Arthur Schnitzler Fräulein Else: Novelle

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(7)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Fräulein Else: Novelle“ von Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzlers wohl berühmteste Schilderung eines Frauenschicksals: Die neunzehnjährige Else soll ihren Vater vor dem drohenden Bankrott retten und zerbricht an den Forderungen des Geldgebers. Zeitgenossen des Autors rühmten die präzise Charakterdarstellung, die Erkenntnisse aus der Psychoanalyse verarbeitet. Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe.

Stöbern in Romane

Sieben Nächte

Das Werk schrammt an den Todsünden vorbei u ist purer Selbstmitleid eines Mannes, der denkt sein Leben ist mit 30 vorgefertigt u zu Ende!

Raven

Pirasol

Die Autorin besticht auch in diesem Roman wieder mit herrlicher Poesie und wunderschönen eigenen Wortschöpfungen.

buecher-bea

Der Frauenchor von Chilbury

Mit "Der Frauenchor von Chilburg" ist Jennifer Ryan ein gefühlvoller, abwechslungsreicher Roman gelungen.

milkysilvermoon

Sommerkind

Emotional aufwühlend, tiefgründig, traurig und hoffnungsvoll...

Svanvithe

Underground Railroad

Hier wird fündig, wer wissen will, wie das Böse seit Jahrhunderten in Köpfen und Herzen der Menschen überleben konnte.

Polly16

Der Sommer der Inselschwestern

Eine wunderschöne und dramatische Geschichte über drei Frauen, ihr Leben und ihrer Freundschaft.

AmyJBrown

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Fräulein Else - großer Klassiker oder großer Mist?

    Fräulein Else: Novelle
    Quinn_

    Quinn_

    16. April 2014 um 21:04

    Die Novelle „Fräulein Else“, von Arthur Schnitzler im Jahr 1924 geschrieben, handelt von dem jungen Fräulein Else, die in große innere Konflikte gerät, als sie ihrem Vater aus einer finanziellen Notlage heraushelfen soll. Fräulein Else gilt als bahnbrechend in seiner Erzählweise, da Arthur Schnitzler sich konsequent, als einer der ersten Schriftsteller im deutschsprachigen Raum, des inneren Monologs bedient. Oft verwirrt diese Erzählweise den Leser, denn es sind Fräulein Elses Gedanken, die durchgängig geschildert werden und sehr sprunghaft und dadurch auch schwer nachzuvollziehen sind. Die Haupthandlung ist die einzige die erzählt wird, es gibt nur einen Handlungsstrang, und in dem geht es nur um das Geld, welches Else auftreiben muss. Aus jenem Grund besteht auch gefühlt das ganze Buch aus dem Wort „fünfzigtausend“. Die komplette Geschichte ist klischeehaft, das kleine Mädchen aus guten Verhältnissen, welches dann ihren Vater retten muss und doch schließlich unter diesem Druck zusammenbricht. Ein solches Frauenbild halte ich für veraltet und auch sexistisch! Es hätte auch anders ausgehen können, sodass sich Fräulein Else als starke und selbstbewusste Frau verweigert. Die Geschichte inklusive des Frauenbilds ist also dementsprechend sehr zeitgebunden und ist von einem in der heutigen Zeit lebenden Menschen nicht unbedingt immer nachzuvollziehen. Allgemein lässt sich sagen, dass die Novelle „Fräulein Else“ unter Literaturliebhabern Gefallen findet, jedoch nicht zur persönlichen Unterhaltung eines Durchschnittslesers dient.

    Mehr