Arthur Miller Hexenjagd

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Inhaltsangabe zu „Hexenjagd“ von Arthur Miller

Junge Mädchen tanzen nachts im Wald, während eine Negerin alte Beschwörungsformeln über das Feuer murmelt; Beschwörungen, die Abigail, einem der Mädchen, zu ihrem Liebesglück verhelfen sollen. Doch die Mädchen werden belauscht. Abigails Onkel, Pastor Parris, wird Zeuge des nächtlichen Spuks, bei dem er zu seinem Schrecken auch seine eigene Tochter Betty erkennt. Und so wird aus einer harmlosen Kinderei in den Augen der bigotten Stadt Salem das verdammenswerte Verbrechen, im Bund mit dem Teufel zu sein. Eine allgemeine Verfolgungshysterie bricht aus, die ein Teil der Bevölkerung geschickt zum eigenen Vorteil zu nutzen weiß. Die Obrigkeit wittert Aufruhr, Anarchie und Gotteslästerung. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Kerker oder die Todesstrafe. Salem wird zu einem Hexenkessel der allgemeinen Beschuldigung.

Auf Englisch gelesen - ziemlich bewegend

— Ailuj29

Eine der besten Schullektüren, die ich damals lesen durfte/musste...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Hexenjagd

    Arun

    Hexenjagd von Arthur Miller Das Buch zum Film Dieses vorliegende Buch wurde infolge der Verfilmung aufgelegt. Zu der ursprünglichen Fassung welche als Theaterstück konzipiert ist wurde dieses Buch als Drehbuch abgefasst. Ergänzt durch Anmerkungen des Autor Arthur Miller, ein Statement des Regisseur Nicholas Hytner und die Besetzungsliste des Stab und den Rollen der Darsteller. Zur Story die auf wahren Begebenheiten beruht. Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen ohne große Vorrede oder Erklärung. Meine Leseweise: Im Jahre 1692 an der Ostküste von Nordamerika im Staat Massachusetts nahe der Stadt Salem haben pubertierende Mädchen angeleitet durch eine Sklavin erste Kontakte mit Beschwörungen und Geisterglaube. Eines der Mädchen Abigal hegt eine heimliche Liebe zu einem verheirateten Mann welche aber von ihm nach kurzer Zeit zurückgewiesen wurde. Durch das Auffliegen der nächtlichen Zeremonie durch den Pfarrer und der nachfolgenden Bestrafung der Sklavin kommt Abigal der Gedanke ihr Rache auf ähnliche Weise zu suchen. Da sie eine gewisse Macht über die anderen Mädchen hat und dies zu nutzen weiß löst Abigal durch falsche Beschuldigungen eine Massenhysterie im Dorf aus bei der unschuldige Menschen der Hexerei bezichtigt werden. In der bigotten Gesellschaft der damaligen Zeit finden die Anschuldigungen fruchtbaren Boden. Die Justiz nimmt sich der Sache an und die Gerichtsbarkeit hat unrühmliche Auftritte. Aus Rachegedanken eines jungen Mädchen finden 19 Menschen den Tod durch den Strick. Eine böse Geschichte welche durch falsche Frömmigkeit und Aberglaube ihren Lauf nahm.

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  • Salems Hexen

    Hexenjagd

    NiWa

    18. January 2014 um 14:55

    Arthur Miller beschreibt in diesem Theaterstück die unglaublichen Begebenheiten von Salem im Jahr 1692.  Neid, Hass und gegenseitige Missgunst führten in Salem dazu, dass Männer und Frauen vom Gericht wegen Hexerei beschuldigt und verurteilt wurden. Bezeugt wurden diese Missetaten von jungen Frauen, fast noch Kindern, die als unschuldige und reine Seelen galten.  Trotz der offensichtlich falschen Anschuldigungen endeten viele als Hexen oder Hexer am Galgen, was Salem bis heute traurige Berühmtheit einbrachte.  Arthur Miller hat die damaligen Ereignisse kompakt zusammengefasst und auf wenige, tragende Charaktere reduziert. Besonders die hinterhältige Abigail als Anführerin der reinen Seelen fand ich gut dargestellt, denn nicht nur die negative Seite ihrer Person dominiert sondern auch das Unrecht, das ihr einst widerfahren und sie dahin geführt hat, wird nicht außer Acht gelassen.  Es ist eben ein Theaterstück und war für mich relativ mühsam zu lesen. Für jene, die sich für die entsetzlichen Ereignisse von Salem interessieren, ist es allerdings uneingeschränkt empfehlenswert.  (c) NiWa

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  • lesen!

    Hexenjagd

    nicolekass

    13. July 2013 um 19:26

    Es ist für mich eines der spannendsten Dramen!

    Wenn man es einmal angefangen hat, muss man es einfach ganz durchlesen. Arthur Miller hat es geschafft mich wirklich für die Charaktäre mitfiebern zu lassen.

  • Rezension zu "Hexenjagd" von Arthur Miller

    Hexenjagd

    Matalina85

    08. February 2013 um 11:26

    Junge Mädchen tanzen nachts im Wald, während eine Negerin alte Beschwörungsformeln über das Feuer murmelt; Beschwörungen, die Abigail, einem der Mädchen, zu ihrem Liebesglück verhelfen sollen. Doch die Mädchen werden belauscht. Abigails Onkel, Pastor Parris, wird Zeuge des nächtlichen Spuks, bei dem er zu seinem Schrecken auch seine eigene Tochter Betty erkennt. Und so wird aus einer harmlosen Kinderei in den Augen der bigotten Stadt Salem das verdammenswerte Verbrechen, im Bund mit dem Teufel zu sein. Eine allgemeine Verfolgungshysterie bricht aus, die ein Teil der Bevölkerung geschickt zum eigenen Vorteil zu nutzen weiß. Die Obrigkeit wittert Aufruhr, Anarchie und Gotteslästerung. Dagegen gibt es nur ein Mittel: Kerker oder die Todesstrafe. Salem wird zu einem Hexenkessel der allgemeinen Beschuldigung. Typisches Schulbuch für das Gymnasium. Zu diesem Buch gibt es auch eine Buchverfilmung. Beides finde ich sehr gelungen, wobei das Buch natürlich viel detailgetreuer ist. Es ist spannend und ein typisches Drama. Es spielt zu der Zeit wo Hexenverbrennungen noch an der Tagesordnung standen. Es gibt viele Konflikte zwischen den Freundinnen, die alle nachts im Wald getanzt haben, und selbstverständlich auch Intrigen. Dadurch macht es das Lesen so interessant. Fazit: Sowohl Buch als auch Film sind lesenswert/sehenswert. Das Buch würde ich jedoch jederzeit bevorzugen, solange es nicht in der Schule auseinander gepflückt wird. Dann macht es sicherlich keinen Spaß mehr zu lesen.

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  • Rezension zu "Hexenjagd" von Arthur Miller

    Hexenjagd

    Thora

    25. September 2008 um 22:10

    1953 beschrieb Arthur Miller die Ereignisse aus Salem, die im 17 Jh. stattgefunden sind. Eine Gruppe junger Mädchen, die um die Sklavin Tituba versammelt sind, tanzt nackt im Wald. Dabei werden die Mädchen von Pastor Parris ertappt. Zwei der Mädchen erkranken danach und als sie durch gewöhnliche Ärzte nicht geheilt werden können, wird an Kontakte mit dem Teufel gedacht. In die Stadt wird der bekannte Exorzist, Pastor Hale, gerufen, um die Angelegenheit aufzuklären. Die Mädchen, um der Strafe zu entkommen, beschuldigen die Bewohner von Salem. Bei der Gerichtsverhandlung werden die meisten Frauen der Hexerei beschuldigt. Im Laufe der Verhandlung wird es langsam allen klar, dass die Mädchen alles vortäuschen. Pastor Parris möchte jedoch sein hart erarbeitetes Ansehen nicht verlieren und Richter Danforth kann nicht einen Ermittlungsfehler zugeben. So werden weiterhin unschuldige Bauer angeklagt. Dieses Theaterstück hat mir wirklich gefallen. Sowohl der Inhalt als auch die Personen und die Sprache haben mich überzeugt. Bei den meisten Theaterstücken fühle ich mich an Schullektüren erinnert - hier war es nicht der Fall.

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