Arthur Gordon Wolf Kalliope

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Inhaltsangabe zu „Kalliope“ von Arthur Gordon Wolf

KALLIOPE ist ein Thriller über die geheimnisvollen Mechanismen des Schreibens, über fiktive Menschen, die plötzlich zum Leben erwachen, über den schmalen Grat zwischen Wirklichkeit und Imagination. Ein blutiges Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wupper und Rhein. Markus Reuther, ein Wuppertaler Krimi-Autor, hat Probleme mit seinem aktuellen Roman. Seine Protagonistin weigert sich plötzlich, mit ihm zu »sprechen«. Hilflos muss er mit ansehen, wie sie von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Dabei hat er keine Ahnung, was als nächstes geschieht. Liegt es vielleicht daran, dass es niemanden gibt, der ihn zum Schreiben drängt? Würde die Kommunikation mit seinen fiktiven Charakteren besser laufen, wenn von außen ein wenig mehr Druck auf ihn ausgeübt würde? Dummerweise erzählt er einer Zufallsbekanntschaft in einem Klub von seinen Nöten. Von diesem Zeitpunkt an nimmt sein beschaulicher Alltag eine radikale Wendung. Es beginnt alles ganz harmlos. Reuther erhält mysteriöse Emails von einem Fan, der sich selbst nur als ›K‹ bezeichnet. »Schreibe immer! Tag und Nacht. Und fürchte den Zorn der Götter!« lautet die sich immer wiederholende Botschaft. Nur das Gefasel eines verrückten Lesers oder doch eine ernst zu nehmende Drohung? Für Reuther ist alles nur ein alberner Scherz. Seine selbsternannte Muse hat jedoch gerade erst damit begonnen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Alle Freunde und Bekannten des Autors schweben plötzlich in tödlicher Gefahr.

Leider eine Enttäuschung.

— Kaisu
Kaisu

Das Buch will mehr sein als es eigentlich ist. Schade, denn Potential war da. Ausführung eher mangelhaft.

— AberRush
AberRush

Wirklich schade, ich hatte mir mehr erhofft - zu spät kam die Spannung, zu früh war klar worauf es hinausläuft ...

— Janna_KeJasBlog
Janna_KeJasBlog

Von der Muse geküsst, ein Muss!

— Gizmo_DO
Gizmo_DO

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  • Wenn Worte Gestalt annehmen

    Kalliope
    Kaisu

    Kaisu

    16. July 2017 um 12:54

    Markus Reuther, ein Wuppertaler Krimi-Autor, hat Probleme mit seinem aktuellen Roman. Seine Protagonistin weigert sich plötzlich, mit ihm zu »sprechen«. Hilflos muss er mit ansehen, wie sie von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Dabei hat er keine Ahnung, was als nächstes geschieht. Liegt es vielleicht daran, dass es niemanden gibt, der ihn zum Schreiben drängt? Würde die Kommunikation mit seinen fiktiven Charakteren besser laufen, wenn von außen ein wenig mehr Druck auf ihn ausgeübt würde? [Luzifer Verlag] Meine Meinung: In einer kleinen Leserunde haben wir dieses Buch uns gemeinsam zur Brust genommen. Zwar reizte mich das Thema nicht direkt von Anfang an, aber die Neugierde war irgendwann groß genug für einen Kauf. Nach den ersten Seiten freute ich mich auf ein spannendes Katz-Maus-Spiel, zusammen mit dem fiktiven Autor Markus. Man bekommt den Erzählstrang der Gegenwart, den Part des Buches – an dem Markus Reuther schreibt – und einen weiteren zunächst unbekannten Erzähler vorgesetzt. Später kommen noch die ominösen Mails hinzu, die eigene Kapitel haben. Eigentlich perfekt für ein Verwirrspiel und rasante Unterhaltung. Dummerweise ist der Krimi im Krimi so klischeelastig und vorhersehbar geschrieben, dass ich ihn am liebsten jedes Mal überflogen hätte. Sollte dies eine bitterböse Reaktion auf american crimestories sein, so kam dies bei mir leider nicht an. Auch die ständigen Selbstzweifel und das Gejammer von Markus gingen mir rasch auf den Keks und der Drang das Buch zuzuklappen wer sehr groß. Zum Glück gab es Mitleser und so entdeckte man kleine Perlen, wie den Freund von Markus: Thorsten Stern – kurz Schotti. Ein liebenswerter schrulliger Geselle, der ein wenig Farbe ins Dunkel bringt und die Stimmung auflockert. Ebenso taucht eine Kurzgeschichte auf, die einfach nur genial ist und die man eher verfolgt hätte, als den Rest des Buches. Fazit: Die Idee ist super! Nur leider ist die Umsetzung gescheitert. Nicht mal die böse Muse konnte einen noch umstimmen oder gar die spannenden Momente gegen Ende des Buches. Es überwiegen die negativen Eindrücke. Man mag Jammer-Markus einfach nicht, ebenso seine uninteressante Geschichte. Zudem ahnt man worauf alles hinauslaufen wird. Bei einem Buch im Stil von „Das Baumhaus“ – der Kurzgeschichte des unbekannten Erzählers –  wäre ich sofort dabei! So muss ich leider eine Enttäuschung aussprechen.

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    Kalliope
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    23. June 2017 um 17:48

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Der schmale Grat zwischen Realität und Wahn, eingebettet in einem Thriller – da konnte ich einfach nicht widerstehen! Ich liebe Bücher mit dieser Thematik, einem Labyrinth an Fragen und bis zum Ende nicht zu wissen wohin die Geschichte verläuft, wessen Wahrheit Realität ist. Und eben dies hatte ich mir bei diesem Buch ebenfalls erhofft. Ein Springen zwischen dem beschriebenen Autoren Reuther und seiner Buchfigur Nora, dem verschwimmen der Grenzen. Meine einzige Irritierung war jedoch die Entscheidung der Erzählperspektive. Zu Beginn begleiten wir Reuther aus der Sicht der dritten Person, im Verlauf der Geschichte werden die Tagebucheinträge von Reuther mit eingebaut – worauf die Eintragungen abzielen ist mir sehr wohl bewusst, doch es fehlte mir die intensive Herausarbeitung. Die Gedanken und Ängste von Reuther werden mir persönlich zu wenig benannt und durch verschiedene Situationsbeschreibungen in den Hintergrund gedrängt. Durch den Wechsel der Erzählperspektiven hätte eine beklemmende Atmosphäre aufgebaut und der für einen Thriller nötigen Nervenkitzel eingebaut werden können. Anstatt einen Spannungsbogen bezüglich Fiktion und Realität zu erzeugen, verliert sich die Geschichte leider in Nebensächlichkeiten. Das Leben eines Autors, das Buch selbst in seinen unterschiedlichen Ausgaben (Print, eBook), das Kennenlernen seiner Noch-Freundin, sowie die Unterhaltungen mit seinem Freund Schotti. Dies ist sehr schade, denn mit verschiedenen Formulierungen und den weiter eingebauten Erzählungen zeigt Arthur Gordon Wolf sein Talent. So genannte ‚Buch im Buch‘-Geschichten wurden hineingearbeitet. Nora, Reuthers erfundene Protagonistin, ein Road-Trip welcher neugierig macht. Und „Das Baumhaus„, eine Geschichte die viele Fragen aufwirft. Der Autor ist unbekannt und auch erst zum Ende des Buches wird diese Geschichte nochmals aufgegriffen. Doch besonders diese Geschichte ist es, welche eine Leseatmosphäre erzeugt, welche man sich weder entziehen kann noch will. „Niemand bemerkt den genauen Augenblick, an dem die Kindheit endet. […] ich erinnere mich noch sehr genau an den Moment, als alles Kindliche plötzlich von mir abfiel und aufplatzte, wie die zu eng gewordene Haut einer Schlange.“ Ich war gespannt wie all die kleinen Szenen zu einer Gesamtgeschichte verschmelzen. Das Ende jedoch war für mich leider keine große Überraschung. Da im Verlauf nicht intensiver darauf hingearbeitet wurde, fühlte sich die Erklärung der Ereignisse schnell abgehandelt an. Zu klar waren die Grenzen, mir fehlte das Verwischen dessen – wer ist real, wer eine fiktive Person?! Durch die Einarbeitung von ‚K.‘ und den Schattenmännern erhält die Gesamtgeschichte etwas geheimnisvolles und steigert die Lesespannung. Auch das Ende ist nicht wirklich offen und beantwortet dennoch nicht jede Frage – für mich passend und doch keine Lesebefriedigung. Der Autor zeigt anhand einiger Passagen sein Können, einen Schreibstil der mich ansprach. Doch ich kam nicht wirklich in die Geschichte hinein, für mich unbedeutende Nebensächlichkeiten nahmen zu Beginn zu viel Raum ein. Ebenso kam der Spannungsbogen viel zu spät und war ebenso schnell wieder verschwunden. Ein Buch bei welchem ich zuvor fast nur positive Stimmen vernommen hab, mich persönlich aber nicht überzeugen konnte.

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  • Von der Muse geküsst!

    Kalliope
    Gizmo_DO

    Gizmo_DO

    15. April 2017 um 10:58

    Ich komme gleich zu meiner Meinung, alles andere steht im Buch! Es ist ein tolles Buch, eine, nein, gleich zwei, was rede ich drei, oder sind es vier Geschichten in einem, gut es wiederholt sich auch was, aber das ist wichtig. Dann kommt auch noch hinzu, dass der Hauptprotagonist den selben Namen hat wie ich, nein, er mag auch einige Dinge die ich toll finde. Dennoch ist es nicht nur ein Buch das ich toll finde, sondern auch für andere, die erstens auf Werke von A.G. Wolf stehen, zweitens gute Thriller mögen und drittens, mal was neues in den Händen halten wollen. Geschichte in Geschichte, so wie in diesem Buch neu für mich und Emails gibt es auch, aber selbst lesen, es lohnt sich. Ich bin wieder mal von diesem Werk, ich mag A.G. Wolf, begeistert, auch wenn es etwas länger gedauert hat und gebe 5 von 5 Sterne. Ich freu mich auf weitere tolle Bücher von Arthur Gordon Wolf

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