Arthur Schopenhauer Aphorismen zur Lebensweisheit

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Inhaltsangabe zu „Aphorismen zur Lebensweisheit“ von Arthur Schopenhauer

»Das Glück ist keine leichte Sache: es ist sehr schwer, es in uns selbst, und unmöglich, es anderswo zu finden« – dieses Motto stellte Schopenhauer seinem Buch voraus, das er als eine Anleitung zum glücklichen Leben schrieb.

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    Aphorismen zur Lebensweisheit

    WildRose

    06. October 2014 um 22:46

    An manchen Stellen der "Aphorismen zur Lebensweisheit" musste ich über die Lebensklugheit Schopenhauers und seine zutreffenden Beobachtungen über die breite Masse schmunzeln. Einige Passagen gaben mir tatsächlich Denkanstöße, machten mich nachdenklich, ließen mich mein eigenes Leben hinterfragen. Doch neben diesen genialen Stellen, in denen Schopenhauer sich als begnadeter Beobachter und "Entlarver" beweist, steckt dieses Buch auch voller Verallgemeinerungen, Floskeln und unreflektierten, zutiefst arroganten Gedanken. Eine Passage, in der Schopenhauer die "Neger" als die Geistlosesten aller Menschen abtut,  zeigt hier nur zu deutlich, dass selbst der geniale Schopenhauer letztlich vor allem ein Kind seiner Zeit war, der sich nicht von den damals herrschenden Vorurteilen zu befreien vermochte und diese teilweise sehr unkritisch übernahm, ohne sich genauer mit ihnen auseinanderzusetzen. Dies empfinde ich vor allem deshalb als verstörend, da Schopenhauer sich selbst wohl als einen unglaublich intelligenten Menschen verstand, der das Leben durchschaut hatte und dessen Intellekt dem der meisten anderen Menschen haushoch überlegen war. Obwohl Schopenhauer in vielen seiner Betrachtungen recht hat und zu manchen Sätzen nur zustimmend nicken kann, so ist doch vor allem auch interessant, sich näher mit Schopenhauers Leben auseinanderzusetzen, um so vielleicht besser verstehen zu können, wie er eine derartig pessimistische, hoffnungslose Sicht auf die Welt entwickeln konnte. In seiner Ansicht von der Schlechtigkeit und Erbärmlichkeit des Menschengeschlechts scheint Schopenhauer in den Aphorismen jedenfalls so überzeugt zu sein, dass er seine Meinung kein einziges Mal einer Prüfung unterzieht und man bei jedem Umblättern spürt, dass man es hier mit einem äußerst misstrauischen, grimmigen, möglicherweise starrköpfigen und teilweise rechthaberischen Philosophen zu tun hat, der teils auf persönliche Erfahrungen zurückgreift, um so seine Philosophie festigen und rechtfertigen zu können, ohne jedoch auf gegenteilige Meinungen und Erfahrungen einzugehen, die seine Position schwächen könnten.  Diese Kritik soll Schopenhauers Werk jedoch nicht schlechtmachen; lediglich möchte ich auf die Schwachpunkte des Buches aufmerksam machen und darauf hinweisen, dass es  sehr subjektiv geschrieben ist, sodass sich neben einigen brauchbaren und interessanten Vorschlägen und Anregungen eben auch viele Vorurteile und Binsenweisheiten finden, die wohl durch Schopenhauers eigene negative Erfahrungen zu einem fixen Bestandteil seines Weltbildes wurden.  Allerdings trägt dieses Buch gerade deshalb zu einem besseren Verständnis des Menschen Schopenhauer bei und seine psychologische Entwicklung lässt sich dadurch sehr gut nachvollziehen. Ich bin der Meinung, Schopenhauer war ein großer Philosoph, der nicht umsonst heute noch gelesen wird. Sein Lebenswerk weist viele interessante und faszinierende Aspekte auf, seine Philosophie ist es wert, dass man sich mit ihr beschäftigt. Dennoch sind einige seiner Ansichten kritisch zu hinterfragen. Die "Aphorismen" liefern nichtsdestotrotz einige wirklich tiefgründige Betrachtungen sowie praktische Ratschläge, die die eigene Lebensführung durchaus bereichern können.

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