Arto Paasilinna Der wunderbare Massenselbstmord

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Inhaltsangabe zu „Der wunderbare Massenselbstmord“ von Arto Paasilinna

"Denkst du an Selbstmord? Du bist nicht allein!" So lautet ein ungewöhnlicher Anzeigentext, der auf überraschend heftiges Interesse stößt. Niemals hätte der gescheiterte Unternehmer Onni Rellonen mit der Existenz so vieler Gleichgesinnter gerechnet, als er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aus einem zunächst vagen Vorhaben entwickelt sich ein konkreter Plan: Ein Bus wird gechartert, um an einsamer Stelle gemeinschaftlich das Leben zu beenden. Am verabredeten Tag besteigen die unternehmungslustigen Selbstmordkandidaten schließlich guten Mutes das gemietete Gefährt - und starten ihre einzigartige Reise ohne Wiederkehr ...

Herrlich skurilles Beschreibung einer Busfahrt des Lebens

— Leseratte-uhu

Der beste Paasilinna überhaupt......

— BuecherKaterTee

hölzern, vorhersehbar und bisweilen geschmacklos.

— Beust

Arto as it's best - skurile Typen in einer schrägen Geschichte - einfach lohnenswert

— knacks1965

Gute Idee, aber Umsetzung irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch

— Lilith79

Mal ein etwas anderer Humor

— jaywalker

Sehr schräg, sehr finnisch, aber ich fand es herrlich trotz einiger Längen.

— Flutterby

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  • Der beste Paasilinna überhaupt......

    Der wunderbare Massenselbstmord

    BuecherKaterTee

    13. July 2016 um 14:24

    Vermeintlich letzte Fragen:"Hätte er einen Abschiedsbrief auf dem Tisch zurücklassen sollen? Um was zu schreiben? Adieu, liebe Kinder, versucht klarzukommen, euer Vater hat seinen Entschluss gefasst ...? Und an seine Frau gerichtet: Tadle mich nicht ...?Onni Rellonen stellte sich die Reaktion seiner Frau vor, während sie die Worte las. Ihr Kommentar wäre vielleicht:-Krmh.-"Onni Rellonen unglücklich verheirateter Bauunternehmer, Walzblechfabrikant und Wäschereibesitzer, ist fertig mit dem Leben. Während sich das übrige Finnland den exzessiven Johannisnachtfeiern hingibt, sucht Rellonen missmutig seine Scheune auf, um sich dort ungestört erschießen zu können. Das klappt nicht, denn kaum durch das Tor gegangen, findet er einen anderen Selbstmordkandidat. In letzter Sekunde rettet Rellonen den verwitweten Oberst Hermanni Kemppainen vor dem Tod am selbstgeknüpften Strick. Wie das wohl in Finnland so ist, gehen sie auf den Schrecken erst einmal einen Trinken und dann in die Sauna.Die beiden Männer kommen ins Gespräch, und weil es den beiden zufallsbekannten Selbstmördern eine gute Idee erscheint, beschließen sie, anderen Gleichgesinnten die Möglichkeit zum gemeinsamen Massenselbstmord zu geben.„Man könnte die letzten Stunden in angenehmer Gesellschaft verbringen und vielleicht gäbe es ja sogar Rabatt auf die Todesanzeigen ...“Auf ihr Inserat antworten mehr als 600 selbstmordbereite Finnen, was nur der Beginn vieler logistischer und anderer Schwierigkeiten für den Plan mit einem Luxusbus einen Ort für den gemeinsamen Selbstmord zu finden.Je länger die Fahrt dauert, umso mehr Zeit haben die Reisenden sich gegenseitig kennenzulernen und Alternativen für ihre in Veränderung befindlichen Pläne zu entwickeln.Mit „Der wunderbare Massenselbstmord“ schlägt Arto Paasilinna dem Fass der skurrilsten Geschichten den Deckel und den Boden aus. Der Roman strotzt vor Situationskomik, er ist überbordend irrsinnig und lustig -Kaufen, lesen und nochmal lesen!!

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  • Gute Idee, aber Umsetzung irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Lilith79

    09. January 2016 um 09:43

    Das Buch "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna wollte ich schon seit längerer Zeit lesen, da mich der ungewöhnliche Titel aufmerksam gemacht hat (und weil ich mich sehr für Finnland interessiere und dort auch schon im Urlaub war). Die Idee fand ich auch sehr spannend, zwei selbstmordgefährdete finnische Männer wollen sich zufällig in der gleichen Scheune umbringen und vereiteln so gegenseitig ihr vorzeitiges Ableben. Im Anschluss kommen sie auf die Idee per Zeitungsannonce andere selbstmordgefährdete finnische Menschen zusammen zu trommeln (wie man hört spielen Depressionen und Selbstmord in der finnischen Gesellschaft ja tatsächlich eine große Rolle) , um sich gegenseitig beizustehen und letztendlich gemeinsam Selbstmord zu begehen (zugegeben klingt nicht nach einem Gute-Laune-Buch, aber nach einem Stoff aus dem man viel machen kann). Leider konnte das Buch mein Interesse nicht halten und ich musste mich vor allem gegen Ende richtig durchquälen, was meine angepeilte 3-Sterne Bewertung dann sogar noch weiter nach unten gedrückt hat. Irgendwie ist es mir nicht gelungen einen Draht zu diesem Buch zu finden. Der Schreibstil ist zwar ganz gut, aber irgendwie war er mir dann doch zu harmlos, für eine richtige Groteske war mir das Ganze zu realistisch, für schwarzen Humor zu hoffnungsvoll und für einen Roman hatte es zu wenig Handlung und überhaupt keine Charakterentwicklung (weswegen sämtliche Protagonisten in dem Buch bis zum Ende komplett blass und austauschbar bleiben, ich denke sie dienen auch nur als Träger für die gesellschaftskritischen Beschreibungen des Buches). Eigentlich besteht das Buch im Grunde nur aus Wiederholungen, gespickt mit kleinen Episoden und Gedanken über die finnische Gesellschaft und die Menschen. Diese sind zwar für sich gut zu lesen und man lernt auch Einiges über die finnische Mentalität (zumindest darüber wie der Autor die Finnen sieht), aber im Endeffekt war das für mich dann nur ein sehr langgezogenes Buch mit ein paar brillanten Momenten. Vielleicht handelt es sich bei dem Buch um eine Art Roman, die man wirklich nur als Finne zu 100% verstehen kann, ich hatte jedenfalls die ganze Zeit das Gefühl nicht zu wissen, was der Autor mir damit eigentlich sagen will.

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    yoog

    Die Grundidee halte ich immer noch für herrlich skurril aber Irgendwie hab ich mir davon mehr versprochen. Teilweise liest es sich mit den ganzen Ortsnamen wie ein Straßenatlas. Die ganze Reise wirkt mir zu holperig.

    • 2
  • Ein Muss für Fans der finnischen Literatur

    Der wunderbare Massenselbstmord

    sparks88

    18. November 2014 um 13:06

    Der Inhalt in aller Kürze: "Denkst Du an Selbstmord? Du bist nicht allein!" - ein ungewöhnlicher Anzeigentext, der auf überraschend großes Interesse stößt. Der gescheiterte Unternehmer Onni Rellonen plant Selbstmord zu begehen. Als er dies an einem abgelegenen Ort in die Tat umsetzen möchte, stößt er auf Oberst Hermanni Kemppainen, der denselben Plan verfolgen wollte. Gemeinsam finden sie über die skurrile Anzeige noch mehr Gleichgesinnte und chartern einen Bus um an einsamer Stelle gemeinschaftlich das Leben zu beenden. Dieses Buch erzählt die witzige und zugleich traurige Geschichte der Gruppe der Selbstmordentschlossenen. Die Protagonisten: Onni Rellonen schließen sich mehrere Selbstmordkandiaten an, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Einige lernt man auf dieser Reise näher kenne, andere sind nur da um die Gruppe zu vervollständigen. Man erlebt die Wandlung der Charaktere, die anfangs so entschlossen waren und sich im Laufe der Geschichte überlegen ob Selbstmord wirklich die beste Lösung für sie ist. Zu keinem der Charaktere kann man eine engere Bindung aufbauen, aber die bestehende Bindung ist ausreichend um diese Reise zusammen mit ihnen erleben zu wollen. Der Schreibstil und die Wirkung des Buchs: Dank diesem Buch habe ich gemerkt, dass finnische Bücher nicht ganz meinem Humor entsprechen. Beim Lesen hatte ich stellenweise Probleme mit den für mich exotischen Namen und auch der finnischen Charakterisierung der Protagonisten. Trotzdem führt das Buch lustig und leicht überspitzt durch die Reise der Selbstmordwilligen. Stellenweise ist es etwas langatmig, auch wenn der Autor es probiert an einigen Stellen entweder Humor oder Melancholie einzubauen und die Geschichte in angenehmerem Tempo voranzutreiben. Abschließendes Fazit: Ein Muss für Fans der finnischen Literatur und Leser, die lachen möchten. Es ist ein sehr lebensbejahendes Buch, auch wenn der Titel das nicht vermuten lässt.

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    andreasmk

    Ich hätte nicht gedacht, dass man zu einem so ernsten Thema ein so humorvolles unterhaltsames Buch schreiben kann. Ein sehr gelungener Roman, der einem einen guten Einblick in die finnische Mentalität liefert.

    • 2

    Arun

    23. March 2014 um 00:19
  • Die Finnen und der Feedback-Burger

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Aubergine

    Da wir in der Schule gelernt haben, einen "Feedback-Burger" zuzubereiten, muss ich wohl mit etwas Positivem starten: Die Idee ist originell. Hoffentlich haben Sie Hunger, denn der Belag wird etwas umfangreicher. Zum Einen wäre da das Ende: Also bitte, Herr Paasilina, wer eine so morbide und absurde Geschichte schreibt, muss dann doch keinen derart banalen und vorhersehbaren Schluss anhängen! Das jedoch nur am Rande. Engländer, die das ganze Jahr über auf einer einsamen, verregneten Insel festsitzen, entwickeln einen skurrilen schwarzen Humor, der das Zeug zur weltweiten Berühmtheit hat. Da sollte man doch erwarten, dass die Finnen, die schließlich die Hälfte des Jahres überhaupt kein Wetter sehen und das in noch viel einsamerer Lage, das Ganze noch ein wenig skurriler, schwärzer und witziger hinbekommen. Weit gefehlt. Die Sprache ist eine Qual. Es liest sich wie ein schief gegangener Jonas Jonasson. Wenn Paasilina sich wenigstens die wörtliche Rede im Konjunktiv abgeguckt hätte! Für die Dialoge ist furchtbar noch gar kein Ausdruck. Allerdings muss ich sagen, und das ist die dünne Scheibe Brötchen obendrauf: DIe Formulierungen klingen derart unnatürlich, dass ich fast geneigt bin dem Übersetzer die Schuld zu geben. Gerade weil es Parallelen zu Jonasson gibt, halte ich es für möglich, dass die Ausdrucksweise der skandinavischen Sprachen bei unvorsichtiger Übersetzung ins Deutsche einfach seltsam wirkt. Finnisch zu lernen, um das zu beurteilen, ist mir aber zu aufwändig.

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    • 2
  • Naja, lustig ist anders

    Der wunderbare Massenselbstmord

    monja1995

    18. November 2013 um 19:57

    Klappentext: Am allerwichtigsten in diesem Leben ist der Tod, und auch der ist nicht wirklich wichtig. Volksweisheit „Denkst du an Selbstmord? Du bist nicht allein!“ So lautet ein ungewöhnlicher Anzeigentext, der auf überraschen heftiges Interesse stößt. Niemals hätte der gescheiterte Unternehmer Onni Rellonen mit der Existenz so vieler Gleichgesinnter gerechnet, als er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aus einem zunächst vagen Vorhaben entwickelt sich ein konkreter Plan: Ein Bus wird gechartert, um an einsamer Stelle gemeinschaftlich das Leben zu beenden. Am verabredeten Tag besteigen die unternehmungslustigen Selbstmordkandidaten schließlich guten Mutes das gemietete Gefährt – und starten ihre einzigartige Reise ohne Wiederkehr…. Mein Umriss: Unternehmer Onni Rellonen will sich das Leben nehmen. Als er eine Scheune betritt, um sich dort zu erschießen trifft er auf Oberst Kempainen, der gerade im Begriff war, sich aufzuhängen. Sie beginnen eine Unterhaltung und somit ist beider Selbstmord erstmal ad acta gelegt. Sie wissen aus diversen Berichten, dass die Selbstmordrate in Finnland sehr hoch ist und entwickeln daher eine nie dagewesene Geschäftsidee. Sie schalten eine Anzeige in der Zeitung, in der sie weitere Gleichgesinnte für einen gemeinschaftlichen Selbstmord suchen. Schon bald melden sich die künftigen Selbstmörder und erscheinen zu einem Seminar, das Rellonen und Kempainen initiiert haben. Pläne werden über das Wie und Wo geschmiedet, es kommt auch zu Meinungsverschiedenheiten, aber am Ende des Tages steht fest, dass alle gemeinsam diesen Weg gehen wollen. Es beginnt eine Irrfahrt durch Finnland, auf der sie ihre Pläne immer wieder über den Haufen werfen, Gleichgesinnte treffen, ihnen der eine oder andere ins Jenseits voraus geht und ihnen diverse Hürden im Weg stehen…. Mein Eindruck: Arto Paasilinna knüpft in gewohnter Manier an seine anderen Werke an. Zumindest versucht er es und schießt meiner Meinung nach weit übers Ziel hinaus. Holprig, langatmig und nicht zuletzt langweilig erzählt er die Geschichte eines Massenselbstmordes, dem viele Diskussionen, Irrungen und Wirrungen voraus gehen. Der Einstieg in dieses Buch war sehr erfolgversprechend, spätestens auf Seite 50 verrannte sich der Autor jedoch so in Unwichtigkeiten, dass das Überblättern nicht lange auf sich warten ließ. Die Langeweile steigerte sich wie ein Luftballon, der unendlich aufgepustet werden kann, bevor er platzt. Nur dieses Platzen konnte und wollte ich nicht abwarten und so brach ich dieses Buch nach zwei Dritteln enttäuscht ab. Klar haben die Finnen einen anderen Humor als die Deutschen, aber die beiden Bücher, die ich bereits von ihm gelesen habe, gefielen mir entschieden besser. Fazit: Seltsamer Humor um eine Gruppe Selbstmörder den man sich nicht geben muss

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  • Interessante Geschichte

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. September 2013 um 23:08

    Der wunderbare Massenselbstmord von Arto Paasilinna Verlag: BLT Seiten: 283 Erscheinungsjahr: 2002 ISBN: 3-404-92168-2 Inhalt: Am allerwichtigsten in diesem Leben ist der Tod, und auch der ist nicht wirklich wichtig. Volksweisheit "Denkst du an Selbstmord? Du bist richtig allein!" So lautet ein ungewöhnlicher Anzeigetext, der auf überraschend heftiges Interesse stößt. Niemals hätte der gescheiterte Unternehmer Onni Rellonen mit der Existenz so vieler Gleichgesinnter gerechnet, als er beschließt, seinem leben ein Ende zu setzen. Aus einem zunächst vagen Vorhaben entwickelt sich ein konkreter Plan: Ein Bus wird gechartert, um an einsamer Stelle gemeinsam das Leben zu beenden. Am verabredeten Tag besteigen die unternehmungslustigen Selbstmordkandidaten schließlich guten Mutes das gemietete Gefährt - und starten ihre einzigartige Reise ohne Wiederkehr ... "Arto Paasilinna schreibt so irrwitzig und lustig, wie man es seit dem Kaurismäki-Brüdern von den Finnen erwartet." Brigitte Meine Zusammenfassung: Diesmal möchte ich weiter dazu nichts sagen, weil ich nicht zu viel verraten will und der Inhalt alles recht gut abgedeckt und getroffen hat. Meine Meinung: Das Buch ist aus der Erzähler-Perspektive geschrieben. Den Schreibstil empfand ich meist als emotions- und spannungslos und mittelmäßig gut zu lesen.  Das Buch konnte mich leider so gut wie nie richtig fesseln und ich bin einfach nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen. Ich empfand die Geschichte als sehr nüchtern erzählt und hätte mir doch mehr Emotionen gewünscht, da das Potenzial dafür definitiv vorhanden war. Die Spannung und der Drang zum Weiterlesen, hat mich ganze zwei mal in diesem Buch gepackt, diese zwei Mal waren aber sehr heftig und mitreisend. Schade das es davon nicht mehr gab. Die Geschichte an sich fand ich einfach großartig. Der Aufgriff des Themas Selbstmord und diese irrwitzige Umsetzung, einfach toll. Es war sehr schön zu sehen, wie die Menschen und ihre Vorhaben waren und sich dann im Laufe des Buches entwickelt haben. Von den am häufigst agierenden Personen hatte man auch immer erfahren, was der Grund für ihre Selbstmordabsichten ist. Die Ursachen waren genauso breit gefächert, wie die Arten der Leute die sich zusammengeschlossen haben. Trotz der Information, die man gerade über die Hauptpersonen bekam, konnte ich keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen und war einfach immer ein bisschen außen vor. Eine Sache die mich wirklich noch sehr gestört hat, ist das die Personen meist mit Vor- und Zunamen betitelt werden und das die ganze Zeit über. Auch kommen sehr oft Ortsbezeichnungen vor, wo ich der Meinung war, dass auch etwas weniger ausreichend gewesen wäre. Fazit: Eine gute Geschichte in die ich einfach nicht hinein gefunden habe. Empfehlen kann ich das Buch an jemanden, dem o.g. nichts ausmacht. Drei Sterne kriegt es dennoch, da die Geschichte an sich einzigartig ist. LG Franzi

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  • Paasilinna kann es besser

    Der wunderbare Massenselbstmord

    winter-chill

    11. April 2013 um 11:32

    Um die Bücher von Paasilinna zu mögen, muss man auch ein wenig den finnischen Humor mögen, nämlich einen sehr trockenen, dunklen, fast schon sarkastischen Humor. Auch in „Der wunderbare Massenselbstmord“ erzählt Paasilinna in äußerst nüchternem Tonfall, eine skurrile Geschichte. Trotzdem ist es kein Buch, bei dem man sich von vorne bis hinten krumm lachen kann, denn immer wieder bekommt die Geschichte auch einen ernsten Zug. Die Sprache ist einfach und angenehm. An sich mag ich die Bücher von Paasilinna ganz gern – wegen des Humors, weil man mit ihnen so schön durch Finnland reisen kann und weil sie so treffend die Eigenheiten der Finnen und deren melancholische Seele beschreiben. „Der wunderbare Massenselbstmord“ hat mich allerdings nicht vollständig begeistern können und gehört definitiv zu den schwächeren Werken des Autors. Das mag daran liegen, dass die Geschichte fast zu nüchtern erzählt wird und sich der Autor zu oft in unwichtigen Details und Beschreibungen verrennt und somit einiges an Erzählpotential verschenkt. Es kommen - für dieses dünne Buch - auch zu viele Charaktere vor und man verliert irgendwann einfach den Überblick. Generell hat es zu lange gedauert, bis der Funke auf mich übergesprungen ist. Also ein ganz nettes Buch, das sich schnell weg lesen lässt, der Autor kann es aber ganz klar besser.

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  • Ein wundervoll tiefsinniges, aber auch lustiges Buch

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Lissy

    21. March 2013 um 16:43

    Der wunderbare Massenselbstmord erzählt von einer Gruppe Finnen, die sich findet, um sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Es ist fast lustig, zu lesen, wie sie den Tod planen und was man ihrer Meinung nach machen darf, wenn man sterben will und was nicht. Überraschenderweise finden die Selbstmörder in der Gruppe Freunde und Freude und die Reise in den Tod entwickelt sich anders, als es geplant war.  Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen. Noch besser war es aber, es vorgelesen zu bekommen... auf einer Lesung des WDR 5. Man kann sich wirklich mit dem Sinn des Lebens auseinander setzen und es muntert in dunkeln Zeiten auf. Ein tolles Buch. 

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    hexhex

    07. January 2013 um 10:30

    Zwei Finnen treffen sich zufällig in einer Sommerhütte, um Selbstmord zu begehen. Aber zu zweit geht das natürlich nicht und so kommen beide erst einmal wieder von ihrem Vorhaben ab und schließen Freundschaft. Sie beschließen noch andere Gleichgesinnte zu finden, mit denen man dann einen Massenselbstmord zelebrieren kann. Ich hatte mich auf ein skurriles Lesevergnügen gefreut, dass so leider nicht in Erfüllung ging. Die Idee gefiel mir sehr gut, aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach nicht sehr gelungen. Für einen nicht Finnen sind die Namen sehr schwierig und ich kam bald völlig durcheinander mit den Personen und Orten. Auch die Sprache des Buches war mir irgendwie zu platt.

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Asmos

    04. October 2012 um 15:08

    Wie wahrscheinlich ist es, dass sich zwei Männer für ihren Selbstmord denselben Tag und dann auch noch denselben Ort aussuchen? Onni Rellonen und Hermanni Kemppainen ist aber genau das passiert und so retten sie einander [vorerst] das Leben. Durch diesen unglaublichen Zufall beschließen sie, sich mit anderen Menschen in Verbindung zu setzen, die ihn ähnlichen Situationen wie den ihren stecken und den Lebenswillen verloren haben. Denn wenn sich schon zwei potenzielle Selbstmörder anscheinend dieselbe Scheune teilen müssen, wie viele Selbstmordkandidaten gibt es dann wohl in ganz Finnland? Voller Tatendrang setzen sie eine Anzeige in die Zeitung und suchen nach Gleichgesinnten. Damit beginnt eine Reise voller Erkenntnis und Selbstfindung und eine Erzählung über die Tiefe einer ganzen Nation. In diesem Buch wird man zusammen mit einer Gruppe Menschen, die allesamt aus unterschiedlichen Gründen ihren Lebenswillen verloren haben, auf eine interessante und kurzweilige Reise geschickt. Die Geschichte hat ihren ganz eigenen Charme und ist auf ihre Weise recht amüsant, wenn man für diese Art Humor empfänglich ist. Allerdings gerät die Geschichte nach ein paar Kapiteln etwas ins Stocken, zieht sich über manche Kapitel geradezu schleichend hinweg und bombardiert den Leser dabei noch mit einer Vielzahl an finnischen Namen, die sich in meinen Ohren allesamt zu exotisch anhörten [und teilweise auch ähnlich], als dass ich sie mir alle hätte merken können, was natürlich stellenweise zu einiger Verwirrung und Missverständnissen geführt hat, wenn ich Szenen mit falschen Figuren verbunden habe. Die einzelnen Charaktere waren dabei zwar teilweise interessant, vermochten mich aber anfangs größtenteils nicht recht zu begeistern. Dabei hat jede Figur ihre eigene Geschichte, ihr persönliches Dilemma, sei es nun privater oder beruflicher [oder beider] Natur, die die Gedanken aufleben lässt, dass es doch einfacher [und sinnvoller] wäre sich schlichtweg das Leben zu nehmen. Im Laufe des Buches nimmt die Geschichte jedoch langsam wieder Fahrt auf und entwickelt sich in meinen Augen zu einem interessanten und abwechslungsreichen Handlungsverlauf. Etwa ab der Hälfte des Buches sind die Seiten nur noch so dahin geflogen und ich habe viele der Figuren mit der Zeit lieb gewonnen [trotz anhaltendem Namens-Erinnerungs-und-Zuordnungs-Problem]. Die sich ziehenden Absätze werden deutlich weniger und es schleicht sich so manche überraschende Wendung ein. Amüsant fand ich Situationen, in denen die Finnen mit anderen Völkern konfrontiert wurden, sei es nun mit ihren Nachbarn aus Norwegen, den Deutschen oder den Bewohnern der Schweiz. Im Großen und Ganzen fand ich den Stil des Buches gelungen, die Sprache durchwegs flüssig und den Inhalt bis zum Schluss unterhaltsam. Das Ende passte gut zum Buch und eigentlich kam es fast ein wenig zu früh, denn in diesem Moment hätte ich gerne mehr über bestimmte Figuren erfahren. Fazit: Unterhaltsam und kurzweilig, teilweise etwas zähflüssig, aber im Gesamten gut gelungen und lesenswert!

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    ErleseneBuecher

    14. August 2012 um 12:26

    Schicksale, Humor & Kaffeefahrt Ich fand das Buch wirklich gut und sehr amüsant. Der Schreibstil ist, finde ich, typisch skandinavisch und entsprechend interessant, spannend und flüssig zu lesen. Die Geschichte ist wirklich mal was anderes und stellenweise echt ganz lustig. Etwas schade, fand ich, dass ich das Gefühl hatte, mehrere Schicksale wurden nur angerissen und keines so richtig durchleutet. Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Bellami

     

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  • Rezension zu "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna

    Der wunderbare Massenselbstmord

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. July 2012 um 20:51

    Aberwitzige Entwicklung einer Massenbewegung um sich selbst zu richten. Wunderbar durchgeknallt.

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