Arthur Knebel Loswerden

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Inhaltsangabe zu „Loswerden“ von Arthur Knebel

Wer gehorcht ist geborgen oder Die Lust, ohne Wille zu leben Dominik wohnt zur Untermiete in einer Villa am Stadtrand von Berlin und führt dem Besitzer den Haushalt. Bald stellt sich heraus, dass sein Arbeitgeber Vincent ihn total zu kontrollieren versucht, und Dominik merkt, wie sehr die Rituale von Überwachen und Strafen seinen heimlichen Bedürfnissen entsprechen. Er steigert sich in seine Rolle als Haussklave hinein, und allmählich fühlt sich Vincent von der Last der Verantwortung überfordert. Aber das Spiel lässt sich nicht mehr stoppen. Dominik steht vor dem Abschluss seines Philosophiestudiums, als er eine Stelle als Haussitter bei dem gleichaltrigen Vincent annimmt. Vincent formuliert einen extrem pingeligen Arbeitsvertrag; drei Verstöße führen zur fristlosen Kündigung. Als es zur dritten Verfehlung kommt, stimmt Dominik zu, sich als Ersatz für die letzte Abmahnung körperlich züchtigen zu lassen. Der Autor führt den Leser durch ein faszinierendes Gedankenexperiment: Was geschieht, wenn ein herrischer Besitzanspruch und das Bedürfnis auf Unterwerfung aufeinandertreffen, wenn aus einem erotischen Klischee alltägliche Wirklichkeit wird? Vincents Machtphantasien entspringen seiner Faszination durch den schönen Dominik, aber im Verlauf der Handlung spielt die sexuelle Dimension immer weniger eine Rolle. Der Autor interessiert sich für die psychologischen Mechanismen, die durch die gegenseitige Rollenübernahme freigesetzt werden. So steht zu Beginn Dominiks Unterwerfungsbedürfnis im Mittelpunkt des Romans. Als er seinen eigenen Willen aufgibt, wechselt die Perspektive. Jetzt rückt die Ratlosigkeit des Hausherrn in den Mittelpunkt, der immer weniger erkennt, wie er den Anforderungen seines Subjekts gerecht werden kann.

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