Arthur Golden Die Geisha

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Inhaltsangabe zu „Die Geisha“ von Arthur Golden

Die berührende Geschichte einer jungen Geisha. Zu Beginn der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur. Der Weltbestseller – nun verfilmt von Hollywood. Produzent: Steven Spielberg

Nachdem es ewig viele Jahre in meinem Regal gestanden hat, habe ich es nur so verschlungen. Ich liebe die Sprache in dem Buch. Grandios!

— FluseliebtBuecher

Spannendes Hörbuch!

— Ann-KathrinSpeckmann

Meist ist das Buch viel besser als der Film – hier ist es leider umgekehrt, dennoch sehr lesenswert! (****)

— Insider2199

Ich glaube es ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Spannend und ergreifend - jedes Mal aufs Neue.

— Anniphi

spannend, exotisch, berührend, erstaunlich

— Petra54

Eine interessante Geschichte, aber stellenweise zu langatmig.

— Evangeline2233

Ein Highlight für mich

— Fleur91

Ich weiß nicht, wie realitätsnah oder -fern die Geschichte ist, aber das Buch ist sehr schön geschrieben!

— Jana_Hadam

Ein interessantes Buch dass dem Leser einen Einblick in die japanische Kultur gibt 😊

— GinaFelisha87

Sehr beeindruckende Geschichte, obwohl mich manchmal ihre Handlungen und deren Beweggründe gestört haben.

— IamMy

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    Die Geisha

    Ann-KathrinSpeckmann

    13. July 2017 um 22:20

    Inhalt: Chiyo wächst in einfachen Verhältnissen in Japan auf. Trotzdem ist sie glücklich. Das ändert sich schlagartig, als ihre Mutter schwer erkrankt. Da ihr Vater schon sehr alt ist und sich nicht um Chiyo und ihre ältere Schwester kümmern kann, verkauft er sie an ein Geisha-Haus in der Stadt Kyoto. Dort muss das kleine Mädchen so einiges verkraften: Sie wird von ihrer gesamten Familie getrennt, lebt zum ersten Mal in einer Stadt mit Autos und nun soll sie auch noch eine Geisha werden. Die Tatsache, dass die einzige ausgebildete Geisha des Hauses sie quält, verschlimmert ihr Unglück noch weiter. Meine Meinung: Ich bin auf dieses Hörbuch gestoßen, weil ich mich für asiatische Kulturen interessiere. Über Japan weiß ich trotzdem fast nichts. Das Hörbuch kam mir beim Kauf deshalb ideal vor, um in eine vollkommen neue und spannende Welt einzutauchen. Und genau diese Erwartung hat es auch erfüllt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Chiyo im mittleren Alter erzählt. Das ist eine kluge Entscheidung des Autors gewesen: Auf der einen Seite sorgt der personale Erzähler dafür, dass der Hörer wunderbar mit dem heranwachsenden Mädchen mitfühlen kann. Andererseits kann das spätere Ich aber auch Dinge erklären, die die junge Chiyo noch nicht weiß. Ohne diese Hinweise wäre es für einen Zuhörer, der sich nicht mit japanischen Traditionen auskennt, sehr schwer irgendetwas zu verstehen. Meiner Meinung nach ist die Mischung sehr gut gelungen. Die gleichmäßig eingestreuten Informationen wirken außergewöhnlich real und authentisch. Beim Hören dachte ich, dass es sich tatsächlich um eine japanische Autorin oder wenigstens um eine wahre Geschichte handelt. Ich war ziemlich erstaunt, als ich im Nachhinein erfahren habe, dass dem nicht so ist. Lediglich eine eigentlich sehr unwichtige und nur am Ende vorkommende Person gab es in der Realität. Sie war vermutlich die Inspiration für den ganzen Roman. Unbestreitbar ist jedoch, dass Arthur Golden sehr viel Energie in die Recherche gesteckt hat, um einen überzeugenden Plot mit vielen Details zu erarbeiten. Aber worum geht es genau? Das ist schwer zusammenzufassen, da die Geschichte beinahe Chiyos gesamtes Leben abdeckt. Ich versuche mal die wichtigsten Themen zu erwähnen ohne zu viel zu verraten: Am Anfang geht es um ein kleines Mädchen, um ihr Leben, ihre Wünsche, ihre Hoffnungen und ihren Blick auf die Welt. Später geht es um die verzweifelte Sehnsucht nach Vertrautem. Doch Chiyo entwickelt sich, beginnt zu wissen, was sie will. Von da an bildet die Ausbildung zur Geisha den Mittelpunkt der Geschichte. Auch der zweite Weltkrieg wird thematisiert, wobei sich an dieser Stelle Chiyos Blickwinkel (und damit auch der des Lesers) von ihrer eigenen kleinen Welt auf die gesamte Geisha-Tradition und weitere Japaner erweitert. Und natürlich handelt der Roman auch von einer Liebesgeschichte. Diese hat mir nicht so gut gefallen. Allerdings passt sie sowohl zu Chiyo als auch zu der Umgebung. Allein durch diese kurze Beschreibung wird schon deutlich, in wie viele Themen sich der Autor intensiv einarbeiten musste. Dieses ganze Wissen hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass das Hörbuch so lang geworden ist. Die Geschichte wurde jedoch nie langweilig, sodass ich sie sehr schnell durchgehört habe. Das lag mit Sicherheit auch an Elena Wilms, die fantastisch vorliest. Ich habe ihr die Rolle zu 100 % abgenommen. Insgesamt bin ich von diesem Hörbuch begeistert. Ich würde es jedoch nicht jedem empfehlen. Du solltest auf jeden Fall Interesse für die neuere japanische Geschichte und für japanische Traditionen mitbringen. Ansonsten wirst Du Dich vermutlich langweilen. Und Du solltest Dich für die Lebensgeschichte und den Charakter einer Person begeistern können und dich nicht daran stören, dass sehr früh klar wird, wie der Roman weitergeht und endet. Wenn diese Punkte auf Dich zutreffen, solltest Du Dir das Hörbuch auf jeden Fall anhören (oder das Buch lesen).

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  • Meist ist das Buch viel besser als der Film – hier ist es leider umgekehrt!

    Die Geisha

    Insider2199

    30. March 2017 um 21:08

    Meist ist das Buch viel besser als der Film - hier ist es leider umgekehrt! Der 1956 in Tennessee geborene Autor verbrachte – nach seinem Studium der Kunstgeschichte in Harvard – mehrere Jahre in Japan, was ihn zum vorliegenden, 1997 erschienen Roman inspirierte, an dem er fast 10 Jahre gearbeitet hat und der 2005 von Rob Marshall (produziert von Steven Spielberg) unter dem Titel „Memoirs of a Geisha“ verfilmt wurde und 3 Oscars gewann. Golden lebt mit Frau und zwei Kindern in Massachusetts. Zum Inhalt (Klappentext): Die berührende Geschichte einer jungen Geisha: zu Beginn der 30-iger Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Nach einer qualvollen Ausbildung steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan auf. Doch ihr Traum vom privaten Glück erfüllt sich erst nach dem Untergang der alten Geisha-Kultur. Meine Meinung: Die Story wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt und vermittelt einen sehr anschaulichen Eindruck von ihrem entbehrungsreichen Leben bzw. einem Leben als Geisha und ihrer langjährigen Ausbildung. An manchen Stellen empfand ich die Beschreibungen zu ausschweifend und langwierig – das waren dann meist die Stellen, bei denen ich einschlief (das tue ich bei einem Hörbuch nie, wenn es mich in ausreichendem Maße fesseln kann). Nach dem Finale gibt es noch einen „angehängten“ Schluss, bei dem dann genau das Gegenteil passiert, hier werden einige Jahre in einem fremden Land in ein paar Sätzen zusammengestaucht. Dieses Anhängsel wirft mehr Fragen auf, als dass es sie beantwortet, und ich hätte es auf jeden Fall weggelassen, weil es nicht mehr wirklich zur Geschichte gehört. Als ich im Anschluss dann den Film angesehen habe, stellte ich erfreut fest, dass es der Regisseur ähnlich sah und den Cut nach der finalen Szene anbrachte. Ansonsten bleibt der Film sehr nah an der Buchhandlung dran, schneidet aber immer die ausschweifenden Dinge weg, hat also ein sehr gutes Editing. In vielerlei Hinsicht – v.a. was Kameraführung (Oscar-Gewinn) und Musik (Oscar-Nominierung für John Williams, mit dem Spielberg in fast allen seinen Filmen zusammenarbeitete) angeht – fand ich den Film viel besser als das Buch und kann ihn wärmstens empfehlen. Fazit: Eine gut erzählte Geschichte mit leider ein paar ausschweifenden Stellen, die der Film definitiv nicht hat; noch dazu kann Letzterer mit einer sehr ansprechenden Kameraführung und Musik aufwarten. Ich vergebe 5 Sterne für den Film und leider nur 4 Sterne für das Buch. Dennoch lesenswert!

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  • spannend, berührend, exotisch, erstaunlich

    Die Geisha

    Petra54

    12. March 2017 um 15:48

    Schon der Titel „Die Geisha“ verspricht exotische Unterhaltung und wohl kaum ein Leser könnte von der wirklich interessanten Geschichte enttäuscht werden. Ein kleines neunjähriges Mädchen wird in den 30er Jahren in die Fremde verkauft – fort von den Eltern, dem Meer, heraus aus dem gewohnten Umfeld. Wie im Laufe der Jahre aus diesem verzweifelten und schüchternen Kind vom Lande eine begehrte Geisha wird, erzählt der Autor äußerst packend. Man erfährt viel über die Aufgaben einer Geisha, die speziellen japanischen Sitten und Bräuche, den Umgang miteinander. All das ist in einer flüssig erzählten und überdies spannenden Geschichte verpackt. Die fast 600 eng beschriebenen Seiten sind entsprechend schnell durchgelesen, da man das Buch nur ungern beiseite legt.

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  • "Ein besonderes Mädchen in einer besonderen Zeit"

    Die Geisha

    cissy97

    17. February 2017 um 21:19

    Durch Arthur Golons Roman "Die Geisha" öffnete sich mir eine ganz neue Welt von der ich bisher noch nicht so viel gelesen hatte: Japan.  Ich lernte die Kultur kennen und erfuhr neues über die alten Traditionen der Geishas.  Dieser Roman erzählt die Geschichte von dem Schicksal eines jungen japanischen Mädchen mit sonderbaren graublauen Augen und viel Wasser in ihrer Seele.  Gerade wegen ihrem außergewöhnlichen Erscheinen wird sie zu einer der berühmtesten Geishas Kyotos. Doch nicht nur der Erfolg spielt eine Rolle in dem Roman. Das Mädchen trifft noch in jungen Jahren einen zuvorkommenden Mann, den Direktor. Von da an ist jede Entscheidung, die sie fällt, jede noch so kleine Tat für ihn. Sie trägt sein Taschentuch am Herzen und wünscht sich nur ihn irgendwann wieder sehen zu dürfen.  Das Leben einer Geisha ist jedoch hart. Das Mädchen musste mit den Verpflichtungen und Traditionen kämpfen um schließlich ihr Ziel zu erreichen.  "Geishas sind (...) keine Ehefrauen. Sie verkaufen nicht ihren Körper- sondern ihre Fähigkeiten. Sie schaffen eine andere, eine geheime Welt, einen Ort reiner Schönheit."  Mit diesem Buch taucht der Leser in eine Welt ein, die von außen aus wunderschön und perfekt wirkt wie eine Geisha nun mal für den Betrachter scheint, aber von innen grausam und streng ist.  Ich habe jede Zeile dieses Buches verschlungen und jeder Satz hat mich sprachlich begeistert. 

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  • Gut erzählt mit einer tollen Atmosphäre

    Die Geisha

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. February 2017 um 20:31

    Die Thematik in diesem Buch ist natürlich Geschmacksache und wer sich überhaupt nicht für die japanische Kultur interessiert, der sollte auch die Finger von diesem Buch lassen. Mir hat es gut gefallen. Ich habe einiges dazugelernt und habe mich sehr gerne diesem Buch gewidmet. Auch mit den vielen Fremdwörtern hatte ich keine Probleme, denn Arthur Golden erklärt alles gut verständlich. Zwischendurch war es allerdings ein bisschen langatmig. Insgesamt finde ich dieses Buch auf jeden Fall lesenswert aber ein Highlight ist es für mich nicht ganz.

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  • Rezension - Die Geisha

    Die Geisha

    AnonymerWombat

    22. January 2017 um 17:16
  • Kleines Dorfmädchen auf dem steinigen Weg zur großen Unterhaltungskünstlerin

    Die Geisha

    Scarjea

    29. August 2016 um 12:16

    Diese schöne und oft auch traurige Geschichte riss mich von Anfang an mit. Sie beginnt im Japan der 1930er Jahre. Schicksal und Entwicklung eines kleinen Dorfmädchens zu einer großen Geisha in Gion/Kyoto sind sehr liebevoll und detailliert beschrieben worden. Nicht nur ihr harter Weg voller Verluste und schlechter Erfahrungen, die spätere krasse Veränderung ihres Aussehens, das Lernen neuer strenger Verhaltensregeln und Umgangsformen, sondern auch ihre Gefühlswelt stellt der Autor auf eine faszinierende, beinahe opulente und tiefgründige Art dar. Dabei kann man wunderbar in die Person der jungen Chiyo, später Sayuri, eintauchen und ihre Erlebnisse beinahe am eigenen Leibe spüren. Auch die Verwendung schöner Metaphern und der Einbezug japanischer Bezeichnungen kommen nicht zu kurz. Ein Teil der japanischen Kultur wurde für mich dadurch erlebbarer. Gerade die Beschreibung der Jahre bis Anfang der 1940er lassen an Details kaum Wünsche übrig, hier bleibt der Autor seiner von Beginn an umfangreich beschreibenden Erzählweise treu. Doch die Zeit ab 1945 ist im Vergleich dazu eher flüchtig behandelt worden, sodass hier das bis dahin groß aufgebaute Bild doch so langsam kleine Löcher bekommt. Zumindest verließ mich beim Lesen des letzten Teils dann ein wenig die Vorstellungskraft, da hier mehr sporadisch auf einzelne Ereignisse eingegangen wird, anstatt wie zuvor ein Gesamtbild zu zeichnen. Nicht nur einmal fragte ich mich, was denn zwischen den Ereignissen und Jahren mit Sayuri geschehen sein mochte. Vielleicht sollte bei dieser Geschichte aber auch einfach viel mehr Wert auf die Entwicklung der kleinen Chiyo zur Geisha Sayuri und dem Leben als jene gelegt werden, anstatt den Fokus auf die Nachkriegsjahre zu richten. Dies ist dem Autor hier in jedem Fall gelungen. Denn sein Erstlingswerk (!) liest sich durchweg gut. Es ist ein wunderbares Buch für Detailverliebte mit Interesse an Japan und der geheimnisvollen Welt der Geishas.

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  • Der Lebensweg eines jungen Fischermädchen entführt den Leser in eine mystische, verborgene Welt

    Die Geisha

    MadameEve1210

    01. August 2016 um 12:12

    Gelesen habe ich:Die Geishavon Arthur GoldenHardcoverSeitenzahl: 572Um was geht es...In den 30er Jahren verlebt Chiyo mit ihrer älteren Schwester ein einfaches, aber doch glückliches Leben in einem kleinem Fischerdorf in Japan. Doch das Schicksal schlägt zu und die Mutter erkrankt. Die beiden werden nach Kyoto ins Vergnügungsviertel verkauft und getrennt.Chiyo kommt in eine Okya, ein Geishahaus....Viele harte und aufopferungsvolle Jahre später erlernt Chiyo das Geishahandwerk. Sie legt ihr altes Leben und ihren Namen ab und wird zu Sayuri, einer sehr begehrten und bekannten Geisha.Doch das ersehnte private Glück bleibt zunächst aus.... und ein Krieg zieht ins Land ein und verändert sehr viele Leben, auch das einer Geisha.Meine Meinung...Dieses Buch ist wunderschön, man taucht schon nach den ersten Worten in eine andere, mystische Welt voller Tanz, Intrigen und Geheimnissen ab. Dabei ist es nicht romantisch, vielmehr wird hier tatsächlich der Lebensweg eines Mädchen aus einem einfach Fischerdorf erzählt. Die Charaktere sind sehr eigen und stark in ihrem eigenen Handeln, die Dialoge sind edel und sprühen von Intelligenz. Es werden auch Themen wie Prostitution, Abtreibung, Selbstmord und Krieg behandelt, aber diese Themen fließen in die Handlung ohne anzuecken. Das Buch romantisiert nicht, sondern auch solche Themen gehören zu dieser Welt dazu.Die Welt, in der Chiyo hinein geworfen wird, wird uns als Leser genau beschrieben, als würde man selbst durch die Straßen von Gion spazieren gehen.(Eine kleine Anmerkung von mir: Im Buch und auch heute sind Geishas nicht als Prostituierte bekannt, sondern als Künstlerinnen. Doch wieso? Im Buch wechselt Geld den Besitzer, so erkauft sich der Mann an manchen Stellen gewisse Freiheiten. Ist das nicht Prostitution? Ist das Fiktion? Ist das tatsächlich Tradition? Ich kann es nicht sagen und das ist wohl auch ein Diskussionsthema, das man immer wieder erörtern kann.) -> An sich ein Buch für einen Buchclub/Leserunde.Mein Fazit schlussendlich lautet:Lesen sie es! Es lohnt sich, man wird in eine andere, geheimnisvolle Welt geführt und verlebt mit Chiyo ihren schweren Werdegang von Anfang an.Der Film lohnt sich meiner Meinung nach auch, wunderbar! Allerdings ist er ein wenig romantischer als das Buch.

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  • Ein Buch das ungemein Gut angefangen hat aber sehr nachlässt.

    Die Geisha

    Daniel89

    14. May 2016 um 02:05

    Worum geht es in der Geisha? Um Chiyo, die als junges Mädchen in die Sklaverei verkauft wird und durch viel glück nicht in einem Freudenhaus landet, sondern in einem Geisha-Haus. Sie wird nach einer langen und schmerzhaften Ausbildung eine der gefragtesten Geishas ganz Japans, doch dann kommt der Zweite Weltkrieg und verändert alles.Meine Meinung; die Geisha kann man in drei Teile Unterteilen; die Kindheit, Jugend und als Erwachsende. Im ersten Teil erleben wir eine relativ unbeschwerte Kindheit eines lebhaften Mädchens, bis sie ins Geisha-Haus kommt und dort werden ihre Empfindungen von Rebellion bis zur Akzeptanz schön beschrieben. Auch gerade die Grausamkeiten sind teilweise sehr schwer zu ertragen.Im zweiten Teil wird der schwere und steinige Weg erklärt um eine Geisha zu werden mit ihren Licht und Schatten Seiten. Der Schreibstil ist sehr packend und mitreißend. Ich war bis zu diesem Teil begeistert vom Buch und war mir sicher, dass ich ihm 5 Sterne geben werde.Im letzten Teil ist Sie eine fertige Geisha und dann kam der Krieg und die Nachkriegszeit. Leider verlor im letzten Teil für mich das Buch seinen Zauber eines fernen Landes. Gerade die Nachkriegszeit fand ich sehr anstrengend, da ein ernstes Ereignis in dem Buch aufgegriffen wurde aber, aus meiner Sicht, weder kritisch noch eingehend bearbeitet wurde. Es war einfach da. Auch dieses nach dem Krieg empfindet man keinen Groll für die ehemaligen Feinde und man ist nach wenigen Jahren sogar befreundet empfand ich als absurd.Es wurden weder Kriegsverbrechen der Japaner noch die Atombomben in irgendeiner weise aufgegriffen. Das Ende hat mir eigentlich das ganze Buch verdorben. Total schade, weil ich die Ersten 2/3 bis 3/4 sehr gut fand.

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Die Geisha

    Die Geisha

    daydreamin

    23. April 2016 um 19:21

    Geschrieben im Dezember 2012:‚Die Geisha‘ ist der erste historische Roman, den ich seit Jahren lese. Insgesamt hab ich aus diesem Genre nur ganz wenige Bücher gelesen, aber im Rahmen der Querbeet-Challenge griff ich zu diesem Buch, welches ich von meiner Oma geerbt habe. Sie hat Romane rund um fremde Kulturen geliebt und auch ich habe es nicht bereut mich mit den japanischen Traditionen des frühen 20. Jahrhunderts zu beschäftigen.Die Geschichte ist zwar frei erfunden, aber alle Fakten rund um die Ausbildung einer Geisha sind wahr. Chiyo wird mit neun Jahren zusammen mit ihrer Schwester aus ihrem Elternhaus gerissen und verkauft. Die ersten Jahre in der Okiya (so heißt das Haus, in welchem Hausmutter, Geishas, Lerngeishas und auch Dienerinnen zusammen wohnen) sind für Chiyo sehr hart und ihre Gefühle sind absolut auf mich übergegangen. Der Schreibstil war absolut fesselnd und wunderbar, denn er scheint im Laufe des Buches förmlich mit Chiyo zu wachsen. Anfangs ist er relativ kindlich, doch er gewinnt immer mehr an Intelligenz, genauso wie Chiyo selbst, welche übrigens nach ihrer Aufnahme zur Lerngeisha Sayuri heißt. Während dieses Wandels bemerkt man jedoch keinerlei Brüche oder Wendepunkte im Schreibstil, er wächst einfach und legt nach und nach die Kindlichkeit ab, was ich als absolut fantastisch empfunden habe! "Wenn ein paar Minuten voller Qual mich so wütend gemacht hatten – was würden viele Jahre dann bewirken? Selbst ein Stein kann von stetem Regen ausgehöhlt werden." (S. 126)Die Geschichte rund um Chiyo auf ihrem Weg zu einer richtigen Geisha ist packend und interessant. Ich hab mich vorher nie wirklich mit der japanischen Kultur beschäftigt, doch ich war von Anfang an gefesselt vom Schicksal des kleinen Mädchens aus einem Fischerdorf. Sie erlebt Höhen und Tiefen und trifft auf so viele verschiedene Charakter, die man sich alle super vorstellen konnte. Chiyo selbst ist ein kluges aber eigensinniges Mädchen und damit genau die richtige Protagonistin in einem solchen Roman. "Darum können Träume ja so gefährlich sein: Sie glimmen weiter wie ein Feuer, und manchmal verschlingen sie einen mit Haut und Haar." (S. 142)Mir ist allerdings aufgefallen, dass die ersten Jahre von Sayuri als Geisha sehr ausführlich beschrieben werden und die während des zweiten Weltkrieges und ihrer Zeit in den USA danach nur kurz beleuchtet werden. Mir persönlich ist das eigentlich nicht negativ aufgefallen, da ich die Jahre während der Ausbildung auch interessanter fand, doch ein klein bisschen schade ist das abrupte Ende von Sayuris Geschichte dann schon. Fazit Insgesamt hat mich der Roman absolut begeistert und ich kann ihn nur empfehlen! Auf der einen Seite erfährt man unfassbar viel interessante Fakten über die japanische Kultur und auf der anderen Seite kann man Chiyos/Sayuris Gefühle total nachvollziehen und mit ihr fühlen. Es ist kein Sachbuch, aber auch nicht wirklich der Fantasie entsprungen. Es ist ganz einfach eine wirklich berührende Geschichte und ich danke der Querbeet-Challenge für den Anstoß zum Lesen und meiner Oma, weil sie mir auch nach ihrem Tod noch so wichtige Botschaften überbringt. "Ich sank in einen gesunden Schlaf und träumte, ich sei auf einem Bankett in Gion und unterhielte mich mit einem älteren Mann, der mir erklärte, seine Frau, die er sehr geliebt hatte, sei im Grunde gar nicht tot, weil die schöne Zeit, die sie zusammen verbracht hatten, in ihm weiterlebe. […] Ich bekam das Gefühl, dass alle Menschen, die ich jemals gekannt und die mich verlassen hatten oder gestorben waren, in Wirklichkeit nicht gegangen waren, sondern in mir fortlebten, wie die Ehefrau dieses Mannes in ihm fortlebte." (S. 568f)

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  • Japan - ein Geheimniss hinter jeder Kirschblüte

    Die Geisha

    Findabhair

    29. March 2016 um 16:13

    Die Geisha ist ein unglaublich überzeugender Roman, der durch seine klare Sprache überzeugt!.

    Hier erhält man nicht nur eine bezaubernde, ergreifende Geschichte-  sondern man erhält auch einen Einblick in eine mysteriöse Welt - welche durch ihre Kunst so berühmt wurde.

     

    Ps.: auch der Film ist ein Highlight. Farbreiche Szenen und stimmungsvolle Musik

  • Japan, vor langer Zeit

    Die Geisha

    Superhorst

    13. January 2016 um 18:59

    Einblicke in eine ganz andere Welt, am anderen Ende, zu einer anderen Zeit. Aber schön!

  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702

    Arizona

    04. January 2016 um 21:00
  • So exotisch und magisch, ein hartes Leben einfühlsam erzählt

    Die Geisha

    Anneflori

    07. October 2015 um 21:20

    Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Diese Geschichte ging mir im besten Sinne an die Nieren. Obwohl der Film meiner Meinung nach auch sehr schön ist, kann er mit der Bildgewalt, die durch die geschriebenen Worte entsteht nicht mithalten. Ich fühlte mich lange mittendrin im Leben der Geisha und wünschte von Herzen, daß sie ihre Liebe bekam.. PS: über das Leben der geisha als Mädchen zu lesen konnte ich nur schwer aushalten :(

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