Arthur W Pink Was ist rettender Glaube?

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Inhaltsangabe zu „Was ist rettender Glaube?“ von Arthur W Pink

Schon zur Zeit Jesu gab es viele, die "an ihn glaubten", kurz darauf aber "Steine aufhoben, um auf ihn zu werfen" (siehe z.B. Joh 8,30.59) Sie verließen ihn und forderten später sogar, dass er gekreuzigt werde. Arthur W. Pink hat die Bibel ausführlich studiert, um den wichtigsten Unterschied der Welt aufzuspüren - den Unterschied zwischen dem fatalen Irrtum, man sei gläubig, und wahrem rettenden Glauben. Das Katastrophale ist, dass dieser Analyse zufolge ein Großteil der heutigen Christenheit in falscher Zuversicht auf das Verderben zusteuert.

WOW! - Wahrhaft Offen und Weise! Eine Glaubensprüfung, die man von Zeit zu Zeit antreten sollte!

— fibroe
fibroe

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  • Leserunde zu "Was ist rettender Glaube?" von Arthur W Pink

    Was ist rettender Glaube?
    LEXI

    LEXI

    „Was ist rettender Glaube“ von Arthur W. Pink Zu dieser Leserunde gibt es keine Verlosung, hier wird mit eigenem Exemplar gelesen. Wie wird man Christ, wie wird man errettet? Ganz klar: indem man an den Herrn Jesus Christus glaubt. Aber was ist nun echter Glaube? Wie wird man gläubig? Schon zur Zeit Jesu gab es viele, die an "ihn glaubten", kurz darauf aber "Steine aufhoben, um auf ihn zu werfen". Sie verließen ihn und forderten später sogar, dass er gekreuzigt werde. Arthur W. Pink hat die Bibel ausführlich studiert, um den wichtigsten Unterschied der Welt aufzuspüren - den Unterschied zwischen dem fatalen Irrtum, man sei gläubig, und wahren rettenden Glauben. Das Katastrophale ist, dass dieser Analyse zufolge ein Großteil der heutigen Christenheit in falscher Zuversicht auf das Verderben zusteuert. Falls sich jemand anschließen möchte und sich das Buch ebenfalls besorgt, ist er ganz herzlich dazu eingeladen. Bitte in diesem Fall ein kurzes posting in der LR schreiben, damit ihr euch untereinander bezüglich des Lesebeginns absprechen könnt.

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    • 315
  • Wie kann ich sicher sein, ob mein Glaube echt und rettend ist?

    Was ist rettender Glaube?
    LEXI

    LEXI

    01. August 2015 um 23:49

    „Rettender Glaube ist ein Glaube an Christus mit dem Herzen, ist für die Seele das, was Gesundheit für den Körper ist: er ist vollmächtig und wirksam, voller Leben, immer in Aktion und bringt Frucht nach seiner Art.“ - - - „Wie kann ich sicher sein, ob mein Glaube echt und rettend ist? Die Antwort lautet: Prüfen Sie ihn!“ In diesem faszinierenden, schonungslos ehrlichen Buch, geht der Autor der Frage nach der Bedeutung „rettenden Glaubens“ nach. Er versucht, seinen Lesern dessen Wesen nahe zu bringen, definiert den Begriff, weist auf seine Auswirkungen, aber auch auf die Hindernisse hin, und konzentriert sich vor allen Dingen darauf, wie man zu rettendem Glauben kommen kann. Er tut dies anhand zahlreicher Bibelstellen, auf die er verweist, führt Gleichnisse aus der Bibel auf, die er thematisiert und sehr genau erläutert. Der Autor bezeichnet rettenden Glauben als geistliche Gnadengabe, die von Gott verliehen wird: „Gottes Macht muss wirksam werden, um das Herz zu ändern. Für die Schöpfung war die Macht Gottes nötig, doch noch größere Macht ist für die Wiedergeburt einer Seele nötig.“ In eindringlichen Worten weist er auch auf den Irrglauben vieler Christen hin, die sich durch die moderne Evangelisationsweise in Sicherheit wiegen. Arthur W. Pink fordert dazu auf, sich einer kritischen Selbstprüfung zu unterziehen, er unternimmt unter anderem auch einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit und führt Lektionen aus der Kirchengeschichte an, wie beispielsweise die Reformation, das Wirken der Puritaner, des Arminianismus, des Deismus, bis hin zur Gegenwart. Ich empfand „Was ist rettender Glaube“ als äußerst anspruchsvolle, durchaus „unbequeme“ Lektüre, die jedem Christen einen Spiegel vorhält und dem ernsthaft interessierten Leser dazu zwingt, sein Denken, sein Handeln, seinen Glauben zu hinterfragen und sich dem Inhalt dieses Buches zu stellen. Die zahlreichen Bibelstellen wurden für meinen Geschmack exzellent erläutert, mein besonderes Augenmerk galt einigen der Seligpreisungen, die ich niemals zuvor derart ausführlich betrachten durfte. „Was ist rettender Glaube“ ist ein Buch, das wohl keinen unberührt lässt. Es stellt durchaus eine unbequeme Lektüre dar, die Kontroverse hervorzurufen vermag. In diesem Buch wird nichts beschönigt, aber einiges direkt angesprochen, und sehr viel klar gestellt. Eine geballte Ladung „geistiger Nahrung“ mit vielen verschiedenen Aspekten, und einem Anhang, der in Form von Dialogen zwischen verschiedenen Charakteren in Form eines Gesprächs mit dem Autor Rat und Auskünfte liefert. Ich möchte potentiellen Lesern ein besonders beeindruckendes Zitat von Samuel Rutherford nicht vorenthalten, mit dem der Autor das vierte Kapitel schließt: „Du kannst dich von den Verworfenen unterscheiden, wenn du diese Kennzeichen hast: Wenn du Christus und seine Wahrheit so wertschätzt, dass du alles verkaufen und ihn erwerben und für ihn leiden würdest. Wenn die Liebe Christi dich mehr von Sündigen abhält als das Gesetz oder die Furcht vor der Hölle. Wenn du demütig bist und deinen eigenen Willen verleugnest sowie deinen Verstand, dein Ansehen, deine Laufbahn, deine Ehre, die Welt und allen ihren Trug und Glanz. Dein Bekenntnis darf nicht fruchtlos und ohne gute Werke sein. Du musst in allen Dingen nach Gottes Ehre streben. Wenn du isst, schläfst, kaufst, verkaufst, sitzt, stehst, sprichst, betest, liest und das Wort Gottes hörst, musst du mit dem Herzen darauf ausgerichtet sein, dass Gott geehrt wird. Mache dir tägliches Gebet zur Gewohnheit, befehle all deine Wege und Taten Gott an durch Gebet, Fürbitte und Danksagung; und gibt nicht viel darauf, verspottet zu werden, denn Christus Jesus wurde vor dir verspottet.“

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  • Welcher Glaube bringt mich in den Himmel?

    Was ist rettender Glaube?
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    30. July 2015 um 20:09

    Weil so viele über das Cover schreiben (bei mir ist das eher untergeordnet): Jesus sagt, er kommt wie ein Dieb in der Nacht. Genau das scheint mir dieses Bild ausdrücken zu wollen. So wie ein Blitz, ganz plötzlich und unerwartet, wird die Gnadenzeit zu Ende sein. Dann ist das Urteil gefallen, Gott hat seine Kinder zu sich genommen. Diejenigen, die zurückbleiben, haben die Latte gerissen, sich zu wenig um ihre Zukunft gekümmert, Gott und seinen Anspruch auf die Seite gesetzt und ihre eigene Persönlichkeit ausgelebt. "Fun" bringt aber nicht in den Himmel, Fun ist der breite Weg, auf dem viele wandeln und der ins Verderben führt. Natürlich sagt auch Pink, daß jeder jederzeit das Steuer herumreißen und auf den schmalen Weg wechseln kann - nur wird das natürlich im Lauf der Zeit immer schwieriger. Deshalb ist es sinnvoll, sich rechtzeitig Gedanken darum zu machen: Wo stehe ich? Wohin bin ich unterwegs? - und nicht zuletzt: Erfülle ich die Bedingungen, um begründet annehmen zu können, ich werde eines Tages im Himmel sein? Viele glauben ja, ihnen ist der Himmel gewiß. Bei manchen ist es nur das Bewußtsein, daß Gott gut ist. Das stimmt auch, aber das ist nur die eine Seite seiner Persönlichkeit. Gott ist auch gerecht. Und er ist vollkommen wahrhaftig, er kann nicht lügen. Wenn er also in seinem Wort sagt, daß nur derjenige den Himmel sehen wird, der von neuem geboren ist, wird das auch so sein. Und die neue Geburt ist mehr als ein gedankenlos nachgeplappertes Übergabegebet. Gott läßt nur diejenigen in Ewigkeit in seiner Nähe wohnen, die sich schon auf der Erde für ihn entschieden und dafür gekämpft haben, dem Bild ähnlich zu werden, das Gott von ihnen hat. Und darum geht es in diesem Buch. Welchen Glauben, welche Einstellung und welche Handlungen erwartet Gott von denjenigen, die einmal bei ihm im Himmel wohnen wollen? Arthur W. Pink geht in diesem Buch, das erstmalig in den Dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erschienen ist, diesen Fragestellungen fundiert und unmißverständlich nach. Wer sicher sein will, einmal in den Himmel zu kommen, sollte sich diesen Fragen stellen. Ein hervorragendes Buch, das mich sehr bereichert hat!

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  • WOW! - Wahrhaft Offen und Weise!

    Was ist rettender Glaube?
    fibroe

    fibroe

    Arthur Pink kennen zu lernen war eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte. Schon lange habe ich Gottes Wort nicht mehr so klar in einem Buch lesen dürfen (abgesehen von der Bibel selbst und den Veröffentlichungen meiner Gemeinde) wie hier bei vorliegendem von Arthur Pink. Was mich dabei besonders verwundert ist, dass besagter Autor bereits seit mehreren Jahrzehnten tot ist. Möchte man doch meinen, alles was hier präsentiert wird, gehört bereits der Vergangenheit an. Doch weit gefehlt. Der Inhalt ist präsenter denn je, kein Wunder liegt hier doch das Buch der Bücher zugrunde! Arthur Pink weiß wovon und von wem er spricht und kann mit seinem Buch definitiv jedem Christenleben Zündstoff zum Nachdenken bieten. Was soll das heißen? Hier möchte ich gar nicht in die Tiefe gehen. Ich bin mir sicher, jeder wird Diskussionspunkte und Anregungen zum Nachdenken über sein eigenes Leben mit Jesus, nach der Lektüre des Buches, erhalten haben. Mein Mann und ich haben die ein oder andere Stunde damit verbracht zu diskutieren, nachzuforschen oder einfach nur nachzuhorchen wie es bei uns selbst aussieht. Bin ich nur ein Namenschrist? Folge ich Jesus wirklich? Bin ich überhaupt errettet? Nur einige der Fragen die uns beschäftigt haben. Dieses Buch stülpt dein Inneres nach Außen und lässt keinen kalt, der seine Beziehung zu Jesus prüfen möchte. Und, sollte man das nicht gelegentlich tun? Ab und an nachchecken, ob die Verbindung zu Gott noch stark genug ist? Hinterfragen ob man Jesus wirklich nachfolgt? Ehrlich mit sich selbst sein, ob der Gang zur Kirche am Sonntag allein schon ausreicht um den eigenen Glauben zu leben? Wenn man den Titel liest, wird man zuallererst neugierig. Rettender Glaube? Was ist das? Muss ich darüber etwas lesen, ich bin doch schon errettet? Ich habe doch Jesus schon mein Jawort gegeben, warum Zeit investieren? Im zweiten Kapitel, nachdem A. Pink eine zeitliche Prognose über Christen im allgemeinen und besonderen gegeben hat, die aktueller nicht sein könnte, geht der Autor auf den Titel rettender Glaube ein. Hier ist es wichtig erst einmal zu verstehen, was der Grund für solch ein Thema ist. Da kann einem schon mulmig werden und die eigenen Gedanken stehen ziemlich schnell in Hab-Acht Stellung und befinden sich auf Konfrontationskurs. Ich habe mich mehr als einmal ertappt gefühlt. Eine sehr persönliche Prüfung, die ein hübsches kleines Gefühlschaos anrichtet. Gerade o.g. Fragen haben mich hier stark beschäftigt. Gut, dass es in Kapitel 3 doch den einen oder anderen Lösungsansatz gibt;) Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Thema der Heilsgewissheit. Ein Thema, das mich persönlich immer mal wieder beschäftigt. Gerade das Kapitel „wie sie bewahrt wird“ war für mich besonders spannend. Da dies sicher eines der wichtigsten Themen für einen Christen ist, findet man im Anhang noch einige Dialoge hierzu, die vielleicht doch nochmal einige Aha Erlebnisse bieten können. Mir ging es zumindest so:) Fazit: Was für ein unglaubliches Buch. Was für ein Schatz für jeden Christen, der seine Beziehung zu Jesus nicht nur als Nebensache sieht. Denn ganz gemäß dem Ausspruch „drum prüfe wer sich ewig bindet“, geht man nach dieser Prüfung sicher wieder eine ganze Spur stärker hervor. Diese Ehrlichkeit hat mich sehr beeindruckt, Arthur Pink redet mir aus dem Herzen! Hier darf man Gott spüren, denn Arthur Pink predigt mitnichten ein Wohlstandsevangelium. Mir tat es unglaublich gut, diese Worte zu lesen auch wenn der Inhalt letztlich schon über 2000 Jahre alt ist und mir eigentlich täglich begegnet;) Aber so aufbereitet: ehrlich, offen und präzise, trifft er genau ins Herz und wird zur Prüfung unseres Glaubens!

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    • 2
  • Schwieriges Buch zu tollem Thema

    Was ist rettender Glaube?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Pink thematisiert in seinem Buch ein zentrales Thema: Unser Glaube an Jesus-Christus. Ein Glaube, der ein rettender Glaube ist. Nachdem er im ersten Teil (ein Kapitel) auf die Zeichen seiner Zeit eingeht, definiert er im zweiten Teil (5 Kapitel) was rettender Glaube ist. Im dritten Teil erläutert er in 5 Kapitel was  "zu Christus kommen" heisst bevor er im letzten Teil in 8 kurzen Kapiteln auf das Thema "Heilsgewissheit" eingeht. Der Anhang vertieft dieses Thema mit 4 fiktiven Dialogen.  Das Thema an sich und das Inhaltsverzeichnis sahen für mich sehr interessant aus.  Ein erster Negativpunkt ist das viel zu dunkel gehaltene Cover des Buches. Eine dunkele Gewitternacht ist für mich ein angsteinflössendes Bild und passt für mich von daher nicht zu dem Thema des Buches.  Leider hat mich der Inhalt des Buches nicht überzeugt.  Ein sehr grosser Negativpunkt ist für mich, dass Pink viele Bibelstellen zitiert, die oft aus dem Zusammenhang gerissen sind. Die Art und Weise, wie er Bibelstellen in seine Sätze einfliessen lässt, finde ich persönlich sehr gefährlich, das es m.E. wenig Leser geben wird, die sich die Zeit nehmen jede Bibelstelle daraufhin zu prüfen, ob der Autor sie im richtigen Zusammenhang zitiert. Zum Glück bin ich bibelfest genug, um das relativ gut beurteilen zu können.  Auch fand ich den Sprachstil sehr schwerfällig. Teilweise habe ich im englischen Original gelesen, da es flüssiger war. Leider lag der deutschen Ausgabe scheinbar eine andere Auflage vor, denn es gab viele Stellen, die in der dt. Ausgabe gekürzt waren. 

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    • 4
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    30. July 2015 um 19:14
    Maerchentraum schreibt Ich habe es ähnlich empfunden, wie du. :) Schade; dass es in der Leserunde nicht zu mehr Gesprächen gekommen ist.

    Damit können wir jetzt gerne anfangen, ich bin jetzt durch. Und wirklich: Ich fand das Buch ganz ausgezeichnet! Tut mir leid, daß ich den Laden so furchtbar aufgehalten habe - in den letzten ...

  • Schwierig

    Was ist rettender Glaube?
    Maerchentraum

    Maerchentraum

    24. June 2015 um 02:16

    Cover: Mir gefällt das Cover leider nicht. Das mit dem Blitz soll wohl Gottes Zorn verdeutlichen. Man hätte den Blitz und die Dunkelheit zwar aufzeigen können, aber auch den Sonnenschein aufzeigen soll,.. denn wozu heißt es sonst "rettender" Glaube. So ist mir das Cover zu negativ gestaltet. Würde ich mir im Bücherladen so nicht mitnehmen, da so dunkle Farben einfach ein negatives Gefühl hinterlassen. Deswegen konnte ich den Inhalt auch nicht so "freudig" aufnehmen. Mir ist das Cover schon sehr wichtig. Und ein Buch über den Glauben so dunkel zu gestalten, ist meiner Meinung nach, sehr unpassend. Inhalt: Das Buch hat zwar "nur" 190 Seiten, aber diese sind vom Schreibstil und von der Thematik her, doch recht schwierig zu lesen. Ich habe teilweise um einiges länger gebraucht als sonst und musste einige Sachen auch öfter lesen. Außerdem werden Bibelverse oft nur teilweise zitiert und in einen normalen Satz eingefügt, so dass man öfter dazu gebracht wird, erstmal nachzuprüfen, ob das überhaupt passt und in welchen Zusammenhang es in der Bibel steht. Das hat mir nicht so gut gefallen. Das Buch sehe ich sehr zwigespalten und kann mich gar nicht richtig entscheiden, wie ich es jetzt finde. Es besteht aus insgesamt 5 Teilen, wobei ich anfangs große Schwierigkeiten hatte in das Buch zu finden. Auch hat mir in den ersten drei Teilen einiges nicht so gefallen. Die Teile 4 und 5 (Anhang) haben mir wiederum dann aber doch recht gut gefallen. Das versuche ich im folgenden etwas näher zu erläutern: Das Vorwort hat mir ziemlich gut gefallen. Ich finde auch, dass das Christentum oft nicht mehr das ist, was es sein sollte. Viele machen daraus, was sie wollen, ohne sich überhaupt mal mit der Bibel beschäftigt zu haben. Manchmal frage ich mich, wie man sich eigentlich einfach eine Meinung bilden kann, wenn man nur oberflächliche Informationen hat. Leider machen das aber die Meisten. Egal in welchen Bereichen. Teil 1 hat mich nicht so ganz überzeugt, da ich seine Meinung nicht ganz teile. Allerdings fand ich sein Fazit richtig und gut. Man kann ein wenig sagen, dass es in diesem Teil um Götzen, Jesus und seine Annahme als Erretter und zum Beispiel Prediger, die Angst davor haben, das wahre Evangelium zu verkündigen, geht. Insgesamt war dieser Teil nicht schlecht. Bei Teil 2 war ich beispielsweise bei manchen Bibelstellen nicht sicher, ob sie wirklich so passend gewählt wurden. Normalerweise mag ich es, wenn auf Bibelstellen Bezug genommen wird. Ist auch wichtig, aber irgendwie gaben diese öfter nicht das wieder, was er eigentlich ausdrücken wollte. Zumindest hatte ich diesen Eindruck. Ich wurde in diesem Teil aber langsam warm mit dem Buch. Es ging hier zum Beispiel u.a. um Evangelisationsweisen, Verführung, fundamentalistische Prediger, u.w.. Insgesamt war dieser Teil doch interessant. Teil 3, Teil 3, ja Teil 3. In diesem Abschnitt hat mir vieles nicht gefallen, da ich seine Meinung öfter nicht teilen konnte (wenn es auch einige gute Sachen gab) und er einige Leser ausgeschlossen hat. Das fand ich ziemlich unpassend und nicht gut. Auch empfand ich einige Stellen in diesem Abschnitt als ziemlich negativ und vieles hat mich (teilweise auch wegen der Ausführung) nicht überzeugt Außerdem wird der Eindruck erweckt, dass der Autor denkt das "Wissen gepachtet" zu haben, da immer wieder gesagt wird "Wer diese Überzeugung nicht teilt, der ist halt noch nicht wirklich errettet...".. Dabei sind manche Überzeugungen gar nicht wirklich biblisch. Darauf möchte ich später nochmal eingehen. Teil 4: In diesem Teil spricht er zum Beispiel davon, wie das Thema "Heilsgewissheit" von einem Extrem ins andere gerutscht ist und er geht auch auf das Gleichnis mit dem Ackerboden ein. Auch spricht er von der Selbstprüfung, in der es darum geht, zu erkennen, ob Jesus Gestalt in einem annimmt, oder nicht. Außerdem beschreibt er, sehr anschaulich, wie z.B. das Missachten der göttlichen Anweisungen zu u.a. seelischer Magerheit führt. Dazu führt er tolle Beispiele, anhand von Vergleichen an. Noch ein tolles Zitat von Spurgeon, das einfach toll passt und den inneren Wandel zeigt, wenn man wiedergeboren wird: "Wenn du plötzlich Dinge liebst, die du hasstest und Dinge hasst, die du liebtest,(..) und eine tiefschürfende Veränderung stattgefunden hat.. (..) etc." Anhang (Teil 5): Der Anhang hat mir gut gefallen und ist ein guter Abschluss zum Buch. Er ist in der Form eines Gespräches verfasst und beinhaltet viele anschauliche Metaphern. Allgemein: Was ich mich während des Lesens immer wieder gefragt habe war, was denn nun der Originaltext vom Autoren war, oder ob es eher eine Art Wiedergabe war, bei denen einiges hinzugefügt wurde. Das war mir bis zum Schluss nicht klar. Auch ist öfter mal von "wir" die Rede, im Sinne von "wir wollen euch erklären, dass..".. Auch gab es Sätze, wie "Der Autor sagt...". Da bleibt bei mir ein Fragezeichen übrig. Außerdem drückt der Autor sich öfter mal etwas missverständlich aus. Außerdem hab ich mal ein bisschen recherchiert, weil ich bei einigen Sachen doch ein schlechtes Gefühl hatte. Und ich denke, dass "Erwählte" auch nur die Bezeichnung für genau diese Menschen ist, die zu ihm finden. Besonders, wenn man es so sieht, dass er es vorhergesehen hat und dann im Himmelreich alles für sie vorbereitet. Das würde auch erklären, warum er in der Offenbarung wartet. Weil er weiß, dass da noch jemand zu ihm findet. :) Außerdem ergibt dann auch der Satz mit dem "erwählt zum Himmel und zur Hölle" Sinn. Nicht, weil er sie dazu erwählt hat, sondern weil er weiß, wie wer sich entscheidet. Und das schmeißt die Erwählungslehre aus dem Buch über den Haufen (die mir eh überhaupt nicht gefallen hat und mich mit Bauchschmerzen zurückgelassen hat), weil es nicht mehr wirklich mit der Bibel vereinbar wäre. Überhaupt steht in der Bibel auch, dass man auf das Wort Gottes hören soll und nicht auf die Lehre eines Menschen, denn diese kann falsch sein und keiner hat das Wissen gepachtet. Auch, wenn da steht, dass der Glaube durch Predigten kommen kann. :)Hier mal ein paar Bibelverse:Titus 2, 11 - Titus 2, 11: Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen -> Das heißt, dass Gott die Gnade für ALLE Menschen erwählt hat, nicht nur für bestimmteRömer 10, 4: Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.Römer 10, 5: Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: ŤWelcher Mensch dies tut, der wird dadurch leben.Römer 10, 6: Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren? (Das ist nichts anderes denn Christum herabholen.)Römer 10, 7: Oder: Wer will hinab in die Tiefe fahren? (Das ist nichts anderes denn Christum von den Toten holen.)Römer 10, 8: Aber was sagt sie? ťDas Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen. Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.Römer 10, 9: Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.Römer 10, 10: Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.Römer 10, 11: Denn die Schrift spricht: Wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden.Römer 10, 12: Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen.Römer 10, 13: Denn wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden.Römer 10, 14: Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?Römer 10, 15: Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: Wie lieblich sind die Füße derer, die den Frieden verkündigen, die das Gute verkündigen!Römer 10, 16: Aber sie sind nicht alle dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht: HERR, wer glaubt unserm Predigen?Römer 10, 17: So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes.Römer 10, 18: Ich sage aber: Haben sie es nicht gehört? Wohl, es ist ja in alle Lande ausgegangen ihr Schall und in alle Welt ihre Worte.Römer 10, 19: Ich sage aber: Hat es Israel nicht erkannt? Aufs erste spricht Mose: Ich will euch eifern machen über dem, das nicht ein Volk ist; und über ein unverständiges Volk will ich euch erzürnen.Römer 10, 20: Jesaja aber darf wohl so sagen: Ich bin gefunden von denen, die mich nicht gesucht haben, und bin erschienen denen, die nicht nach mir gefragt haben.Römer 10, 21: Zu Israel aber spricht er: Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu dem Volk, das sich nicht sagen läßt und widerspricht.-> Das zeigt doch auch wunderbar, dass Gott ALLE bei sich haben will und dass man durch Jesus errettet wird. Diese Errettung kann nicht verloren gehen, aber gerichtet wird man sowieso.Apostelgeschichte 17, 30 - Apostelgeschichte 17, 30: Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebietet er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun, -> hier werden ebenfalls ALLE Menschen angesprochen.1. Johannes 2, 2 - 1. Johannes 2, 2: Und derselbe ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren sondern auch für die der ganzen Welt. -> auch hier wird "die ganze Welt", also ALLE angesprochen. Er sagt nicht "für die Erwählten", sondern für ALLE.2. Petrus 3, 9 - 2. Petrus 3, 9: Der HERR verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß sich jedermann zur Buße kehre.-> Auch hier wird seine Güte und Liebe zu ALLEN deutlich, wenn er schreibt "jedermann" und dass ALLE zu ihm finden. Das widerspricht total dem, dass er Menschen für die Hölle erwählt hätte.2. Korinther 5, 10: Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse. -> Und hier nochmal dazu, dass man seine Errettung verlieren kann. Das steht nirgendwo in der Bibel. Es steht hier, dass JEDER gerichtet wird.Dasselbe auch in folgenden Versen:2. Korinther 5, 14: Denn die Liebe Christi dringt uns also, sintemal wir halten, daß, so einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben;2. Korinther 5, 15: und er ist darum für alle gestorben, auf daß die, so da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.2. Korinther 5, 19: Denn Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.2. Korinther 5, 20: So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott.2. Korinther 5, 21: Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.Johannes 5, 39: Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habet das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget;Johannes 5, 40: und ihr wollt nicht zu mir kommen, daß ihr das Leben haben möchtet. -> hier nochmal zu der Sache, dass man nicht von sich aus zu Gott finden kann (was ich ja nicht verstanden habe, vor allem beim Thema "ehren". Es gibt noch ein paar mehr Beispiele, wie diesen Vers, in denen nicht steht, dass man nicht zu Gott finden kann, sondern WILL. Hier steht eindeutig, "ihr WOLLT nicht zu mir kommen", nicht "ihr KÖNNT nicht zu mir kommen".Aber klar, ich denke trotzdem, dass man wirklich von Herzen zu Jesus und zu Gott finden muss und dabei auch eine Veränderung stattfindet. Fazit:Das Buch war wie eine Auf- und Abfahrt von Gefallen und Nichtgefallen, zustimmen und nicht zustimmen, schwierige Sätze und toller Zitate, Die Zitate waren sowieso super, vor allem die von Spurgeon, die so eine tolle Leichtigkeit enthielten und sich anfühlten, wie in ein Sonnenstrahl, der durch eine Wolkendecke kommt, denn das Buch ist doch recht schwer zu lesen und ich habe überdurchschnittlich lange gebraucht, da ich einiges auch öfter nochmal lesen musste. Nicht nur vom Verständnis, sondern weil es mir manchmal u.a. auch zu negativ war und es mir etwas an Liebe und Leichtigkeit gefehlt hat. Das wurde ab der Mitte des Buches aber deutlich besser. Die Fazite nach den ganzen Ausführungen der einzelnen Kapiteln haben mir aber oft richtig gut gefallen. Allgemein finde ich, dass es wichtig ist, mal nicht über Umschweife zu reden, sondern klipp und klar zu sagen, was man sagen will. Viele trauen sich das nicht. Allerdings macht er das manchmal irgendwie zu negativ. Auch merkt man, dass der Autor in diesem Buch nicht unbedingt zu Leuten spricht, die erst zum Glauben finden, sondern eher zu denen, die schon denken, dass sie den "richtigen Weg" gehen. Außerdem finde ich nicht, dass diese Erwählungslehre gut ist. Auch seine Ausdrucksweise, die den Leuten etwas aufzwingen will und dabei einen Absolutheitsanspruch einnimmt, hat mir gar nicht gefallen. Trotz einiger guter Sachen, stimme ich dem Hauptthema nicht zu. Denn ich finde in der Bibel nichts, was aussagt, dass Gott Menschen für die Hölle erschaffen hat. Ein bisschen Bescheidenheit, Demut, Gottesfurcht und Nächstenliebe wären schöner gewesen. Deswegen 2,5 Punkte von mir.

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