Arthur Philipp Die Dunkelmagierin

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Inhaltsangabe zu „Die Dunkelmagierin“ von Arthur Philipp

Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …

„Die Dunkelmagierin“* ist ein schöner Auftakt einer neuen Buchreihe (Teil 2 ist für 02/18 angekündigt), der leider ein paar Längen hat...

— lifesayshello
lifesayshello

Für mich war „Die Dunkelmagierin“ ein sehr gutes Buch, mit einem interessanten und stimmigen Weltkonzept

— nickypaula
nickypaula

Die ersten 500 Seiten sehr gewöhnugsbedürftig... die letzten 70 Seiten sehr gut!

— LeloLovesBooks
LeloLovesBooks

Absolut empfehlenswert und ein toller Auftakt der mich schon ungeduldig auf Band zwei warten lässt!!!

— Solara300
Solara300

Hat mich leider sehr enttäuscht, verwirrende Charaktere und wenig Spannung! Hatte mir mehr erhofft!

— TanjaWinchester
TanjaWinchester

Komplexe Geschichte

— fantasyfoxes
fantasyfoxes

Eine gutes Buch mit leider sehr langgezogenen Stellen

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Klassische High Fantasy mit viel Magie und komplexer Welt - macht Lust auf mehr

— SillyT
SillyT

Ein interessanter Auftakt, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte

— Chronikskind
Chronikskind

Ein fantastischer Reihenauftakt für Fans komplexer magischer Geschichten. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band!

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jaylinn

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  • Die Dunkelmagierin

    Die Dunkelmagierin
    booksaremorethanmagicwords

    booksaremorethanmagicwords

    01. July 2017 um 11:26

    Der Schreibstil war sehr angenehm, aber nichts besonderes. Die Kapitellänge war gut und hat nicht zu lange angedauert. Außerdem ist die Aufmachung des Buches toll! Es sind verschiedene Karten enthalten, die mit sehr detailreich gezeichnet.

  • Die Dunkelmagierin - Schleppender Beginn mit starker Aufwärtskurve

    Die Dunkelmagierin
    lifesayshello

    lifesayshello

    28. June 2017 um 12:47

    An diesem Buch hat mich wirklich alles gereizt: der Titel, der Klappentext, das Design. „Die Dunkelmagierin“* versprach von Anfang an, interessant zu werden. Der Autor Arthur Philipp ist ein Pseudonym und ich wüsste nach dem Lesen nun wirklich gern, von wem. ;) Ich muss gestehen: trotz meiner anfänglichen Euphorie, kam ich nur schwer in die Geschichte rein. Am Anfang plätschert die Geschichte so vor sich und kaum ein Charakter überzeugt durch seine Tiefe. Mit dem Passieren des ersten Drittels wird es dann jedoch schlagartig angenehmer und in der letzten Hälfte konnte ich das Buch dann schließlich nicht mehr aus der Hand legen. „Die Dunkelmagierin“* ist insgesamt ein schöner Auftakt einer neuen Buchreihe (Teil 2 ist für Februar 2018 angekündigt), der leider ein paar Längen hat und einen teilweise etwas willkürlichen Sprachgebrauch. Im Großen und Ganzen ist es jedoch ein schöner Fantasyroman, der auch ohne grässlichen Cliffhanger Lust auf den Folgeband „Die Feuerdiebin“ macht. Die ganze Rezension gibt es in meinem Blog.(* Mir wurde freundlicherweise vom Verlag ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hat meine Meinung zum Buch jedoch nicht beeinflusst.)

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  • Politik, Intrigen, Magie und ein junges Mädchen

    Die Dunkelmagierin
    MiHa_LoRe

    MiHa_LoRe

    23. June 2017 um 17:34

    http://mihas-channel.blogspot.de/2017/06/rezension-die-dunkelmagierin-von-arthur.htmlInhaltVor ungefähr einem Jahrtausend kamen die Utorer nach Edun und ihre Magier rissen die Magie unter ihre Kontrolle. Schon damals erkannte ein Magier in einer Vision, wie ein Mädchen alles wieder verändern würde ...Fejas Vater ist vor einem Jahr aufgebrochen, um in See zu stechen, und seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört. Also begibt Feja sich nach Braake, um ihn zu finden, doch vorher landet sie in einem Tempel, in dem sie einen Weren trifft - die ursprünglichen Bewohner Eduns - und einen seltsamen Traum hat. Kurz darauf wird sie von einem Graumagier aufgenommen, der von ihrem großen magischen Potenzial spricht und sie als Schülerin auf der Graufeste aufnehmen möchte. Während Feja hauptsächlich auf eine Nachricht über den Verbleib ihres Vaters wartet, wird sie zu einem Instrument der grauen Magier, bei denen es gespaltene Meinungen gibt, und wird in schreckliche Intrigen verwickelt...Cover und TitelDas Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt magisch und düster, und vielleicht ein bisschen nach Jugendbuch. Mir gefielen auch weitere Teile der Gestaltung, wie die drei Karten der Insel Edun, der Stadt Braake und der Graufeste. Das hat sehr bei der Vorstellung geholfen. Auch die Aufzählung einiger wichtiger Personen im Klappentext fand ich sehr hilfreich, da fehlten aber doch viele, die keine Meister oder Weren waren, aber trotzdem wichtig für die Handlung waren.ProtagonistenFeja will eigentlich nur ihren Vater finden. Eigentlich ist ihr auch fast alles andere egal. Ich hatte Schwierigkeiten, mich richtig mit ihr anzufreunden, weil sie eher distanziert wirkte. Es ging öfter um ihr Leben, das von Armut geprägt war, aber sie berichtete immer sehr nüchtern davon. Feja kennt sich mit Landarbeit aus, aber mit allem anderen kaum. Sie wirkt nicht dumm oder ungebildet, weil sie schon trotz ihres jungen Alters von 13/14 viel erlebt hat und sich nicht kindlich naiv benimmt wie man es vielleicht erwarten würde. Nein, Feja ist eigentlich wie eine kleine Erwachsene, die aber wie ein Kind behandelt wird.Eigentlich wartet sie eben nur auf eine Nachricht ihres Vaters und würde dann vielleicht auch direkt mit ihm verschwinden. Obwohl sie den Graumagiern irgendwie misstraut, lässt sie sich doch überreden.Andere CharaktereMeister Dregin, ein Meister der Graufeste, ist der üble Typ. Er will die Graumagier zu alter Macht bringen und ihm ist jedes Mittel recht. Es ist wirklich unglaublich, was für fiese Intrigen dieser Mann spinnt! Jemand steht ihm im Weg? Bestimmt nicht mehr lange! Bei Orchon ist das kaum anders. Er hat einen Brief für Fejas Vater geschrieben (der konnte selbst natürlich nicht lesen und schreiben) und hält Feja seitdem für ein Mädchen, dass alles verändern kann und auch die Krankheit seines Sohnes heilen soll. Orchon würde für seinen Sohn alles tun, das einzige, das ihn daran hindert, sind seine beschränkten Mittel. Er hat nicht so viel Einfluss wie Dregin und kann seine Taten auch nicht mit Magie verschleiern.Die Schüler sind relativ unscheinbar. Natürlich gibt es zwischen ihnen auch wichtige Personen, zum Beispiel Nerius und Tyrbull. Ersterer ist Fejas schlauer neuer bester Freund, der ihr bei ihren Studien hilft und fast alle ihre Fragen beantwortet. So hilft er Feja und dem Leser, sich besser in dieser magischen Welt zurechtzufinden. Tyrbull Tygram ist Fejas Rivale: Sie bekriegen sich, obwohl es immer von Tyrbull ausgeht. Feja kann das schließlich nicht auf sich sitzen lassen, sie muss sich verteidigen. Das war einer der etwas kindischen Teile des Buches, aber es hat Fejas Leben in der Schule etwas mehr Schwung gebracht.Handlung und SchreibstilIch liebe ja Geschichten mit magischen Schulen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Feja war ganz mit ihrer Ausbildung beschäftigt und lernte immer wieder neue Dinge, die ihre Mitschüler schon längst kannten. Das meiste war relativ nachvollziehbar, aber die elementaren Teile hatten komische Namen. sie wurden aber alle einzeln und nach und nach erklärt, sodass man trotzdem allem sehr gut folgen konnte.Der andere Teil des Buches bestand aus politischen Zügen und Intrigen. Es dauerte nicht lange, bis man die Motive der einzelnen Parteien erkannt hatte. Schwieriger war es, zu erkennen, wer auf wessen Seite stand, denn die Loyalitäten konnten auch schnell wechseln. Manche Züge waren aber auch sehr unerwartet und schockierend, was das Buch auch spannender getaltet hat.Armut und Hunger spielen eine große Rolle und sind auch ein Teil der Motive der verschiedenen Personen. Manche wollen wieder den Frieden herstellen, sowie auch Feja und Meister Caron, anderen geht es um Macht, so wie Meister Dregin. Revolutionen, Aufstände, Proteste, Krieg und ähnliche Folgen aus diesen Konflikten sind alle Teil dieses Buches und das wird auch in den nächsten Büchern vermutlich so sein.Ich weiß nicht genau, ob ich es gut finde, dass es so viele verschiedene Perspektiven gab. Einerseits hat man so mehr von der Situation erkennen können und dadurch auch alles besser verstanden, aber man weiß letztendlich einfach eine ganze Menge. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass es kaum noch Geheimnisse gibt. Fragen, die sich die einen stellen, haben die anderen schon beantwortet.Fazit"Die Dunkelmagierin" hat mir ganz gut gefallen. Es war leider nicht übermäßig spannend, aber fiese Intrigen, einige Überraschungen und die Magie konnten mich trotzdem gut unterhalten!

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  • Keine Struktur, kein roter Faden

    Die Dunkelmagierin
    Wortmagie

    Wortmagie

    07. June 2017 um 09:59

    Pseudonyme sind für mich ein ständiges Ärgernis. Es wurmt mich, wenn ich nicht weiß, wer ein Buch geschrieben hat und ich keine zusätzlichen Informationen recherchieren kann. „Die Dunkelmagierin“, ein Rezensionsexemplar von Random House, erschien ebenfalls unter einem Pseudonym. Arthur Philipp ist ein erfolgreicher deutscher Autor, der 1965 geboren wurde und heute in Mainz als Journalist und Kabarettist arbeitet. Diese Hinweise sind so markant, dass eine simple Suchanfrage die Antwort darauf lieferte, wer Arthur Philipp höchstwahrscheinlich ist. Das war fast zu leicht, weshalb ich mich frage, welchen Zweck das Pseudonym erfüllen soll. Aber keine Sorge liebe Random House Gruppe, ich werde es nicht verraten. Einst waren die Utorer gezwungen, ihr Königreich zu verlassen und den Lavaströmen eines wütenden Vulkans zu überlassen. Sie fanden eine neue Heimat auf der Insel Edun, die bis in den letzten Winkel von Magie durchdrungen war. Die Zauberer des Königs zapften die Magie an, blind für den Schaden, den sie anrichteten. Denn Edun war keineswegs unbewohnt. Das Volk der Weren musste hilflos zusehen, wie ihnen ihre Heimat entrissen wurde und die zauberhafte Kraft, die alles verband, langsam versiegte. Sie nannten die Eindringlinge Aschlinge. Viele Jahre später wird die junge Feja in den Orden der Grauen Magier aufgenommen und dort ausgebildet. Fejas magisches Talent ist ein Rohdiamant: stark und rein, aber ungeschliffen. Ihre Meister erkennen ihr ungeheures Potential und wollen ihre Macht nutzen, um den Orden zu alter Größe zurückzuführen. Doch der Orden ist tief gespalten und Feja muss schnell lernen, dass sie niemandem trauen kann. Ihr Schicksal ist ungewiss. Ist Feja möglicherweise nicht die Zukunft des Grauen Ordens, sondern die Erfüllung einer alten Prophezeiung der Weren, laut der ein Held das unterjochte Volk befreien und die Herrschaft der Aschlinge brechen wird? Ich tat mich furchtbar schwer damit, den Inhalt von „Die Dunkelmagierin“ zusammenzufassen. Manchmal sind diese Schwierigkeiten ein Anzeichen dafür, dass ein Buch komplexer ist, als ich angenommen hatte, in diesem Fall sind sie allerdings eher eine Bestätigung dessen, was ich bereits während der Lektüre empfand: „Die Dunkelmagierin“ ist wirr und unnötig umständlich. Ich gebe es ungern zu, aber ich habe kaum Gutes über diesen Reihenauftakt zu berichten. Meiner Meinung nach wollte Arthur Philipp einfach zu viel. Die Geschichte enthält einige interessante, spannende Ansätze, diese versinken jedoch in einer Flut inkohärent und inkonsequent aneinander gereihter Komponenten. Mir fehlte Struktur, eine klare, logische Ordnung, die alles verbindet, als hätte der Autor seine Ideen in die Luft geworfen und just so aufgeschrieben, wie sie landeten. Wir lernen die etwa 14-jährige Protagonistin Feja kennen, bevor sie in den Grauen Orden aufgenommen wird. Die Graumagier haben Interesse an ihr, weil ihr magisches Talent aufgrund der Mondkonstellation zum Zeitpunkt ihrer Geburt beträchtlich ist. Ich mochte das Konzept der Mondmagie sehr, doch leider erweiterte und verkomplizierte Arthur Philipp sein Magiesystem mit Fejas Eintritt in den Orden fortwährend, sodass ich rückblickend nicht in der Lage bin, es zu erklären. Ich habe nicht verstanden, wie alles zusammenhängt, woher Magier_innen nun Macht beziehen und wieso es neben dem Orden der Graumagier weitere Orden gibt. Himmel, ich habe ja nicht einmal begriffen, wie der Graue Orden strukturiert ist und nach welchen Regeln und Gesetzen seine Mitglieder leben. Sind sie Assassinen? Ich weiß es nicht. Ihr Hauptquartier, die Graufeste, wirkte wie ein Bauernhof mit einem großen grauen Klotz in der Mitte, in dem Feja hauptsächlich Hilfsarbeiten erledigt, statt eine geordnete Ausbildung zu erhalten. Philipp ließ mich kaum an ihrem Unterricht teilhaben, weshalb ich nicht definieren könnte, was genau sie dort eigentlich lernt. Oh, doch, Fechten. Das muss eine Zauberin unbedingt können. Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr die Aufnahme in den Orden irgendeinen Vorteil brachte, weil sie die entscheidenden Schritte bezüglich der Kontrolle ihrer Fähigkeiten ohnehin eigenständig absolvieren muss. Dass sie diese Hürden meistert, erschien mir wie ein Wunder, da sich Feja meiner Ansicht nach nicht mal allein die Schuhe zubinden kann. Sie ist eine fürchterliche Heldin, schwach und infantil. Ich fand sie unfassbar nervig und hatte überhaupt keinen Draht zu ihr. Sie ist naiv, weltfremd, gutgläubig und lächerlich mühelos zu manipulieren. Außerdem seufzt das Mädchen ständig! Ehrlich, Seufzen ist ihre Standardreaktion, als wäre sie eine weltverdrossene alte Schachtel. Und die soll die große Hoffnung der Weren sein? Na Prost Mahlzeit. „Die Dunkelmagierin“ begann verheißungsvoll und verschlechterte sich dann Seite um Seite. Wie viel hätte Arthur Philipp aus der reizvollen Ausgangssituation herausholen können, hätte er nicht all seine Ideen wild durcheinandergewirbelt. Ich erkenne keine ordnende Hand, keine Autorität seitens des Autors und kann mit diesem Chaos nichts anfangen. Verwirrung war das vorherrschende Gefühl während der Lektüre, denn ich begriff nicht, worauf er hinauswollte und empfand die Handlung als irritierend ziellos. Normalerweise habe ich Verständnis dafür, dass ein Reihenauftakt die schwere Aufgabe erfüllen muss, eine komplett neue Welt zu etablieren, aber Arthur Philipp versagte dabei meiner Meinung nach. Ich denke, er hatte zu wenig Geduld, wollte sofort jeden Aspekt seines Universums vorstellen, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre. Es ist nichts falsch daran, einige Geheimnisse und Facetten erst in den Folgebänden zu offenbaren. Für mich erstickte die schiere Fülle unzusammenhängender Informationen jedes Bedürfnis, die Reihe „Der Graue Orden“ weiterzuverfolgen. Nicht einmal das offene Ende von „Die Dunkelmagierin“ kann mich davon überzeugen, der Fortsetzung „Die Feuerdiebin“ eine Chance zu geben. Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House und den Verlag blanvalet für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

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  • war „Die Dunkelmagierin“ ein sehr gutes Buch,mit einem interessanten u. stimmigen Weltkonzept

    Die Dunkelmagierin
    nickypaula

    nickypaula

    26. May 2017 um 22:01

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ „Die Dunkelmagierin“ erschien im Februar 2017 als Auftakt der „Graue Orden“-Reihe von Arthur Philipp im blanvalet Verlag. Die fast 600 Seiten umfassende Roman ist im High-Fantasy Genre einzugliedern.    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Magie spielte in Fejas einfachem Leben bisher keine Rolle – bis sie auf der Suche nach ihrem Vater in der Hafenstadt Braake den Magiern des Grauen Ordens begegnet, die ein besonderes Talent in ihr erkennen. Doch wie das junge Mädchen schnell merkt, reicht es nicht, bloß mit einer natürlichen Begabung gesegnet zu sein, wenn man keinen Zugang zu ihr findet. Dabei wäre es für Feja überaus wichtig, schnell ihre Kräfte zu beherrschen, denn im Hintergrund braut sich an mehreren Fronten ein Sturm zusammen, in dessen Auge sie unwissentlich steht. Um nicht zum Spielball der Mächtigen zu werden, muss sie sich entscheiden, welchen Weg sie folgen will. Doch birgt das Zwielicht wirklich mehr Licht als Schatten?   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover von „Die Dunkelmagierin“ kommt mit einer schwarzen Burgsilhouette vor blaugrauem Hintergrund recht düster und simpel daher. Es mag neben anderen farblastigeren Einbänden vermutlich etwas untergehen, spiegelt aber sehr gut die Atmosphäre des Buches wieder. Auch wenn es grafisch nur durch eine ziemlich auffällige Schrift punkten kann, spricht mich das Cover als Gesamtwerk durchaus an. Ob es einen reinen Coverkäufer überzeugen kann, wage ich allerdings zu bezweifeln, was vielleicht aber gar nicht schlecht ist, da man sich zumindest den Rückentext durchlesen sollte, um zu entscheiden, ob man mit der Story etwas anfangen kann. Der Klappentext ist soweit ganz treffend gewählt und bringt vor allem rüber, dass das Spiel der verschiedenen Mächte einen wesentlichen Part einnimmt. Es kann also eigentlich keiner behaupten, er wäre nicht vorgewarnt worden. Die Karten im Inneren sind gut gestaltet und sehr hilfreich, denn auch wenn der Haupthandlungsort begrenzt ist, werden so einige andere Orte erwähnt, bzw. unterstützt die Karte der Graufeste gut die Beschreibungen. Da die Karte der Insel Edun allerdings auch auf der Umschlaginnenseite am Ende gedruckt war und die letzte Seite lückenlos vom Klappenteil umschlossen wurde, habe ich diese nur durch Zufall bemerkt. Die Auflistung der Charaktere ist zwar an sich ganz nützlich, um nicht zumindest grundsätzlich den Überblick zu verlieren, die Betitelung helfen aber wenig dabei die Verwicklungen im Auge zu behalten. Wer ein schwaches Namensgedächtnis hat, sollte da lieber auf eigene Notizen zurückgreifen.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Schreibstil: Am Schreibstil des Buches hatte ich persönlich nichts auszusetzen. Er wurde durch einen gewählten und durchdachten, dabei aber nicht zu hochtrabenden Ausdruck, einem klassischen High-Fantasy-Roman gerecht, fand die richtige Mischung zwischen Umgebungsbeschreibungen, Handlungen und Gefühlsdarstellungen und blieb dennoch recht gradlinig, sodass ein angenehmer Lesefluss entstand. Zwar konnte es mich aus eher storytechnischen Gründen nicht so sehr packen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte, dennoch ging die Vielzahl an Seiten erstaunlich schnell vorüber. Man stößt zwar auf recht viele eigene oder auch mal nicht so gebräuchliche Begriffe, die aber gut erklärt und so konsequent benutzt werden, dass man sich schnell an sie gewöhnt. Insgesamt ist der Schreibstil aber, ohne dass es negativ behaftet sein soll, eher trocken, was gut zur Geschichte passt. Wer Humor und Leichtigkeit sucht, ist an der falschen Stelle. Die Erzählerperspektive ist auktorial und wechselt zwischen mehreren Personen, was zum einen gut für die Story ist, da sie sich so sehr komplex entfalten kann und interessant wird, birgt zum anderen aber auch Nachteile, die später näher erläutert werden.   Story: In „Die Dunkelmagierin“ lassen sich viele klassische High-Fantasy Elemente wiederfinden, die allerdings zu einer gelungenen und interessanten Story verknüpft wurden, wenngleich es ein paar kleine Schwachstellen gibt, die je nach persönlichen Vorlieben vielleicht auch schwerer ins Gewicht fallen können. Obwohl Titel und Klappentext eigentlich etwas anderes erwarten lassen, spielt in meinen Augen die Magie an sich, tatsächlich nur eine recht untergeordnete Rolle. Wer sich also eine magische Schulgeschichte, in der er viel über das Erlernen der Magie mitbekommt, vorstellt, wird wohl enttäuscht sein, denn auch wenn Fejas Unterrichtsstunden beschrieben werden, fällt dies verhältnismäßig kurz aus. Ich fand es für das gesamte Storykonzept aber auch gar nicht so schlimm, denn die Grundvoraussetzungen waren eben nicht gegeben und somit ist dies durchaus stimmig. Das Hauptaugenmerk liegt tatsächlich eher auf den Ränkespielen zwischen verschiedenen Parteien, die in Edun um die Macht ringen. Der Autor erschafft dabei ein ziemlich komplexes Konstrukt aus Konflikten, die für mich zwar durchaus schlüssig waren, aber auch stets viel Aufmerksamkeit forderten, um nicht den Überblick zu verlieren, wer jetzt eigentlich was genau möchte. Zwangsläufig ergab sich dadurch auch der Einsatz von einer hohen Anzahl an Handlungsträgern, bei der man ebenso aufpassen musste nicht den Überblick zu verlieren. Da ich ein ziemlich gutes Namensgedächtnis habe, fiel mir das nicht so schwer. Wer aber generell damit Probleme hat, der sollte sich am besten gleich eine kleine Liste mit Personen und ihren Zielen anlegen, denn die bloße Aufzählung der Dramatis Personae im Klappeninnenteil hilft nur bedingt beim Verstehen des Machtgefüges. Die Mühe lohnt sich allerdings wirklich, denn auch wenn das Geflecht aus Konflikten und Intrigen zunächst etwas verwirrend erscheint, ist es sehr intelligent geknüpft und macht wirklich Spaß zu durchschauen. Vor allem hat es mir sehr gefallen, dass verschiedene Personen, die sich selber als Fädenzieher sehen, doch den ein oder anderen Rückschlag einstecken und umplanen mussten, was das Ganze viel realistischer macht. Besonders gut umgesetzt, fand ich den ständig unterschwellig brodelnden Konflikt zwischen dem „Urvolk“ und den „Besetzern“, der als Nährboden für einige Stränge dient und der durchaus in so manche heutige Situation übertragbar ist. Das Buch bietet also auch jede Menge Stoff, der zum Nachdenken anregt, man muss nur gewillt sein sich darauf einzulassen. Dies gilt ebenso für den schon so oft thematisierten Konflikt zwischen Gut und Böse. Dem Leser wird schnell klar, dass die Entscheidung zwischen Licht und Schatten ein zentrales Thema im Buch ist, aber ebenso schnell wird klar, dass dies gar nicht so einfach ist, denn Arthur Philipp schafft es ganz hervorragend darzustellen, dass Gut und Böse ganz eindeutig eine Frage der Definition und des Sichtwinkels ist. So ergibt sich auch die Spannung des Buches eher aus dem Gegenspiel der verschieden Ansichten und den Machtkonflikten, anstatt aus vielen Ereignissen. Es gibt zwar hin und wieder Wendepunkte, so richtig Fahrt auf nimmt die Story aber erst in den letzten 100 Seiten.   Sehr überzeugt hat mich auch das Weltenkonzept. Obwohl es wirklich ziemlich komplex ist, hatte ich zu jeder Zeit das Gefühl, dass der Autor alles gründlich durchdacht hat und auch wenn man als Leser nicht völlig hinter das System der Monddeutungen oder der politischen Wirren steigen kann, machte es für mich zu jedem Zeitpunkt einen logischen Eindruck und ich fand kaum eine Stelle, die das Bedürfnis erweckte sie zu hinterfragen. Und das passiert bei mir sehr selten.              Charaktere: Eine komplexe Geschichte bringt meist auch eine Vielzahl an Charakteren mit sich, die der Autor in meinen Augen sehr realistisch, wenngleich nicht ganz unproblematisch umgesetzt hat. Protagonistin ist im Grunde die etwa 14-jährige Feja, doch ihr Anteil an vielen Handlungssträngen ist gar nicht so groß wie erwartet. Zum einen ist dies sehr gut, weil somit gut dargestellt wird, wie sich alles in ihrem Rücken zusammenbraut, ohne dass sie auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was gerade vor sich geht und so deutlich wird, dass sie lediglich als Schachfigur fungiert. Bis zum Schluss steigt sie gerade mal ansatzweise hinter das Intrigenspiel, was aber sehr glaubhaft für ihren Charakter ist, denn tatsächlich ist sie zwar nicht auf den Kopf gefallen, aber in vielerlei Hinsicht nicht besonders weitsichtig. Insgesamt ist Feja tatsächlich kein so unproblematischer Hauptcharakter, wie man anfangs vielleicht vermuten mag, denn ihre einfache und direkte, wenngleich etwas naive Art macht sie zunächst durchaus sehr sympathisch. Zudem wird auch schnell klar, dass sie ebenso Eigenschaften wie Mut, Neugier und einen starken Willen ihr Eigen nennen kann, was sie eigentlich zum Protagonist macht, den man gern begleitet. Allerdings verkehren sich diese positiven Eigenschaften recht schnell ins Negative, denn aus einem starken Willen wird Starrsinn, aus Mut Leichtsinn und ihre nicht zu zügelnde Neugier bringt sie mehr als einmal in wirkliche Schwierigkeiten. Und dennoch lernt sie nur selten aus diesen Rückschlägen. Noch dazu kommt, dass man durch die vielen anderen Handlungsstränge recht wenig Zeit mit Feja verbringt und sich bei mir keine rechte Nähe einstellen wollte. Zwar habe ich in Hinblick auf ihre Charakterdarstellung ihre Reaktionen und Entscheidungen durchaus nachvollziehen können, allerdings entbehrten sie oft der Logik eines gesunden Menschenverstandes, was es für manchen Leser vielleicht schwierig machen kann, mit ihr klar zu kommen. Selbst ich konnte trotz des rein rationalen Verständnisses für ihr Handeln absolut kein Mitgefühl entwickeln, wenn ihr schlimme Dinge widerfuhren, da sie sich dies zum Großteil alles selber eingebrockt hat. Das war etwas schade, ich hoffe aber auf eine Veränderung im nächsten Teil, die sich ja bereits andeutet. An sich ist Feja also durchaus glaubhaft dargestellt, nur vielleicht nicht unbedingt ein Charakter mit dem jeder klar kommt. Auch die anderen Personen sind alle sehr gut und realistisch getroffen, vor allem, da man bei allen schnell merkt, dass sie mehrere Gesichter haben, was der Geschichte viel Spannungspotenzial bietet, denn man kann die Handlungen eben selten klar voraus sehen. Gerade einige Charaktere von denen man es so nicht erwartet hätte, haben Überraschungen zu bieten, ohne dabei unglaubhaft zu werden.              Fazit: Für mich war „Die Dunkelmagierin“ ein sehr gutes Buch, mit einem interessanten und stimmigen Weltkonzept, einer intelligenten Story und glaubwürdigen Charakteren. Die Machtspiele zu verfolgen hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, dennoch konnte mich die Gesichte rund um Feja weder emotional erreichen, noch wirklich so fesseln wie erhofft, weshalb ich das Buch nicht zu meinen absoluten Lesehighlights zählen kann. Dennoch würde ich den zweiten Teil gern lesen, auch um zu sehen, wie sich die Protagonistin entwickelt und wie sich der Kampf von Licht und Schatten letztendlich entscheidet. Auf Grund der kleinen Mängel vergebe ich 4 von 5 Sternen.     ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wer sich von Ränkespielen in einem komplexen Storykonzept nicht abschrecken lässt und ein eher ruhigeres Handlungstempo mag, der wird an „Der Dunkelmagierin“ seine Freude haben. Meine Empfehlung des Lesealters wäre frühestens ab 14 Jahren, wobei man eben zum Teil etwas Weitsicht braucht, um alles verstehen zu können, weshalb sich eine Leserschaft ab 20 Jahren vielleicht noch mehr angesprochen fühlen wird, auch wenn die Protagonistin recht jugendlich ist.   Taja von Librellis ehemals Nickypaulas Bücherwelt  

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  • Die ersten 500 Seiten sehr gewöhnugsbedürftig... die letzten 70 Seiten sehr gut!

    Die Dunkelmagierin
    LeloLovesBooks

    LeloLovesBooks

    22. May 2017 um 18:56

    Die ersten 500 Seiten dieses Buches fand ich wirklich -es tut mir leid- sehr schlecht... ... zu viele Namen, zu wenig Magie [der eigentliche Grund weshalb ich angefangen habe, dieses Buch zu lesen], nervige Intrigen und Verschwörungen und eine sehr unüberzeugende Romanze...... die letzten 70 Seiten haben das Ruder dann aber gewatlig herumgerissen. Auch hier ist nicht alles perfekt, wie zum Beispiel ein sehr unrealistischer Endkampf, jedoch warte ich gespannt auf den nächsten Teil [Der aber leider erst in einem knappen Jahr herauskommt!!!!] , um diese Serie endgültig beurteilen zu können! Eine komplette Rezension ist auf meinem Blog...Ich würde mich freuen, wenn du mal vorbeischauen würdest! :3[nicht erschrecken, mein Blog ist sehr, sehr klein und auf Englisch, ich hoffe das stört dich nicht]Liebe GrüßeLeonie=^.^=

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  • Wenn ein Schicksal alles verändert... 😉

    Die Dunkelmagierin
    Solara300

    Solara300

    20. May 2017 um 11:17

    Kurzbeschreibung Hier trifft die junge Utorerin Feja aus dem Langwald auf Meister Adach, der ihr für die Nacht nicht nur ein Dach über dem Kopf gewährt sondern sie auch vor Plünderer schützt.  Denn Fejas Heimat liegt ein ganzes Stück hinter ihr und sie ist auf dem Weg nach Braake um nach ihrem verschwundenen Vater zu suchen. Dabei findet Meister Adach heraus das in Feja wesentlich mehr schlummert als dem jungen Mädchen bewusst ist und gemeinsam gelangt Feja so zu den Grauen Magiern, in dem Fall genau zu sein auf die Schule der Grauen Magier.  Die unterrichten sie und sind sich sicher dass in ihr eine große Macht schlummert. Die Frage ist nur wem wird sie nützlich sein. Denn Feja weiß noch nichts davon und will nur lernen und über des Vaters verbleib unterrichtet werden.  Ansonsten versucht sie ihr bestes die Schüler auf der Schule einzuholen und arbeitet hart an sich, Was sie nicht ahnt ist, dass sie zum Spielball mächtiger werden soll und genau hier fängt die Prophezeiung an.  Denn genau die gibt es und so wie es aussieht, ist Feja genau die Retterin von dieser Prophezeiung die schon vor Jahren einfach in der Erinnerung vieler verlosch. 😉 Cover Das Cover ist ein absolut gelungener Eyecatcher im Fantasy Bereich. Denn mein Augenmerk lag erstmal auf dem Text. Der Ort dahinter zeigt für mich die Schule und den Stein unter dem Titel der zu einer sehr wichtigen Situation passt.😃 Für mich also absolut passend gelungen und ungesetzt. Schreibstil Der Autor Arthur Philipp hat einen interessanten Schreibstil, der nicht nur sehr flüssig daherkommt, sondern einen ziemlich schnell in die Geschichte eintauchen lässt. Man kann es sich sehr gut bildlich vorstellen, wie Feja auf der Suche ist und dann unerwartet etwas ganz anderes findet als ihren Vater den sie sucht.  Dabei hat der Autor nicht vergessen die Welt und die gesamte Situation sehr gut zu schildern. Das fängt schon bei der Intro des Buches an, wo man Zeuge wird wie ein ganzes Volk in ein neues Land einfällt und dessen Bewohner sich verändern im Zuge der Neuankömmlinge und sich mittlerweile selbst als ausgestoßene sehen. Genauso wie die Ränke und Pläne der Reichen, die von der Gier und der Macht nicht genug bekommen können. Dabei verliert der Autor nicht aus dem Augen das sich die Protagonisten weiterentwickeln im Laufe der Geschichte, was für mich ein wichtiger Punkt ist. Mit der Summe der Erfahrungen entwickelt man sich immer mehr und das wurde hier sehr gut ungesetzt.  Ich freu mich auf mehr. 😍💖  Meinung Wenn ein Schicksal alles verändert... 😉   Als die junge Utorerin Feja sich auf die Suche nach ihrem Vater macht, ahnt sie noch nicht welches Schicksal und vor allem welche Menschen ihr bis dahin begegnen werden. Denn so wie es aussieht ist Feja eine Retterin aus uralter Prophezeiung, die aber längst in Vergessenheit geriet. Dabei will Feja auf ihrer Reise vom Land in die Stadt eigentlich nur eines, ihren Vater finden von dem sie ein Jahr lang nichts gehört hat. Er wollte durch die Ängste zu Verhungern zur See fahren mit seinem Bruder und ward seitdem nicht mehr gesehen. Das Feja auf ihrer Reise nicht nur durch reißende Flüsse schwimmen muss, sondern auch auf die Entbehrung der Nahrung verzichten muss, ist sie mehr als Hoffnungsvoll, nachdem sie Meister Adach trifft, den König der Kröten, der in einem Tempel lebt.  Dieser lässt normalerweise niemanden über seine Schwelle, aber bei Feja macht er eine Ausnahme und hilft ihr. Gemeinsam treffen sie mit einem Freund von Meister Adach, Meister Caron, denn ein seltsamer Traum scheint sie für eine geeignete Anwärterin als Magierin zu halten. Meister Caron pflichtet ihnen bei und hilft Feja auf der Suche nach ihrem Vater und überredet sie auf die Schule der grauen Magier zu gehen. Zu Kostbar sei ihr Talent und zu verschwendet auf den Feldern im Nirgendwo. Feja sagt zu, aber nur unter der Bedingung dass sie über die Geschehnisse ihres Vaters unterrichtet wird. Was Feja nicht weiß, ist das diese Zusage so viel mehr bedeutet und das sie sich mitten in einem Spiel aus Macht und Intrigen wiederfindet. Denn nicht alle wollen ihr etwas Gutes und sie soll zu einem Spielball eines der Mächtigsten werden.  Für mich ein gelungener und spannender Einstieg. Eine sympathische Protagonistin die sich weiter entwickelt und in eine Geschichte die nicht nur aus der Prophezeiung besteht, sondern darin seinen wahren Weg zu finden. Dabei hat der Autor darauf geachtet die Unterschiede zwischen den Völkern und ihren Idealen sehr gut herauszuarbeiten und eine passende Kulisse zu erschaffen. Ich freu mich schon auf Band zwei.💖 Fazit   Absolut empfehlenswert und ein toller Auftakt der mich schon ungeduldig auf Band zwei warten lässt!!! Eine Reise, ein Traum und jede Menge neuer Aufgaben erwarten Feja aus dem Langwald😉💖 Die Reihenfolge - Die Dunkelmagierin: Roman (Der graue Orden, Band 1) - Die Feuerdiebin: Roman (Der graue Orden 2) (Vö. Februar 2018) 5 von 5 Sternen

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  • Feja und der Orden ♥

    Die Dunkelmagierin
    TanjaWinchester

    TanjaWinchester

    19. May 2017 um 11:04

    Meine MeinungIch war sehr motiviert, das Buch zu lesen und war sehr froh, dass ich es dann doch als eBook erhalten konnte. Die Geschichte hat mich sofort angesprochen und ich hatte große Lust, etwas magisches zu lesen.Leider muss ich aber sagen, bereits in den ersten Seiten hat es mich sehr enttäuscht. Für mich fing es nicht gerade sehr spannend an, wie ich erwartet hatte und ich war sehr verwirrt, als ich das Buch gelesen habe. Denn es kamen bereits zu Anfang Unmengen an Namen vor und Worte, die man nicht kannte, sodass es mir wirklich schwer fiel, mich auf eine Person zu konzentrieren, weil einfach so viele Personen vorkamen, dass ich nicht wusste, über welche Person jetzt genau gesprochen wird. Da wäre vielleicht in der Einleitung eine Personenbeschreibung oder Ähnliches sehr hilfreich, am Besten sogar mit Worterklärungen.Dies hatte mich nicht dazu gebracht weiter zu lesen, ich habe mich leider ziemlich dadurch gequält. Es wird sehr viel drumherum geschrieben und über Leute, die mich eigentlich gar nicht interessierten und ich nicht wirklich wusste, wofür es nötig war, ihre Sicht nun zu erzählen. Es kam bei mir leider keine Spannung auf. Auch wenn der Schreibstil recht einfach ist, konnte ich der Handlung leider schwer folgen und wusste nach einigen Seiten nicht mehr, was vorher genau geschehen ist.Ich hatte gehofft, nach den ersten 100 Seiten, wenn Feja endlich zum Orden stößt, geschieht etwas spannendes, doch wurde ich leider enttäuscht.Daher habe ich auch fürs Erste das Buch abgebrochen, leider zum ersten Mal, und bin mir nicht sicher, ob ich es nochmal weiter lesen würde, da es mich überhaupt nicht reizt. FazitDas Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Für mich gab es wenig spannender Handlung und sehr viele verwirrende Charaktere. Ich hatte mir bei diesem Roman etwas anderes erwartet.Es bekommt dementsprechend 1 von 5 Krönchen!  

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  • Komplex und viele Namen

    Die Dunkelmagierin
    fantasyfoxes

    fantasyfoxes

    18. May 2017 um 09:18

    Meinung  Zu aller erst, diese Buch hat doch mal einen richtig vielversprechenden Klappentext oder etwa nicht? Zumindest ging es mir so als ich dieses Buch zum ersten Mal in der Buchhandlung sah. Generell finde ich Geschichten mit Zauberschulen immer ganz toll, diese Liebe hat bei harry Potter angefangen, aber dort längst nicht aufgehört. Doch diese Buch, so muss man anmerken,lässt die Grenzen zwischen Zauberschule und High Fantasy verschwimmen. Die ersten 200 Seiten in diesem roman waren ein Grauss, eine schier unendliche Flut aus Namen von Orten, Personen etc. prasselte auf mich ein, am Ende des buches befindet asich zwar eines dieser hilfreichen Register, wo tatsächlich noch einmal alles erklärt ist, aber ganz ehrlich über 200 Seiten lang immer alles mnachschlagen zu müssen, ist doch auch nicht viel besser. So quälte ich mich also durch die ersten 200 Seiten ohne auch nur irgendetwas zu verstehen, danach ging es allerdings bergauf, die Protagonistin wurde mir langsam symphatischer und die Handlung hatte mehr Pepp, jedoch nahm das zum Ende hin wieder ab, da ich die ganzen Namen nicht kannte, konnte ich die Intrigen um die es letzten Endes ging auch nicht richtig verstehen.   Fazit  Die Dunkelmagierin ist ein eher zähes Buch, welches eher für die High Fantasy Fans unter uns mit viel geduld gedacht ist, dernen kann ich das Buch nur empfehlen. Wer sonst eher Probleme mit Namen und Merken von selbigen hat, sollte lieber diew Finger von diesem Buch lassen.                                          2,5 von 5 Sternen  

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  • Die Dunkelmagierin (Arthur Philipp)

    Die Dunkelmagierin
    PoldisHoerspielseite

    PoldisHoerspielseite

    15. May 2017 um 11:58

    Als Feja auf dem Weg in die Stadt ist, um ihren verschollenen Vater zu suchen, trifft sie auf einen Magier. Dieser entdeckt sofort ihre magische Begabung und lädt sie ein, an der Schule des Ordens ausgebildet zu werden. Ungebildet wie sie ist fällt es ihr zunächst sehr schwer, sich zurecht zu finden, zumal sie sich auch mit einem arroganten Mitschüler anlegt. Doch sie ahnt nicht, dass sie schon mitten in einer Intrige gelandet ist, die die Welt, wie Feja sie kennt, aus den Fugen heben könnte...Die Dunkelmagierin ist der Auftakt zu einer Romanreihe und wurde von einem Autor unter dem Pseudonym Arthur Philipp geschrieben. Dabei konzentriert er sich vollkommen auf seine Hauptfigur, die er mit einem sehr gelungenen Hintergrund versieht – ein kluges und empathisches, aber auch ungebildetes Mädchen, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen, aber mit großem magischen Talent. Auch ihr Charakter wird gut herausgearbeitet – doch immer wieder trifft sie während der Handlung falsche Entscheidungen, die sich auch nicht mit ihrer Überzeugung in Einklang bringen lassen. Das lässt die Handlung dann manchmal etwas unglaubwürdig wirken und bildet Stolpersteine, die vermeidbar gewesen wären.Die Welt, in der Feja lebt, ist sehr gelungen ausstaffiert und mit einem sehr gut erdachten Hintergrund versehen. Auch die Grundlagen der Magie werden nicht einfach als gegeben hingenommen, sondern mit einem vorstellbaren Konstrukt erklärt. Hinzu kommt, dass auch die politische Situation gut eingebunden ist und deswegen immer wieder die Anspannung steigt. Das ist alles sehr gut integriert, die Zeit scheint aber manchmal zu rasen. Ich hatte das Gefühl, nicht alle Entwicklungsschritte mitzubekommen und Lücken vorzufinden. Der Autor hätte hier ruhig einen Gang zurückschalten können. Dennoch sind auch sehr viele starke Momente vorhanden, die einen völlig in diese fremdartige Welt eintauchen lassen.Die Dunkelmagierin überzeugt mich mit einer lebendigen Darstellung und einem reizvollen Konstrukt, hinzu kommt eine spannende Handlung, die immer düsterer und bedrohlicher wirken lässt. Leider ist das alles in rasantem Tempo erzählt, sodass einige Elemente nicht so recht zur Geltung kommen. Insgesamt aber ein interessanter Auftakt zu einer neuen Buchreihe, die Lust auf mehr macht.

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  • Teil eins

    Die Dunkelmagierin
    Heartbooks

    Heartbooks

    09. May 2017 um 02:56

    Cover: Auf dem Cover sehen wir eine Art Schloss im Dunkeln. Es ist in einem geheimnisvollen Schwarz gehalten und hat mit seiner weißen Schrift und Zeichen schon etwas Magisches an sich. Meine Zusammenfassung und Meinung: Feja hat ein großes Talent für Magie, doch sie kann sie nicht kontrollieren. Auf der vergebenen Suche nach ihrem auf See verschwundenen Vater, tritt sie den Dunkelmagiern bei. Der gefürchtete Orden wartet schon lange darauf, wieder zu alter Macht zu kommen, und will ihre Magie benutzen. Doch so gerät Feja immer weiter zwischen die Fronten. Wenn Feja nicht schnell lernt, ihre Kräfte zu benutzen, wird sie zwischen den Machtintrigen zerquetscht werden. Denn was noch keiner ahnt, ist, dass es noch einen dritten Mitspieler gibt, der plant, Feja zu benutzen, um die alte Ordnung zu zerschlagen… Soweit erst mal zum Inhalt. Ich fand bei diesem Buch gibt es viele Sachen zu beachten. Auf der einen Seite ist der Schreibstil des Autors sehr flüssig, man kann das Buch also sehr gut lesen. Mir hat es sehr gefallen, dass das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben ist. So weiß man oft mehr als die Hauptprotagonisten und erfährt mehr hinter den Bewegungen der Parteien. Feja hingegen hat mir so rein gar nicht gefallen. Sie bekommt einfach keine Ecken und Kanten in diesem Buch, an denen man sich festhalten und mitfiebern kann. In vielen Situationen reagiert sie nicht wie die starke Heldin des Buches, sondern eher wie eine Puppe, die darauf wartet, was als nächstes kommt. Besonders der mittlere Teil des Buches hat es mir schwer gemacht, weiterzulesen. Umso erfreuter war ich dann beim letzten Drittel, als das Buch dann noch mal an Fahrt gewann. Zum Glück, muss ich sagen, scheint das Buch in sich selbst abgeschlossen zu sein, denn als Leser wird man nicht mit einem fiesen Cliffhänger zurückgelassen. Da es aber eine Fortsetzung geben wird, werden wir Fejas wahrscheinlich bei einem neuen Abenteuer begleiten dürfen. Dieses Mal hoffentlich mit etwas mehr Charakter. Bewertung: 3 Sterne für das Buch: Ich hoffe auf eine etwas stärkere Fortsetzung.

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  • Gut aufgebaute Fantasy mit kleineren Problemen

    Die Dunkelmagierin
    Sirene

    Sirene

    04. May 2017 um 11:20

    "Vor ihr ragten Mauern aus dem Morgennebel. Sie wirkten so alt, dass Feja dachte, sie könnten jeden Augenblick umfallen. Es schien ein Tempel zu sein, der da vor ihr aus dem Unterholz ragte. Aber warum, so fragte sie sich, hörte sie Frösche aus dem Inneren rufen?" - S. 13Düster und geheimnisvoll ist der Auftakt des Romans "Die Dunkelmagierin" und wir lernen schnell die junge Feja kennen, die es schafft alleine bis in die Stadt Braake zu gelangen, auf der Suche nach ihrem Vater. Schnell begegnet sie dort einen Magier, der ihr Potenzial sieht, nicht nur in ihrer Kraft, sondern auch im Nutzen für ihn.Der Beginn war für mich noch schleppend gewesen und nach den ersten zwei, drei Kapitel wurde es sehr interessant. Wir haben hier nämlich eine sehr gute ausgebaute fantastische Welt, die Mittelalter ähnliche Zustände aufweißt.Es gibt verschiedene Magierorden, wie den grauen Orden oder den Feuerorden und Fejas Geschichte spielt sich zum größten Teil im Orden wieder, die als Magierschule dient.Man könnte sagen es wird zu einer typischen Internatsgeschichte: Ein Mädchen aus der Unterschicht (mit überwältigen Kräften, die sie aber nicht nutzen kann,) kommt auf eine Schule mit vielen Kindern aus der oberen Gesellschaftsschicht. Dabei gerät sie an den Anführer und legt sich mit ihm an.Feja ist ein sehr impulsiver Charakter, sie schien mir nicht wirklich viel nachzudenken, wiederum machten sie diese Dinge auch aus. Man schüttelt den Kopf über sie, bangt mit ihr mit und ist immer wieder überrascht. Aber ein Problem mit dem Mädchen hatte ich, während des ganzen Lesens. Von der Sprache und ihrem Gedankengang ging ich davon aus, dass Feja um die 12 Jahre alt ist und ich wartete die ganze Zeit darauf, dass eine Zeitlücke kommt und sie älter wird, bis zu dem Moment wo eine Liebesgeschichte seinen Anfang nimmt. Ich habe das Buch von vorne durchgeblättert und nach ihrem Alter gesucht...Letztendlich schaffte ich es nicht das Bild eines kleinen Mädchens aus meinem Kopf zu kriegen.Die Geschichte wird aus der Perspektive von verschiedenen Romanfiguren erzählt, wobei auf Feja das Augenmerk gelegt wurde. Es wirkte abwechslungsreich und war auch eine Hilfe gewesen, da es durch die ganzen Intrigen kompliziert wird. Zum Teil wurde es verwirrend, um Feja herum passiert sehr viel und man muss wirklich am Ball bleiben.Das Buch kann kompliziert werden, viele Orte, Namen von Götter, Namen von Charakteren aus verschiedenen Völker, aber es bietet auch Hilfe. So gibt es eine Karte der Graufeste, der Stadt Braake und des Königreiches der Asche, und in der Klappenbroschüre gibt es ebenfalls eine Auflistung von Personen und Götter.Der Schreibstil war angenehm, ohne Probleme kommt man in die Geschichte rein, aber es wird auch einiges beschrieben. Dadurch war der Anfang, wie bereits erwähnt, in meinen Augen schleppend. Der Rest der Handlung bekommt dagegen viel Tempo, ein Ereignis baut auf dem nächsten auf und es passieren viele Dinge auf einmal. Ich habe mich da oft gefragt, ob es nicht zu viel ist und man nicht auf einzelne Punkte hätte näher eingehen können.Bei "Die Dunkelmagierin" von Arthur Philipp handelt es sich um einen mysteriösen Auftakt einer neuen Fantasy Trilogie, die voller Intrigen ist und Machtverschwörungen. Eine Empfehlung für jeden, der es mag sich in fantastische Bücher einzulesen und Fan von einem komplexen Weltenaufbau ist!

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  • Die Dunkelmagierin

    Die Dunkelmagierin
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    01. May 2017 um 11:40

    Klappentext:Sie muss sich zwischen gut und böse entscheiden- oder gibt es eine dritte Möglichkeit?Fejas Talent für die Magier ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefruchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zu alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen- und Feja soll ihr Werkzeug sein...Autor:Arthur Philipp wurde 1965 geboren und ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors. Er verbrachte den größten Teil seiner Kindheit an der Nordsee. Heute lebt er in Mainz und ist als Journalist, Kabarettist und Autor tätig.Inhalt:Als Feja sich auf die Suche nach ihrem Vater macht, ahnt sich noch nicht das ihre Reise ganz anders verlaufen wird als geplant. Plötzlich heißt es, das schon seit ihrer Geburt schon ungeahnte Kräfte in ihr wachsen. Nun gilt es an ihr diese Kräfte zu nutzen oder nicht. Doch es lauert auch eine große Gefahr und sie kommt unaufhaltsam auf sie zu.Erster Satz:Der alte Zauberer kniete am Strand.Meine Meinung:Als ich die Zusatz von Blanvalet Verlag für dieses Buch bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut, da es endlich mal wieder was anderes zu lesen ist.Das Cover finde ich mega schön, vor allem der Rabe der über dem Namen des Autors sitzt finde ich toll.Nun zu der Story selbst, ich muss sagen mir viel der Einstieg in das Buch ziemlich schwer, vor allem bis ich die ersten 100 Seiten hinter mir hatte, habe ich fast über eine Woche gebraucht, ich weiß aber immer noch nicht an was das lag.Gleich am Anfang hab es einen kleinen Einstieg, wie die Zauberer überhaupt auf die Insel kamen und dann sprang die Geschichte eigentlich direkt zu Feja.Ich weiß bis jetzt noch nicht was ich von Feja halten soll, sie war mir immer zu übermutig zu neugierig, hat in meinen Augen überhaupt nicht darüber nachgedacht wo sie überhaupt ihre Nase reinsteckt. Ansonsten war sie mir sehr sympathisch und sie hat sich trotz der neuen Situation gut verhalten.Mit was ich auch nicht so gut klar kam, waren die ganzen vielen Namen, iwann habe ich einfach nur noch alle durch einander gebracht, was mich ziemlich genervt hat.Aber ansonsten habe ich an diesem Buch nichts auszusetzten, gerade die Karten die vorne und hinten am Buch angefügt waren, fand ich auch sehr toll und man konnte sich daran dann auch immer ein wenig orientieren und konnte es sich dann auch besser vorstellen.Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fantasy und auch Zauberei mag.

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  • Gelungener Reihenauftakt

    Die Dunkelmagierin
    SillyT

    SillyT

    28. April 2017 um 20:30

    Die junge Feja aus dem Langwald ist auf der Suche nach ihrem Vater, der vor einer Weile aufbrach, um in der Stadt eine neue Arbeit zu finden. Auf ihrer Reise trifft sie auf Meister Adach, einen alten Kräutersammler der Weren. Dieser bietet ihr, nachdem er merkt, wie sehr das Mädchen auf sich allein gestellt ist, an, bei sich und einem Freund zu übernachten. Doch in dieser Nacht merken die beiden Männer, dass etwas anders ist mit Feja, sie scheint große, magische Kräfte in sich zu tragen. Sie rufen einen Magier Utors, der Stadt, und auch dieser bemerkt schnell, was in Feja steckt. Er nimmt sie kurzerhand mit in die Stadt und lässt sie in die Schule der Magier bringen. Gerne würde er Feja für sich und seinesgleichen nutzen, denn einst waren der Orden der grauen Magier gefürchtet und diese Macht wollen sie zurück. Doch auch andere sind an Feja interessiert und das Mädchen droht ein Spielball der Mächtigen zu werden.Meine Meinung:Das Buch Die Dunkelmagierin ist der erste Teil einer neuen High Fantasy Reihe und konnte mich als diese auch überzeugen. Der Einstieg in die Geschichte beginnt gleich mitten im Geschehen, auch wenn man Dank des Prologs eine winzig kleine Ahnung hat, was es zwischen Aschlingen und Weren auf sich hat. Der Schreibstil hat mir hier sehr gut gefallen, denn der Autor verliert sich nicht in endlosen Sätzen, stattdessen schreibt er klar und verständlich. Allerdings schreibt er auch sehr einfallsreich, denn er verpasst einem der Völker, nämlich den Weren, gleich zu Beginn eine eigene Sprache. Doch auch hier muss ich sagen, dass ich die Worte durchaus verstehen konnte, bzw. den Sinn dahinter mitbekam. Die Spannung der Geschichte steigert sich nur sehr langsam, was aber doch recht typisch bei einer Geschichte aus diesem Genre ist. Das war stellenweise ein wenig zäh, aber dadurch bekommt der Leser auch einen sehr guten Eindruck der Welt, in der wir uns hier befinden und hat auch gleich das Setting vor dem inneren Auge. Dieses machte auf mich einen sehr gut durchdachten Eindruck, denn trotz aller Komplexität wurde hier alles bedacht. Die ganzen politischen Machtspielchen und Intrigen wurden ja schon im Prolog ein wenig angesprochen, diese werden dann auch innerhalb der Geschichte immer deutlicher. Dadurch, dass hier die Perspektiven immer wieder wechselten, bekommt man als Leser einen ganz guten Überblick. Der Erzähler in der dritten Person gibt dem Leser immer wieder Einblicke in Beweggründe der Handlungen der gegnerischen Orden und deren Machtspielchen.Schön ist es, dass man als Leser die Gelegenheit hat, mit der Protagonistin Feja alles kennenzulernen, da diese auch erst einmal an alles herangeführt werden muss. So bekommt man nach und nach Eindrücke der Magie, die hier gewirkt wird, doch es bleibt auch noch einiges an Fragen offen. Fachbegriffe der Magie bekommt man als Leser prima durch die Schule der Magier und Fejas Unterricht an dieser mit erklärt. Der Magie zu Grunde liegen sechs Monde, die ihren Einfluss auf die jeweilige Magie nehmen, z B. Feuermagier die ihre Kraft aus dem dementsprechenden Mond ziehen. Doch ursprünglich sah es im Land der Weren einmal anders aus. Das alles zu erläutern würde hier allerdings den Rahmen masslos sprengen und ich muss selbst immer noch einmal überlegen, wie was zusammenhängt.Die Protagonistin Feja hat mir sehr gut gefallen und ich mochte das Mädchen, das nicht gerade auf den Mund gefallen ist. Sie ist eine recht starke Heldin, die sich zur Wehr setzen weiß, aber auch hier und da etwas naiv handelt. Aber da sie ungefähr dreizehn oder vierzehn Jahre alt ist, darf sie das meiner Meinung nach durchaus. Die kleine Liebesgeschichte, die sich hier entwickelte, macht bisher noch einen recht plumpen Eindruck, aber vielleicht ist auch das so gewollt und da kommt noch mehr?  Neben Feja gibt es eine große Anzahl weiterer Charaktere, von denen der ein oder andere noch eine größere Rolle spielt. Eine Übersicht der Charaktere findet man auf dem Einband hinten, was mir auch immer wieder half, wenn ich mal kurz den Faden verlor.Der erste Teil läßt mich gespannt auf Band zwei zurück und ich bin mehr als neugierig darauf, wie sich Feja entwickeln wird. #Mein Fazit:Auch wenn mir diese Geschichte sehr gut gefallen hat, ist es ein sehr umfangreiches Werk, das sich nicht mal eben nebenbei lesen läßt und durchaus seine verdiente Aufmerksamkeit des Lesers sucht. Der Weltenaufbau konnte mich überzeugen und auch die Protagonistin Feja ist ein sehr interessanter Charakter, deren weitere Entwicklung sehr spannend werden wird. Ein gut gelungener Einstieg in eine magische Fantasy-Reihe, die ich gerne an Freunde dieses Genres weiterempfehle.

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  • Solider Auftakt

    Die Dunkelmagierin
    thebookpassion

    thebookpassion

    12. April 2017 um 15:41

    Fejas schlägt sich eher schlecht als Recht durchs Leben. Durch puren Zufall gelangt Fejas in die Hände der grauen Magier. Sie stellen fest, dass sie eine außergewöhnlich große Kraft besitzt und so schließt sich Fejas den grauen Magiern an und wird an der Schule der Magier unterrichtet. Schnell wird sie zu einem Spielball der Mächtigen, denn manche Magier möchten den Orden wieder in seiner alten Macht erstrahlen lassen.Schon die ersten Seiten deuten darauf hin, was man von dem Roman erwarten kann. Eine düstere Geschichte, voller Intrigen, Tod und auch Leid. Durch den Prolog erhält man einen guten Einblick in einen der zentralen Konflikte: Uhreinwohner gegen die Eroberer. Die Eroberer reißen alles an sich und zerstören und verändern die Magie des Landes. Mir hat vor allem dieser geschichtliche Einschub gefallen, da der Konflikt so wesentlich greifbarer wird und man eben nicht, wie so oft, mit: Der Konflikt herrscht schon seit ewigen Zeiten etc. abgespeist wird. Nach dem Prolog hatte ich jedoch tatsächlich Einstiegsschwierigkeiten und bin einfach nicht so richtig in die Geschichte gekommen. Vor allem Meister Adach, ein Uhreinwohner, hat für mich alles etwas kompliziert. Er spricht von sich in der dritten Person und äußerst sich zudem des Öfteren einfach unverständlich, sodass ich die Sätze teilweise mehrmals lesen musste. So musste ich mich durch die ersten Seiten durchkämpfen. Zum Glück legte sich das nach und nach und ich kam immer besser in die Geschichte rein. Zusammen mit der Protagonistin Fejas entdeckt man nach und nach wie die Magie funktioniert und was benötigt wird, um eben diese zu wirken. So gibt es verschiedenen Magierorden, wie z. B. der Dunkle oder auch des Feuers die sich gegenseitig Bekämpfen, um die größte Macht über das reich zu erhalten. Und was wäre eine Magierschule ohne Konflikte und Konkurrenz unter den Schülern und Schülerinnen? Fejas hat es daher von Anfang an vor allem bei den Jungen nicht so leicht und muss sich oft behaupten und zu Wehr zu setzen. Ich wusste nie, was die Jungs planen und habe hinter jeder Ecke einen fiesen Streich von ihnen erwartet.Das Geschehen wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man als Leser oder Leserin immer bestens informiert ist und oft wesentlich mehr als die Gegenseite weiß. Aufgrund der verschiedenen Perspektiven erhält man Einsicht in die verschiedenen Motive und Beweggründe für die Intrigen und Konflikte. Insgesamt ist der Schreibstil sehr flüssig und leicht zu lesen. Es gibt nur wenig unbekannte Wörter und wenn doch, werden diese schnell im Kontext geklärt oder durch die schulische Erziehung der Protagonistin sogar erklärt. Leider gelingt es dem Autor jedoch stellenweise nicht, die Gefühle der Figuren authentisch zu beschreiben, sodass Liebesbeziehungen oder gar Freundschaft etwas oberflächlich wirkten.Zwischen Feja und mir herrschte eine gewisse Hassliebe. Zum einen mochte ich ihre widerspenstige und aufbrausende Art, denn sie kann recht gut auf sich allein aufpassen und benötigt keinen glorreichen Beschützer. Sie ist jedoch stellenweise einfach viel zu naiv und erkennt das Offensichtliche nicht. Manchmal hätte sie einfach nur Nachdenken müssen, um gefährlichen Situationen aus dem Weg zu gehen. So fällt sich bei den anderen Schülern immer auf die gleiche Masche rein und bringt dabei leider nicht nur sich in Gefahr.Alles in allem ist „Die Dunkelmagierin“ trotz kleinen Schwächen ein gelungener Reihenauftakt. Vor allem Fejas Ausbildung fand ich absolut interessant und spannend. Ich bin daher gespannt, wie es mit den Konflikten zwischen den Bewohnern des Landes und auch der Orden weitergeht.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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