Arthur Schnitzler Fräulein Else

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Inhaltsangabe zu „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler

Else, ein hübsches Mädchen aus gutem Haus, wird durch ihre Eltern in einen schweren Gewissenskonflikt getrieben. Ihr Vater hatte Geld unterschlagen und um diese Schulden zu begleichen, soll sie einen reichen Bekannten um das nötige Geld bitten. Doch jener nutzt diese Situation schamlos aus und verlangt von ihr eine unmoralische Gegenleistung. Im Gegenzug für dieses Geld, das für ihre ganze Familie von existenzieller Bedeutung ist, verlangt er von Else, dass sie sich vor ihm nackt auszieht.

Ich musste es ( leider ) in der Schule lesen ...die Unentschlossenheit der Protagonistin nervt!

— Steff12

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  • Fräulein Else - Schnee von Gestern?!

    Fräulein Else

    Alyson

    15. April 2014 um 17:56

    Die Novelle „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler wurde als Erstausgabe veröffentlicht im Jahr 1924. Anfang des 20 Jahrhunderts schrieb Arthur Schnitzler sein „Meisterwerk“, indem das Schicksal einer jungen Frau geschildert wird: Fräulein Else soll ihren Vater aus einer finanziellen Notlage befreien. An den Forderungen des Geldgebers zerbricht sie jedoch, was durch die charakteristischen Züge der Psychoanalyse deutlich dargestellt wird. Die Novelle ist in einem auffälligen Sprachstil geschrieben. Sehr häufig hält Fräulein Else einen Monolog, wodurch ihre Gedanken und Gefühle deutlich dargestellt werden. Der Leser kann sich sehr gut in Else hineinversetzen, auch wenn diese Situation in der sie sich befindet heute nicht mehr so eintreffen würde. Im Gegensatz zu „Effi Bries“ von Theodor Fontane überschlägt sich „Fräulein Else“ schon fast in ihrer Handlung. Die Situation aus Fräulein Else ist sehr veraltet, lässt sich aber mit dem Gewissenskonflikt gut auf heute übertragen. Der Wunsch nach Individualität und sozialer Einordnung ist ein zentraler Konflikt in Else, was jeder Leser am eigenen Leib schon mal erfahren hat. Es ist gut möglich, sich in sie hineinzuversetzen, auch wenn die Deutung an einigen Stellen sehr schwierig ist. Fräulein Else wirkt sehr authentisch und realistisch. Es wird dem Leser eine neue Sichtweise eröffnet, die man nicht erwartet hätte. Die Novelle wurde mir mit einem starken Frauencharakter in Elses Person angepriesen, was sich in meinen Augen nicht bestätigen lässt. Else wird zum Opfer der Gesellschaft, was man in den Grundzügen bereits erahnen konnte, auch wenn ihr konkreter Abgang doch überraschend war. Die Handlung fand ich gut durchstrukturiert, an einigen Stellen jedoch für jemanden ohne Psychoanalysekenntnissen sehr schwer nachvollziehbar. Die Grundhandlung fand ich gelungen, wenn auch immer noch die Enttäuschung über das Ende anhält. Es ist eine Novelle, die sich zu lesen lohnt, denn trotz Elses aussichtslosen Situation sucht sie nach einem Ausweg. Und wer kann diesen Kampfgeist nicht bewundern?

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