Arundhati Roy Der Gott der kleinen Dinge

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Inhaltsangabe zu „Der Gott der kleinen Dinge“ von Arundhati Roy

In ihrem Bestsellerroman ›Der Gott der kleinen Dinge‹ erzählt Arundhati Roy die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht. Als die 31-jährige Rahel nach vielen Jahren zurückkehrt in ihr Heimatdorf im südindischen Kerala, ist nichts mehr, wie es einst war. Die Konservenfabrik der Familie verfallen, die geliebte Mutter tot, der Zwillingsbruder verstummt. Zurückgeblieben sind nur die Erinnerungen an eine Kindheit am Fluss, an die bewundernde Liebe zu Velutha, dem dunklen Angestellten ihrer Großmutter, und an einen tragischen Tag im Jahr 1969, der alles veränderte. Eine magische Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens.

Großartig!

— Miamou

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    Der Gott der kleinen Dinge

    Miamou

    Nachdem ich vor wenigen Wochen Arundhati Roys neuesten Roman „Das Ministerium des äußersten Glücks“ gelesen habe (was mich übrigens als begeisterte Leserin zurückgelassen hat), war es nur eine Frage der Zeit, dass auch „Der Gott der kleinen Dinge“ (der schon eine Ewigkeit auf meiner Wunschliste stand) bald seinen rechtmäßigen Platz in meinem Gedächtnis einnehmen durfte. Und ich kann schon mal so viel verraten, dass dieses Buch mit seiner Handlung und seinen Personen dort für eine lange, lange Zeit eingenistet bleiben wird. Es ist die Geschichte der Zwillinge Estha und Rahel. Sie wachsen in einer gutbürgerlichen Familie in Kerala auf. Ihr Onkel hat in England studiert und ist der Leiter der Konservenfabrik, die die Familie betreibt. Er ist geschieden und hat eine Tochter in England zurückgelassen, die die Familie mitsamt ihrer Mutter in den letzten Dezembertagen des Jahres 1969 besuchen soll. Mit fatalen Folgen! Die Mutter der Zwillinge, Ammu, hat sich von ihren gewalttätigen Mann getrennt und lebt in Schimpf und Schande. Sie hat keinen Platz im indischen Gesellschaftsdenken, weil sie eine alleinerziehende Mutter ist. Sie verliebt sich in Velutha…eine verbotene Liebe mit fatalen Konsequenzen! Der grausame Höhepunkt des Buches wird an einem einzigen Tag erreicht, ein Tag der alles verändert. Die Familie zerbricht und als Rahel nach vielen Jahren wieder in ihr Heimatdorf zurückkommt, erinnern nur noch Schatten an diesen verhängnisvollen Tag.Ein forderndes Buch. Ein Buch voller Symbolik. Ein Buch voller sprachlicher Magie. Arundhati Roy hat nicht umsonst schon unzählige Preise für dieses Buch abgesahnt und es steht auch nicht umsonst ziemlich hoch in den Verkaufsrängen. „Der Gott der kleinen Dinge“ trotzt dem „Gott der großen Dinge“. Einer Kastengesellschaft, die „Ordnung“ über Verstand und Gerechtigkeit stellt. Er setzt ich über politische Systeme hinweg und darüber, wer wen lieben darf und wie sehr. Veltuha ist in der Kaste der Unberührbaren aufgewachsen. Ammus Familie erkennt jedoch sein Talent und fördert es, bis zu dem Tag, an dem sie ihn gegen das Gesellschaftssystem demonstrieren sehen. Und doch geht ein ungewöhnlicher Zauber von ihm aus, dem nicht nur Ammu und ihre Kinder, sondern auch der Leser, erliegt. Im Grunde ist er nur eine Randfigur, aber seine Person per se ist der Dreh – und Angelpunkt der gesamten Geschichte. Einer Geschichte, die sehr dunkel erscheint und auf einen traurigen Höhepunkt zusteuert, der ab der Mitte des Buches zum Greifen nah ist. Vorher muss sich der Leser mit kleinen Häppchen von Möglichkeiten zufrieden geben. Trotzdem wird die Geschichte sehr lebendig und liebevoll erzählt, manches Mal sogar mit einem kleinen Augenzwinkern. Mit rührend viel Gefühl auf der einen Seite und auf der anderen auch mit verstörender Grausamkeit. Sehr ungeschont macht Roy ihre Gesellschaftskritik an ihren Figuren fest und man leidet mit ihnen bis in die letzte Phase. Dabei verwendet sie eine sehr bildhafte Sprache, die mitunter sehr magisch wirkt. Ein besonderer Reiz dieses Buches, der aber gleichzeitig das Lesetempo angibt. Eine wahre Herausforderung…Eine weitere Herausforderung sind die zahlreichen, oft kaum merkbaren Wechsel in der Erzählperspektive und Erzählzeit. Oft weiß man als Leser erst nach einigen Sätzen, wer in welcher Zeit erzählt. Der Überblick über die Gesamtheit der Handlung wird dabei aber nicht gestört. Zum Schluss, und das ist eine Sache, die mir auch bei „Das Ministerium des äußersten Glücks“ aufgefallen ist, schließt sich alles zu einem großen Ganzen. Auch wenn bei „Der Gott der kleinen Dinge“ die Geduld des Lesers nicht auf eine so harte Probe gestellt wird, wie bei Roys neuestem Roman. Wunderschön (neben vielem anderen) gelungen ist der Autorin das letzte Kapitel. Das Unmögliche wird möglich, auch wenn es nur für 13 Tage geht. Ein einzigartiges Buch, für das ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung ausspreche.

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    • 4
  • Leserunde zu "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy

    Der Gott der kleinen Dinge

    aba

    Und es geht weiter mit Buchraettins Leserunden im Rahmen ihres "SuB-Aufbaus mit Niveau". Wir lesen im August/September "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy. Während der Leserunde zu "Das Ministerium des äußersten Glücks" (von der selben Autorin) kam sie auf die Idee, dass man im Anschluss Roys ersten Roman lesen könnte. Jede/r, die/der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen! Ich wünsche allen viel Spaß! Das Buch habe ich schon gelesen und kann ich natürlich empfehlen. Es ist etwas ganz Anderes als ihren zweiten Roman.Eine Anmerkung zu Arundhati Roys Romanen: Zwischen "Der Gott der kleinen Dinge" und "Das Ministerium des äußersten Glücks" sind 20 Jahre vergangen. Das bedeutet nicht, dass Frau Roy 20 Jahre lang an einem Roman geschrieben hat. "Das Ministerium des äußersten Glücks" ist ihr zweiter Roman, aber keinesfalls ihr zweites Buch. Sie hat in den 20 Jahren viel geschrieben: Essays, Sachbücher, jede Menge Publikationen in verschiedenen Zeitungen, hat Filme gemacht und Reportagen gedreht, etc. Und ist politisch sehr aktiv.Viel Spaß!

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    • 33
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1785
  • The ministry of utmost happiness

    The Ministry of Utmost Happiness

    Fornika

    Anjum kommt in Delhi als Mann-Frau zur Welt. In der indischen Gesellschaft lebt sie als Außenseiter, in den Zeiten des politischen und sozialen Umbruchs auch gefährlich. Tilo steht eine Generation später zwischen drei Männern. Alle drei kämpfen ihrer ganz eigenen Kampf.  Ich war selten so versucht, die Inhaltsangabe einfach vom Buchrücken zu kopieren. Nicht weil ich ein einfallsloser Mensch bin, sondern weil ich vergeblich den roten Faden gesucht habe. Gemeinsamer Nenner aller Handlungsfragmente: Indien, viel Politik, viel jüngere Geschichte, Gewalt. Und Babies. Irgendwie tauchen viele Waisenkinder auf. Die Autorin macht einem das Leserleben nicht etwa durch chronologisches Erzählen leichter, sondern springt von A nach M zurück zu Z und wieder zu B. Anjum, die man zu Beginn lang begleitet, verschwindet plötzlich so abrupt von der Bildfläche, dass man sich in einem anderen Buch wähnt. Ich mag fragmentarisches Erzählen eigentlich gerne, aber hier wurde definitiv übertrieben und allenfalls gegen Ende hatte ich sowas wie einen Durchblick. Da war mein Interesse aber schon lange den Ganges hinuntergegangen. Die Autorin erwartet vom Leser sehr viel Hintergrundwissen über die jüngste indische Geschichte, geschenkt wird einem nichts. Somit war ich sowohl von fiktiver wie auch realer Handlung schnell überrannt und wähnte mich in all dem politischen Wirrwarr immer wieder in einem Sachbuch. Inhaltlich konnte mich das Buch also leider überhaupt nicht überzeugen. Sprachlich ist es sehr ansprechend, die Autorin hat einen Blick für Details und kann eine sehr dichte Atmosphäre schaffen. Aber diese erzählerische Kunst geht eben schnell in der Handlung unter, sodass die Lektüre für mich eher Qual als Genuss war.

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    • 2
  • Etwas völlig Anderes erwartet

    The Ministry of Utmost Happiness

    TodHunterMoon

    "Auf einem Friedhof in der Altstadt von Delhi wird ein handgeknüpfter Teppich ausgerollt. Auf einem Bürgersteig taucht unverhofft ein Baby auf. In einem verschneiten Tal schreibt ein Vater einen Brief an seine 5-jährige Tochter über die vielen Menschen, die zu ihrer Beerdigung kamen. In einem Zimmer im ersten Stock liest eine einsame Frau die Notizbücher ihres Geliebten. Im Jannat Guest House umarmen sich im Schlaf fest zwei Menschen, als hätten sie sich eben erst getroffen – dabei kennen sie einander schon ein Leben lang." (Quelle: Amazon) So liest sich die Inhaltsangabe, wenn man nach dem Buch sucht. Man geht davon aus, es wird ein Roman sein, der in Indien spielt und der einen kurzen Einblick in das dortige Leben mehrerer Protagonisten gibt. Mit dieser Erwartung habe ich mich an das Buch gesetzt... und wurde "überrollt" von dem, was dann letztendlich vor mir lag. Ja, ist ein Buch mit Romancharakter. Und ja, es ist ein Sammelsurium verschiedener Einzelschicksale in Indien. Was aber nicht aus der Inhaltsangabe hervor geht ist, dass es eigentlich auch ein Sachbuch über Indien ist, inklusive Geschichte, Wirtschaft und Politik. Das Buch war einfach nur anstrengend. Und das lag nicht am Englisch. Das Englisch ist wirklich sehr gut. Sehr anspruchsvoll, aber eben sehr gut. Die vielen Hindu- Ausdrücke dazwischen hindern allerdings ziemlich am Lesefluss, weil man ständig darüber stolpert. Und man wird mit so wahnsinnig vielen Informationen bombardiert die, wenn man überhaupt keine Ahnung von den Zuständen im Land und der Politik Indiens hat, einen wie blind durchs Buch tappen lassen. Am Anfang habe ich noch des Öfteren Wikipedia zu Rate gezogen, damit ich begreife, um was es eigentlich geht. Habe es aber irgendwann sein lassen, weil man dann nur noch langsamer voran kam und ich eigentlich keine indische Geschichte studieren wollte. Ich hatte das Gefühl Arundhati Roy wollte 20 Jahre angestautes Material unbedingt in einem  Roman los werden. Die Kapitel sind unheimlich lang und man weiß zeitweise nicht, was wichtig für den roten Faden ist und diesen nicht zu verlieren und Zusammenhänge zu erkennen, grenzte schon an eine Herausforderung. Wäre es nicht ein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es abgebrochen. Und wäre es nicht Arundhati Roys Talent gewesen, sehr gut zu schreiben, ich hätte nicht durchgehalten. Die Lesegruppe hat mir geholfen, Einiges besser zu begreifen und durch das Buch selbst habe ich vieles über Indien erfahren. Allerdings war ich sehr froh, als ich die rund 500 Seiten endlich hinter mich gebracht hatte und auch irgendwie stolz, durchgehalten zu haben.

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    • 3
  • Eine tragisch-traurige Geschichte in wunderbar poetischer Sprache; ein Highlight der Literatur

    Der Gott der kleinen Dinge

    Federfee

    18. August 2017 um 10:13

    Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und in das man tief eintauchen kann, in einer Sprache geschrieben, die wie Musik ist oder pure Poesie. Ganz und gar ungewöhnliche Bilder und Metaphern werden von Arundhati Roy benutzt, um die tragische Geschichte einer Familie zu erzählen. Schon am Anfang deutet sich das Verhängnis an, das über die Familie hereinbrechen wird und das dem Leser in Rückblenden nahe gebracht wird."Konfusion herrschte an einem tieferen, geheimeren Ort." (11)Es ist die Geschichte einer christlichen Mittelklasse-Familie in Ayemenem (Kerala, Südindien), die an ihren moralischen Wertvorstellungen und starren gesellschaftlichen Konventionen zerbricht. Die niedrige Stellung der Frau und das Kastenwesen der indischen Gesellschaft spielen eine große Rolle."Zu diesem Zeitpunkt hatten Esthappen und Rahel bereits gelernt, dass die Welt über andere Möglichkeiten verfügt, um Menschen zu zerbrechen." (15)Die 31-jährige Rahel kehrt aus den USA in ihren Heimatort zurück, um ihren Zwillingsbruder Estha wiederzusehen. Der ist auf Grund der Ereignisse verstummt und lebt bei seiner Großtante mit dem unpassenden Namen Baby Kochamma. "Estha nahm sehr wenig Raum ein in der Welt." (21)In Vor- und Rücksprüngen, in verschiedenen Zeitebenen werden die Geheimnisse der Familie aufgedeckt. Am Ende des Buches liegen alle Teilchen an ihrem Platz.Im Mittelpunkt stehen die 'zweieiigen Zwillinge mit einer siamesischen Seele' Estha und Rahel, aber wir lernen auch alle anderen Familienmitglieder kennen, die Mutter (Ammu), die den häuslichen Verhältnissen mit dem prügelnden Vater (Pappachi) durch eine Heirat entfliehen will, aber vom Regen in die Traufe kommt, den gescheiterten Onkel Chacko, der in England studiert und geheiratet hat, aber am Ende geschieden und desillusioniert nach Ayemenem zurückkehrt, und Velutha, den Unberührbaren, den Paria, ...Auch wenn am Ende alles in Trümmern liegt, so gibt es doch Schönheit in diesem Buch, in der Schilderung der Natur, von Kleinigkeiten und der Begegnung mancher Menschen.So stelle ich mir einen Roman vor. Auch wenn er wegen seiner nicht-linearen Erzählweise nicht einfach zu lesen war, so werden doch die familiären und gesellschaftlichen Konflikte und Probleme einer Gesellschaft im Wandel nicht dozierend und belehrend benannt, sondern an konkreten Schicksalen festgemacht. Alles erschließt sich aus dem Verhalten der Personen, ihren Erinnerungen, ihren Dialogen, den vielen kleinen Dingen, die in ihrer Schönheit beschrieben werden, die aber der brutalen Wirklichkeit gegenüberstehen.Ein Roman, realistisch und magisch zugleich, geschrieben in unglaublich brillanter Sprache, verdienterweise 1997 Gewinner des Man Booker Preises ('The God of Small Things').Was für eine großartige Erzählerin und wie schade, dass ich das in ihrem zweiten Buch nicht finden konnte! 'Der Gott der kleinen Dinge' aber ist schon jetzt eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr, ein Lieblingsbuch, auch wenn es schon zwanzig Jahre alt ist.

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    • 2
  • Verfall einer Familie

    Der Gott der kleinen Dinge

    serendipity3012

    06. June 2017 um 19:07

    Verfall einer Familie „Die Dinge können sich an einem einzigen Tag verändern.“Im Herbst wird der neue, der zweite Roman der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy erscheinen, die mit „Der Gott der kleinen Dinge“, ihrem Debütroman, den Booker Prize gewann und durch ihn weltberühmt wurde. Roy ist seit Erscheinen ihres Erstlings hauptsächlich als politische Aktivistin in Erscheinung getreten, hat aber in den letzten Jahren an einem neuen Roman gearbeitet. 20 Jahre ist es her, dass „Der Gott der kleinen Dinge“ erschien und dass ich das Buch mit Begeisterung gelesen habe. Die Ankündigung des neuen Werkes der Autorin war für mich Grund genug, den Erstling erneut zu lesen. Es ist ein großartiger Roman.Auch wenn die Familie, um die es im Roman geht, verfällt bzw. auseinander fällt – Ähnlichkeiten zu den Buddenbrooks, auf die die Überschrift dieser Besprechung anspielt, sind bei genauerem Hinsehen sicherlich zu finden, wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick, aber sie sind nicht eigentliches Thema dieses Textes. Hier wie dort geht eine Familie kaputt, hier wie dort (und vermutlich auch überall sonst in vergleichbarer Literatur und letztlich auch in der Wirklichkeit) sind es gesellschaftliche Konventionen, die dazu beitragen. Über „Der Gott der kleinen Dinge“ ist viel geschrieben worden, zumeist positiv. Ich reihe mich ein.Roys Geschichte spielt abwechselnd in den Jahren 1969 und 1993. Die junge Rahel und ihr Zwillingsbruder Estha sind 1969 7 Jahre alt. Geschildert werden hier vor allem zwei Wochen, an deren Ende zwei Menschen auf tragische Weise sterben – dass dies so sein wird, erfährt man zumindest zum Teil gleich auf den allerersten Seiten. Die Familie um die Zwillinge, die sich als ein zusammengehöriger Organismus verstehen und nicht als zwei Individuen, bekommt Besuch von der englischen Ex-Frau des Onkels Chacko, Margaret Kochamma und ihrer gemeinsamen Tochter Sophie Mol. Sie ist zwei Jahre älter als Rahel und Estha. Sophie Mol wird den Aufenthalt in Indien nicht überleben. Estha wird als Konsequenz der Geschehnisse, die ein weiteres Todesopfer fordern werden, an seinen Vater „zurückgegeben“. Dieser lebt seit der Scheidung von Ammu in Kalkutta. Estha hört nach den Ereignissen des Jahres 1969 auf, zu sprechen. 1993 kehrt er, inzwischen Anfang 30, nach Ayemenem zurück und trifft dort zum ersten Mal wieder auf Rahel, die in der Zwischenzeit in den USA verheiratet war. Rahel erinnert sich immer wieder zurück an die tragischen Ereignisse aus ihrer Kindheit, die ihr Leben und das ihres Bruders für immer verändert haben.Wir lesen diese Ereignisse größtenteils aus ihrer Perspektive, der Perspektive eines Kindes. Die Sicht Rahels und Esthas auf die Erwachsenen, auf das, was zwischen ihnen geschieht, ist die derer, die nicht alles begreifen, was vor sich geht. Die Kinder verstehen die Erwachsenen nur zum Teil, reimen sich Rückschlüsse zusammen. Ihre Mutter, stets Ammu genannt, kam als geschiedene Frau zurück in ihr Heimatdorf und zu ihrer Familie, bekommt aber sowohl von der Gesellschaft im Großen und den Menschen im Dorf, als auch von ihrer Familie zu spüren, dass sie versagt hat und nun weniger wert ist. Als Konsequenz dieser Behandlung wird sie eine andere, verbotene Grenze überschreiten. Rahel und Estha lieben die Mutter mit kindlicher und ängstlicher Leidenschaft: Stets befürchten sie, Ammu könnte sie weniger lieben, wenn sie ihren strengen Ansprüchen nicht genügen.Es gibt noch weitere Figuren in Roys Roman, deren Vergangenheit in verschiedenen Kapiteln beleuchtet wird. So setzt sich das ganze Panorama der Geschichte nach und nach zusammen, bis am Ende alle Teile ineinander passen. Nie verliert die Autorin die Kontrolle über ihre Geschichte, die sie wunderbar lebendig und detailreich erzählt. Ihre Sprache habe ich dabei als etwas ganz Besonderes und Einmaliges empfunden. Sie ist oft sehr klar und direkt, wird dann wieder sehr metaphorisch und blumig, niemals wird sie kitschig, niemals unpassend. Arundhati Roy zeigt schon in ihrem ersten Roman eine ganz eigene und eigensinnige Erzählstimme.Es sind viele Themen, die in „Der Gott der kleinen Dinge“ untergebracht werden, auch dies immer sehr organisch und meisterhaft miteinander verwoben. Die Geschichte spielt im südwestlichen Bundesstaat Kerala, und die Familie um Rahel und Estha gehört nicht dem hinduistischen Glauben, sondern der christlich-orthodoxen Religion an. Der Anteil von Christen und Muslimen liegt in Kerala im gesamtindischen Vergleich stark über dem Durchschnitt, obwohl auch hier die meisten Menschen Hindus sind. Auch für die Christen im Roman im Jahr 1969 ist das Kastensystem aber existent und legt die Regeln fest, wer mit wem auf welche Weise verkehren darf. Sie sind zwar zahlenmäßig in der Minderheit, trotzdem sind sie als oftmals besser gestellte und finanziell abgesicherte Großgrundbesitzer die Arbeitgeber der Hindus und Muslime.Es geht also um die Gesellschaft und die Geschichte Indiens, in dem Zusammenhang auch um die Stellung der Frau und um Ausbeutung. Missbrauch an Kindern kommt ebenfalls zur Sprache, als Estha Opfer eines Limonadenverkäufers wird. Ein Anlass für seinen Grundsatz, der sich im Roman einige Male wiederholen wird:„(a) Jedem kann alles passieren. (b) Am besten ist man darauf vorbereitet.“ Estha wird schmerzhaft erfahren müssen, dass es nicht möglich ist, sich auf alles vorzubereiten.Letztendlich geht es – irgendwie muss das so sein – um eine verbotene Liebe. Aber auch hier ist kein Kitsch in Sicht. „Der Gott der kleinen Dinge“ ist in all dem Leid und den tragischen Geschehnissen, in den fatalen Missverständnissen und den in Bruchteilen von Sekunden gefällten falschen Entscheidungen zwar auch oft ein trauriger Roman, dennoch ist er nicht deprimierend. Trotz allem, was den Figuren widerfährt, ist da immer auch eine Schönheit, die verhindert, dass das Buch den Leser in einen Abgrund zieht. Ein Buch, so geschickt konzipiert, dass es kaum auffällt und dabei noch dazu ein Pageturner. Auch nach zwanzig Jahren ist die Geschichte die Lektüre allemal wert. Die Latte für den neuen Roman liegt hoch, aber ich bin zuversichtlich, dass Arundhati Roy den Erwartungen gerecht werden kann.

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  • Kleine Dinge, große Wirkung

    Der Gott der kleinen Dinge

    dominona

    27. January 2017 um 08:46

    Ich habe für dieses Buch erstaunlich lange gebraucht, was an den Zeitsprüngen lag. Insgesamt brauchte ich lange um rein zu kommen. Wer noch nichts über das Kastensystem und die damit verbundenen Regeln weiß, wird sich mit diesem Buch wohl schwer tun. Geschildert wird das Leben eines Zwillingspaares und damit auch seiner ganzen Familie und es sind vor allem die negativen Dinge, die geschehen, welche mir im Gedächtnis geblieben sind, weil sich die Szenen einbrennen, da sie eine Leichtigkeit haben, die sie nicht haben dürften. Eine Selbstverständlichkeit, mit der alles Schlechte geschieht. Der Leser wird zum stillen Beobachter, für mich, allerdings trotz der bildhaften Sprache, immer von sehr weit weg.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Tragisch, spannend, exotisch

    Der Gott der kleinen Dinge

    Makollatur

    12. August 2016 um 16:59

    „Der Gott der kleinen Dinge“ zeichnet das Porträt einer kleinen gutbürgerlichen Familie im Indien der späten 60er Jahre. Im Mittelpunkt steht das zweieiige Zwillingspaar Estha und Rahel. Zusammen mit ihrer schönen Mutter Ammu, ihrem Onkel Chacko und weiteren Mitgliedern der Familie leben sie in einer ländlichen Region, sind Besitzer einer Mixed-Pickles-Fabrik und gehören einer oberen Kaste an. Als eines Tages ihre Cousine Sophie aus England zu Besuch kommt, ändert sich das Leben der Kinder auf dramatische Art und Weise von einem Moment auf den anderen. Roys Roman zeichnet sich aus durch eine enorme Detailverliebtheit, sprachliche Macht und einer ständig im Hintergrund arbeitenden Spannung aus. Ganz wie der Titel es verspricht, werden den kleinen Dingen große Bedeutungen zugemessen, werden kurze Momente das Schicksal ganzer Leben beeinflussen. Der Leser erhält Einblick in die sozialen und politischen Umstände Indiens, in die Spannungen zwischen den Kasten, den Ideologien, den Geschlechtern. Mit einer Reinheit und Brutalität, die einem die Tränen in die Augen treibt, führt Roy ihre Figuren durch die Handlung des Romans, die schließlich in eine Katastrophe mündet. In den Beschreibungen alltäglicher Gegenstände und Geschehnisse offenbart sich das ganze Können der Autorin, ihre Gewandheit, ihre Gabe zur Beobachtung und Antizipation. „Der Gott der kleinen Dinge“ ist ein außergewöhnlicher Roman, der durch seine Exotik und Tragik besticht. Eine unbedingte Leseempfehlung!

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  • Ein wirklich außergewöhnliches Buch!!!

    Der Gott der kleinen Dinge

    tination

    25. March 2015 um 16:26

    Das Buch: Das Buch dreht sich um Rahel und ihren Zwillingsbruder Estha. Sie kehrt nach vielen Jahren zurück in ihre Heimat Indien und begegnet Estha. Doch warum war ihre Beziehung so zerrüttet, dass sie sich viele Jahre nicht sahen, obwohl sie doch offensichtlich eine geschwisterliche Verbindung miteinander haben? Alles dreht sich scheinbar um den Tag als die Cousine Sophie Mol stirbt. Doch Warum? Und was hatte das mit Rahel und Estha zu tun? Fazit: Das Buch erzählt in Häppchen, wie sich alles zugetragen hat. Es verhält sich nämlich so, dass sich der rote Faden erst nach Beendigung des Buches dem Leser eröffnet. Es wird zwischen den Zeiten hin und her gesprungen. Man muss sich wirklich einen Zeitstrahl vorstellen und selbst die Ereignisse sortieren. Und das ist das einzige Manko an diesen Buch. Wenn ein neues Kapitel anfängt, ist es nicht sofort ersichtlich, in welcher Zeit man sich gerade befindet: im Jetzt? Am Tag als Sophie Mol starb? In der Zeit dazwischen? Oder doch eher die Zeit vor Sophie Mols Ankunft in Indien? Es war echt schwer, die Zusammenhänge auseinander zu halten. Trotzdem lohnt sich dieses Buch! Es ist wirklich außergewöhnlich geschrieben. Arundhati Roy hat einen sehr eigenen, aber sehr fantasievollen Schreibstil. Schon deshalb lohnt sich das Lesen. Zudem ergibt sich am Ende doch eine komplette Tragödie in der Kastengesellschaft Indien.

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  • Poetisch, farbenfroh und traurig zugleich

    Der Gott der kleinen Dinge

    EileenRavenScott

    23. January 2015 um 10:44

    "Der Gott der kleinen Dinge" Ist die Geschichte einer indischen Familie, überwiegend erzählt aus der Sicht der Zwillinge Rahel und Estha. Die Geschichte ist nicht chronologisch erzählt, es gibt immer wieder Rückblenden und Zeitsprünge. In manchen Szenen sind die Zwillinge noch klein, in anderen bereits erwachsen oder wie Arundhati Roy es ausdrückt in einem lebensfähigen, sterbensfähigen Alter. Neben den Zwillingen wird viel über die Familie und Freunde erzählt, ihre Mutter Ammu hat sich von ihrem alkoholkranken Mann scheiden lassen und ist seitdem bei ihrer Familie zuhause nicht mehr viel wert und als sie sich dann später noch in einen Unberührbaren verliebt, nimmt die Tragik weiter ihren Lauf. Denn der Gott der kleinen Dinge ist auch der Gott des Verlustes. Es geht in dem Buch um die kleinen Dinge und auch die Großen. Rahel und Estha machen viele schlimme Dinge durch, erleben aber auch wunderschöne Momente. Man bekommt Einblicke in das Kastensystem und das Leben einer berührbaren indischen Familie. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und man fühlt richtig mit ihnen mit. Am meisten hat mich allerdings die Sprache begeistert. Arundhati Roy beschreibt farbenfroh und mit vielen ungewöhnlichen, aber sehr gelungenen Bildern. Wirklich lohnenswert hier einmal reinzulesen, wem der Stil gefällt, der wird dieses Buch mit Sicherheit lieben. 

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Der Gott der kleinen Dinge

    Der Gott der kleinen Dinge

    glowinggloom

    29. December 2014 um 14:17

    Erzählt die Geschichte von Rahel und Esthappen. Die Zwillinge wachsen in den 1960er Jahren im Süden Indiens auf. Ihre Familie ist syrisch-christlichen Glaubens und gehört dem Bürgertum an. Man studiert in Delhi und England, arbeitet für die Regierung, gründet eine Konservenfabrik. Der Roman gewährt einen schockierenden Einblick in das Phänomen des indischen Kastenwesens. Noch die Großeltern der Zwillinge, haben es erlebt, daß sogenannte "Unberührbare" mit einem Besen in der Hand rückwärts kriechen und ihre Spur verwischen mußten, damit Brahmanen nicht zufällig auf den Fußabdruck eines Unberührbaren traten und sich dadurch verunreinigten. Auch in jüngsten Vergangenheit war das Kastenwesen noch tief in der Gesellschaft verwurzelt. Selbst der Führer der örtlichen kommunistischen Partei, läßt keinen Unberührbaren in sein Privathaus. Als die geschiedene Mutter der Zwillinge sich auf ein Liebesverhältnis mit einem unberührbaren Fabrikarbeiter einläßt, kommt es zur Tragödie. Ich finde den Roman interessant und kunstvoll geschrieben. Die Schicksale sind berührend.

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  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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