Arthur Schnitzler Der Schleier der Beatrice

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Inhaltsangabe zu „Der Schleier der Beatrice“ von Arthur Schnitzler

»Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit, und noch der nächste Augenblick ist weit!« Die Schlußworte des Herzogs im Schauspiel ›Der Schleier der Beatrice‹ sind gleichsam Motto aller Stücke dieses Bandes. Die sinnenfrohen Menschen der Re-naissance und die der Jahrhundertwende Schnitzlers haben in ihrer Individualität manches miteinander gemein: sie sind Genießer und sie träumen. »... darum gibt es nur Feste, solang man auch morgen jung ist«, heißt es z.B. in ›Sylvesternacht‹. Erfüllen sich ihre aus Selbstüberschätzung, Ehrgeiz und Anspruch gewachsenen Ideale nicht, beenden sie noch im Scheitern das Be-gonnene abrupt, mit List und mit Gewalt. In anderen vermischt sich Keuschheit mit Begierde, was sie wie Kinder wirken läßt, die mit der Krone spielen, weil sie glänzt ...

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