Arthur Gordon Wolf Kalliope

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Inhaltsangabe zu „Kalliope“ von Arthur Gordon Wolf

*** Jetzt zum kleinen Preis. Nur für kurze Zeit. *** ---------------------------------------------------------- KALLIOPE ist ein Thriller über die geheimnisvollen Mechanismen des Schreibens, über fiktive Menschen, die plötzlich zum Leben erwachen, über den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Imagination. Ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wupper und Rhein. Markus Reuther, ein Wuppertaler Krimi-Autor, hat Probleme mit seinem aktuellen Roman. Seine Protagonistin weigert sich plötzlich, mit ihm zu 'sprechen'. Hilflos muss er mit ansehen, wie sie von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Dabei hat er keine Ahnung, was als nächstes geschieht. Liegt es vielleicht daran, dass es niemanden gibt, der ihn zum Schreiben drängt? Würde die Kommunikation mit seinen fiktiven Charakteren besser laufen, wenn von außen ein wenig mehr Druck auf ihn ausgeübt würde? Dummerweise erzählt er einer Zufallsbekanntschaft in einem Klub von seinen Nöten. Von diesem Zeitpunkt an nimmt sein beschaulicher Alltag eine radikale Wendung. Es beginnt alles ganz harmlos. Reuther erhält mysteriöse Emails von einem Fan, der sich selbst nur als 'K' bezeichnet. "Schreibe immer! Tag und Nacht. Und fürchte den Zorn der Götter!" lautet die sich immer wiederholende Botschaft. Nur das Gefasel eines verrückten Lesers oder doch eine ernst zu nehmende Drohung? Als 'K' die Aufforderung in den Lack von Reuthers Wagen ritzt, scheinen offenbar beide Befürchtungen zuzutreffen. Seine selbsternannte Muse hat jedoch gerade erst damit begonnen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Alle Freunde und Bekannten des Autors schweben plötzlich in tödlicher Gefahr.

Konnte mich leider nicht überzeugen, auch wenn die Thematik spannend klang

— Anneja
Anneja

Lesehighlight unter den Mystery-Thrillern

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Klare Leseempfehlung, durchdachte und spnnende Geschichte bei der die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen

— Nenatie
Nenatie

Ein Thriller der unter die Haut geht Was ist Realität und was Fiktion? Ist Reuther Opfer oder Täter?

— AnjaSc
AnjaSc

Absolute Leseempfehlung an alle, die sich von einem Buch fesseln lassen, bei dem die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Realität verschwimmen!

— annlu
annlu

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  • Ich&Kalliope

    Kalliope
    Anneja

    Anneja

    29. January 2017 um 13:36

    Krimis und Thriller, ich bin ihnen immer noch untergeben und verschlinge sie nahezu. Als ich erfuhr das ich dieses Buch lesen darf, freute ich mich um so mehr da es in einem meiner favorisierten Verläge erschien. Doch leider machte sich während des Lesens sehr schnell die Ernüchterung breit. Wieso erfahrt ihr jetzt.Die Geschichte selbst ist schnell erzählt. Markus ist Krimi-Autor und hat Probleme sein neustes Werk fertig zu bekommen. Doch da meldet sich eine Person mit dem Namen "K" und drängt ihn zum schreiben, da ansonsten schlimme Dinge passieren. Es bleibt ihm also nix anderes übrig als mitzuspielen.Die Geschichte selbst gibt leider nicht sehr viel her. Markus führt ein sehr einfaches Leben, welches auch wenig spannend ist. Was dagegen spannend ist, ist das wir Geschichten in einer Geschichte lesen können. Und diese sind tatsächlich interessanter als das Leben des Hauptcharakters.Markus selbst ist ein "leider" sehr uninteressanter Charakter. Für mich war er förmlich langweilig. Dagegen sind die Charaktere um ihn herum um vieles spannender und ich wünschte mir mehr als einmal, lieber das Leben einer dieser Personen lesen zu dürfen. Egal ob Evie mit ihrer Öko-Mode oder Schotti, der als Reporter jeden Job annimmt. Die oder der ominöse "K" ist sehr interessant, aber auch fragwürdig. Denn es gibt immerhin erfolgreichere Autoren als Markus. Da ich nicht gerne spoiler kann ich nur sagen dass das Ende zwar überraschend ist, aber für mich, keinerlei Antwort enthielt. Das was ich da zu lesen bekam, war dermaßen weit hergeholt, das ich nur den Kopf schütteln konnte. Es passte absolut nicht zur Geschichte, da man auch keine Hinweise dafür bekommt.Die Schreibweise war vollkommen in Ordnung. Alles war gut lesbar und ich kam flüssig durch das Buch. Nur an Spannung fehlte es gehörig. Zusammengefasst kann ich wohl nur sagen das schwarze Schaf des Luzifer Verlages erwischt zu haben, da ich ansonsten nie enttäuscht wurde. Zudem ist es für ein Buch schon sehr beschämend wenn die Geschichten des fiktiven Autors spannender sind als die Geschichte um den Autor.Sehr schade.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    01. November 2016 um 02:53
  • Schreib, oder sieh was passiert!

    Kalliope
    rokat

    rokat

    25. October 2016 um 10:04

    Markus Reuther ist ein aufstrebender Autor, doch mit seinem aktuellen Roman hat er so seine Probleme. Beziehungsweise mit der Hauptfigur in seinem Roman, die macht nämlich irgendwie was sie will, und lässt so gar nicht zu, dass er sein Buch weiterschreiben kann. Doch dann bekommt Reuther plötzlich E-Mails von einem unbekannten Absender mit der Drohung, zu schreiben, sonst passiere etwas! Als Reuther das ignorieren will, häufen sich die Unfälle und Drohungen auch im wahren Leben, und selbst sein Umfeld gerät in Gefahr. Reuther versucht sich zu wehren, doch die Person scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Wer will ihm so schaden? Seine Zufallsbekanntschaft aus dem Club? Oder doch diese Frau, welche ihm immer wieder in komischen Kleidern über den Weg läuft? Oder jemand ganz anderes? Der Autor Arthur Gordon Wolf hat hier meiner Meinung nach einen sehr speziellen Schreibstil an den Tag gelegt. Oder besser gesagt mehrere Schreibstile, denn hier bekommt man sozusagen mehrere Geschichten in einem Buch. Sowohl das Leben und die immer schlimmer werdenden Probleme von Reuther, wie auch die Geschichte die er am schreiben ist, werden als Erzählstränge verfolgt. Zudem taucht da noch eine Kurzgeschichte auf, welche zuerst etwas quer im Raum steht, aber sehr spannend ist. Und dann ist da noch sowas wie Reuthers Tagebuch, bei welchem er seine Gedanken kreuz und quer aufschreibt. Für mich waren diese Schreibstile bzw. verschiedenen Geschichten etwas zu viel. Immer wieder abwechselnd, fand ich es so sehr schwer, in die Geschichte hineinzukommen, und einer der Schreibstile mochte ich nicht besonders, und eine Geschichte war am Anfang doch eher schleppend und nicht sehr spannend. Ganz allgemein steigt die Spannung des Buches erst gegen Mitte an, dann jedoch ziemlich rasch, und gipfelt in einen heftigen Showdown – und dann wird dann plötzlich die Lösung des Rätsels präsentiert. Für mich wirkt das Buch einfach noch etwas unausgereift. Schade, denn die Grundidee finde ich echt toll, und das Einflechten der Geschichte der Hauptperson und auch der Kurzgeschichte fand ich sehr gut gemacht. Kein schlechter Thriller, aber nichts das mich vom Hocker gehauen hätte. Von mir gibt’s 3 Sterne.

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  • Mystisch, spannend, verwirrend

    Kalliope
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    24. October 2016 um 18:44

    Zwei Freunde – der eine ist Thorsten Stern (genannt Schotti), der zurzeit als Gelegenheits-Journalist arbeitet und der andere ist Markus Reuther, ein Schriftsteller, der gerade eine Geschichte über eine junge Frau namens Nora Bolden schreibt, die in den USA in missliche Lagen gerät. Markus Reuther braucht gerne etwas länger für seine Geschichten, und schreibt dann, wenn er Lust und Laune hat. Als Reuthers Freund Schotti ihn zu einer After-Work-Party mitnimmt, lernt Reuther an dem Abend noch eine Frau kennen, die sich nur Ka nennt. Die beiden unterhalten sich. Als Reuther von einem Toilettengang zurück an die Bar kommt, ist die Frau verschwunden – so schnell wie sie vorher aufgetaucht ist. Zwei Tage später bearbeitet Markus Reuther seine Emails, wobei er eine sehr merkwürdige Email vorfindet, in der eine Person „K“ ihn unter Druck setzt. Reuther soll immer an seinem Roman schreiben, Tag und Nacht, sonst wird es Konsequenzen geben. Arthur Gordon Wolf versteht es, die Leserschaft zu verwirren und zu fesseln, nicht nur aufgrund der Hauptstory, sondern auch der Nebenstorys und Nebenschauplätze innerhalb des Mystery-Thrillers. Sein Hauptprotagonist Markus Reuther erzählt sein Erlebnis mit der unbekannten Person K, die ihn mehr und mehr unter Druck setzt, und seinen langjährigen Freund Thorsten Stern mit in die Angelegenheit zieht. Gleichzeitig wird der Roman in diesem Thriller in unterschiedlichen fortsetzenden Kapiteln erzählt, den Markus Reuther gerade schreibt, an den ebenfalls die Person K interessiert ist. Der Thriller wird von Kapitel zu Kapitel mysteriöser und spannender. Beim Lesen stellt man sich zunehmend Fragen, ob diese Ereignisse passieren oder nur Fantasie darstellen. Und am Ende denkt man, die Lösung ist vorhanden, und dennoch tauchen neue Fragen auf. Nora Bolden – eine Figur in dem geschriebenen Roman von Markus Reuther – wirkt zunächst naiv und nicht lebenserfahrend. Doch von Kapitel zu Kapitel bekommt sie mehr und mehr Sympathie. Seit langem habe ich nicht eine solche fesselnde, verwirrende und super spannende Geschichte gelesen. Gut haben mir auch die Geschichten in der Geschichte gefallen, denn beim Lesen bekommt man das Gefühl, man liest einen neuen Thriller. In jeder Geschichte existiert ein Held oder eine Heldin. Glück und Unglück sowie Böse und Gut werden in diesem Thriller gut dargestellt. Am Ende macht sich jeder sein eigenes Bild über die Geschichte.

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    • 6
  • „Für die Kunst!“

    Kalliope
    Eddie7

    Eddie7

    13. October 2016 um 19:18

    Was soll ich Ihnen noch verraten? Wenn Ihnen das Cover und die Kurzbeschreibung nicht ausreichen, wird’s eng. Denn alles, was danach kommen könnte, wäre gespoilert. Ich sag Ihnen aber gern so viel: Für Ihr Geld bekommen Sie eine Menge Geschichten, denn Wolf packt gleich mehrere davon in seine. Spürnasen und Rätselfreaks werden ihre Freude haben.„Ist nicht jede Form von Kunst ein Überschreiten von Grenzen, ein Austesten von Möglichkeiten, ein Neu-Arrangieren disparater Elemente? Eine Suche nach Neuem?“Diese Art der tiefer gehenden Fragen macht es anfänglich interessant für mich. Wolf trägt zu Beginn seiner Geschichte nicht dick auf und bleibt auf dem Teppich. Er schildert den Alltag eines Autors, der desillusionierend normal ist. Keine Frage, hier muss was passieren. Und das tut’s dann auch. Indem seine Hauptfigur aus gewissen Umständen kreative Kraft schöpfen soll, verändert sich Stück für Stück dessen Leben. Der Thrill beginnt. Ab dem Zeitpunkt ist Wolf in seinem Element.Ich mochte den ungewöhnlichen Aufbau der Geschichte und das bereits von anderen Lesern erwähnte Rätselraten. Was mir erst nach der Lektüre bewusst wurde, sind die vielen Möglichkeiten den Text zu deuten, die Wolf nicht in Worte fasst, aber immer mitschwingen. Ich ziehe meinen Hut davor, das alles glaubwürdig unter selbigen gebracht zu haben.

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  • Intelligenter Thriller über die Gefahren des Autorendaseins

    Kalliope
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    13. October 2016 um 12:03

    Markus Reuther, einigermaßen erfolgreicher Krimiautor, hat ein Problem: Er leidet unter der gefürchteten Schreibblockade. Seine Hauptfigur "spricht" einfach nicht mit ihm, und alles ist im Moment interessanter als sein Manuskript. "Ich wünschte, jemand würde mich mit vorgehaltener Pistole zum Schreiben zwingen", sagt er im Suff zu einer Fremden in einer Bar - einen Wunsch, den er besser für sich behalten hätte, denn bald darauf erreichen ihn mysteriöse Drohungen, alle mit dem Imperativ: "Schreib. Tag und Nacht." Was anfangs wie ein schlechter Scherz aussieht, wird schon bald bitterer Ernst, und Reuther findet sich selbst in einem Krimi wieder, schlimmer und abgedrehter als alles, was er selbst je geschrieben hat. Arthur Gordon Wolf hat sich ein Thema vorgenommen, das Angehörigen der schreibenden Zunft nur zu bekannt ist - "writer's block", oder Schreibblockade, die Angst vor dem leeren Papier oder einfach nur die Verlockung der Prokrastination. Dieses Thema verpackt er ausgesprochen kunstvoll in eine Welt aus glaubwürdigen, individuellen Charakteren, die weit mehr als bloße Platzhalter sind, und beängstigenden Vorkommnissen, die immer bedrohlicher und unheimlicher werden, je weiter die Geschichte voranschreitet. In einem zweiten Handlungsstrang sieht der Leser das Ergebnis von Reuthers seltenen produktiven Phasen, die Geschichte in der Geschichte - eine Idee, die zwar nicht gänzlich neu, aber sehr gut umgesetzt ist und den anfangs relativ eintönigen Alltag von Reuther auflockert. Zusätzlich zur Erzählung aus der 3. Person aus Reuthers Sicht und dem zweiten Handlungsstrang von Reuthers Roman beginnt Reuther im Laufe des Romans auch, Tagebuch zu schreiben, wodurch seine Erzählung aus der 1. Person hinzukommt. Dieser Tagebuch-Part macht Sinn, denn nicht immer scheint das, was Reuther zu sehen glaubt, zu sein, was auch tatsächlich passiert. Allerdings wirkt das Buch dadurch teils etwas uneinheitlich, und meiner Meinung nach hätte man sich auf die Tagebuch-Sicht beschränken können, um diesen Effekt zu erreichen. Alles in allem ist "Kalliope" eine intelligent geschriebene Geschichte voller Spannung und lebensnahen Charakteren. Da der ereignislose Alltag von Reuther vor den Drohungen durch "Kalliope" den Einstieg in die Geschichte leider etwas erschwert und auch zwischendurch unnötige Längen die Spannung etwas dämpfen, gebe ich "Kalliope" vier gute Sterne.

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  • Gelungener Thriller

    Kalliope
    Nenatie

    Nenatie

    12. October 2016 um 17:16

    InhaltMarkus Reuther ist Krimi-Autor aus Wuppertal. Sein erstes Buch ist veröffentlicht doch mit seinem aktuellen Roma hat er zu kämpfen. Nichts geht voran und seine Protagonistin weigert sich plötzlich, mit ihm zu 'sprechen'. Wie er dieses Problem in den Griff bekommen soll weiß er nicht. Vielleicht fehlt einfach nur der Druck? Bei einer Party erzählt er einer Zufallsbekanntschaft von seinen Problemen. Und ab da erhält sein Leben eine radikale Wendung. Zunächst wirkt alles völlig harmlos, doch schon bald hat Reuther nicht nur Probleme mit seiner Geschichte, er wird auch von seiner Muse verfolgt die nicht locker lässt! "Schreibe immer! Tag und Nacht. Und fürchte den Zorn der Götter!"KALLIOPE ist ein Thriller über die geheimnisvollen Mechanismen des Schreibens, über fiktive Menschen, die plötzlich zum Leben erwachen, über den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Imagination.(Zitat Klappentext)MeinungWas für ein Buch! Der Klappentext macht schon recht neugierig, verspricht aber sehr viel weniger als man dann bekommt. Das passiert ja selten.Los geht es schon recht spannend, dem einen oder anderen Leser dürfte das erste Kapitel vielleicht auch ein bisschen bekannt vor kommen. Man begleitet Nora, die Protagonistin die in der Geschichte von Krimi-Autor Markus Reuther die Hauptrolle spielt. Ein Krimi im Krimi sozusagen. Dann lernt man auch schon Herrn Reuther kennen, der Krimi-Autor um den sich dieses Buch dreht. Er hat das Glück finanziell unabhängig zu sein und widmet sich nun dem Schreiben von Geschichten. Leider klappt das nicht immer so, vor allem das Nora nicht so recht das machen will was er sich vorgestellt hat und die Noras Geschichte somit auch nicht vom Fleck kommt. Es war interessant Reuther auf seinem Weg zum Buch zu begleiten und auch in seinem Leben, denn nicht nur das Buch und Nora spielen eine Rolle. Er sieht seltsame Gestalten und schon bald wird er von seiner Muse verfolgt. Wo sie herkommt? Was eigentlich genau los ist? Wer steckt den eigentlich hinter dieser Muse? Alles Fragen die sich während dem Lesen stellen und es macht wirklich Spaß die einzelnen Puzzleteile zusammen zu setzen und mitzurätseln. Es ist spannend wie sehr die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt.Der Start ist noch recht ruhig, dann wird das Buch aber immer rasanter und teilweise auch blutig.Das Ende der Geschichte ist sehr gut und bietet viel Raum zum nachdenken und für Interpretationen.Das Buch erlebt man ausschließlich aus der Sicht von Markus Reuther. Entweder erzählt er selbst, oder ein auktorialer Erzähler ist an der Reihe. Ich mochte die Mischung sehr, das trägt viel zur Atmosphäre bei und dadurch wirkt Reuther auch realer.Markus Reuther als Charakter war mir nicht immer sympathisch. Grade am Anfang jammert er mir ein bisschen zu viel. Seine Einstellung und Meinung zu manchen Themen teile ich nicht immmer, aber ein Charakter muss nicht perfekt sein. Ich liebe es wenn es Ecken und Kanten gibt und man nicht immer mit allem einverstanden ist als Leser. Und in die Geschichte passt Reuther perfekt. Es gibt auch noch seinen Kumpel Schotti, er hat einige Auftritte und war ein interessanter Begleiter.Ein toller Thriller den ich allen Fans von komplexen und gut durchdachten Geschichten empfehlen kann. Der Miträtselfaktor ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

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    • 2
  • Leserunde zu "Kalliope: Mystery-Thriller" von Arthur Gordon Wolf

    Kalliope
    arthur-gordon

    arthur-gordon

    Der LUZIFER VERLAG und ich laden Euch herzlich zu einer autorenbegleiteten Leserunde zu meinem neuen Roman "Kalliope" ein. Start ist am übernächsten Freitag, dem 23. September. Da es offenbar Probleme bei der "normalen Bewerbung" gibt, bei Interesse bitte einen kurzen Text unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" posten. Danke! Unter allen Teilnehmern verlost der Verlag 10 Ebooks (wahlweise Epub oder Kindle-Format). Natürlich kann auch jeder mitlesen, der sich das Buch selbst besorgt oder eventuell bereits auf dem "Sub" liegen hat. Klappentext: Markus Reuther, ein Wuppertaler Krimi-Autor, hat Probleme mit seinem aktuellen Roman. Seine Protagonistin weigert sich plötzlich, mit ihm zu 'sprechen'. Hilflos muss er mit ansehen, wie sie von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Dabei hat er keine Ahnung, was als nächstes geschieht. Liegt es vielleicht daran, dass es niemanden gibt, der ihn zum Schreiben drängt? Würde die Kommunikation mit seinen fiktiven Charakteren besser laufen, wenn von außen ein wenig mehr Druck auf ihn ausgeübt würde? Dummerweise erzählt er einer Zufallsbekanntschaft in einem Klub von seinen Nöten. Von diesem Zeitpunkt an nimmt sein beschaulicher Alltag eine radikale Wendung. Es beginnt alles ganz harmlos. Reuther erhält mysteriöse Emails von einem Fan, der sich selbst nur als 'K' bezeichnet. "Schreibe immer! Tag und Nacht. Und fürchte den Zorn der Götter!" lautet die sich immer wiederholende Botschaft. Nur das Gefasel eines verrückten Lesers oder doch eine ernst zu nehmende Drohung? Für Reuther ist alles nur ein alberner Scherz. Seine selbsternannte Muse hat jedoch gerade erst damit begonnen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Alle Freunde und Bekannten des Autors schweben plötzlich in tödlicher Gefahr. KALLIOPE ist ein Thriller über die geheimnisvollen Mechanismen des Schreibens, über fiktive Menschen, die plötzlich zum Leben erwachen, über den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Imagination. Ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wupper und Rhein.Wir freuen uns auf viele Bewerber und eine intensive Diskussion.Der LUZIFER VERLAG und ich  wünschen allen Teilnehmern viel Spaß!

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    • 275
    arthur-gordon

    arthur-gordon

    03. October 2016 um 22:29
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    Melanie_Vogltanz schreibt Verdammt, die Novelle kenn ich noch gar nicht! Hast du vielleicht auch den englischen Titel parat? Das würde ich definitiv gerne nachholen! Von King kann ich nie genug kriegen ;)

    Also...das verschlägt mir jetzt aber die Sprache! Du kennst eine der besten Erzählungen Kings nicht??? "Die Leiche" ("The Body") erschien in der Novellensammlung "Frühling, Sommer, Herbst und ...

  • Fakt oder Fiktion?

    Kalliope
    AnjaSc

    AnjaSc

    03. October 2016 um 11:44

    Reuther, ein einigermaßen erfolgreicher Schriftsteller, ist der Dreh- und Angelpunkt in diesem Buch, den wir auf Schritt und Tritt verfolgen. Das Buch beginnt, in dem wir Reuther durch sein zuerst beschauliches und auch etwas langweiliges Leben begleiten und auch seine Gedanken verfolgen. Ebenfalls verfolgen wir, wie das aktuelle Werk des Autors im Buch Gestalt annimmt. Wir erfahren über die Schwierigkeiten, die er beim Schreiben hat und dass seine Protagonistin Nora so störrisch ist, dass er sie tatsächlich beschimpft, da er mit der Geschichte nicht weiterkommt. Ist das amüsant, oder krank? Reuthers komplettes Leben ändert sich mit der ersten Mail, die er erhält: "Schreibe Immer! Tag und Nacht. Fürchte den Zorn der Götter! K." Neben dem Hauptstrang rund um Reuther wird das Buch, das er schreibt erzählt. Es ist eine Geschichte in der Geschichte, die man auch unbedingt weiterverfolgen möchte. Die gesamte Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt in dem wir entweder Reuther durch sein Leben folgen, oder wir sind mitten in seinen Gedanken, die er in Form eines Tagesbuches niederschreibt. Wir verfolgen alle Ereignisse ob sie nun nur beunruhigend oder grausam sind und können dabei miterleben, wie sie Reuther und sein komplettes Leben verändern und auch seine Freunde und Bekannte betroffen sind. Dazu kommt noch eine Kurzgeschichte über 4 Jungs, ein Baumhaus und eine dramatische Entscheidung, die deren komplettes Leben verändert. Verwirrend? Nein, es regt zum Mitdenken und zum Spekulieren an und alles fügt sich zusammen. Das Buch startet langsam und nimmt den Leser mit auf eine Ausflugsfahrt, die immer mehr Fahrt aufnimmt und zum Schluss hin eher einer rasanten Achterbahnfahrt gleicht. Eine Empfehlung an alle Leser, die es lieben mitzurätseln, die es lieben wenn Fakt und Fiktion miteinander verschwimmen, die mit einem Ende leben können das abgeschlossen ist, aber doch Fragen offen lässt. "Lest das Buch! Lest es Tag und Nacht. Fürchtet den Zorn der Götter"

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    • 3
  • Schreibe immer! Bei Tag und bei Nacht!

    Kalliope
    annlu

    annlu

    02. October 2016 um 08:55

    Er war Noras Schöpfer, der jeden ihrer Wege, ja sogar jeden ihrer Gedanken bestimmte. Oder etwa nicht? Der Autor Reuther steckt seit Wochen in einer Schaffenskrise. Seine Romanfigur Nora will sich einfach nicht von der verstaubten, nächtlichen Straße weiterbewegen, auf der sie sich gerade befindet. Immer mehr hat er das Gefühl, die fiktive Gestalt hat ihren eigenen Willen. Erst ein Partybesuch bringt eine Wende in sein Schaffen: Plötzlich wird er bedroht, falls er nicht weiterschreibt. Hin und hergerissen, das Ganze als Humbug abzutun, trifft er bald schon auf die Konsequenzen seiner Skepsis. Das Buch beginnt mit dem Auszug aus dem Buch von Reuther und der Geschichte um Nora. Dann erst wird Reuther vorgestellt. Da er mit dem Roman nicht weiterkommt – als reicher Erbe aber sehr viel Zeit hat – widmet er sich in Gedanken immer mal wieder seiner Vergangenheit, sodass die ersten Kapitel dazu genutzt werden, seinen Charakter genau zu beschreiben. Unterbrochen werden diese Beschreibungen immer wieder von einigen Auszügen aus seinen Geschichten oder den Kurzgeschichten seines Freundes. Dabei ließen sich die Kapitel um Reuther für mich sehr flüssig und leicht lesen. Immer wieder traten überraschend sarkastische Szenen auf, bei denen ich mich köstlich amüsiert habe. Die abwechselnd niveauvolle Sprache im Wechsel mit einer Alltagssprache hat mir als Schreibstil gut gefallen. Neben den Geschichten, die die Erzählung um Reuther unterbrechen, übernimmt er selbst auch in manchen Kapiteln in Form eines Tagebuchs die Erzählerrolle. Langsam aber sicher geht die Geschichte vom Alltag des Autors über in einen sehr spannenden Thriller und das Cover erschien mir immer passender. Nicht nur sein Leben wird plötzlich von Angst beherrscht, auch Nora gerät von einer Gefahr in die nächste. Die Gefahr für sie schien aber konkreter, als die um Reuther. Der wird erst einmal „nur“ mit Drohemails belästigt. Doch schon bald taucht eine die unbekannte Frau auf, die ihre Drohungen umsetzt. Um wen es sich dabei handelt, ob sie tatsächlich existiert oder ob Reuther sich viele der Ereignisse nur einbildet, bleibt ungewiss. Zusammen einer Kurzgeschichte, die auf den ersten Moment aus dem Zusammenhang gerissen und in die Geschichte geworfen erscheint, bleibt viel Raum für Spekulationen. Von Verschwörungstheorien über psychische Erkrankungen oder übernatürliche Einflussnahme war ich hin- und hergerissen in meinen Theorien. Dadurch musste ich das Buch immer wieder zur Hand nehmen um weiterzulesen. Das Ende empfand dann auch ich als sehr passend. Fazit: Der Thrill der Geschichte nahm erst langsam seinen Anlauf, war zuerst subtil, fast unscheinbar. Dann aber nahm die Geschichte an Fahrt auf und hat mich dazu gebracht immer mehr an Reuthers Erklärungen zu zweifeln und selbst nach ihnen zu suchen. Dadurch ist es der Erzählung gelungen, mich ganz und gar in ihren Bann zu ziehen und bis zum Ende nicht mehr loszulassen. Von daher eine absolute Leseempfehlung an alle, die sich gerne von einem Buch fesseln lassen, bei dem die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Realität verschwimmen.

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