Arto Paasilinna

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Arto Paasilinna

Lebenslauf von Arto Paasilinna

Immer wieder ein Paasilinna im Herbst: Der Finne Arto Paasilinna gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern seines Landes. Für seine skurril-humorvollen Bücher wurde er schon mit etlichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Außerdem wurden viele seiner Werke verfilmt. Nach seiner Arbeit als Zeitungsredakteur begann er Bücher zu schreiben, die schon in mehr als 45 Sprachen veröffentlicht wurden. Jedes Jahr im Herbst wird ein neues Buch des Erfolgsautor herausgebracht. Sein Bruder Erno ist ebenfalls Autor und sein anderer Bruder, Reino ist Politiker. Arto Paasilinna hat zwei Kinder und lebt in der Nähe von Helsinki.

Neue Bücher

Für eine schlechte Überraschung gut
Erscheint am 21.12.2018 als Hardcover bei Ehrenwirth.

Alle Bücher von Arto Paasilinna

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Arto PaasilinnaDer wunderbare Massenselbstmord
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Der wunderbare Massenselbstmord
Der wunderbare Massenselbstmord
 (232)
Erschienen am 16.09.2014
Arto PaasilinnaIm Jenseits ist die Hölle los
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Im Jenseits ist die Hölle los
Im Jenseits ist die Hölle los
 (118)
Erschienen am 15.08.2006
Arto PaasilinnaDie Giftköchin
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Die Giftköchin
Die Giftköchin
 (114)
Erschienen am 21.12.2017
Arto PaasilinnaDas Jahr des Hasen
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Das Jahr des Hasen
Das Jahr des Hasen
 (81)
Erschienen am 16.09.2014
Arto PaasilinnaDer Sommer der lachenden Kühe
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Der Sommer der lachenden Kühe
Der Sommer der lachenden Kühe
 (80)
Erschienen am 16.09.2014
Arto PaasilinnaVorstandssitzung im Paradies
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Vorstandssitzung im Paradies
Vorstandssitzung im Paradies
 (64)
Erschienen am 22.06.2004
Arto PaasilinnaNördlich des Weltuntergangs
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Nördlich des Weltuntergangs
Nördlich des Weltuntergangs
 (57)
Erschienen am 20.09.2005
Arto PaasilinnaIm Wald der gehenkten Füchse
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Im Wald der gehenkten Füchse
Im Wald der gehenkten Füchse
 (51)
Erschienen am 27.11.2001

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Neue Rezensionen zu Arto Paasilinna

Neu
J

Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

Ein Selbsthilferoman
Jary_Dittmannvor einem Monat

Warum sich alleine töten, wenn man das auch in der Gruppe erledigen kann? Könnte doch eine interessante Erfahrung sein, auf dem Weg dorthin kann man sich unterstützen und gemeinsam einen Weg finden, ehrenvoll zu sterben.

Take-away: Diverse Wege glücklich zu werden, humorvoll verpackt. Zwei/drei Wege, Selbstmord zu begehen. Ein Buch für: potenzielle Selbstmörder, Leute mit dunklem Humor

Habe das Buch ratzfatz durchgerockt: angenehmer Stil, zurückhaltend, relativ sachlich aber mit diesem trockenen, zaghaften Humor, lakonisch gesetzt. Übermäßig düster ist das alles gar nicht mal. Aber das Thema ist natürlich eher schwer. Und dieser Schwere lässt Paasilinna sogar relativ viel Platz, zum Beispiel, wenn er einige Einzelschicksale der Selbstmördergruppe beschreibt – und auch ernst nimmt. Kein lustiges Wort in diesen Textabschnitten.

Humor entsteht eher durch die unpersönliche, distanzierte Beschreibung dessen, was die gesamte Gruppe tut. Während alle Einzelpersonen tieftraurig sind, ist die Gruppe üblicherweise gut gelaunt und wächst über sich heraus, etwa als sie eine Gruppe zahlenmäßig überlegener Hooligans verprügeln.

Die Geschichte ist in zwei Teile geteilt, der erste spielt in Finnland, der zweite im restlichen Europa. Richtig zwingend ist die Entwicklung im zweiten Teil nicht mehr. Die Grundzüge der Geschichte, die Motive und Gedanken gab es allesamt im ersten Teil schon. Auf mich wirkt das, als ob aus einem guten Schluss seitenmäßig möglichst viel herausgeholt werden sollte – und dieser dadurch arg verwässert wurde.

Die Selbstmörder lernen auf ihrer gemeinsamen Fahrt und ohne es selbst zu merken, zahlreiche Wege kennen, mit ihrer Traurigkeit umzugehen:

Unter Leute gehen, soziale Kontakte knüpfen und pflegen Reflektieren und über seine Probleme reden Sich ablenken Anderen helfen Dinge genießen Heute-ist-der-letzte-Tag-Einstellung

Dadurch ist das Buch tatsächlich mehr, als nur ein lustiger Roman mit schwarzem Humor.

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Hellena92s avatar

Rezension zu "Weltretten für Anfänger" von Arto Paasilinna

Verrückter Finne :D
Hellena92vor 4 Monaten

Der finnische Sprachwissenschaftler Surunen unterstützt seit vielen Jahren politische Gefangene. Da nichts passiert, er nur die Ungerechtigkeit und Ohnmacht zu spüren bekommt, entscheidet er eines Tages diese Ohnmacht zu überwinden. Er beschließt kurzerhand einen 39 Jahre alten, politischen Gefangen aus dem Gefängnis eines fiktiven Landes zu befreien.

Schon auf der Reise dorthin lernt er allerhand interessante, oder dem Alkohol sehr zugewandte Menschen kennen, die mehr oder weniger die Menschheit im Allgemeinen darstellen. Desinteressiert, überheblich, den Geist lieber vernebeln als jemals eigenständig gegen den Strom zu denken.

Auf seiner Befreiungsreise lernt Surunen die Welt kennen und weshalb es nicht einfach ist, seine Gedanken kund zu tun, in einem Land in welchem Korruption und Gewalt die Bevölkerung in der Hand haben.
Bei all der Gewalt, die auch er tatsächlich durch Folter oder Ähnliches am eigenen Leibe erfahren muss, verliert der Protagonist niemals seinen Willen sowie seine Entschlossenheit.

Das Buch wurde als satirischer Roman verkauft. Die Satire ist in seinen Menschenbildern ersichtlich, jedoch nimmt die Geschichte solch gewalttätige und grausame Züge an, dass die Satire verloren geht und einen bitteren Beigeschmack hinterlässt.
In unserer Zeit ist es wichtig nicht weg zu schauen, sondern zu handeln. Ich interpretiere das Buch des Herrn Paasilinna als Weckruf, oder aber auch als eigenen Wunsch, einfach mal etwas zu tun und seinen Weg zu gehen, so steinig er auch sein sollte.

Jürgen von der Lippe sei hier extra als sehr guter Vorleser zu nennen, der die Charaktere präzise und so unterschiedlich spricht, dass man manchmal vergisst, dass es sich hierbei um kein Hörspiel handelt.

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pardens avatar

Rezension zu "Der liebe Gott macht blau" von Arto Paasilinna

Nicht das stärkste Buch Arto Paasilinnas...
pardenvor 5 Monaten

NICHT DAS STÄRKSTE BUCH ARTO PAASILINNAS...

Der liebe Gott hat die Nase gestrichen voll von den Menschen und all dem Unsinn, den sie verzapfen. Er braucht Abstand, ist schlichtweg urlaubsreif. Nur, wer soll ihn vertreten? Wer soll die ganze Verantwortung in der Zwischenzeit übernehmen? Der Heilige Petrus und Erzengel Gabriel winken dankend ab. Ihr Vorschlag: Warum nicht einem Menschenkind ein Jahr lang den Job aufs Auge drücken? Und so klopft Gabriel als Gesandter Gottes bei Kranführer Pirjeri Ryynänen an. Ryynänen, ist zwar mit seiner Arbeit hoch oben in den Lüften zufrieden, findet das Leben ansonsten aber ziemlich langweilig. Er hatte deswegen bereits Stoßgebete gen Himmel gesandt. Der Jobwechsel, den ihm Gabriel da unterbreitet, kommt somit gerade recht. Also ab auf den Himmelsthron! Doch bald merkt Birger, dass Gottsein alles andere als nur Hochgefühle bereitet...

Nachdem 'Der wunderbare Massenselbstmord' mir vor einiger Zeit wirklich gut gefallen hat, habe ich mich nun an ein weiteres Werk von Arto Paasilinna herangetraut. Die Idee dahinter klang skurril genug, um mich neugierig werden zu lassen, und Jürgen von der Lippe als Sprecher hat mich ja schon mehrfach überzeugt.

Diesmal jedoch hielt sich meine Begeisterung etwas in Grenzen. Paasilinna hat es zwar geschafft, die Handlung nicht ins Lächerliche abgleiten zu lassen, doch gab es für mich nur wenig Überraschendes. Dass die Erschaffung des Menschen ein Fehler gewesen sein könnte, ist keine neue Erkenntnis, und dass Gott über all den Freveltaten der Menschheit in ein Burnout verfällt, nachvollziehbar.

Die Neuerungen, die der Kranfahrer Pirjeri Ryynänen in die himmlische Arbeit einführt, sind z.T. recht unterhaltsam, doch bleiben sie im Wesentlichen episodenhaft und zusammenhanglos. Bekannte fragwürdige Themen wie Krieg, Umweltzerstörung und Machtgeilheit werden hier aufgegriffen, doch erkennt auch Ryynänen, wie nervenaufreibend der Kampf mit dem Teufel (dem Menschen?) ist.

Größtenteils wird der Himmel als ein riesiger Verwaltungsapparat dargestellt - und auch hier gibt es Wesen (Engel oder Heilige), die mit Ellbogenmentalität um ihren Posten kämpfen. Manches ist durchaus witzig, doch plätschert die Erzählung ohne großen Höhepunkt meist einfach vor sich hin. Da fand ich die Geschichte vom wunderbaren Massenselbstmord doch um einiges unterhaltsamer...

Jürgen  von der Lippe liest die 4 Stunden 51 Minuten lange Erzählung über große Strecken souverän, doch die finnischen Namen sind - vor allem wenn sie gehäuft auftreten - selbst für einen erfahrenen Sprecher eine nur schwer zu meisternde Herausforderung...

Alles in allem eine ganz nette Unterhaltung, aber sicher nicht das stärkste Buch Arto Paasilinnas...


© Parden

Kommentare: 3
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Gespräche aus der Community

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Ich lese momentan "Der liebe Gott macht blau" wer kann mir ähnliche Bücher empfehlen?
Zum Thema
Daniliesings avatar
Hallo,

ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese.

Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!)

Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben.

Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben.

Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen.

Dankeschön!

Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:
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Zusätzliche Informationen

Arto Paasilinna wurde am 18. April 1942 in Kittilä (Finnland) geboren.

Arto Paasilinna im Netz:

Community-Statistik

in 974 Bibliotheken

auf 93 Wunschlisten

von 27 Lesern aktuell gelesen

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