Arundhati Roy

 3.9 Sterne bei 420 Bewertungen

Lebenslauf von Arundhati Roy

Arundhati Roy wurde 1961 in Indien geboren. Sie gilt heute als eine der bedeutendsten indischen politische Aktivisten und Globalisierungskritiker. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen, studierte sie in Delhi Architektur. Durch das Kennenlernen ihres zweiten Ehemannes, einem Produzenten, wurde ihr Interesse am Film geweckt. 1992 aber begann sie mit der Schriftstellerei, vier Jahre später wurde ihr erstes Buch "Der Gott der kleinen Dinge" veröffentlicht. Die dadurch erlangte Bekanntheit nutzte Roy zum Aufmerksammachen ihrer politischen Anliegen. 2004 wurde sie für ihr soziales Engagement und ihr Eintreten für Gewaltfreiheit mit dem Sydney Peace Prize ausgezeichnet. 2017 erschien ihr zweiter Roman "Das Ministerium des äußersten Glücks" und wurde für die Longlist des Booker-Preises 2017 nominiert.

Alle Bücher von Arundhati Roy

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Cover des Buches Der Gott der kleinen Dinge (ISBN: 9783596521685)

Der Gott der kleinen Dinge

 (278)
Erschienen am 22.02.2018
Cover des Buches Das Ministerium des äußersten Glücks (ISBN: 9783596522286)

Das Ministerium des äußersten Glücks

 (54)
Erschienen am 26.06.2019
Cover des Buches Die Politik der Macht (ISBN: 9783442729876)

Die Politik der Macht

 (8)
Erschienen am 01.03.2002
Cover des Buches Wahrheit und Macht (ISBN: 9783442733040)

Wahrheit und Macht

 (1)
Erschienen am 01.11.2004
Cover des Buches Aus der Werkstatt der Demokratie (ISBN: 9783100660664)

Aus der Werkstatt der Demokratie

 (0)
Erschienen am 11.03.2010
Cover des Buches Der Gott der kleinen Dinge (ISBN: 9783866041875)

Der Gott der kleinen Dinge

 (7)
Erschienen am 12.06.2006

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Arundhati Roy

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Rezension zu "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy

Ein indisches Drama - mein liebstes Buch im Regal
Reenchenzvor einem Tag

Es begann mit einem Stapel aussortierter Bücher meiner Oma. 

Unfassbar! 

Beinahe wäre dieses kleine Taschenbuch mit dem unscheinbaren Cover im Papiermüll gelandet. Allein der Titel rettete es in meinen Bücherschrank, wo es fast zwei Jahre auf seine Entdeckung wartete.  

Ich war 18 Jahre alt, als ich es schließlich wieder in die Hand nahm, einzig um die Wartezeit auf einen neuen Harry-Potter-Band zu überbrücken. Da war der Roman bereits 5 Jahre alt und seine Schöpferin, die 1961 im indischen Shillong geborene Arundhati Roy, mit dem Booker Prize ausgezeichnet und international bekannt. Dieses Buches, fand mich in einer ganz besonderen Zeit meines Lebens. Dem Kindesalter schon längst entwachsen, gefangen zwischen der Planlosigkeit eines Teenagers und den Zukunftssorgen, die junge Erwachsene umtreiben. 

Es war nicht in erster Linie der Inhalt des Buches, als vielmehr die Sprache, der sich die Autorin bedient, die mein Interesse an der Literatur in ganz neue Bahnen lenkte. Sie ist voller Allegorien und einer ganz eigenen Magie, manchmal rührend gefühlvoll und dann wieder verstörend und vulgär. Ich habe mich in die Sprache dieses Buches verliebt, aber es hat mich auch gefordert. Denn die Erzählung folgt keinem Anfang. Sie beginnt vielmehr am Ende, um sich dann in schier unendlichen Wechseln der Erzählperspektive und Zeit, um ein zentrales Ereignis herum zu verdichten, einer Katastrophe, die eine ganze Familie ins Unglück stürzt.  

Es ist die Geschichte der Zwillinge Estha und Rahel, geboren in einer gutbürgerlichen christlichen Familie in der indischen Provinz, ihrer Mutter Ammu, einer bei ihrer Familie in Ungnade gefallenen geschiedenen Frau und Velutha, einem Unberührbaren, der nichts weiter verbrochen hat, als Ammus Geliebter, ihr persönlicher „Gott der kleinen Dinge“ und Estha und Rahel ein väterlicher Freund zu sein. Die großen Dinge in diesem Roman: das sind die politischen Verhältnisse im Indien der 60er Jahre, Religion, Kommunismus, Kapitalismus und ein Gesellschaftssystem, das ihre Mitglieder in Kasten einteilt und über die öffentliche Ordnung genauso bestimmt wie über 

 „die Gesetze der Liebe. Die festlegten, wer geliebt werden durfte. Und wie. Und wie sehr.“  

Es ist kein fröhliches Buch. Es ist eine große Geschichte über Unglück, Schuld und Verrat. Und doch sind es die kleinen Dinge, die mir nach häufiger Lektüre im Gedächtnis bleiben. Einzelne Passagen, Sätze, Bilder die sich tief eingebrannt haben und mich immer begleiten. 

„‚Der Gott der kleinen Dinge‘ hinterlässt keine Spuren im Sand, keine Wellen im Wasser, kein Abbild im Spiegel. Er ist der Gott dessen, was verloren geht, der persönlichen und alltäglichen Dinge, nicht der Gott der Geschichte, die die ‚kleinen Dinge‘ grausam in ihren Lauf zwingt … und: Die Dinge können sich an einem einzigen Tag verändern.“

Auch wenn das kleine Ding nur ein unscheinbares Taschenbuch ist, das sich unverhofft in die Hände eines willigen Lesers verirrt. 

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W

Rezension zu "Das Ministerium des äußersten Glücks" von Arundhati Roy

Schicksal Kaschmirs
wallivor 8 Monaten

Nicola Andres Heute habe ich es zu Ende gelesen, vor ein paar Minuten. Und ich möchte eine Lanze für dieses Buch brechen. Es ist kein schönes, unterhaltsames Buch, aber es ist vielleicht doch wichtig es zu lesen. Indien ist ein Land, das mich schon als Jugendliche faszinierte, allerdings immer im Gefühlskampf. Mein großer Bruder war einige Zeit dort, in den Endsechzigern, klar Hippiebewegung. Aber erzählte auch von den schmutzigen Seiten des Landes. Mit 14 schrieb ich ein glühendes Referat gegen die Witwenverbrennungen, mit 15 gegen die Ausgrenzung der niederen Kasten. Ich fühle mich irgendwie verbunden, möchte aber nie dorthin. Zahlreiche Indienromane habe ich gelesen und immer bewundert wie die indischen Autoren mehrere Fäden an Geschichten zu einem Teppich verweben, sich alles zu einem großen Motiv verbindet. Wenn es sich hier um einen fiktiven Roman handeln würde, ausschließlich einschließlich der vielen schrecklichen Szenarien, würde ich es auch als enttäuschend schlechte Literatur halten. Aber leider ist alles wahr, alle Grausamkeiten konnte man in den Zeitungen, in den Nachrichten finden. Wenn es richtig und wichtig ist über all die Grausigkeiten der Welt zu lesen, über die Shoah, die Sklaverei,, Stalins Verbrechen, Vietnamkrieg, Sudankrieg, Jugoslawienkrieg oh ich könnte ewig weiter aufzählen, dann darf man das Schicksal von Kaschmir, das Schicksal der Armen in Indien nicht vergessen. Auch diese Menschen haben jedes Recht nicht vergessen zu werden. Daneben wird aber bei all dem Furchtbaren auch eine Liebe in dieser Geschichte vermittelt, da gibt es einen Ort, und das ist wohl dann doch erfunden, an dem alle Frieden finden, ein alter Friedhof, Wohnstatt für die Toten und die von der Welt verstossenen Lebenden. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben.

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Rezension zu "Das Ministerium des äußersten Glücks" von Arundhati Roy

Zirkulär erzählt findet Roy im Unglück das Glück
SternchenBlauvor einem Jahr

„Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.“ Dieses Zitat von Ludwig Feuerbach passt hervorragend auf „Das Ministerium des äußersten Glücks“ und dessen Autorin Arundhati Roy. Ein außergewöhnliches Buch, das diese Gewissensbisse der Menschheit mit der Schönheit des Lebens vereint.

Zirkuläres Erzählen

Der Jennat Friedhof wird zum Ausgangspunkt eines Kaleidoskops an Lebensgeschichten und an Weltgeschichte. Die Geschichten und Figuren verästeln sich wie ein Baum und irgendwann kehrt Roy dann immer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Ich habe mich in der Geschichte verloren, aber ich war nie darin verloren, weil ich so viel gefunden habe.

Alle sind die Held*innen in dieser Geschichte. Die Autorin bricht so ein Konzept der Heldenreise auf (die in der Prägnanz ja immer auch schon ein westliches war), um es am Ende dann vielleicht dann doch auf die Spitze zu treiben. Nein, das Ende werde ich nicht verraten. Aber am Ende beschreibt Roy dieses Verfahren selbst noch einmal mit der Frage: „Wie erzählt man eine zerbrochenen Geschichte?“

Eine Geschichte in der realen Geschichte.

Ich muss gestehen, dass ich auch als politisch interessierter Mensch die Geschichte Indiens und Kaschmirs nur in Stichpunkten kenne. Das Massaker in Gujarat war mir ein Begriff, die Ermordung von Indira Gandhi. Ich weiß, dass sich die Autorin an realen Geschehnissen entlang hangelt. Die Formulierung „wer könnte (dieses oder jenes) Jahr vergessen“ fällt immer wieder. Viele Ereignisse erklären sich schnell, die faschistisch-nationalistische Hindi-Bewegung, die unterschiedlichen Terrorgruppen in Kashmir, aber auch, wenn ich die realen Bezüge nicht immer erkannt haben mag, vermittelt mir das Buch immer ein das Gefühl, wie wichtig es ist, dass wir alle diese Geschichten kennen. Zwischen dieser sehr realen Politik bleibt Roy immer poetisch. Ihr Stil ist ausladend, manche*n mag dies stören, aber ich war davon gefesselt. Und dazwischen streut Roy immer wieder tiefe, oftmals auch bitter Einsichten in die Welt:

„Sie hatten ihre Geschichte auf zahllosen Treffen und Tribunalen im internationalen Supermarkt des Leids erzählt, gemeinsam mit den Opfern anderer Kriege in anderen Ländern.“

Oder:

„Aber schließlich wurde das Elixier der Seele, das Kriege und die blutigen Geburten dreier Länder überlebt hatte, wie die meisten Dinge in der Welt von Coca Cola übertrumpft.“

Hoffnung in der Tragik

Obwohl den Romanfiguren viele schlimme Dinge geschehen, obwohl ihnen andere Menschen schlimme Dinge zufügen, kam mir beim Hören der Geschichte nie ganz die Hoffnung abhanden. Denn so schlimm die Dinge auch sind, das Leben im Jannat Gästehaus, das Leben am Jantar Mantar, ja selbst das Leben in Kaschmir geht weiter. 

Dies alles ist weit entfernt von, wie ich es nennen würde, „Backpacker“-Romantik (nach dem Motto: Oh, diese einfachen Menschen können noch das Positive sehen.) Diese Menschen leiden, sie sind sich bewusst, dass sie die Ausgestoßenen sind, aber das Leben geht weiter. Und das lassen sie sich zuallerletzt erst nehmen. Ganz toll auch ein anderer Diversity-Punkt: Eine der Hauptfiguren ist eine Hidschra, eine transgender Frau, wie sie in Indien traditionell genannt werden. Roy schafft einen Ort, an dem die Religionen egal sind, auf dem Jennat Friedhof liegen Moslems, Hindus, Christen, Kommunisten. So leben auch die Menschen dort. Wie einfach das alles sein könnte.

Grandiose Sprecherin

Die ersten zwei, drei Tracks des Hörbuchs habe ich mich gefragt, wie ich die Informationsdichte wie auch die poetische Sprache jemals erfassen könnte, ohne jede Passage mindestens einmal noch zu wiederholen. Doch Sprecherin Gabriele Blum ist eine Meisterin, den verschiedenen Figuren eine innere und auch äußere Stimme zu verleihen. Sie wurde für mich wirklich zur Stimme dieses Buchs, die mich an die Hand genommen und durch die vielen Zeitebenen, Figuren und Orte geleitet hat.

Die vielen Namen von Personen und Orten ist eine Herausforderung beim Hören, da hätte das Selberlesen sicherlich geholfen. Aber auch so gab mir die Autorin immer wieder genügend Orientierung, dass ich bei dem großen Inventar durchgeblicken konnte. Natürlich musste ich konzentriert hören. Zum entspannten Hören zum Einschlafen ist dieses Buch nichts!

Schließlich war ich aber sogar froh, dass ich das Buch geHÖRT habe. Gerade bei den Aufzählungen, die die Autorin immer wieder einflicht, muss ich mich sonst beim selber Lesen sehr konzentrieren, dass ich nicht zum Laufen oder Springen anfangen. So konnte ich jede einzelne poetische Zeile genießen. Und immer wieder habe ich gestoppt und Passagen mitgeschrieben.

Fazit

„Das Ministerium des äußersten Glücks“ ist kein einfaches Lese- oder Hörerlebnis. Es nimmt mit, im Guten wie im Tragischen. Aber es ist jede Minute absolut wert. Ich bin begeistert und vergeben 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches The Ministry of Utmost Happiness
Diesen Monat haben wir etwas ganz Besonderes für all diejenigen, die sich an literarischen Texten im englischen Original freuen. 

Vor 20 Jahren hat Arundhati Roy ihren Roman THE GOD OF SMALL THINGS veröffentlicht und viele Leserherzen begeistert. Ihr neuer Roman THE MINISTRY OF UTMOST HAPPINESS wird nicht nur ihre Fans aber auch viele neue Leser begeistern können!


BOOK DESCRIPTION
'How to tell a shattered story? By slowly becoming everybody. No. By slowly becoming everything.'

In a city graveyard, a resident unrolls a threadbare Persian carpet between two graves. On a concrete sidewalk, a baby appears quite suddenly, a little after midnight, in a crib of litter. In a snowy valley, a father writes to his five-year-old daughter about the number of people that attended her funeral. And in the Jannat Guest House, two people who've known each other all their lives sleep with their arms wrapped around one another as though they have only just met.

Here is a cast of unforgettable characters caught up in the tide of history. Told with a whisper, with a shout, with tears and with laughter, it is a love story and a provocation. Its heroes, present and departed, human and animal, have been broken by the world we live in and then mended by love -- and for this reason, they will never surrender.

AUTHOR
Arundhati Roy is the author of The God of Small Things, which won the Booker Prize in 1997 and has been translated into more than forty languages. Since then Roy has published several works of non-fiction, including The Algebra of Infinite Justice, Listening to Grasshoppers and Broken Republic. She lives in Delhi.


HIER geht's zu einem exklusiven Q&A 


Wenn ihr neugierig auf das neue Buch geworden sein – einfach bewerben und der Lostopf wird entscheiden.


Have a lovely day!

All the best from London,
Ulrike @ PRH UK

390 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Allesleserinvor 3 Jahren
Ich hab nun endlich auch meine Rezension geschrieben. Eigentlich habe ich das Buch ja schon lange zu Ende gelesen, aber ich wollte es erst noch ein wenig sacken lassen. Das Sacken lassen hat jetzt allerdings etwas länger gedauert als beabsichtigt. https://www.lovelybooks.de/autor/Arundhati-Roy/The-Ministry-of-Utmost-Happiness-1460175677-w/rezension/1504714440/ Ich bin wirklich dankbar, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. Auch wenn der Roman sicherlich keine leichte Kost war, hatte ich Spaß daran und Kashmir wird ab jetzt für mich immer mit den Bildern aus diesem Buch verknüpft sein. Eine unglaubliche Informationsquelle, von der ich nicht wusste, dass ich sie brauchte.
Cover des Buches Das Ministerium des äußersten Glücks

"Wie erzählt man eine zerbrochene Geschichte?
Indem man sich langsam in alle verwandelt.
Nein.
Indem man sich langsam in alles verwandelt."

20 Jahre lang hat die literarische Welt auf dieses Werk gewartet. Aber die lange Wartezeit hat sich gelohnt: Mit "Das Ministerium des äußersten Glücks" kehrt die indische Autorin Arundhati Roy zurück und erobert weltweit die Bestsellerlisten innerhalb kürzester Zeit.
In ihrem neuen Roman stellt sie uns ganz besondere Charaktere vor und nimmt uns auf eine faszinierende Reise quer durch den indischen Kontinent mit.
Wieder einmal beweist Arundhati Roy, dass sie eine großartige Schriftstellerin ist. Sie überzeugt mit ihrem grandiosen Schreibstil und die Liebe zu ihrer Heimat spürt man auf jeder Seite.

Rechtzeitig vor dem Erscheinungstermin habt ihr die Möglichkeit, in einer exklusiven Leserunde diesen außergewöhnlichen Roman der Booker Prize Gewinnerin Arundhati Roy zu lesen.

Zum Inhalt
Arundhati Roy, die Autorin des Weltbestsellers "Der Gott der kleinen Dinge", kehrt zurück! Ihr lange herbeigesehnter Roman "Das Ministerium des äußersten Glücks" führt uns an den unwahrscheinlichsten Ort, um das Glück zu finden. Eine Reihe ausgestoßener Helden ist hier mit ihrem Schicksal konfrontiert, aber sie finden eine Gemeinschaft, sie bilden eine Familie der besonderen Art.
Auf einem Friedhof in der Altstadt von Delhi wird ein handgeknüpfter Teppich ausgerollt. Auf einem Bürgersteig taucht unverhofft ein Baby auf. In einem verschneiten Tal schreibt ein Vater einen Brief an seine 5-jährige Tochter über die vielen Menschen, die zu ihrer Beerdigung kamen. In einem Zimmer im ersten Stock liest eine einsame Frau die Notizbücher ihres Geliebten. Im Jannat Guest House umarmen sich im Schlaf fest zwei Menschen, als hätten sie sich eben erst getroffen – dabei kennen sie einander schon ein Leben lang.
Voller Inspiration, Gefühl und Überraschungen beweist der Roman auf jeder Seite Arundhati Roys Kunst. Erzählt mit einem Flüstern, einem Schrei, mit Freudentränen und manchmal mit einem bitteren Lachen ist dieser Roman zugleich Liebeserklärung wie Provokation: eine Hymne auf das Leben.


Seid ihr bereit für eine Leseprobe?

Zur Autorin
Arundhati Roy wurde 1959 geboren, wuchs in Kerala auf und lebt in Neu-Delhi. Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit ihrem Debüt "Der Gott der kleinen Dinge", für das sie 1997 den Booker Prize erhielt. Aus der Weltliteratur der Gegenwart ist er nicht mehr wegzudenken. In den letzten zehn Jahren widmete sie sich außer ihrem politischen und humanitären Engagement vor allem ihrem zweiten Roman "Das Ministerium des äußersten Glücks".

Möchtet ihr eine ganz neue Welt kennenlernen? Wollt ihr ganz besondere Romancharaktere treffen, die mit ihren Schicksalen unter die Haut gehen?
Wenn die Antwort auf diese Fragen "ja" ist, dann dürft ihr diese exklusive Leserunde nicht verpassen.

Zusammen mit S. FISCHER verlosen wir exklusiv und noch vor dem Erscheinungstermin 25 Exemplare von "Das Ministerium des äußersten Glücks" unter allen, die sich im Rahmen unserer Leserunde über diesen überwältigenden Roman austauschen und eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 25.07. und antwortet auf folgende Frage:

Warum seid ihr die Richtigen für die Teilnahme an unserer exklusiven Leserunde?

Überzeugt uns!

Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
1419 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Der Gott der kleinen Dinge
Und es geht weiter mit Buchraettins Leserunden im Rahmen ihres "SuB-Aufbaus mit Niveau".

Wir lesen im August/September "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy.

Während der Leserunde zu "Das Ministerium des äußersten Glücks" (von der selben Autorin) kam sie auf die Idee, dass man im Anschluss Roys ersten Roman lesen könnte.
 
Jede/r, die/der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!

Ich wünsche allen viel Spaß! Das Buch habe ich schon gelesen und kann ich natürlich empfehlen. Es ist etwas ganz Anderes als ihren zweiten Roman.

Eine Anmerkung zu Arundhati Roys Romanen:

Zwischen "Der Gott der kleinen Dinge" und "Das Ministerium des äußersten Glücks" sind 20 Jahre vergangen. Das bedeutet nicht, dass Frau Roy 20 Jahre lang an einem Roman geschrieben hat.

"Das Ministerium des äußersten Glücks" ist ihr zweiter Roman, aber keinesfalls ihr zweites Buch. Sie hat in den 20 Jahren viel geschrieben: Essays, Sachbücher, jede Menge Publikationen in verschiedenen Zeitungen, hat Filme gemacht und Reportagen gedreht, etc. Und ist politisch sehr aktiv.

Viel Spaß!
33 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Arundhati Roy wurde am 24. November 1961 in Shillong, Meghalaya (Indien) geboren.

Community-Statistik

in 771 Bibliotheken

auf 89 Wunschzettel

von 14 Lesern aktuell gelesen

von 9 Lesern gefolgt

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