Arto Paasilinna Ein Bär im Betstuhl

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Inhaltsangabe zu „Ein Bär im Betstuhl“ von Arto Paasilinna

Pfarrer Oskari Huuskonen ist sauer. Sein Gottesdienst wird durch einen Stromausfall unterbrochen. Schuld daran ist der tragische Tod der Dorfköchin Astrid Sahari. Sie war in Panik vor einer wild gewordenen Bärenmutter auf einen Strommast geflüchtet und dort zusammen mit dem grimmigen Tier verglüht. Die zwei aufgeweckten Bären-Jungen, die die Bärin hinterlässt, stellen die Dorfgemeinde vor ein Problem. Doch bald ist für eines ein Platz im Tierpark gefunden - und das andere schenkt man kurzerhand Pfarrer Huuskonen zum runden Geburtstag ...

Schrullig, kultig, skuril - aber gut

— knacks1965
knacks1965

Skurrile Personen, Witz, Humor und ulkig Geschehnisse. Ein nettes kleines Buch für zwischendurch.

— Elfenblume
Elfenblume

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  • schwarzer Humor gepaart mit der Skurrilität

    Ein Bär im Betstuhl
    MrsJana13

    MrsJana13

    19. November 2016 um 17:32

    Ein Bär im Betstuhl - Der Titel erweckte in mir den Wunsch den Klappentext zu lesen und danach dann das ganze Buch. Arto Paasilinna ist ein finnischer Schriftsteller der wohl auch als "Meister des skurrilen Humors" bezeichnet wird. Nach Genuss dieser Lektüre kann ich dem nur zustimmen.Die Geschichte um den Pfarrer mit dem Bärenjungen hat mir sehr gut gefallen. Es war rasant, witzig, schwarz-humorig, traurig und berührend. Es ist schon skurril einem Pfarrer zu folgen der überzeugt an Gott geglaubt hat und über den Bären in eine Glaubenskrise gerät und dann zur Krönung noch mit Bär durch die Weltgeschichte gondelt. Ich fand es spannend aber manches Mal hätte man die Story etwas kürzen können. Auch die stellenweise ständig auftauchenden Glaubensfragen nervten mich irgendwann. Ich habe schon in der zweiten Krise verstanden das der Pfarrer da Probleme hat. Aber sei's drum. Der Schreibstil war flüssig und der schwarze Humor gepaart mit der Skurrilität hat mich gepackt und das Buch zügig lesen lassen. Es war einfach mal was anderes zwischen dem - ich sage mal - Mainstream. Und wer genau sowas mal lesen möchte: kaufen!

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  • Rezension zu "Ein Bär im Betstuhl" von Arto Paasilinna

    Ein Bär im Betstuhl
    Yamashita

    Yamashita

    05. August 2012 um 22:30

    Dies ist die Geschichte von Pastor Huuskonen, einem Finnen, der durch Zufall oder vielleicht besser Schicksal viel herum kommt. Immer an seiner ein Bär, der viel Fressen und seinen Winterschlaf braucht. Oskari Huuskonen verliert und gewinnt gelegentlich Menschen dazu und nimmt sein Leben scheinbar wie es kommt. Das Buch ist trotz einiger Schachtelseätze sehr gut und einfach zu lesen. Arto Paasilinna verliert sich nie in irgendwelchen verstrickten Sachen und lässt einem doch trotzdem nicht beim Lesen ermüden. Pastor Huuskonen lernt man nebenbei kennen und es erfolgt keine großartige Einleitung, was ich sehr gut finde. So kommt man sofort in die Storry ohne sich an Kleinigkeiten aufzuhalten. Bei 3/4 des Buches wird doch ein Satz über den Pastors Gestalt verloren... über sein Gewicht. Leider hatte ich somit über 200 Seiten "meinen" eigenen Pastor Oskari Huuskonen vor Augen und plötzlich gibt Arto Paasilinna ihm eine Figur. Dies hat meine Fantasie etwas durcheinander gebracht. Für mich ein guter, kleiner Roman zum Entspannen.

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  • Rezension zu "Ein Bär im Betstuhl" von Arto Paasilinna

    Ein Bär im Betstuhl
    Sturmhoehe

    Sturmhoehe

    Arto Paasilinna hat so seine ganz eigene Art zu schreiben. Und einen sehr eigenen skurrilen und satirischen Humor. Es ist verrückt, es unterhält, es bringt einem zum Schmunzeln und stellenweise auch zum Nachdenken. Pfarrer Oskari Huuskonen würde man zu gerne selbst einmal treffen. Inclusive Bären natürlich. ;-) Für Paasilinnafans garantiert ein Roman, den man haben muss. Für mich ein recht unterhaltsames Buch für zwischendurch.

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  • Rezension zu "Ein Bär im Betstuhl" von Arto Paasilinna

    Ein Bär im Betstuhl
    Kamila

    Kamila

    14. June 2011 um 15:34

    Mein zweites Buch des Autors; sehr schräg, völlig absurd, teilweise ziemlich genial. INHALT: Ein Pfarrer bekommt von seiner Dorfgemeinde ein Bärenjunges geschenkt (oder eher aufgehalst). Im Zuge der Aufzucht und Erziehung des Bären gehen nach und nach die Ehe und die Karriere des Pfarrers den Bach runter, allerdings eröffnen sich ihm dabei ganz neue und ungeahnte Möglichkeiten. Im Gegensatz zu "Adams Pech die Welt zu retten" ist diese Geschichte dermaßen abstrus, dass der skurille Humor des Autors wesentlich besser zur Geltung kommt. Ein sehr eigentartiges, aber auch durchaus lesenswertes Buch. LESEPROBE: Die Braut wartete schluchzend in der Kirche, aber ihr Zukünftiger war über alle Berge. (...) Er hockte auf dem Dachboden der Sauna und wähnte sich dort sicher und geschützt. Die Männer zerrten ihn herunter, und der Pastor nahm ihn beiseite, um ein Gespräch unter vier Augen mit ihm zu führen. Es war ein besonders wirksames seelsorgerisches Gespräch, in dem der Pastor die Bedeutung des heiligen Ehestandes betonte und seinen Worten zwischendurch zusätzlichen Nachdruck dadurch verlieh, dass er den Bräutigam mit dem Gesicht in einen Brennnesselbusch tauchte.

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  • Rezension zu "Ein Bär im Betstuhl" von Arto Paasilinna

    Ein Bär im Betstuhl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. December 2010 um 09:43

    Der Gottesdienst von Pfarrer Oskari Huuskonen wird durch einen Stromausfall unterbrochen. Kein Wunder, auf der Flucht vor einer Bärenmutter flieht die Köchin Astrid Sahari ausgerechnet auf einen Strommast und dort verglüht sie zusammen mit dem wütenden Tier. Nun muss für zwei Bärenjunge ein Zuhause gefunden werden. Und während eines in einen Tierpark darf, muss für das andere eine unkonventionelle Lösung gefunden werden. Huuskonen baut seine ungewöhnliche Aufgabe nach allen Kräften zu einer skurrilen Meisterschaft aus. Er, der ohnehin durch wenig priesterliches Gebaren auffällt, wird immer mehr zum eigenbrötlerischen Bärenhüter, der sich nicht einen Pfennig um anderer Leute Meinung schert. Nur, wer ihn so akzeptiert, wie er ist, fährt gut mit ihm. Beispielsweise die Witwe Rehkoila, die ihren Bauernhof für eine Bärenhöhle zum Überwintern zur Verfügung stellt oder der Bauer Jari Mäkelä, den Huuskonen bei einer mehr als verrückten Sportart unterstützt. Seine Ehefrau allerdings sucht schnell das Weite und ist ein Auslöser dafür, dass Huuskonen samt Bär zu einer Reise raus aus Finnland aufbricht. Ein verrücktes "Road-Bookie" beginnt. Paasilinna hat das Zeug, aus einer absurden Konstellation eine Geschichte zu machen, die völlig normal klingt. Ganz nach dem Motto, der Leser fände die Situation wohl schon komisch, aber passiert sei sie wirklich so. Der Bär namens Sapperlot bügelt, putzt, übt mit dem Pfarrer kleine Vorführungen ein und begleitet ihn auf eine menschlich-bärige Art über Russland und die Ukraine ins Mittelmeer und an die englische Küste. Die Flucht aus Finnland teilte das Buch für meinen Geschmack in zwei Teile. Irgendwie geriet dabei ein fieser, hinterfotziger Tonfall in Vergessenheit, den ich in den ersten Seiten sehr geschätzt habe. Alleine, wie Huuskonens Frau den Tod der Köchin kommentiert, ist von allertiefstem Schwarz. Danach wird's ein wenig betulicher und die Groteske speist sich eher aus den merkwürdigen Hauptpersonen, ihren Tätigkeiten und Begegnungen. Sprachlich ging es weniger scharf zur Sache, schade, und gegen Ende wird's bei religiösen Betrachtungen ungewöhnlich nachdenklich und traurig, als sich eine Reihe von Personen aus Huuskonens Leben für immer verabschieden. Etwas zu lang sind die folgenden, mehrheitlich ruhigen und braven Seiten über die Reise auch geworden. Dennoch wirklich unterhaltsam und an den ulkigen Bären erinnere ich mich gerne.

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  • Rezension zu "Ein Bär im Betstuhl" von Arto Paasilinna

    Ein Bär im Betstuhl
    oldjoe1610

    oldjoe1610

    09. July 2009 um 17:57

    Eine recht skurrile Geschichte. Sehr gefesselt hat sie mich allerdings nicht, muss ich zugeben. Daher würde ich es eher als amüsante und leichte Kost bewerten.

  • Rezension zu "Ein Bär im Betstuhl" von Arto Paasilinna

    Ein Bär im Betstuhl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2008 um 12:26

    Haha, das Buch ist sooo unlustig