Arto Paasilinna Im Wald der gehenkten Füchse

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Inhaltsangabe zu „Im Wald der gehenkten Füchse“ von Arto Paasilinna

Der kleine Gauner Juntunen hat bei seinem größten Coup eine ernorme Menge Goldes erbeutet; seine Komplizen hat er auffliegen lassen. Doch er fürchtet, dass zumindest einer von ihnen, ein berüchtigter Mörder, ihn nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis aufspüren wird. Sicherheitshalber zieht sich Juntunen mit seinem Gold in die Einöde Nordfinnlands zurück. Dort trifft er den zum Säufer gewordenen Major Remes, der sich nach einem völlig chaotischen Manöver vom Dienst hat suspendieren lassen. Beide beschließen, eine Zeit gemeinsam in der nordfinnischen Einöde zu verbringen: im Wald der gehenkten Füchse.

herrlich schräg

— Even
Even

Paasilinna wie man ihn kennt und liebt ...

— knacks1965
knacks1965

Eine geniale, lustige, kurzweilige Geschichte!

— tina-schk
tina-schk

Die spinnen, die Finnen! Herrlich schräge Gaunergeschichte !

— Irmi_Bennet
Irmi_Bennet

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  • Rezension zu "Im Wald der gehenkten Füchse" von Arto Paasilinna

    Im Wald der gehenkten Füchse
    mango

    mango

    …“Wer sie einmal gesehen hat, kann sich nie mehr von ihrem Bann befreien und auch nie mehr das exotische, goldene Lappland vergessen.“… Dem Gauner Oiva Juntunen gelingt es, eine Menge Gold zu erbeuten, während seine Komplizen dafür im Gefängnis schmoren. Als einer von ihnen, Hemmo Siira, berüchtigter Mörder, entlassen werden soll, beschließt Oiva mit dem Gold ins finnische Lappland zu fliehen. Hier trifft er auf den Major Sulo Armas Remes, vom Dienst suspendiert und nun hauptberuflich Säufer. Die beiden beschließen, das Leben in der Einöde gemeinsam und möglichst luxuriös zu verbringen. Doch mit der Einsamkeit ist es bald vorbei… die alte Skolt-Samin Naska, die zwei Huren Christine und Agneta aus Schweden, Wildmarkpolizist Hurskainen, Kater Jermakki und nicht zuletzt der junge Fuchs Fünfhunderter leisten den beiden mehr oder weniger freiwillig Gesellschaft. Und schließlich taucht auch noch der Mörder Siira auf, um grausame Rache zu nehmen… ----- Paasilinna schreibt fantastisch. Er versteht sich perfekt darauf, intelligente und witzige Bücher zu schreiben und dabei verschiedene Nationen völlig aufs Korn zu nehmen. ----- Ein großartiges Buch, bei dem ich viel gelacht habe, die 270 Seiten vergehen wie im Flug. Das Ende ist herrlich schwarzhumorig (typisch!) und überraschend. Suchtgefahr

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  • Rezension zu "Im Wald der gehenkten Füchse" von Arto Paasilinna

    Im Wald der gehenkten Füchse
    Labradoria

    Labradoria

    09. July 2012 um 08:43

    Leider muss ich sagen das mir dieses Buch nicht sonderlich gefallen hat. In diesem Buch geht es um mehr oder weniger zwei Ganoven die sich weit weg von der Zivilisation begegnen und in einer Hütte in Finnland ein angenehmes Leben (bzw. Jahr(e)) führen). Finanziert wird das ganze von Gold, den einer der beiden geraubt hat. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen beiden und gegen Ende dieses Buches kommt noch eine alte Dame ins Spiel. Im Laufe dieses Buches muss ich jedoch sagen das mir die zwei Burschen recht sympathisch wurden, aber das trübt nicht den Gesamteindruck. Für mich ist dieses Buch nichtssagend. Es hat keinen wirklich roten Faden und plätschert vor sich hin. Die Titelauswahl ist zu Beginn auch irritierend, doch am Ende lichtet sich die Frage darum. Fazit: leider überhaupt nicht mein Geschmack!

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  • Rezension zu "Im Wald der gehenkten Füchse" von Arto Paasilinna

    Im Wald der gehenkten Füchse
    jansdarling2002

    jansdarling2002

    03. April 2010 um 13:05

    +°+°Story+°+° Ein Leben in Saus und Braus ist etwas feines, daran kann man sich schnell gewöhnen, so auch Juntunen, der vor Jahren mit ein zwei weiteren Brüdern des gleichen Schlages eine Bank ausgeraubt hat. Dabei hat er eine beträchtliche Menge an Goldbarren beiseite schaffen können, während seine beiden Brüder nun ihre Strafe absitzen. Allerdings kann auch das schöne Leben Schattenseiten haben, denn es kündigt sich an, das einer von Juntunens Kollegen aus dem Gefängnis entlassen wird. Man hat kurz nach dem Überfall vereinbart gehabt, die Beute gerecht zu teilen. Mittlerweile sieht Juntunen das nicht mehr ein. Und beschließt zu flüchten. Eher in Eile sichert er seine Goldbarren und macht sich auf den Weg... seine Informanten werden es ihm schon zutragen, wenn sein Kollege auftaucht. Der erste Ort der Flucht befriedigt Juntunen nicht so ganz, doch schnell hat er ein abgeschiedenes Fleckchen gefunden... meint er, wenn er wüsste mit wem er noch Bekanntschaft machen wird.... Szenenwechsel Major Remes, seines Zeichens passionierter Säufer mit leidlicher Befehlsgewalt soll ein Trainingsmanöver planen... passt ihm eigentlich ganz gut, denn Frau und Kinder sind nach Spanien geflüchtet, und Remes hat langsam die Nase voll von irgendwelchen Formularen die in dreifacher Ausführung angefertigt werden müssen. Ihm gelüstet nach einem Jahr Ruhe und Ausspannen, eventuell die grauen Zellen quälen, weil man könnte ja auch einen Bildungsurlaub daraus machen, oder einfach erst einmal ein wenig in der Zeit zu hängen und zu trinken, oder irgendetwas anderes tun, nur nicht Formulare ausfüllen. Von seinem Vorgesetzten bekommt er das Okay, das er sich das Jahr Auszeit gönnen kann, allerdings muss erst das geplante Trainingsmanöver in trockenen Tüchern sein. "Nichts leichter als das" denkt sich Remes und macht sich daran, dieses "Länderübergreifende" Trainingsmanöver zu Papier zu bringen, es gelingt ihm der eine oder andere gute Gedanke, und das unter Einwirkung geistiger Getränke. Ebenso durch diese Getränke inspiriert trifft Remes mit der Manövertruppe im tiefsten Finnland ein, "eine wahrliche Einöde" denkt sich Remes, aber er macht das beste drauß, auch wenn er letztendlich ein wenig über das Ziel hinaus schießt, aber so schlimm ist das im Endeffekt gar nicht. Schon gar nicht weil sich ein komischer Kauz da mitten im Manöverfeld aufhält, und ein Übungs--Bataillon behindert. Dies wird Remes gemeldet, aber so wirklich interessiert es ihn nicht mehr, denn seine Auszeit rückt näher. Ausklingen des Manövers und dem Beginn seines Urlaubes erinnert er sich des komischen Kauzes, der da sein Trainingsmanöver ein wenig durch einander gebracht hat... Remes macht sich auf den Weg und sucht ihn auf. So treffen zwei Welten aufeinander, zwei Personen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Misstrauisch beäugen sich beide, auch Vorsicht lassen beide walten, und erzählen sich erst mal nur sehr vorsichtig etwas von sich selber. Juntunen gibt es sich als Flechtensammler aus....eher unbewusst bleiben die beiden aneinander hängen und bauen eine ungleiche Wohngemeinschaft in einer alten verlassen Holzfällerhütte auf. Schnell wird aus einem Major ein Diener, denn Juntunen hat das Geld aber nicht die Lust etwas zu machen, er dirigiert lieber...und lässt arbeiten...Major Remes profitiert aber davon, denn Juntunen verspricht ihm ein angemessenes Gehalt, neben Unterkunft und Essen. Dafür muss Remes nur ab und an in den entfernten Ort fahren und Besorgungen machen..... . So leben sie einvernehmlich nebeneinander her, es kommt auch der Zeitpunkt, das sich gegenseitig reinen Wein einschenken..das hat zur Folge, das Juntunen nun doch gewisse Vorkehrungen treffen muss, wenn er von seinem Gold Späne abhobelt...Remes stimmt zu, das eine ausbruchssichere Zelle im ehemaligen Pferdestall gebaut werden muss.... wer weiß auch. für wen man die noch mal braucht ?? Vielleicht für die älteste Skolt-Samin? Welche eigentlich ins Altenheim gebracht werden soll, aber mit ihrem Kater durch den Schneesturm flüchten kann und vollkommen entkräftet bei Juntunen und Remes landet.... ein Segen oder eher eine Odyssee?? . +°+°Leseprobe+°+° S.34 […] Major Remes hatte einen gewaltigen Kater. Er war schwer angeschlagen zu dieser Morgenstunde. Major Remes war ein vierzigjähriger, großer Mann, aktiver Offizier, polterig und versoffen. Ein richtiger Haudegen. Im Schreibtisch des Majors lag seine geladene Pistole. In derselben Schublade befand sich auch eine Flasche Pomeranzenschnaps. In den anderen Schubladen stapelten sich seine Ausbildungsprogramme und vergilbte Inventarlisten des Infanteriebataillons. […] . S.35 […] Der Major sah auf die Uhr. Es war kurz nach zehn Uhr. Sollte er sich vielleicht ein klein wenig Schnaps gönnen, obwohl es noch zweifellos noch sehr früh am Tag war? Der Verschluss machte das vertraute knirschende Geräusch beim Öffnen. Man könnte sich wirklich einen kleinen genehmigen, fand der Major. Er setze die Flasche an. Der Gaumensegel öffnete sich, der Adamsapfel glitt ein paar mal auf und ab, und das scharfe Getränk ran durch seinen Schlund hinab in den geräumigen Magen, wo die Magensäure um wilden Kampf gegen den Pomeranzenschnaps ansetzte. Der Major schloss die Augen. Es kam ziemlich schlimm. Seine Hände schwitzten [...] . +°+°Meinung / Kritik+°+° Herrlich, eigentlich wieder in Rekordzeit hatte ich Im Wald der gehenkten Füchse durch wie bei bisher eigentlich allen Werken Paasilinnas musste ich auch hier wieder mächtig schmunzeln, ja teils sogar laut auflachen, und das in der U-Bahn, mich guckten einige Leute etwas komisch an, aber was solls??? Konnte Paasilinna mich bisher durch seinen zynischen Humor z.B. auch in die Giftköchin oder Vorstandssitzung im Paradies begeistern, was alle Punkte betraf, sei es Handlung aber auch Charaktere, so konnte er hier beinah noch das bisher da gewesene übertrumpfen. . So hat der Autor nicht nur brillante Einfälle für die Handlungsthematik, welche ich bewundere - da könnten sich manch andere Autoren noch eine Scheibe von abschneiden. Nein Paasilinna hat auch eine besondere Gabe bei der Gestaltung der Handlungen, denn diese sind immer wieder aufs neue aus tariert bzw. ausgeglichen und einmalig, so dass es nie langweilig wird, seine Geschichten zu lesen.©Jansdarling2002 Auch in Im Wald der gehenkten Füchse hat Paasilinna sein Können wieder bewiesen, und letztendlich wieder einmal ein Handlungskonstrukt geschaffen, welches man sich so im Normalen gar nicht vorzustellen vermag. Wer kommt auf den Gedanken, einen ehemaligen Bankräuber in die Walla-Pampa flüchten zu lassen, wo er sich einem Bataillon von Soldaten gegenüber stellt und sich von selbigen nicht vertrieben lässt? Und dann trifft er auch noch auf einen hochrangigen Major, der nichts anders im Sinn hat als zu saufen, herrlich zynisch. Da eine Handlung aber nicht allein von sich selber lebt, sondern auch Belebung in Form von Charakteren benötigt, zeigt der Autor auch hier wieder Geschick, wie schon in einigen anderen Werken auch, wird der Leser hier wieder mit wirklich einzigartigen Charakteren verwöhnt. So sind die Charaktere auch hier wieder in Ihrer jeweiligen Eigenart hervorragend dargestellt, egal welcher Charakter gerade am agieren ist, jeder ist so in seiner Eigenart dargestellt, das man sich als Leser absolut in ihn hinein versetzen kann und dann auch unweigerlich anfängt zu schmunzeln, denn so manches Mal ähneln die Szenen doch sehr stark denen die man selber erlebt. Aber es gibt selten Parallelen zu den bisherigen Werken Paasilinnas, so kommt dann auch keine Langeweile auf. . Weiter hat der Autor das Talent, immer wieder begründete Kritik an den Sozialstaat als solches zu stellen, und immer auf ernst anmutende Art und Weise. Aber nicht nur Kritik ist in Paasilinnas Werken ein Thema, auch Themen wie Alkohol scheint des öfteren eine Rolle zu spielen, ist ja auch kein Wunder, Alkohol ist in teuer, insbesondere in Norwegen, daraus resultiert auch wieder ein wenig Kritik, die aber meines Erachtens auch berechtigt ist. Denn ein Staat der Alkohol teuer verkauft muss auch damit rechnen, das es Personen gibt, die sich den Schnaps dann selber brennen, das wird hier nicht so deutlich dar gestellt, aber ist all gemeinhin bekannt. Im Verlauf seiner Kritik übt er aber auch indirekt Kritik an seine selber geschaffenen Protagonisten, die sich ohne Alkohol scheinbar nicht wohl fühlen, sich aber der Gefahr Alkohol bewusst sind. Ferner hat der Autor einen Flüssig lesbaren Schreibstil, denn man auf unterhaltsame Art und Weise so weg schmökern kann. Keine Endlossätze, sondern so geschrieben, wie man selber auch eine Geschichte erzählen würde. Dieser einfache Schreibstil sowie auch die Thematik in Verbindung mit den wohl modulierten Protagonisten, ist das was Paasilinna aus meiner Sicht so lesenswert macht. Teilweise denkt man im Nachhinein noch mal über die im jeweiligen Buch angebrachte Kritik nach, denn stellenweise ist diese Sozial Kritik nachvollziehbar. Wer nun noch Bedenken hat wegen der finnischen Namen hat, den kann ich beruhigen, Orts- wie auch Personennamen sind in unsere Schreibart umgesetzt, das heißt ohne Lautschriften, so dass auch Leser, die mit Skandinavien nichts am Hut haben, diese ohne Probleme lesen können. Was mir im Gegensatz zu den anderen Werken von Arto Paasilinna auffielen, hier hat sich der eine oder andere Rechtschreibfehler eingeschlichen, aber es sind nicht so gravierende Fehler, das sie den Romanverlauf stören, es sind nur kleinere, die mich dazu bewegen, diese gewissenhaft zu übersehen, auch wenn solche Fehlerchen nicht schön sind, aber so etwas kann beim übersetzen aus den skandinavischen Sprachen schnell passieren. Da gibt es einige andere Werke, die nur so vor Fehlern strotzen. . Schlussendlich ist Im Wald der gehenkten Füchse mal wieder ein -recht kurzer- Roman, der den Leser schmunzeln aber auch nachdenken lässt. Auf gewohnt humorvolle aber auch zynische Art und Weise lässt der Autor uns teilhaben an seiner Denke in Bezug auf das Soziale seiner Heimat. Da ich mich viel mit den skandinavischen Ländern beschäftige und auch immer wieder die Nachrichten verfolge, kann ich die Denkweise nachvollziehen und finde seine Kritik berechtigt. Wer es nicht so mit den Skandinavischen Ländern hat, wird aber keine Nachteile haben, denn aus dem Kontext kann man einiges für sich selber nachvollziehen. . An dieser Stelle spreche ich für Im Wald der gehenkten Füchse selbstredend eine Empfehlung mit 5 Sternen aus. Denn Arto Paasilinna ist aus meiner Sicht immer lesenswert- sei es zur Unterhaltung oder auch zum Gedanken zerstreuen-, man muss nicht allzu viel nachdenken,aber das gelesene verarbeitet man sehr gut und schnell. In diesem Sinne wünsche ich allen Frohe Ostertage und bedanke mich herzlich für Eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare, Eure Leseratte Chrissy

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  • Rezension zu "Im Wald der gehenkten Füchse" von Arto Paasilinna

    Im Wald der gehenkten Füchse
    Nele

    Nele

    26. December 2009 um 17:56

    In "Im Wald der gehenkten Füchse" geht es vorrangig um den Kleinganoven Oiva, der aus Angst vor seinen von ihm verratenen (aber nur freigekommenen) Komplizen in das Tiefe Lappland flieht, um dort das zuvor ergaunerte Gold zu verstecken. Zeitgleich für der Major Remes eine Militärübung in dem nun neuen Zuhause Oiva's durch. Als diese Übung vorbei ist, kommt Remes zurück, um den "Verrückten" zu besuchen, er hat nunmehr ein Jahr frei, da sein Alkoholkonsum ein wenig zu viel für die finnische Armee wurde. Die beiden freunden sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, Misstrauen und Mordversuchen an und bekommen nach und nach Besuch von verschiedenen seltsamen Charakteren. Mein zweites Buch von Arto Paasilinna hat mir leider nicht mehr so gut gefallen wie das erste. Es ist zwar wieder sehr humorvoll, doch wirken die Charaktere diesmal nicht so durchdacht wie ich es doch gewohnt war. Die Geschichte ist allerdings wunderbar, denn es entsteht hier eine wunderbar durchmischte WG mitten im tiefen Lappland. Das Haustier ist hier kein Hund sondern ein kleiner Fuchs namens "Fünfhunderter" der ab und zu einen Gummiknochen zum Spielen bekommt. Neben der alten Samin Naska (die mt 90 noch sehr rüstig erscheint) kommen auch zwei Prostituierte aus Schweden zu Besuch und amüsieren sich in der Luxus-Holzhütte mitten in der Einöde. Gut zu lesen ist es allemal. Wer auf einen ungewöhnlichen aber dennoch erfreulichen und erfrischenden finnischen Humor steht, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich werde mir auch weitere Bücher von Paasilinna anschaffen, denn ich denke, dass sie absolut lesenswert sind. Schrullige Charaktere gepaart mit viel schrägen Humor. Zu Empfehlen!

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