Arto Paasilinna Vorstandssitzung im Paradies

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Inhaltsangabe zu „Vorstandssitzung im Paradies“ von Arto Paasilinna

Ein von der UN gechartetes Flugzeug verunglückt über dem Stillen Ozean. Die Passagiere können sich retten und aus dem Flugzeugrumpf jede Menge kupferner Verhütungsspiralen und einiges andere Notwendige wie Äxte und Messer bergen. Weit und breit ist keine Rettung in Sicht. Die illustre Truppe finnischer Waldarbeiter und schwedischer Hebammen muss sich zusammenraufen. Ein Jahr vergeht bis ein phantasievoller SOS-Plan realisiert werden kann -

Skurril und witzig, vor allem zum Showdown, also unbedingt zu Ende lesen!

— Viviane_Witschi

Auf einer einsamen Insel ist die Hölle los. Ein Plan zur Rettung muss her.... Skurril, klassisch Paasilinna!

— kassandra1010

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  • Rettung von der Insel!

    Vorstandssitzung im Paradies

    kassandra1010

    06. July 2016 um 22:47

    Arto Paasilinna nimmt uns wieder mal gehörig auf den Arm!Ausgerechnet unsere besten Waldarbeiter und Hebammen stürzen über einer einsamen Insel ab und versuchen ihren Alltag zu organisieren.Es endet an nicht zu überbietender Skurrilität und Überentschluss. Erst als klar wird, das niemand die Truppe scheinbar vermisst, muss ein neuer Plan her, doch wie verlässt man eine einsame Insel?Sehr witzig, eigentümlich und mit einem festen Blick auf die Menschheit!

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  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    leserin

    16. November 2010 um 16:59

    Ein Flugzeug , das von der UNO gechartert wurde, ist mit schwedischen Hebammen und finnischen Holzfällern vom Flug von Tokio nach Australien stürzt während eines Sturmes auf eine einsame Insel in den Stillen Ozean. Zwei Passagiere sterben. Ein finnischer Journalist ist vorerst allein gestrandet, findet aber dann zu den anderen Überlebenden. Sie können Ernährungspakete und Spiralen aus dem Flugzeugrumpf retten und versuchen sich so gut wie möglich zu arrangieren. Es werden Gruppen gebildet, die verschiedene Aufgaben zu erfüllen haben. Auch ein Vorstand wird gewählt. Mit der Zeit gewöhnen sie sich aneinander, bis dann eines Tages ein indonesischer Soldat auftaucht und erklärt, daß die Regierung auf der Suche nach Disserteuren ist. Nach Monaten auf der Insel haben 2 Mitglieder eine Idee, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen. Das Buch ist schnell und leicht zu lesen, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Wer ein kurzweiliges, nicht allzutiefgehendes Buch lesen möchte, ist damit gut bedient.

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  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    jansdarling2002

    01. March 2010 um 11:37

    °°^°° Story °°^°° 50 Personen beiden Geschlechts, aber unterschiedlicher Mission sind unterwegs in einem von der UN gecharterten Flugzeug in Richtung Indien. Unter den Passagieren befindet sich auch ein halbwegs erfolgreicher finnischer Journalist, der endlich seine Reportagereise startet. Mit ihm sind noch 26 frauen -Stewardessen, Krankenschwestern und Hebammen – sowie weitere 21 Männer -finnische Waldarbeiter, Ärzte und die Piloten- an Bord. Eine urkomische Truppe in wichtiger Mission, die Hebammen und Krankenschwestern sollen die Inderinnen an die Verhütung heranführen, daher reisen auch ein paar Kisten kupferner Verhütungsspiralen sowie andere medizinische Hilfsmittel im Frachtraum mit. Die Ärzte sollen dieses Vorhaben unterstützen und später Kliniken bzw. Arztpraxen eröffnen. Die Waldarbeiter hingegen sollen Techniken in Sachen Forstwirtschaft lehren. Doch es kommt anders als alle denken, mitten über der Südsee gerät die Trident-Maschine in einen heftigen Tropensturm, nur mit Mühe kann der Pilot die Maschine noch in die Nähe einer Insel steuern, bevor der Sturm die Maschine vollends manövrierunfähig macht und diese ins Meer stürzt. . Dank der Nähe zur Insel können sich beinah alle Insassen retten, lediglich zwei Menschen fielen den Haien zum Opfer. Nicht alle kommen bei der Strandung ohne Blessuren davon. Aber niemand ist ernsthaft verletzt, dennoch ruht man sich erst einmal aus und schmiedet Pläne, wie es denn nun weiter gehen solle, schließlich sind menschliche Bedürfnisse wie Hunger nicht wegzudenken. Man kommt überein, dass man zum Wrack tauchen kann, um dort die Proviantrationen sowie sonst noch nützliche Gegenstände herauf zu holen... . Damit alles seine geordneten Bahnen läuft, wird beschlossen, ein Oberhaupt -vielmehr ein Gremium- zu wählen. Gesagt getan, eine resolute Hebamme, einer der Ärtzte und der Journalist werden als Oberhäupter gewählt. Da man nicht den ganzen Tag sich am Strand faul verlustieren kann, wird beschlossen Gruppen zzu bilden, die bestimmte Aufgaben wahrnehmen müssen, so zum Beispiel Nahrung zu beschaffen.... aus Verhütungsspiralen kann man hervorragend Angelhaken herstellen . Es dauert nicht lange, und diese bunte Truppe ist in der Lage für stetige Nahrung zu sorgen. Langsma macht man sich Gedanken zur Erkundung der Insel, auf einem der Erkundungsgänge entdecken sie in einem Bunker spirituelle Getränke...das Leben kann so lustig sein Im stillen fragt sich ein jeder, wie lange denn der Aufenthalt auf der Insel dauern wird irgendwas müsste man ja anstellen, um die Welt auf sich aufmerksam zu machen, zwar sind nicht alle der selben Meinung, aber eine Abstimmung macht es deutlich...so machen sich 26 Frauen und 22 Männer an die Arbeit.... . °°^°° Meinung °°^°° Hach, endlich mal wieder einen Paasilinna gelesen, für diesen Autor muss man geboren sein bzw. man muss seinen zynischen Humor mögen, denn dieser ist aus meiner Sicht das Markenzeichen des Finnischen Autors. Gerne nimmt er in seinen Romanen aktuelle Themen auf die Schippe, oder auch manchmal ganz ironisch sein eigenes Heimatland. Wer sich ein wenig mit den skandinavischen Gepflogenheiten auskennt, wird schnell erkennen, das Paasilinna das nicht immer ganz so ernst meint mit seinen Werken. Aber meines Erachtens ist es genau das, was den Leser vereinzelt auflachen lässt. Dieser teils ironische Humor passt kurioserweise auch immer wieder und ausnahmslos zur Handlung. So auch hier wieder... ...zwar ist die Grundthematik beileibe keine neue mehr: Strandung auf einer Insel. Daran versuchten sich schon Defoe ganz passabel, Chorlton Windsor mit Datumsgrenze auf moderne Art und Weise – um mal ein paar Beispiele zu nennen. Nun auch Paasilinna auf ironisch-humorvolle Art. Und aus meiner Sicht gekonnt, denn der herzerfrischende Schreibstil bringt einiges mit sich: zwar nicht unbedingt ernst zu nehmenden Tiefgang, sondern eine erquickende Erzählung aus der Ich-Perspektive des gestrandeten Journalisten. So liest man sich durch die Erlebnisse eben diesen Journalisten und seine Beobachtungen der anderen 47 gestrandeten Personen – sowie das, was sonst noch so in dem immer robusteren Lager passiert. Durch diesen besonderen Erzählstil lernt man auch die unterschiedlichen Charaktere kennen, zwar nicht alle in ihrer Besonderheit, sondern eher oberflächlich, aber ausreichend, um immer wieder beim lesen ins schmunzeln zu kommen. Gerade im Zusammenhang mit der gerade passierenden Szenerie. Dadurch kommt auch eine gewisse Lebendigkeit zutage, es entwickelt sich beim lesen dann doch ein recht klares Bild vor dem inneren Auge, wie diese bunte Truppe aus Hebammen und gestandenen Waldarbeitern da am Strand vor sich hin experimentiert und versuch, ein halbwegs geordnetes Leben zu führen. . Langatmig? Keine Spur davon, aber da konnte ich bei Paasilinnas Werken bisher eigentlich nie entdecken, denn das scheint auch nicht sein Ding zu sein. Langatmigkeit findet man bei den Skandinavischen Autoren eh sehr selten. Vorstandssitzung im Paradies ist herrlich auf den Punkt gebracht, prägnant geschrieben, immer und immer wieder tauchen Stellen auf, die den Leser schmunzeln oder auch mal laut auflachen lassen. Hier sind keine überflüssigen Phrasen vorhanden, eher im Gegenteil, erfrischende Ironie, die auch noch Unterhaltungswert mit sich bringt. Klar, man kann das Werk nun nicht mit einem Krimi vergleichen, dennoch ist hier ein gewisses Spannungslevel enthalten, welches das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die Spannung wird hier dadurch erzeugt, das sich beim Lesen im Kopf ein Gedankengang entwickelt, wie sich die teils kuriosen Gestrandeten miteinander verhalten, kleine sexuelle Gelüste bleiben bei solch einer Situation ja auch nicht aus ;-) Manchmal hat man recht mit seinen eigenen Gedankengängen, und manchmal ist man überrascht welche Wendungen eintreffen. . °°^°° Für welche Zielgruppe ist dieses Buch geeignet? °°^°° Vorstandsitzung im Paradies ist zwar kein Unterhaltungsroman mit Tiefgang sondern eher ein Roman, der entfernt an eine Parodie angelehnt ist, aber dennoch unterhaltsam. Geeignet ist er für alle Leser des leichten Genres, sowie derer, die gerne auch mal schmunzeln. Alles in allem kann bleibt mir nichts anderes übrig, als hier eine Empfehlung von 5 Sternen auszusprechen.

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  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    Witti

    08. December 2008 um 18:28

    Was soll man zu diesem Buch sagen, ausser das es wohl die eingänglichste Fassung eines "Utopia" ist, die man lesen kann...

  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    Eltragalibros

    07. November 2008 um 07:39

    Paasilinna ist für seine humoristischen Künste bekannt, die auch in diesem Buch nicht zu kurz kommen. Allerdings stellte sich die Situation für mich so dar, dass ich ständig zwischen: Soll das nun ernst gemeint sein, dass sowas auf einer Insel passiert, oder ist das purer Sarkasmus? Dennoch finde ich, passt der Schreibstil und das Thema des Buches nicht ganz zusammen. Mit einem humorvollen Auge lässt sich das sicher alles vereinbaren, aber ein tatsächliches Inselleben würde wohl anders aussehen oder? Der Autor konnte mich allerdings nicht sehr fesseln. Das Buch hätte ich beinahe zu jeder Zeit weglegen können. Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Personen herstellen oder bestimmte Ansichten, die sie vertraten.

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  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    Wummy

    02. February 2008 um 21:59

    Ganz lustig und leicht zu lesen. Geht echt schnell. Auch interessant, wie man so ein banales Thema so prima umsetzt

  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    kerstin

    02. January 2008 um 11:33

    Dieses Buch auf einem Flug zu lesen ist vielleicht nicht optimal ;) (Selbst versucht) Aber der Absturz und das Leben auf der Insel wurde echt amüsant und trotzdem nachdenklich umgesetzt. Empfehlenswert!

  • Rezension zu "Vorstandssitzung im Paradies" von Arto Paasilinna

    Vorstandssitzung im Paradies

    Flotti

    25. April 2007 um 20:01

    Ein weiteres Buch von Arto Paasilinna. Und wieder ein richtig gutes noch dazu. Nach einem Flugzeugabsturz müssen sich Angestellte der UN auf einer einsamen Insel durchschlagen und müssen sich dabei vielen Problemen stellen. Und was für welchen! Was kann man mit Spiralen so alles machen außer Schwangerschaften zu verhindern? Und das ist nicht die einzig skurrile Idee des Autors, die einem in diesem Buch begegnet. Ich bin begeistert.

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