Arthur Miller Tod eines Handlungsreisenden

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Inhaltsangabe zu „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller

Tod eines Handlungsreisenden, uraufgeführt am 10.2.1949 in New York, erlebt eine Renaissance. Die erfolgreiche Inszenierung des Stücks 1984 am Broadway mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle diente Volker Schlöndorff als Grundlage für seine Verfilmung. Das Scheitern des Handelsvertreters Willy Loman an einem inhumanen Wirtschaftssystem sowie an seiner persönlichen Lebenslüge steht heute für das Scheitern einer Gesellschaftsordnung. Die Orientierungslosigkeit einer ganzen Kultur, die ihres Glaubens an einen ewigen Fortschritt beraubt ist und der es verwehrt bleibt, an Traditionen und Lebensmodelle früherer Zeiten anzuknüpfen, spiegelt sich im Schicksal Willy Lomans und seiner Familie. Die Absurdität des Selbstmordes von Loman, der den Schein eines Glücks zu retten versucht, und ein einziges Mal zu sich selbst findet, indem er sich auslöscht, ist zu verstehen als Appell an den einzelnen und die Gesellschaft, sinnvolle Wertordnungen und humane Lebensformen zu entwickeln.

Ein Mikrokosmos des Scheiterns. Großartig.

— cfreyer

Willy Loman = low man, d.h. daß Willy nie groß werden wird.

— Holden

ein trauriges buch über den traum vom american way of life und einer gescheiterten beziehung zu seinem sohn / seiner familie.

— Nele

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  • Rezension zu "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

    Matalina85

    08. February 2013 um 11:20

    Viel und nichts hat sich geändert in der amerikanischen Wirklichkeit, seit der 'Handlungsreisende' zum ersten Mal seine Musterkoffer auf die Bühne schleppte. Entlassen würde er heute wohl früher als mit 63, Biff wäre auch mit 32 noch arbeitslos, wenn er den Wettkampf mit seinem Nächsten ablehnt, ein Haus abzuzahlen dauert länger als 25 Jahre, und mit 40 Dollar die Woche käme keiner mehr über die Runde. Und doch gibt es den amerikanischen Traum noch, den Traum, dass jeder es zur Nummer Eins bringen kann. Obwohl wir ihn durchschauen, verhalten wir uns noch danach. Ich habe dieses Buch damals in der Schule lesen müssen, aber im Gegensatz zu den bisherigen Schullektüren fand ich dieses Buch sehr interessant. Erzählungen gibt es keine. Das gesamte Buch ist wie ein einziges Gespräch aufgebaut und sehr tragisch wie die Inhaltsangabe schon unter Beweis stellt. Fazit: Wenn es in der Schule auseinander gepflückt wird, macht es weniger Spaß dieses Buch zu lesen, aber wenn man es sich nach ein paar Jahren mal wieder hervorholt, ist es ein kurzes Lesevergnügen wert.

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  • Rezension zu "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

    Maximilian_Schlesier

    05. January 2012 um 20:45

    - ergreifendes Drama über die scheinbar so einfachen Fragen des Lebens und des "American Dream"

  • Rezension zu "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

    MargitM

    28. August 2011 um 13:06

    Es handelt von dem einem Handlungsreisenden(Willy), dem es nicht gelingt sich auf die neuen Umstände nach dem Krieg einzustellen und damit seinem wirtschaftlichen Ruin zu entgehen. Dazu kommen noch private Probleme mit seinen Söhnen und das altbekannte Problem, nicht das Gesicht zu verlieren. Willys Söhne, sind Biff und Happy. Biff, der Ältere, ist unter dem Druck des Vaters und dem eigenen Anspruch zusammengebrochen. Als er seinen Vater in den Armen einer fremden Frau findet, bricht die heile Welt zusammen. Er wendet sich enttäuscht vom Vater ab, stiehlt und treibt rastlos durch das Land. Happy, der Jüngere, ist "wie sein Bruder verloren, doch auf eine andere Art, da er sich niemals erlaubt hat, dem Scheitern ins Auge zu blicken, weshalb er verwirrter und abgebrühter ist, obwohl er zufriedener wirkt". Arthur Miller entblößt die Schattenseite des amerikanischen Traums, doch er negiert ihn nicht, weil er weiß, dass ein Mensch ohne Träume auch ein Mensch Tod eines Handlungsreisenden ist das bekannteste Drama von Arthur Millers aus dem Jahre 1949, für das er noch im selben Jahr mit dem Pulitzer-Preis für Theater ausgezeichnet wurde.

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  • Rezension zu "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

    Duffy

    03. February 2011 um 14:15

    Dieses Buch, verfilmt und als Theaterstück, darf als Klassiker bezeichnet werden. Tragikomisch, erschütternd, ergreifend fasst es die Mär vom amerikanischen Traum zusammen, an den so viele heute noch glauben. Und das ist die erstaunlichste Konsequenz ,man glaubt ihn noch, trotzdem man es besser weiß. Auch in unserem Land wird dieses Pseudo-Ideal gerne noch bemüht und mit Parolen wie "Leistung muss sich wieder lohnen" zu Tode geritten. Auf der Strecke bleiben die, die sowieso keine Chance haben und all die Werte zwischenmenschlicher Beziehungen, die eine Welt im wirtschaftlichen Wachstumswahn zusammenhalten könnten. Zugegeben, eine sehr subjektive Interpretation und Übertragung in die heutige Zeit, dennoch meines Erachtens legitim, was für das Buch spricht. In der Übersetzung von Volker Schlöndorff mit Florian Hopf eine gelungene Veröffentlichung, abgerundet mit einem Nachwort des Übersetzers.

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  • Rezension zu "Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller

    Tod eines Handlungsreisenden

    Holden

    04. December 2010 um 18:20

    Haben wir in der Schule gelesen, aber trotzdem schön.

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