Opfer hat Mann und Frau, Jung und Alt gleichermaßen mit seiner Schönheit den Kopf verdreht. Da bleiben Eifersucht und enttäuschte Hoffnungen natürlich nicht aus und so hat Rosemary alle Hände voll zu tun, dem Mörder auf die Spur zu kommen. So weit – so typisch. Ungewöhnlich wird die Geschichte erst durch ihren Erzähler, denn über Rosies Polizeialltag und ihre Ermittlungsarbeit berichtet ihr blaublütiger Verlobter, Harold Philipp Arthur Escroyne, seines Zeichens 36. Earl of Sutherly. Was der Handlung etwas an Biss fehlt, macht Arthur mit viel Charme und typisch englischem Humor mehr als wett. Der spleenige Earl verbringt seinen Alltag hauptsächlich damit, auf dem halbverfallenen Schloss seiner Vorfahren mit viel Liebe der Pflege seines Gartens nachzugehen. Doch die Idylle gerät ins Wanken, als auch Arthur mit einem kaltblütigen Mörder in Berührung kommt: Parasiten sind über seinen Lorbeer hergefallen und drohen das zarte Gewächs nun zu vernichten. Während die toughe Rosy also mit Scharfsinn und Unnachgiebigkeit dem menschlichen Killer nachjagt, versucht Lord Escroyne mit ungewöhnlichen Methoden und dem nötigen Einfallsreichtum der Lorbeerlaus an den Kragen zu gehen. Rosemary und Arthur sind – neben der stimmungsvollen Atmosphäre – das absolute Highlight dieses Kriminalromans. Beide Charaktere sind extrem unterschiedlich und dabei jeweils außerordentlich sympathisch. Sowohl als Ermittlungsteam als auch als Pärchen wirken sie so skurril wie reizend und bringen den Leser mehr als einmal zum Schmunzeln. Auch der Kriminal-Plot ist solide und durchaus spannend, wenn auch nicht herausragend originell. Die Handlung ist typisch britisch: ein unblutiger „Whodunnit“-Roman mit einem Showdown, der einige spannende Wendungen bereithält. Damit möchte ich keinesfalls sagen, dass die Story langweilig oder fade ist, im Gegenteil. Wer allerdings einen nervenzerfetzenden Splatterhorror à la Cody McFadyen erwartet, der wird enttäuscht werden. Man beachte, dass sich auf dem Titelblatt des (übrigens wunderschönen) Cover nicht die Bezeichnung "Thriller", die ja heute überall zu lesen ist, ohne dass der Inhalt ihr auch nur im Entferntesten gerecht werden muss, oder "Kriminalroman" steht, sondern lediglich "Roman". „Der Killer im Lorbeer“ setzt auf subtile Spannung und psychologische Fallstudien, die liebevoll mit viel Charme von einem einzigartigen Erzähler präsentiert werden. Was die Erzählsituation besonders interessant macht, ist, dass hinter dem Autor tatsächlich Harold Philipp Arthur Escroyne, der 36. Earl of Sutherly steckt. Auch er arbeitetet, wie der Erzähler des Romans, als Werbegrafiker für einen bekannten englischen Shortbread-Hersteller, widmet sich mit Leidenschaft dem Gärtnern und ist mit einer Polizistin liiert. Escroyne wurde für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht mehrfach ausgezeichnet. Ein bezauberndes Interview mit ihm und eine Leseprobe findet ihr auf der Seite des Piper Verlags . Arthur Escroynes erster Kriminalroman, „Der Killer im Lorbeer“, ist eine grandiose Entdeckung und eine Perle für jeden Liebhaber britischer Ermittlungsarbeit im Stile von „Inspector Barnaby“, denn er ist erfrischend sinnlich komponiert und sticht aus der Menge der ewig gleichen Serienkiller-Romane heraus. Mir wurden viele wertvolle Lesestunden beschert, an die ich mich gerne zurückerinnere. Rosy und Arthur fehlen mir seit Beendigung der letzten Zeile und ich hoffe inständig, dass Seine Lordschaft diesem Debut noch einige weitere Fälle folgen lässt. "Der Killer im Lorbeer" von Arthur Escroyne Verlag: Piper Seiten: 304 Erscheinungstermin: April 2013 ISBN: 978-3-86612-351-9

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  • Amoklauf in Schottland

    Schüsse im Shortbread
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    05. June 2016 um 21:02

    Es ist soweit! Die im 5. Monat schwangere Kommissarin Rosemary Daybell heiratet Philipp Arthur Escroyne, den 36. Earl von Sutherly.Doch anstatt in die geplanten Flitterwochen an die Cote d’Azur zu reisen, verschlägt es das frisch gebackene Ehepaar nach Schottland. Rosys Kollegin Gwyn braucht Unterstützung in einem rätselhaften Fall. Vier Menschen wurden bei einem Angriff eines Amokschützen in einem Schlossrestaurant getötet.Rosemary stürzt sich in die Ermittlungen – ohne Rücksicht auf ihren besorgten Gatten und ihre eigene Gesundheit.Der erste Band der Reihe, die angeblich von einem echten Earl verfasst wird (wo bitte, finde ich die englischen Originale?), hat mich wirklich begeistert. Der leicht skurrile Schreibstil, das englische Landleben, „garniert“ mit Mord, zwei Hauptpersonen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dazu die nette Aufmachung der Bücher. Diese ist geblieben, mittlerweile hat sich aber m.E. der Fluch der Serie eingeschlichen. Die Idee ist längst nicht mehr neu, das Ambiente bekannt und die Figuren entwickeln sich in eine merkwürdige Richtung. Rosy wird zu einer risikoschwangeren Despotin, die sehr leichtsinnig mit ihrer eigenen Gesundheit und der ihres Kindes umgeht. Ist ein gelöster Fall tatsächlich wichtiger als ihr ungeborenes Baby? Mit 41 sollte sie klüger sein, noch dazu, wo ihre Schwangerschaft nicht unbedingt so selbstverständlich zustande kam.Arthur mutiert nun endgültig zum Stichwortgeber im Hintergrund, der seiner Frau überhaupt nichts entgegensetzen kann. Beide bekamen für mich dadurch unsympathische Züge.Der Fall selbst lässt sich zu Anfang interessant an, wirkt aber dann doch ziemlich aufgesetzt. Dass ihn anscheinend nur Rosy lösen kann und alle anderen Polizisten – allen voran die Nachwuchskommissarin Gwyneth – unfähig sein sollen, war mir auch zu dick aufgetragen. Das offene Ende weist auf den vierten Teil hin, in dem Rosy dann hoffentlich ihr Kind gesund zur Welt bringt.Fazit: Die Serie und ihre Charaktere verlieren leider an Glaubwürdigkeit und Sympathie. 

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  • Schüsse im Shortbread

    Schüsse im Shortbread
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    21. April 2016 um 22:40

    Inhalt Hochzeit auf Schloss Sutherly! Doch der schönste Tag des Lebens nimmt für Arthur und Rosy eine vollkommen unschöne Wendung: Statt an der Côte d’Azur zu flittern, müssen sie eine Kollegin in den schottischen Highlands bei der Aufklärung eines Mordfalls unterstützen. Statt Antibes – Aberdeen, statt Strand und Sonne – Mord und Totschlag …(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Für die im fünften Monat schwangere Leiterin der Mordkomission Rosemary Amanda Hortense Daybell, die Frau an der Seite von Harold Philipp Arthur Escroyne, 36. Earl of Sutherly geht es nach der Heirat in die Flitterwochen, doch leider kommt ihnen ein Anruf in die Quere. Detective Inspector Gwyneth Trout, eine Ziehtochter von Arthurs Vater und eine ehemalige Schülerin von Rosy – zugleich auch die Trauzeugin – ist am Telefon. Sie braucht Hilfe bei einem Amoklauf in einem Hotelrestaurant. Allein kommt sie nicht weiter.Rosy wirft ihre Plannungen über Bord und eilt mit ihrem Mann zur Hilfe, der ist überhaupt nicht begeistert und sorgt sich um Rosys Gesundheit. Undercover ermitteln die Beiden, doch dann passiert etwas Schlimmes… Rosy ist eine klassische Polizistin, die nicht abschalten kann. Sie eilt immer zur Hilfe und vergisst dabei sich selbst. Ich konnte mich nicht so wirklich mir ihr anfreunden – sie ist mir zu verantwortungslos im Bezug auf das Kind und dem Mann, der für ie endlich mal seinen Garten für ein paar Tage verlassen wollte. Sie denkt nur an sich und an den Profit, das ihr Handeln nach sich zieht.Arthur kann sich nicht gegen seine Frau durchsetzten, er lässt ihr alles durchgehen und folgt brav wie ein Hündchen.Die Charaktere sind zwar gut ausbearbeitet, aber leider etwas unnahbar und im Falle von Gayneth etwas doof und unbeholfen. Der Schreibstil war flüssig und das Buch ließ sich angenehm lesen. Dieses Buch ist der dritte Band einer Krimireihe, die Vorgänger habe ich nicht gelesen, bin aber sehr gut in die Geschichte reingekommen.Trotzdem konnte es mich insgesamt nicht überzeugen, weil mir einfach Spannung und das gewisse Extra gefehlt haben. An sich ist die Geschichte wirklich durchdacht und auch sehr gut geschrieben, nur leider ist der Funke auf mich nicht rübergesprungen, schade. Leider nur eine Leseempfehlung von mirKaufen würde ich es mir nicht.Schönstes Zitat gab leider keins  Sterne

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  • Spannende Ermittlungen in Schottland!

    Schüsse im Shortbread
    Sommerregen

    Sommerregen

    Harold Philipp Arthur Escroyne, 36. Earl of Sutherly, Count of Dermond, Ritter von Kent sowie passionierter Gärtner und über die Grenzen der Grafschaft für seine Nacktstängel-Schwertlilienzucht bekannter Werbegrafiker einer bekannten englischen Shortbreadfirma steht vor dem Traualtar. Als ihm die im fünften Monat schwangere Leiterin der Mordkomission Rosemary Amanda Hortense Daybell in der Kathedrale von Gloucester das Jawort gibt, könnten beide glücklicher nicht sein. Bald schon sind die Koffer gepackt, in den Flitterwochen soll es, ausgerüstet mit Schnorchel und Strandsandalen, soll es an die Côte d’Azur gehen. In wenigen Stunden soll ihr Flugzeug gehen, doch dann klingelt das Telefon. Sich dieser bedrohlichen Lage aufgrund von zu viel Vorfreude auf die Flitterwochen nicht bewusst, nimmt Arthur ab. Am Apparat ist Rosys Trauzeugin Detective Inspector Gwyneth Trout, die vor Jahren als Waisenkind vom Vater Arthur Escroynes unter seine Fittiche genommen und auf der Polizeischule von Rosy ausgebildet worden ist. Mittlerweile ist sie Chief Detective im schottischen Hochland. Selbst als sie die frisch gebackene Braut sprechen möchte, ist Arthur sich keiner Gefahr bewusst und überzeugt seine Frau, die erst nicht ans Telefon gehen möchte, davon, mit Gwyn zu sprechen. Das ist ein fataler Fehler, denn was ihr Schützling Rosemary daraufhin erzählt, wird die Flitterwochenplanung gehörig umwerfen: In dem Restaurant namens Shortbread eines sehr edlen Hotels wurden von einem wild um sich Schießenden vier Personen getötet und eine sehr schwer verletzt. Rosy beschließt deswegen, dass Arthur und sie ihre Flitterwochen statt am warmen Strand im verregneten Schottland verbringen werden, damit sie Gwyn bei den Ermittlungen ein wenig unter die Arme greifen kann. Auch wenn ihr Mann von dieser Idee alles andere als begeistert ist, ist es beschlossene Sache. Die beiden checken in dem Nobelhotel ein, damit Rosy undercover ermitteln kann. Auf sie wirkt das Szenario keineswegs wie ein typischer Amoklauf, da die Opfer gezielt ausgesucht scheinen – wie ließe sich sonst bei dreißig Schüssen eine derart verschwindend geringe Trefferquote erklären? Doch stellen sich viele Fragen: Welche Verbindung könnte zwischen einer reichen alten Dame namens Mrs. MacDannagh, einem berühmten Pianisten, der Frau des Hoteldirektors und zwei Juristen aus London (Mr. Terrace und Mr. Hughes, der wahrscheinlich nicht mehr aus dem Koma erwachen wird) bloß bestehen. Oder handelt es sich letzten Endes doch bloß um einen betrunkenen oder verrückten Täter ohne konkretes Ziel? Wegen eines Auftritts des angesehen Pianisten Russell Suckling war das Restaurant des Trackergill Tower Castle ungewöhnlich voll, weswegen es viele Zeugen zu befragen gibt. Auch wenn nur die wenigsten etwas zu wissen scheinen. Und schon stecken Gwyn, Rosy und ungewollter Weise auch Arthur mitten in den Ermittlungen. Dass diese doch gefährlicher und ungesünder sein werden als ursprünglich gedacht, wird sich erst später herausstellen. Zu spät vielleicht? “Schüsse im Shortbread” ist mein erstes Buch aus der Reihe um Arthur Escroyne und Rosemary. Dennoch konnte ich mir sehr schnell ein klares Blid von den Charakteren machen und mich in das Geschehen finden. Die ersten beiden Bände sind demnach nicht zwingend notwendig, wenn man dieses Buch lesen möchte. Dennoch werde ich sie sicherlich nachholen, da mir das Buch sehr gefallen hat. Der Kriminalroman ist sehr spannend und es hat mir wirklich Spaß gemacht, die drei bei den Ermittlungen zu begleiten und nach und nach immer mehr Hinweise und Indizien aufzudecken. Außerdem lässt sich das Buch sehr schön flüssig lesen, da es so spannend ist und man die Charaktere auch liebgewinnt. Allerdings wurde der Lesefluss immer wieder von merkwürdigen Ausdrucksweisen oder Fehlern unterbrochen wurde. Hierbei war ich mir nicht sicher, ob dies an Rudolf Katzer als Übersetzer liegt oder ob ein (weiteres) Korrekturlesen da nicht einfach geholfen hätte. So war das an einigen Stellen schon etwas verwirrend und unpassend. Dennoch ist dieser Roman auch wegen der in sich schlüssigen Handlung und der sehr schön gezeichneten Charaktere trotz der Patzer ein – zu schnell beendeter – sehr gelungener, zu empfehlender Roman. Von mir gibt es daher 4/5 schwertliliengelbe und shortbreadsüße Sterne!

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    • 3
    parden

    parden

    27. February 2016 um 00:50