Arthur Schnitzler Leutnant Gustl

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Inhaltsangabe zu „Leutnant Gustl“ von Arthur Schnitzler

Leutnant Gustl ist das erste Werk in der deutschen Literaturgeschichte, das nur aus einem inneren Monolog besteht. Wir folgen den Gedanken eines jungen Offiziers, der sich in seiner falsch verstandenen Ehre verletzt fühlt und deshalb vorhat, sich am Morgen um 7 Uhr zu erschießen. Ziellos schweifen seine Gedanken herum, sie bleiben immer an der Oberfläche, sind zum großen Teil nichts anderes als Vorurteile und Redensarten. Obwohl er bis zum Morgen glaubt, sein Tod sei unvermeidlich, ist er nicht fähig, sich ernsthaft mit seinem Leben oder kritisch mit dem Ehrenkodex auseinanderzusetzen. Deshalb wird ihm auch nicht bewusst, wie einsam er ist. Sogar bei seinen erotischen Abenteuern ist er seit jeher auf Kurtisanen angewiesen. Die Novelle Leutnant Gustl wurde 1900 als Skandal empfunden. Ein militärisches Ehrengericht nahm Arthur Schnitzler den Rang eines Oberarztes, weil er "als dem Offiziersstand angehörig die Ehre und das Ansehen der österreichisch-ungarischen Armee geschädigt und herabgesetzt" habe. Dazu gibt es aus unserer beliebten „Klassiker der Literatur“ eine Klassik CD mit zur Geschichte passender klassischer Musik.
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