Traumnovelle

von Arthur Schnitzler 
3,9 Sterne bei335 Bewertungen
Traumnovelle
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (235):
Rockyrockts avatar

Skizze eines Entfremdungsprozesses, dargestellt durch Fantasien und Träume der Charaktere. Lesenswert!

Kritisch (27):
Ratzifatzs avatar

nur stellenweise interessant; psychologisch unglaubwürdig und überschätzt

Alle 335 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Traumnovelle"

Die «Traumnovelle» ist eine Novelle von Arthur Schnitzler. Sie erschien 1926 erstmals in Buchform. Schnitzler beschreibt in dieser Novelle die scheinbar harmonische Ehe des Arztes Fridolin und seiner Frau Albertine. Unter der Oberfläche werden beide von ungestillten erotischen Begierden und Träumen heimgesucht, die sich durch wechselseitige Entfremdung zu einer Ehekrise auswachsen. Das Geheimnisvolle dieser Novelle rührt von der Entdeckungsreise ins Selbst her, die Fridolin unternimmt, einen Abstieg in die Tiefen seiner eigenen Psyche, und den Veränderungen in den Beziehungen zwischen Menschen. Sie verkörpert eine Fülle von psychologischer Metaphorik und Symbolismus – vermittelt aber dem Protagonisten in der abschließenden Aussprache die Erkenntnis der Gefährdung ihrer Beziehung durch das Unbewusste und seiner Bewältigung. 1969 wurde die Traumnovelle von Wolfgang Glück mit Karlheinz Böhm in der Hauptrolle verfilmt. 1999 verarbeitete Stanley Kubrick den Stoff in dem Film «Eyes Wide Shut». Der Ort der Handlung wurde nach New York und die Zeit der Handlung in die Gegenwart verlegt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746767505
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:68 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:04.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2012 bei HörGut! Verlag erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne87
  • 4 Sterne148
  • 3 Sterne73
  • 2 Sterne21
  • 1 Stern6
  • Sortieren:
    patkrasss avatar
    patkrassvor 5 Jahren
    Wundervoll


    Verwirrend. Erotisch. Interessant.
    Das Schicksal dieses (letztlich) lebensfernen Ehepaares.
    Wenn man alles hat und sich um keine wirklich existenziellen Fragen kümmern muss, landet man bei der geistigen Gesundheit und damit bei der Sexualität.
    Wenn man die Dosis Sexualität regelmäßig steigern muss, dann landet man im Problempfuhl.
    Seelig sind die - nicht nur geistig - Armen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    K
    Kari0005vor 5 Jahren
    sehr gutes Buch

    Es ist sehr gut geschrieben. Man bekommt vieles vom "alten" Wien mit und es wird auch vieles angedeutet. Sehr schön finde ich, wie Schnitzer die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit aufzeigt. Man kann teilweise kaum noch unterscheiden was Traum und was Wirklichkeit ist. Sehr gutes klassisches Werk der deutschen Literatur. Sehr empfehlenswert

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Schwer zu sagen, was ich da gelesen habe. Einerseits war es traumhaft schön durch Schnitzler's sanfte Wortwahl. Andererseits war es sehr lasch, ja bis hin zu öde.
    Mag sein, dass sich die Partner in eine Traumwelt oder ein Abenteuer flüchten, wenn daheim der Ofen aus ist. Doch dafür passiert nicht viel mit den beiden Hauptpersonen. Hätte man interessanter und aktionsreicher gestalten können.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Brentinis avatar
    Brentinivor 6 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Wunderschöne Darstellung der Stimmung von Wien um die Jahrhundertwende und der verborgenen Fanatsien einer Ehe bze. einer bürgerlichen Gesellschaft.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Ein nettes Büchlein zwischendurch - die Traumnovelle hat leider nur eine Zugfahrt gehalten. Leider deshalb, weil mich die 92 Seiten gefesselt haben.
    Einige der Klassiker aus der Süddeutsche Zeitung Bibliothek waren für mich wirklich grausig zu lesen, das hier ganz und gar nicht! Keine künstlich in die Länge gezogenen Sätze, wenn natürlich auch nicht die typische "Übersetzungssprache" - und das ist auch gut so.
    Etwas kurz geraten ist die Beschreibung der Traumfantasie von Albertine; davon habe ich - zumindest dem Klappentext nach - mehr erwartet.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    C
    colladestravor 8 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Was im Kopf eines Mannes so alles vorgeht, wenn er weiblichen Geschöpfen näherkommt, ist mir ja kaum aufgefallen ;)

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    lao0olas avatar
    lao0olavor 8 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Das Buch habe ich erst im zweiten Anlauf ganz durchgelesen, da es mir am Anfang doch sehr verwirrend erschien, als die Frau von einem Unbekannten erzählte, der sie beinahe entjungfert hat und sich dann herausstellte dass es ihr Ehemann war. Vor allem konnte ich die Reaktion des Ehemannes nicht ganz nachvollziehen, warum er seine Frau also wegen der damaligen Begegnung und eines Traums beginnt so zu hassen.
    Was die Handlung im Allgemeinen angeht, so war es doch sehr spannend und interessant zu lesen, nur waren die Pläne des Ehemannes ein wenig sehr überzogen.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Arthur Schnitzler hat hier ein Werk geschaffen, dass phantastisch und realistisch zur gleichen Zeit ist und wie man an "Eyes Wide Shut", der Verfilmung, gut erkennen kann, ohne Probleme auch in der heutigen Zeit spielen kann. Eine Beziehung die sich festgefahren hat, der die Spannung und der Kitzel des Verliebtseins fehlt, nachdem sich die beiden Partner nun sehnen. Der eine sucht in der Realität danach, die andere im Freud'schen Unterbewusstsein, in der Welt der Träume. Beide werden zunächst fündig, aber so einfach ist es ja nun nicht. Eine kurze aber tiefgreifende Geschichte in guter Sprache geschrieben, die ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren hat.

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    Sariis avatar
    Sariivor 9 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Das Werk „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler ist eine Mischung aus einem kurzen Roman gespickt mit Elementen der Traumanalyse nach Freud. Der Leser taucht in die unbewussten Wünsche der Protagonisten hinein und begibt sich somit auf eine ungewissen Reise.
    Im Fokus steht ein Ehepaar. Fridolin, ein erfolgreicher Arzt, scheint eig. in einer glücklichen Ehe mit seiner Frau Albertine zu leben bis diese eines Nachts ihre tiefen sexuellen Wünsche und Träume preisgibt. Beide haben während einer Dänemarkreise merkwürdige Begegnungen erlebt, die prägend waren und immer noch tiefe Sehnsüchte hervorrufen.
    Durch die Rede seiner Frau gekränkt macht Fridolin sich auf unbewusst seine eigenen Wünsche zu erfüllen bzw. zu entdecken. Diesen Frauen (aller verschiedener Art) denen er begegnet, lösen in ihm stets andere Emotionen aus und Fridolin weiß nicht mehr recht wie er handeln soll und scheint sich immer mehr auf dieser Entdeckungsreise selbst zu verlieren. Bei einem Treffen mit einem alten Studienkollegen gelangt Fridolin in die Fängen seiner großen Neugier, welches er fasst mit dem Tode büßen muss. Er scheint nur noch den inneren Wünschen zu verfolgen und vergisst die Welt um sich herum. Somit stellt sich die Frage, ob jener überhaupt noch einmal normal wird und sich wieder mit dem Leben als Ehemann, Vater und Arzt anfreunden kann.
    Dieses literarische Werk zeugt von einer starken Strukturiertheit des Autors, da jede Station Fridolins gut durchdacht ist und alles nacheinander und untereinander verschwimmt- wie in einem Traum. Die Geschichte ist super interessant und besonders der Höhepunkt lässt einen nicht mehr los. Mir hat die „Traumnovelle“ recht gut gefallen und ich denke, dass diese für Traumanalytiker und Hobby- Psychologen äußerst reizvoll ist.

    Kommentieren0
    25
    Teilen
    queen-moms avatar
    queen-momvor 9 Jahren
    Rezension zu "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler

    Viele haben wohl "Eyes Wide Shut" mit Kidmen und Cruise gesehen. Dies ist die etwas verstaubte Vorlage. Trotzdem lesenswert und für die damalige Zeit sicher sehr reißerisch. Heutzutage muss man sicherlich lächeln, wenn jemand beschließt, sich von seiner Frau zu trennen, weil die einen erotischen Trau hatte.

    Kommentieren0
    18
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks