Finnland war 2014 Gastland bei der Frankfurter Buchmesse. Im Zuge dessen habe ich das erste Buch von Arto Paasilinna gelesen („Der wunderbare Massenselbstmord“). Nun haben wir in meinem Lesekreis diesen Roman von ihm gelesen.
Lennea Ravaska ist eine ältere Dame und lebt seitdem ihr Mann, Oberst Rainer Ravaska, verstorben ist, sehr bescheiden in einem kleinen Häuschen in einem abgelegenen Örtchen im Süden Finnlands. Sie hat ihren Neffen Kauko nach dem Tod ihrer Schwester fürsorglich und liebevoll aufgezogen. Aus ihm ist leider ein dem Alkohol zugewandter Nichtsnutz geworden, der des Öfteren mit zwei Freunden, Jari und Pertti, zu ihr kommt und sie völlig ausnutzt. Linnea graut es immer davor; weiß sich aber auch nicht zu wehren. Als ein Saugelage der Freunde in der Sauna von Lennea eskaliert, erzwingen si sie zu einer Unterschrift eines Testamentes – natürlich zugunsten von Kauko – und werden ihr gegenüber gewalttätig.
Linnea, von Panik ergriffen, flüchtet zu einem befreundeten Arzt in die Stadt und findet dort „Asyl“. Trotz, dass es ihr dort gut geht, fürchtet sie sich vor den drei Freunden, die nach ihrem Leben trachten. Nach dem Motto „lieber bringe ich mich um, als dass die mir was antun“, mischt sie sich ein Gift zusammen, dass sie stets in einer Spritze mit sich trägt. Aber es kommt alles anders!
Arto Paasilinna ist ein Meister des schwarzen Humors, wobei ich dies in dem Roman „Der wunderbare Massenselbstmord“ noch mehr empfand. Nichtdestotrotz ist dieser Roman sehr unterhaltsam und ein witziger „Happen“ für zwischendurch.






















