Arthur Miller Unscheinbares Mädchen, ein Leben

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Inhaltsangabe zu „Unscheinbares Mädchen, ein Leben“ von Arthur Miller

Janice Sessions, Tochter jüdischer Emigranten in New York, ist eine unscheinbare Frau, eine der melancholischen Heldinnen Edward Hoppers. Zwischen den Kriegen treibt ihr Leben zwischen Deli und Greenwich Village dahin, bis sie einem blinden Musiker begegnet und die flüchtige sinnliche Schönheit des Glücks erfährt. »Arthur Millers Erzählung besticht durch ihre klare knappe Sprache. Er erzählt diese Geschichte von der Suche nach persönlichem Glück und Integrität auf bestechend einfühlsame Art. Ein Buch, das einen nicht so schnell wieder loslässt.« Sonntag

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  • Rezension zu "Unscheinbares Mädchen, ein Leben" von Arthur Miller

    Unscheinbares Mädchen, ein Leben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2010 um 21:48

    Janice Sessions, die Tochter eines vornehmen jüdischen Emigranten in New York, ist nie eine Schönheit gewesen... Im New York der Nachkriegszeit beginnt Janice sich selbst als eine unabhängige Person zu entdecken, doch erst in der Begegnung mit einem blinden Musiker lernt sie Schönheit zu erfahren, findet sie Erfüllung. Dies ist die einfühlsame Geschichte einer Suche nach persönlichem Glück in bedrohter Zeit. ** Ich habe das Buch gerne gelesen, es ist schnörkellos und schön! In kurzen, knappen Kapiteln wird auf 75 Seiten das Leben einer Frau, die nicht schön ist, geschildert und zwar realistisch und empathisch. A. Miller reißt das Leben von Janice aus dem Zeitgefüge und macht es universell und somit klassisch. Ausserordentlich gut gefiel mir die Schilderung New Yorks, in umwerfenden, ungehörigen aber ebenso unspektakulären Bildern, sodass das amerikanische Lebensgefühl deutlich wurde. ** Den letzten Absatz zitiere ich, da er Wahres beinhaltet, ein Gefühl, eine Nuance von Glück, Befreiung und Schmerz: "Sie kehrte zum Broadway zurück und schlenderte an den Obstständen und all dem entlag, was von den Wechselfällen des Lebens im Rinnstein liegengeblieben war, an den Randstücken, die die Straßenesser dieser Stadt von ihrer Pizza übriggelassen hatten, an Obstschalen und Kerngehäusen, einem Stiefel, den jemand verloren hatte, und einer verrotteten Krawatte, einer Frau, die auf dem Bürgersteig saß und sich das Haar kämmte, den schwarzen Jungen, die hinter einem Basketball hertobten, der Implosion von Ursachen, Notfällen, Zielen, die sie einmal in Atem gehalten hatten und die sie nicht mehr die Kraft fand, aus der schnell entschwindenden Vergangenheit zurückzurufen. Und Charles hier Arm und Arm mit ihr, der mit seinem gerade auf dem Kopf sitzenden Hut und seinem knallroten Schal um den Hals gelassen durch das alles hindurchging und dabei leise, aber doch so deutlich das mächtige Hauptthema von Harold in Italien pfiff. O Tod, O Tod, sagte sie fast hörbar, während sie an der Ecke auf Grün wartete, in Gedanken an ihr Glück: die Erfahrung von Schönheit."

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