Arturo Pérez-Reverte

 3.8 Sterne bei 467 Bewertungen
Autor von Der Club Dumas, Der Preis, den man zahlt und weiteren Büchern.
Arturo Pérez-Reverte

Lebenslauf von Arturo Pérez-Reverte

Einer von Europas erfolgreichsten Schriftstellern: Arturo Pérez-Reverte ist 1951 in Cartagena, Spanien, geboren worden. Für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften wie beispielsweise „Pueblo“ sowie für den Fernsehsender TVE war er über zwei Jahrzehnte lang in mehreren Ländern Afrikas und am Balkan als Kriegsreporter und Korrespondent tätig. Heute ist er einer der meistübersetzten spanischen Autoren. Seine Texte wurden weltweit in über vierzig Sprachen übersetzt und er ist mit mehreren Auszeichnungen geehrt worden, darunter der CWA Interantional Dagger für den besten ins Englische übertragene Kriminalroman. Zu seinen bekanntesten Werken zählt vor allem „Der Club Dumas“ von 1993. Das Buch wurde 99 von Roman Polański unter dem Titel „Die neun Pforten“ als Film adaptiert. Seit 2003 ist Pérez-Reverte Mitglied der Real Academia Española.

Neue Bücher

Der Tod, den man stirbt
Neu erschienen am 21.10.2018 als Hardcover bei Insel Verlag. Es ist der 2. Band der Reihe "Spion Lorenzo Falco".
Der Preis, den man zahlt
 (96)
Erscheint am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Insel Verlag. Es ist der 2. Band der Reihe "Spion Lorenzo Falco".

Alle Bücher von Arturo Pérez-Reverte

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Arturo Pérez-ReverteDer Club Dumas
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Der Club Dumas
Der Club Dumas
 (139)
Erschienen am 06.02.2017
Arturo Pérez-ReverteDer Preis, den man zahlt
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Der Preis, den man zahlt
Der Preis, den man zahlt
 (96)
Erschienen am 10.12.2018
Arturo Pérez-ReverteDreimal im Leben
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Dreimal im Leben
Dreimal im Leben
 (72)
Erschienen am 07.05.2018
Arturo Pérez-ReverteDas Geheimnis der schwarzen Dame
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Das Geheimnis der schwarzen Dame
Das Geheimnis der schwarzen Dame
 (42)
Erschienen am 07.06.2015
Arturo Pérez-ReverteEin Stich ins Herz
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Ein Stich ins Herz
Ein Stich ins Herz
 (21)
Erschienen am 14.07.2014
Arturo Pérez-ReverteDie Seekarte
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Die Seekarte
Arturo Pérez-ReverteJagd auf Matutin
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Jagd auf Matutin
Jagd auf Matutin
 (16)
Erschienen am 03.09.2007
Arturo Pérez-ReverteAlatriste
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Alatriste
Alatriste
 (15)
Erschienen am 06.03.2006

Neue Rezensionen zu Arturo Pérez-Reverte

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PagesofPaddys avatar

Rezension zu "Der Club Dumas" von Arturo Pérez-Reverte

Anspruchsvoll und großartig. Aber nicht für jeden
PagesofPaddyvor einem Monat

Wenn Bücher einen in den Wahnsinn treiben. So oder so ähnlich würde ich wahrscheinlich zusammenfassen worum es in diesem Buch geht. Mich selbst hat das Buch aber glücklicherweise nicht in den Wahnsinn getrieben. Prominent (und gleichzeitig grob) verfilmt unter dem Titel „Die Neun Pforten“ bietet diese Mischung aus Umberto Eco und Indian Jones light ein wunderbares Setting, hochinteressante Inhalte und eine faszinierende Hauptfigur. Pérez-Reverte schafft ein sehr komplexes Werk über Literatur und vor allem über Alexandre Dumas. Was zu Beginn noch super interessant ist wird aber nach kurzer Zeit relativ anstrengend zu lesen. Der Autor bombardiert einen mit Verweisen, Inhalten und eine ausuferndes Wissen aus der Literaturwelt, dass das manchmal ziemlich anstrengend zu lesen ist (oder wie ich es gemacht habe, wenn mal wieder eine Seite Quellenverweise kamen, überlesen) Diese Mischung aus Lateinunterricht und Geschichtsunterricht ist zwar wahnsinnig interessant aber eben nach einer gewissen Zeit auch ermüdend. Ähnlich wie bei Eco ist hier schon ein gewisses Interesse vorausgesetzt. Sonst kann es ganz schnell nach hinten losgehen. Trotzdem ist der Plot spannend und immer wieder fesselnd. Leider fand ich die 2te Hälfte des Buches nicht ganz so gut und die Auflösung dann eher enttäuschend wenn auch ordentlich. Der Spanier schafft es aber immer eine tolle Atmosphäre aufrecht zu halten und getragen davon ist das Buch eigentlich nie langweilig.

Ein unterhaltsames Buch das inhaltlich und atmosphärisch überzeugt. Die sehr komplexe Geschichte und die übermäßige Masse an Informationen die man erzählt bekommt lassen aber manchmal Längen aufkommen. Ein Grundinteresse an der Thematik sollte also vorhanden sein.

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Herbstroses avatar

Rezension zu "Dreimal im Leben" von Arturo Pérez-Reverte

Tango und Schach …
Herbstrosevor 5 Monaten

1928, auf der Überfahrt nach Argentinien, begegnen sie sich zum ersten Mal – der junge Max Costa und die schöne Mecha Inzunza. Max arbeitet als Eintänzer auf dem Luxusdampfer und ist sofort fasziniert von der Ehefrau des berühmten Komponisten Armando de Troeye, von ihrer einmaligen Schönheit, von ihrer verheißungsvollen Art den Tango zu tanzen und nicht zuletzt von dem wertvollen Perlencollier an ihrem Hals. In Buenos Aires führt Max das Paar durch die zwielichtigen Tangobars seiner Heimatstadt und tanzt mit Mecha den Tango ihres Lebens. In dieser Nacht gerät alles außer Kontrolle - eine verhängnisvolle Liebe nimmt ihren Anfang, die viele Jahre später in Nizza eine Fortsetzung erfahren soll. Ein drittes zufälliges Zusammentreffen der Beiden wird beinahe dreißig Jahre danach, anlässlich eines Schachtturniers in Sorrent im Golf von Neapel, stattfinden. Max ist jetzt 64 Jahre alt …

Arturo Pérez-Reverte
wurde 1951 in Cartagena/Spanien geboren. Bevor er mit seinen Romanen bekannt wurde, arbeitete er als Journalist und war Afrika-Korrespondent für eine spanische Tageszeitung und war zwei Jahrzehnte lang Reporter für den öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Televisión Espanola und berichtete von den Kriegsschauplätzen der Welt. Den 2013 erschienenen Roman „Dreimal im Leben“ (El tango de la Guardia Vieja, 2012) hatte er zwanzig Jahre zuvor zu schreiben begonnen und er soll „eine ganze Reihe von autobiografischen Details“ enthalten. Pérez-Reverte erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen und gilt inzwischen als einer der größten spanischen Autoren.

Das Buch beginnt etwas verhalten und bietet im ersten Drittel wenig Handlung. Man erfährt viel über den Tango, seine Ursprünge und Entstehung und lernt die beiden so unterschiedlichen Protagonisten näher kennen. Man erahnt vage ihre Gefühle, spürt aber deutlich die Gegensätze zwischen der eleganten, reichen Frau und dem gut aussehenden aber armen Gigolo. Interessant wird es erst in der Nacht in Buenos Aires beim Besuch zwielichtiger Tangobars, wenn Mechas Ehemann seine dunklen Seiten und moralischen Abgründe offenbart und das Paar Max dazu benutzt, ihre Begierden ausleben zu können.

Richtige Spannung kommt jedoch auf, als das Geschehen in die Gegenwart verlegt wird und die Vergangenheit in Rückblenden erscheint. Überraschungen tun sich auf und aus dem Liebesroman wird plötzlich ein Thriller um Geheimdokumente, Intrigen und Mord. Großen Raum nehmen auch das Schachspiel und die Hinterlist seiner Spieler bei Turnieren ein. Dabei rückt die Geschichte der beiden so unterschiedlichen Menschen, die sich manchmal sogar hassen und doch nicht voneinander lassen können, beinahe in den Hintergrund. Doch dem Autor gelingt es ausgezeichnet, die verschiedenen Handlungen miteinander zu verknüpfen und zu einem verblüffenden Abschluss zu bringen.

Fazit: Ein außergewöhnlicher Roman, der dem Leser den Glanz der guten alten Zeit näher bringt, aber auch seine Schattenseiten aufzeigt – eine Geschichte der verpassten Gelegenheiten, eindrucksvoll geschrieben, wenn auch mit einigen, aus meiner Sicht unnötigen, Längen.

Kommentare: 1
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Botte05s avatar

Rezension zu "Der Preis, den man zahlt" von Arturo Pérez-Reverte

Nichts im Leben ist "umsonst"
Botte05vor 6 Monaten

„Wir befinden uns im turbulenten Jahr 1936: Der Spion Lorenzo Falcó ist charismatisch, mit allen Wassern gewaschen und steht vor der waghalsigsten Mission seines Lebens. Im südspanischen Alicante soll er einen hochrangigen politischen Gefangenen befreien und vor dem sicheren Tod retten – eine kriegsentscheidende Aktion. Unter Falcós drei Mitstreitern befindet sich auch die undurchsichtige Eva Rengel. Sie kennen sich nicht, müssen sich aber absolut aufeinander verlassen können. Und während sie sich immer weiter in eine scheinbar bodenlose Situation aus Grausamkeit und Täuschung verstricken, kommen Falcó und Eva sich nahe. Gefährlich nahe, denn schon sehr bald wird deutlich, dass alle Beteiligten ein Doppelspiel treiben …“ - Zitat Buchbeschreibung

1936 sind unruhige Zeiten. Freund und Feind sind nicht immer klar voneinander zu unterscheiden. Als Agent, der gerne alleine arbeitet, muss Lorenzo sich unbedingt einer kleinen Gruppe anschließen, die besagten Gefangenen befreien wollen. Leider sind hier auch Übermut, Fanatismus und wenig Erfahrung am Start. Allein Eva scheint anders zu sein, sicherer, mutiger, besonnener. Schnell müssen alle lernen, dass Arbeit im Untergrund extrem gefährlich ist. 
Bis zum geplanten Termin der Befreiungsaktion ist die politische Geschichtsschreibung so weit gediehen, dass Deutschland General Franco anerkennt, was die instabile Situation in den Reihen der Falange zur Explosion bringen könnte. Ein weiteres unkalkulierbares Risiko.

„Der Preis, den man zahlt“ ist ein solider Spionagethriller. Falcó ist charismatisch, charmant im Umgang mit der Damenwelt, kompromisslos hinsichtlich seiner Arbeit. Die Rahmenbedingungen, in denen diese Geschichte spielt, scheinen mir hinsichtlich der tatsächlichen, geschichtlichen Gegebenheiten jener Zeit gut recherchiert, so dass ich den Eindruck gewinne, so könne es sich wirklich zugetragen haben. Das Buch nimmt mich gefangen, die Protagonisten sind so gezeichnet, dass sie mir sympathisch werden und ich auf ein gutes Ende für alle hoffe.

Das vorliegende Buch ist der Auftakt zu einer Serie um Lorenzo Falcó, bildet jedoch eine für sich scheinbar abgeschlossene Geschichte. Das Buchcover ist m. E. gelungen, zeigt es doch für mich eine „typische Agentenszene“; einen Zug im Zwielicht mit einer einzelnen Person…

Rezension: Arturo Pérez-Reverte, der Preis, den man zahlt, Roman, Insel Verlag, gebundene Ausgabe, 295 Seiten, 22,00 €, Erscheinungsdatum: 11.09.2017

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar

Werden Loyalität und Liebe das letzte Wort haben? Oder Verrat und Gewalt?

Wir befinden uns im turbulenten Jahr 1936: Der Spion Lorenzo Falcó ist charismatisch, mit allen Wassern gewaschen und steht vor der waghalsigsten Mission seines Lebens. Im südspanischen Alicante soll er einen hochrangigen politischen Gefangenen befreien und vor dem sicheren Tod retten – eine kriegsentscheidende Aktion. Unter Falcós drei Mitstreitern befindet sich auch die undurchsichtige Eva Rengel. Sie kennen sich nicht, müssen sich aber absolut aufeinander verlassen können. Und während sie sich immer weiter in eine scheinbar bodenlose Situation aus Grausamkeit und Täuschung verstricken, kommen Falcó und Eva sich nahe. Gefährlich nahe, denn schon sehr bald wird deutlich, dass alle Beteiligten ein Doppelspiel treiben …

»Man will so fieberhaft weiterlesen, so schnell kann man gar nicht umblättern.« The Times

Mit Der Preis, den man zahlt eröffnet Arturo Pérez-Reverte seine vierteilige Reihe um den Spion Lorenzo Falcó und entführt Euch in eine zwielichtige Welt, in der jeder seinen Preis zu zahlen hat …

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »

Wir laden Euch herzlich zu dieser Leserunde ein und freuen uns auf Eure Kommentare und Eindrücke. Wenn ihr also Lust auf ein aufregendes Leseabenteuer in den Wirren des spanischen Bürgerkriegs habt, dann bewerbt Euch einfach bis zum 13. September über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und beantwortet uns folgende Frage:

Würdest Du gegen gute Bezahlung einen Auftrag annehmen, der Deinen politischen oder moralischen Überzeugungen widerspricht?


Über den Autor: Arturo Pérez-Reverte wurde 1951 im spanischen Cartagena geboren und ist einer der erfolgreichsten Autoren Spaniens. Sein Werk – darunter der Weltbestseller »Der Club Dumas« – wurde in 41 Sprachen übersetzt. Pérez-Reverte war 21 Jahre als Kriegsreporter tätig und ist seit 2003 Mitglied der Real Academia Española. Der Preis, den man zahlt ist der Auftakt seiner vierbändigen Reihe um Lorenzo Falcó, die sich über den gesamten Zeitraum des spanischen Bürgerkriegs erstreckt.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.
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Tinkerss avatar
Im Juli starte ich hier eine Leserunde zu "Dreimal im Leben".

Zum Welttag des Buches 2014 verloste ich das Buch auf meinem Blog tinkersbuchwelt.blogspot.de und werde es nun hier mit meiner Gewinnerin britta70 lesen.

Aber auch andere, die das Buch bereits haben, dürfen gerne mitdiskutieren!!!

Die Unterthemen erstelle ich bis dahin noch!
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Tinkerss avatar
Zum Welttag des Buches verlose ich nochmal 4 völlig unterschiedliche Bücher.

Eins davon ist "Dreimal im Leben".

Alle wichtigen Details zur Verlosung findet ihr hier: http://tinkersbuchwelt.blogspot.de/2014/04/verlosung-2-bsl-welttag-des-buches-2014.html

Schaut auch gerne auf meiner Facebook-Seite vorbei, da gibts immer mal wieder Überraschungen zu entdecken: https://www.facebook.com/pages/Tinkers-Buchwelt/384854341533660
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Arturo Pérez-Reverte wurde am 25. November 1951 in Cartagena (Spanien) geboren.

Arturo Pérez-Reverte im Netz:

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auf 63 Wunschlisten

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