Der Gott der kleinen Dinge

von Arundhati Roy 
3,9 Sterne bei258 Bewertungen
Der Gott der kleinen Dinge
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Positiv (180):
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Es ist lustig, raffiniert, klug, exotisch, ungewöhnlich und am Ende herzzerreißend traurig... Nur die vielen Metaphern strengen auf Dauer an

Kritisch (26):
JennyGunthers avatar

War leider so gar nicht meins...

Alle 258 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Gott der kleinen Dinge"

In ihrem Bestsellerroman 'Der Gott der kleinen Dinge' erzählt Arundhati Roy die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht.

Die kleinen Dinge, das sind der Streifen auf einem Wespenflügel, roter Nagellack auf den Fingern eines Schreiners, die geballte Faust auf einer Motorhaube. Die großen Dinge dagegen lauern unausgesprochen im Innern. Das wissen die siebenjährigen Zwillinge Rahel und Estha, und sie wissen auch, dass sich alles an einem einzigen Tag verändern kann. Und sie werden recht behalten.

Als Rahel nach vielen Jahren zurückkehrt in ihr Heimatdorf im südindischen Kerala, ist nichts mehr, wie es einst war. Die Konservenfabrik der Familie verfallen, die geliebte Mutter tot, der Zwillingsbruder verstummt. Zurückgeblieben sind nur die Erinnerungen an eine Kindheit am Fluss, an die bewundernde Liebe zu Velutha, dem dunklen Angestellten ihrer Großmutter, und an einen tragischen Tag im Jahr 1969, der alles veränderte. Eine magische Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens.

Arundhati Roy wurde 1959 geboren, wuchs in Kerala auf und lebt in Neu-Delhi. Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit ihrem Debüt 'Der Gott der kleinen Dinge', für das sie 1997 den Booker Prize erhielt. Aus der Weltliteratur der Gegenwart ist er nicht mehr wegzudenken. In den letzten zehn Jahren widmete sie sich außer ihrem politischen und humanitären Engagement vor allem ihrem zweiten Roman 'Das Ministerium des äußersten Glücks'. Der Roman steht auf der Longlist des Man Booker Prize 2017.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596521685
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.06.2006 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kokardkales avatar
    kokardkalevor 3 Monaten
    Tiefgründig und doch unbegreiflich

    In diesem Roman geht es um ... na ja, das ist hier schwer zu sagen. Am ehesten ist ein eine Familiensaga. Es geht um 4 Generationen einer Familie, die ihr Glück versuchen, aber im Unglück enden und mit dem Unglücklichsein leben.


    Es war für mich recht schwer zu lesen. Es wird zwischen verschiedenen Figuren als Erzähler hin und her gesprungen und auch in den Zeiten. Bei den Figuren ist immer klar, wer gerade erzählt, aber die Zeiten haben mich völlig durcheinandergebracht. Ständig gibt es Rückblicke, dann wieder Gegenwart, dann Rückblick... Ich wusste nie, was will mir dieses Buch eigentlich sagen? Es hat mich mit einem Gefühl der Leere und der Traurigkeit zurückgelassen und Hoffnungslosigkeit, denn das ist, was wohl die Figuren empfunden haben ihr Leben lang.
    So richtig konnte ich mich nicht in die Figuren einfühlen und auch ihre Handlungen nicht nachvollziehen.
    Ich bin mir sicher, dass es ein tiefgründiger Roman über das Leben an sich ist, aber von mir gibt es leider nur 3 Sterne.

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    Dajobamas avatar
    Dajobamavor 3 Monaten
    Über die großen und die kleinen Dinge

    Arundhati Roy – Der Gott der kleinen Dinge

     

    Vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens erzählt Arundhati Roy voller Sprachmagie die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht. (Klappentext)

     

    Die siebenjährigen Zwillinge Rahel und Estha müssen erleben, dass sich ihr ganzes Leben an einem einzigen Tag unwiderruflich verändert, durch ein einziges, verhängnisvolles Ereignis.

     

    "Aber bei Gelegenheiten wie dieser werden immer nur die kleinen Dinge gesagt. Die großen Dinge lauern unausgesprochen im Inneren." Seite 192

    Eine Besonderheit dieses Romans ist es, dass dieser dramatische  Wendepunkt zwar von Anfang an angedeutet wird, der Leser dann aber seeeehr lange darüber im Unklaren gelassen wird, was denn nun genau Fürchterliches passiert ist. Lieber springt die Autorin munter von einer Zeitebene (davor) in die andere (danach) und wieder rückwärts. Dies zusammen mit einem doch recht anspruchsvollem Schreibstil fordert dem Leser Einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit ab. Auch weil die Autorin viele kleine Begebenheiten erzählt und verknüpft, die für den Fortgang der Geschichte unwesentlich sind. Dafür erfährt man aber einiges an kulturellen, auch religiösen Hintergründen des ländlichen Indiens. Dabei ist dieses Buch durchaus auch politisch. Es geht auch um das herrschende Kastensystem, um die Konflikte zwischen Berührbaren und Unberührbaren, und nicht zuletzt geht es um eine ganz undenkbare Liebe. Die Leidtragenden der Tragödie sind die drei Kinder des Romans.

     

    Gerade die traumhaft märchenhafte Sprache mit deutlichem indischem Einschlag ist das ganz besondere dieses Romans. Der Leser wird richtiggehend verzaubert und fühlt sich weggebeamt in den Fernen Osten.

    Ein Buch, das es wert ist, öfter als nur einmal gelesen zu werden! Dringende Leseempfehlung!

     

     „Während sie sprach, zerfiel die wartende Melodie, die über ihr hing wie der funkelnde Sonnenschirm eines Tempelelefanten, und schwebte lautlos wie Staub zu Boden.“ Seite 231

     

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    Kapitel94s avatar
    Kapitel94vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: „Der Gott der kleinen Dinge“ ist kein Buch für zwischendurch, die Handlung aber unvergesslich.
    Das Buch der kniffligen Zusammenhänge

    Der Gott der kleinen Dinge war für mich keine einfache Lektüre. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen und oft war am Anfang eines Kapitels nicht klar, in welcher ich mich befinde. Die Geschichte an sich war spannend, doch hat sie erst recht spät angefangen einen Sinn zu ergeben. Außerdem gibt es sehr viele handelnde Personen und Zwischenereignisse, die für den Leser verwirrend sein können.

    Die Geschichte der zweieiigen Zwillinge Rahel und Estha spielt in Ayemenem, Indien im Jahr 1969, als die Geschwister sieben Jahre alt waren und 1993, dem Jahr, in dem sie mit 31 Jahren wieder zueinander finden. Ihre Mutter Ammu wuchs in gewalttätigen Verhältnissen auf. Ihr Vater, Pappachi, war bekannt dafür, dass er seine Frau und teilweise auch Tochter regelmäßig schlug. Als Ammu einen Sommer bei ihrer Tante in Calcutta verbringt, lernt sie einen Mann kennen, den sie kurz darauf heiratet, um zu verhindern, dass sie zu ihren Eltern zurück nach Ayemenem muss. Sie wird schwanger, findet heraus, dass ihr Ehemann Alkoholiker ist und sie für Sex an seinen Boss verkaufen wollte, reicht die Scheidung ein und kehrt mit zwei Babys und einem gebrochenem Herzen zu Pappachi und Mammachi zurück.

    Wichtig für die Geschichte sind außerdem Ammus Bruder Chacko und ihre Tante Baby Kochamma. Chacko studierte in England, lernte dort seine zukünftige Frau Margaret kennen, die ihn aber wenig später für einen anderen Mann verließ. Die beiden haben eine Tochter, Sophie. Baby Kochamma ist, was das Thema Liebe angeht, ebenfalls sehr verbittert, denn als junges Mädchen verliebte sie sich in einen irischen Priester. Um ihm näher zu sein, konvertierte sie zur römisch-katholischen Kirche und trat einem Kloster bei, doch ihre Taten waren vergebens. Der Mann, den sie liebte, würdigte sie keines Blickes und sie blieb für den Rest ihres Lebens unverheiratet.

    Als Margarets zweiter Ehemann bei einem Autounfall ums Leben kommt, lädt Chacko sie und ihre gemeinsame Tochter Sophie ein, Weihnachten bei ihm in Ayemenem zu verbringen. Eines Tages ist die ganze Familie unterwegs ins Theater, als kommunistische Demonstranten das Auto umzingeln und Baby Kochamma auffordern, eine rote Flagge zu schwenken und einen kommunistischen Slogan zu singen. Als kurz darauf Sophie bei einem targischen Unfall ums Leben kommt, wird Baby Kochamma klar, dass der Demonstrant, der sie in aller Öffentlichkeit gedemütigt hat, dafür verantwortlich sein muss. Somit geht sie zur Polizei und wirft einem unschuldigen Mann die wohl grausamsten Taten vor.

    Wenn man sich die Geschichte einmal von Anfang bis Ende zusammen bastelt, klingt sie wahnsinnig spannend, doch der Handlungsstrang war für mich nur schwer zu erkennen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass ich die englische Version gelesen habe – der Übersetzer hat es für die deutsche Fassung möglicherweise etwas leichter formuliert, damit auch alles ersichtlich ist. Oft habe ich die Zeitsprünge verpasst und dann mitten im Kapitel erst verstanden, dass ich mich im Jahr 1993 und nicht 1969 befinde.
    Die letzten einhundert Seiten haben mir dann aber doch noch gut gefallen, da sich die Autorin hier nur auf die Haupthandlung konzentriert hat und diverse Nebenhandlungen außen vor ließ. Das Ende des Buches hat mich dann regelrecht schockiert und war auch nicht vorherzusehen. Wer also etwas Zeit hat, sich durch die einzelnen Kapitel zu kämpfen, dem kann ich Der Gott der kleinen Dinge empfehlen. Es ist kein Roman für zwischendurch, die Geschichte wird einem dafür aber länger in Erinnerung bleiben.

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    miahs avatar
    miahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Geschichte einer Familie im Indien der 1960er, die an den tragischen Ereignissen eines Tages und einer verbotenen Liebe zerbricht.
    Der Gott der kleinen Dinge

    Inhalt:

    Nach vielen Jahren kehrt Rahel in ihr Heimatdorf zurück. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Ihr Zwillingsbruder Estha, der ebenfalls erst vor Kurzem zurückkehrte, spricht nicht mehr, die Mutter ist gestorben und die Konservenfabrik der Familie heruntergekommen. Es bleiben ihr nur die Erinnerungen an eine gutbürgerliche Kindheit und insbesondere an den einen Tag im Jahr 1969, an dem sich alles veränderte.

     

    Meine Meinung:

    Es ist mir ein bisschen schwergefallen, in das Buch hineinzufinden. Die Namen sind natürlich erstmal ungewohnt. Die Erzählweise ist nicht geradlinig und chronologisch und doch steuert die Handlung stets auf diesen einen Tag im Jahr 1969 hin, an dem sich alles verändern sollte. Zunächst erfährt man nur kleine Dinge, doch so nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht. Erst am Schluss erkennt man als Leser das ganze Ausmaß der Geschichte. Allerdings ist von Anfang an bekannt, was passieren wird. Im weiteren Verlauf des Buches geht es eher um das Wie und Warum. Große Überraschungen gab es für mich nicht, da die Geschichte durch ihre Erzählweise recht vorhersehbar wurde. Das macht aber nichts, denn sie ist trotzdem gut geschrieben.

     

    Ihre Gesellschaftskritik zeigt die Autorin in den Protagonisten. Ammu ist geschieden und kehrte mit den Zwillingen zurück in ihr Heimatdorf. Doch dort hat sie als alleinerziehende, geschiedene Frau keinen Platz mehr in der Gesellschaft. Sie verliebt sich in Velutha. Doch auch diese Liebe ist verboten, denn er gehört der Kaste der Unberührbaren an. Und obwohl ihre Familie ihn schon sein Leben lang unterstützt und gefördert hat (entgegen den gesellschaftlichen Konventionen), kann sie diese Liebe trotzdem nicht akzeptieren. Es geht also um verschiedene Themen, die die Gesellschaft und die Geschichte Indiens betreffen, aber auch um die Rolle der Frau, Ausbeutung sowie Missbrauch an Kindern.

     

    Die Zwillinge Rahel und Estha treffen nach den Ereignissen im Jahr 1969 erstmals wieder aufeinander. Denn als Folge der Ereignisse an jenem Tag war der Bruder zu seinem Vater geschickt worden. Rahel blieb im Heimatort, den sie erst später verlassen hat. Die Handlung spielt hauptsächlich in der Vergangenheit und schildert die Ereignisse aus der Perspektive der Kinder. Aber es geht auch um die anderen Familienmitglieder.

     

    Die Perspektive und die Zeit wechseln quasi ständig. Es dauerte manchmal ein paar Absätze, bis ich mich orientiert hatte, wer da gerade erzählt und in welcher Zeit die Geschehnisse gerade spielen bzw. wie sie in die Reihenfolge einzuordnen sind. Das war nicht immer leicht, aber es macht doch den Reiz dieses Buches aus. Denn die Sprache war wirklich großartig. Der Autorin gelingt es mit viel Liebe, wundervolle Sätze zu formulieren. Sie schreibt bildhaft und gleichzeitig ungeschönt, in einer eher ungewöhnlichen Weise. Auch wenn sehr viele negative Ereignisse passieren, ist die Stimmung nicht so gedrückt und deprimierend, wie man das vielleicht erwarten würde.

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    Miamous avatar
    Miamouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartig!
    Das Glück - zählt es?!

    Nachdem ich vor wenigen Wochen Arundhati Roys neuesten Roman „Das Ministerium des äußersten Glücks“ gelesen habe (was mich übrigens als begeisterte Leserin zurückgelassen hat), war es nur eine Frage der Zeit, dass auch „Der Gott der kleinen Dinge“ (der schon eine Ewigkeit auf meiner Wunschliste stand) bald seinen rechtmäßigen Platz in meinem Gedächtnis einnehmen durfte. Und ich kann schon mal so viel verraten, dass dieses Buch mit seiner Handlung und seinen Personen dort für eine lange, lange Zeit eingenistet bleiben wird.

    Es ist die Geschichte der Zwillinge Estha und Rahel. Sie wachsen in einer gutbürgerlichen Familie in Kerala auf. Ihr Onkel hat in England studiert und ist der Leiter der Konservenfabrik, die die Familie betreibt. Er ist geschieden und hat eine Tochter in England zurückgelassen, die die Familie mitsamt ihrer Mutter in den letzten Dezembertagen des Jahres 1969 besuchen soll. Mit fatalen Folgen! Die Mutter der Zwillinge, Ammu, hat sich von ihren gewalttätigen Mann getrennt und lebt in Schimpf und Schande. Sie hat keinen Platz im indischen Gesellschaftsdenken, weil sie eine alleinerziehende Mutter ist. Sie verliebt sich in Velutha…eine verbotene Liebe mit fatalen Konsequenzen! Der grausame Höhepunkt des Buches wird an einem einzigen Tag erreicht, ein Tag der alles verändert. Die Familie zerbricht und als Rahel nach vielen Jahren wieder in ihr Heimatdorf zurückkommt, erinnern nur noch Schatten an diesen verhängnisvollen Tag.

    Ein forderndes Buch. Ein Buch voller Symbolik. Ein Buch voller sprachlicher Magie. Arundhati Roy hat nicht umsonst schon unzählige Preise für dieses Buch abgesahnt und es steht auch nicht umsonst ziemlich hoch in den Verkaufsrängen.

    „Der Gott der kleinen Dinge“ trotzt dem „Gott der großen Dinge“. Einer Kastengesellschaft, die „Ordnung“ über Verstand und Gerechtigkeit stellt. Er setzt ich über politische Systeme hinweg und darüber, wer wen lieben darf und wie sehr. Veltuha ist in der Kaste der Unberührbaren aufgewachsen. Ammus Familie erkennt jedoch sein Talent und fördert es, bis zu dem Tag, an dem sie ihn gegen das Gesellschaftssystem demonstrieren sehen. Und doch geht ein ungewöhnlicher Zauber von ihm aus, dem nicht nur Ammu und ihre Kinder, sondern auch der Leser, erliegt. Im Grunde ist er nur eine Randfigur, aber seine Person per se ist der Dreh – und Angelpunkt der gesamten Geschichte. Einer Geschichte, die sehr dunkel erscheint und auf einen traurigen Höhepunkt zusteuert, der ab der Mitte des Buches zum Greifen nah ist. Vorher muss sich der Leser mit kleinen Häppchen von Möglichkeiten zufrieden geben.

    Trotzdem wird die Geschichte sehr lebendig und liebevoll erzählt, manches Mal sogar mit einem kleinen Augenzwinkern. Mit rührend viel Gefühl auf der einen Seite und auf der anderen auch mit verstörender Grausamkeit. Sehr ungeschont macht Roy ihre Gesellschaftskritik an ihren Figuren fest und man leidet mit ihnen bis in die letzte Phase. Dabei verwendet sie eine sehr bildhafte Sprache, die mitunter sehr magisch wirkt. Ein besonderer Reiz dieses Buches, der aber gleichzeitig das Lesetempo angibt. Eine wahre Herausforderung…

    Eine weitere Herausforderung sind die zahlreichen, oft kaum merkbaren Wechsel in der Erzählperspektive und Erzählzeit. Oft weiß man als Leser erst nach einigen Sätzen, wer in welcher Zeit erzählt. Der Überblick über die Gesamtheit der Handlung wird dabei aber nicht gestört. Zum Schluss, und das ist eine Sache, die mir auch bei „Das Ministerium des äußersten Glücks“ aufgefallen ist, schließt sich alles zu einem großen Ganzen. Auch wenn bei „Der Gott der kleinen Dinge“ die Geduld des Lesers nicht auf eine so harte Probe gestellt wird, wie bei Roys neuestem Roman.

    Wunderschön (neben vielem anderen) gelungen ist der Autorin das letzte Kapitel. Das Unmögliche wird möglich, auch wenn es nur für 13 Tage geht.

    Ein einzigartiges Buch, für das ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung ausspreche.


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    Federfees avatar
    Federfeevor einem Jahr
    Eine tragisch-traurige Geschichte in wunderbar poetischer Sprache; ein Highlight der Literatur

    Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und in das man tief eintauchen kann, in einer Sprache geschrieben, die wie Musik ist oder pure Poesie. Ganz und gar ungewöhnliche Bilder und Metaphern werden von Arundhati Roy benutzt, um die tragische Geschichte einer Familie zu erzählen. Schon am Anfang deutet sich das Verhängnis an, das über die Familie hereinbrechen wird und das dem Leser in Rückblenden nahe gebracht wird.

    "Konfusion herrschte an einem tieferen, geheimeren Ort." (11)

    Es ist die Geschichte einer christlichen Mittelklasse-Familie in Ayemenem (Kerala, Südindien), die an ihren moralischen Wertvorstellungen und starren gesellschaftlichen Konventionen zerbricht. Die niedrige Stellung der Frau und das Kastenwesen der indischen Gesellschaft spielen eine große Rolle.

    "Zu diesem Zeitpunkt hatten Esthappen und Rahel bereits gelernt, dass die Welt über andere Möglichkeiten verfügt, um Menschen zu zerbrechen." (15)

    Die 31-jährige Rahel kehrt aus den USA in ihren Heimatort zurück, um ihren Zwillingsbruder Estha wiederzusehen. Der ist auf Grund der Ereignisse verstummt und lebt bei seiner Großtante mit dem unpassenden Namen Baby Kochamma. "Estha nahm sehr wenig Raum ein in der Welt." (21)

    In Vor- und Rücksprüngen, in verschiedenen Zeitebenen werden die Geheimnisse der Familie aufgedeckt. Am Ende des Buches liegen alle Teilchen an ihrem Platz.

    Im Mittelpunkt stehen die 'zweieiigen Zwillinge mit einer siamesischen Seele' Estha und Rahel, aber wir lernen auch alle anderen Familienmitglieder kennen, die Mutter (Ammu), die den häuslichen Verhältnissen mit dem prügelnden Vater (Pappachi) durch eine Heirat entfliehen will, aber vom Regen in die Traufe kommt, den gescheiterten Onkel Chacko, der in England studiert und geheiratet hat, aber am Ende geschieden und desillusioniert nach Ayemenem zurückkehrt, und Velutha, den Unberührbaren, den Paria, ...

    Auch wenn am Ende alles in Trümmern liegt, so gibt es doch Schönheit in diesem Buch, in der Schilderung der Natur, von Kleinigkeiten und der Begegnung mancher Menschen.

    So stelle ich mir einen Roman vor. Auch wenn er wegen seiner nicht-linearen Erzählweise nicht einfach zu lesen war, so werden doch die familiären und gesellschaftlichen Konflikte und Probleme einer Gesellschaft im Wandel nicht dozierend und belehrend benannt, sondern an konkreten Schicksalen festgemacht. Alles erschließt sich aus dem Verhalten der Personen, ihren Erinnerungen, ihren Dialogen, den vielen kleinen Dingen, die in ihrer Schönheit beschrieben werden, die aber der brutalen Wirklichkeit gegenüberstehen.

    Ein Roman, realistisch und magisch zugleich, geschrieben in unglaublich brillanter Sprache, verdienterweise 1997 Gewinner des Man Booker Preises ('The God of Small Things').

    Was für eine großartige Erzählerin und wie schade, dass ich das in ihrem zweiten Buch nicht finden konnte! 'Der Gott der kleinen Dinge' aber ist schon jetzt eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr, ein Lieblingsbuch, auch wenn es schon zwanzig Jahre alt ist.

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    serendipity3012s avatar
    serendipity3012vor einem Jahr
    Verfall einer Familie

    Verfall einer Familie 

    „Die Dinge können sich an einem einzigen Tag verändern.“

    Im Herbst wird der neue, der zweite Roman der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy erscheinen, die mit „Der Gott der kleinen Dinge“, ihrem Debütroman, den Booker Prize gewann und durch ihn weltberühmt wurde. Roy ist seit Erscheinen ihres Erstlings hauptsächlich als politische Aktivistin in Erscheinung getreten, hat aber in den letzten Jahren an einem neuen Roman gearbeitet. 20 Jahre ist es her, dass „Der Gott der kleinen Dinge“ erschien und dass ich das Buch mit Begeisterung gelesen habe. Die Ankündigung des neuen Werkes der Autorin war für mich Grund genug, den Erstling erneut zu lesen. Es ist ein großartiger Roman.

    Auch wenn die Familie, um die es im Roman geht, verfällt bzw. auseinander fällt – Ähnlichkeiten zu den Buddenbrooks, auf die die Überschrift dieser Besprechung anspielt, sind bei genauerem Hinsehen sicherlich zu finden, wenn auch nicht unbedingt auf den ersten Blick, aber sie sind nicht eigentliches Thema dieses Textes. Hier wie dort geht eine Familie kaputt, hier wie dort (und vermutlich auch überall sonst in vergleichbarer Literatur und letztlich auch in der Wirklichkeit) sind es gesellschaftliche Konventionen, die dazu beitragen. Über „Der Gott der kleinen Dinge“ ist viel geschrieben worden, zumeist positiv. Ich reihe mich ein.

    Roys Geschichte spielt abwechselnd in den Jahren 1969 und 1993. Die junge Rahel und ihr Zwillingsbruder Estha sind 1969 7 Jahre alt. Geschildert werden hier vor allem zwei Wochen, an deren Ende zwei Menschen auf tragische Weise sterben – dass dies so sein wird, erfährt man zumindest zum Teil gleich auf den allerersten Seiten. Die Familie um die Zwillinge, die sich als ein zusammengehöriger Organismus verstehen und nicht als zwei Individuen, bekommt Besuch von der englischen Ex-Frau des Onkels Chacko, Margaret Kochamma und ihrer gemeinsamen Tochter Sophie Mol. Sie ist zwei Jahre älter als Rahel und Estha. Sophie Mol wird den Aufenthalt in Indien nicht überleben. Estha wird als Konsequenz der Geschehnisse, die ein weiteres Todesopfer fordern werden, an seinen Vater „zurückgegeben“. Dieser lebt seit der Scheidung von Ammu in Kalkutta. Estha hört nach den Ereignissen des Jahres 1969 auf, zu sprechen. 1993 kehrt er, inzwischen Anfang 30, nach Ayemenem zurück und trifft dort zum ersten Mal wieder auf Rahel, die in der Zwischenzeit in den USA verheiratet war. Rahel erinnert sich immer wieder zurück an die tragischen Ereignisse aus ihrer Kindheit, die ihr Leben und das ihres Bruders für immer verändert haben.

    Wir lesen diese Ereignisse größtenteils aus ihrer Perspektive, der Perspektive eines Kindes. Die Sicht Rahels und Esthas auf die Erwachsenen, auf das, was zwischen ihnen geschieht, ist die derer, die nicht alles begreifen, was vor sich geht. Die Kinder verstehen die Erwachsenen nur zum Teil, reimen sich Rückschlüsse zusammen. Ihre Mutter, stets Ammu genannt, kam als geschiedene Frau zurück in ihr Heimatdorf und zu ihrer Familie, bekommt aber sowohl von der Gesellschaft im Großen und den Menschen im Dorf, als auch von ihrer Familie zu spüren, dass sie versagt hat und nun weniger wert ist. Als Konsequenz dieser Behandlung wird sie eine andere, verbotene Grenze überschreiten. Rahel und Estha lieben die Mutter mit kindlicher und ängstlicher Leidenschaft: Stets befürchten sie, Ammu könnte sie weniger lieben, wenn sie ihren strengen Ansprüchen nicht genügen.

    Es gibt noch weitere Figuren in Roys Roman, deren Vergangenheit in verschiedenen Kapiteln beleuchtet wird. So setzt sich das ganze Panorama der Geschichte nach und nach zusammen, bis am Ende alle Teile ineinander passen. Nie verliert die Autorin die Kontrolle über ihre Geschichte, die sie wunderbar lebendig und detailreich erzählt. Ihre Sprache habe ich dabei als etwas ganz Besonderes und Einmaliges empfunden. Sie ist oft sehr klar und direkt, wird dann wieder sehr metaphorisch und blumig, niemals wird sie kitschig, niemals unpassend. Arundhati Roy zeigt schon in ihrem ersten Roman eine ganz eigene und eigensinnige Erzählstimme.

    Es sind viele Themen, die in „Der Gott der kleinen Dinge“ untergebracht werden, auch dies immer sehr organisch und meisterhaft miteinander verwoben. Die Geschichte spielt im südwestlichen Bundesstaat Kerala, und die Familie um Rahel und Estha gehört nicht dem hinduistischen Glauben, sondern der christlich-orthodoxen Religion an. Der Anteil von Christen und Muslimen liegt in Kerala im gesamtindischen Vergleich stark über dem Durchschnitt, obwohl auch hier die meisten Menschen Hindus sind. Auch für die Christen im Roman im Jahr 1969 ist das Kastensystem aber existent und legt die Regeln fest, wer mit wem auf welche Weise verkehren darf. Sie sind zwar zahlenmäßig in der Minderheit, trotzdem sind sie als oftmals besser gestellte und finanziell abgesicherte Großgrundbesitzer die Arbeitgeber der Hindus und Muslime.

    Es geht also um die Gesellschaft und die Geschichte Indiens, in dem Zusammenhang auch um die Stellung der Frau und um Ausbeutung. Missbrauch an Kindern kommt ebenfalls zur Sprache, als Estha Opfer eines Limonadenverkäufers wird. Ein Anlass für seinen Grundsatz, der sich im Roman einige Male wiederholen wird:

    „(a) Jedem kann alles passieren. (b) Am besten ist man darauf vorbereitet.“

    Estha wird schmerzhaft erfahren müssen, dass es nicht möglich ist, sich auf alles vorzubereiten.

    Letztendlich geht es – irgendwie muss das so sein – um eine verbotene Liebe. Aber auch hier ist kein Kitsch in Sicht.

    „Der Gott der kleinen Dinge“ ist in all dem Leid und den tragischen Geschehnissen, in den fatalen Missverständnissen und den in Bruchteilen von Sekunden gefällten falschen Entscheidungen zwar auch oft ein trauriger Roman, dennoch ist er nicht deprimierend. Trotz allem, was den Figuren widerfährt, ist da immer auch eine Schönheit, die verhindert, dass das Buch den Leser in einen Abgrund zieht. Ein Buch, so geschickt konzipiert, dass es kaum auffällt und dabei noch dazu ein Pageturner. Auch nach zwanzig Jahren ist die Geschichte die Lektüre allemal wert. Die Latte für den neuen Roman liegt hoch, aber ich bin zuversichtlich, dass Arundhati Roy den Erwartungen gerecht werden kann.

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    dominonas avatar
    dominonavor 2 Jahren
    Kleine Dinge, große Wirkung

    Ich habe für dieses Buch erstaunlich lange gebraucht, was an den Zeitsprüngen lag. Insgesamt brauchte ich lange um rein zu kommen. 
    Wer noch nichts über das Kastensystem und die damit verbundenen Regeln weiß, wird sich mit diesem Buch wohl schwer tun. 
    Geschildert wird das Leben eines Zwillingspaares und damit auch seiner ganzen Familie und es sind vor allem die negativen Dinge, die geschehen, welche mir im Gedächtnis geblieben sind, weil sich die Szenen einbrennen, da sie eine Leichtigkeit haben, die sie nicht haben dürften. Eine Selbstverständlichkeit, mit der alles Schlechte geschieht. Der Leser wird zum stillen Beobachter, für mich, allerdings trotz der bildhaften Sprache, immer von sehr weit weg.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Tragisch, spannend, exotisch

    „Der Gott der kleinen Dinge“ zeichnet das Porträt einer kleinen gutbürgerlichen Familie im Indien der späten 60er Jahre. Im Mittelpunkt steht das zweieiige Zwillingspaar Estha und Rahel. Zusammen mit ihrer schönen Mutter Ammu, ihrem Onkel Chacko und weiteren Mitgliedern der Familie leben sie in einer ländlichen Region, sind Besitzer einer Mixed-Pickles-Fabrik und gehören einer oberen Kaste an. Als eines Tages ihre Cousine Sophie aus England zu Besuch kommt, ändert sich das Leben der Kinder auf dramatische Art und Weise von einem Moment auf den anderen.

    Roys Roman zeichnet sich aus durch eine enorme Detailverliebtheit, sprachliche Macht und einer ständig im Hintergrund arbeitenden Spannung aus. Ganz wie der Titel es verspricht, werden den kleinen Dingen große Bedeutungen zugemessen, werden kurze Momente das Schicksal ganzer Leben beeinflussen. Der Leser erhält Einblick in die sozialen und politischen Umstände Indiens, in die Spannungen zwischen den Kasten, den Ideologien, den Geschlechtern.

    Mit einer Reinheit und Brutalität, die einem die Tränen in die Augen treibt, führt Roy ihre Figuren durch die Handlung des Romans, die schließlich in eine Katastrophe mündet. In den Beschreibungen alltäglicher Gegenstände und Geschehnisse offenbart sich das ganze Können der Autorin, ihre Gewandheit, ihre Gabe zur Beobachtung und Antizipation.

    „Der Gott der kleinen Dinge“ ist ein außergewöhnlicher Roman, der durch seine Exotik und Tragik besticht. Eine unbedingte Leseempfehlung!

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    tinations avatar
    tinationvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich außergewöhnliches Buch!!!
    Ein wirklich außergewöhnliches Buch!!!

    Das Buch: Das Buch dreht sich um Rahel und ihren Zwillingsbruder Estha. Sie kehrt nach vielen Jahren zurück in ihre Heimat Indien und begegnet Estha. Doch warum war ihre Beziehung so zerrüttet, dass sie sich viele Jahre nicht sahen, obwohl sie doch offensichtlich eine geschwisterliche Verbindung miteinander haben? Alles dreht sich scheinbar um den Tag als die Cousine Sophie Mol stirbt. Doch Warum? Und was hatte das mit Rahel und Estha zu tun?

    Fazit: Das Buch erzählt in Häppchen, wie sich alles zugetragen hat. Es verhält sich nämlich so, dass sich der rote Faden erst nach Beendigung des Buches dem Leser eröffnet. Es wird zwischen den Zeiten hin und her gesprungen. Man muss sich wirklich einen Zeitstrahl vorstellen und selbst die Ereignisse sortieren. Und das ist das einzige Manko an diesen Buch. Wenn ein neues Kapitel anfängt, ist es nicht sofort ersichtlich, in welcher Zeit man sich gerade befindet: im Jetzt? Am Tag als Sophie Mol starb? In der Zeit dazwischen? Oder doch eher die Zeit vor Sophie Mols Ankunft in Indien? Es war echt schwer, die Zusammenhänge auseinander zu halten. Trotzdem lohnt sich dieses Buch! Es ist wirklich außergewöhnlich geschrieben. Arundhati Roy hat einen sehr eigenen, aber sehr fantasievollen Schreibstil. Schon deshalb lohnt sich das Lesen. Zudem ergibt sich am Ende doch eine komplette Tragödie in der Kastengesellschaft Indien.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar
    Und es geht weiter mit Buchraettins Leserunden im Rahmen ihres "SuB-Aufbaus mit Niveau".

    Wir lesen im August/September "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy.

    Während der Leserunde zu "Das Ministerium des äußersten Glücks" (von der selben Autorin) kam sie auf die Idee, dass man im Anschluss Roys ersten Roman lesen könnte.
     
    Jede/r, die/der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!

    Ich wünsche allen viel Spaß! Das Buch habe ich schon gelesen und kann ich natürlich empfehlen. Es ist etwas ganz Anderes als ihren zweiten Roman.

    Eine Anmerkung zu Arundhati Roys Romanen:

    Zwischen "Der Gott der kleinen Dinge" und "Das Ministerium des äußersten Glücks" sind 20 Jahre vergangen. Das bedeutet nicht, dass Frau Roy 20 Jahre lang an einem Roman geschrieben hat.

    "Das Ministerium des äußersten Glücks" ist ihr zweiter Roman, aber keinesfalls ihr zweites Buch. Sie hat in den 20 Jahren viel geschrieben: Essays, Sachbücher, jede Menge Publikationen in verschiedenen Zeitungen, hat Filme gemacht und Reportagen gedreht, etc. Und ist politisch sehr aktiv.

    Viel Spaß!
    Zur Leserunde
    Daniliesings avatar
    Hallo,

    ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese.

    Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!)

    Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben.

    Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben.

    Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen.

    Dankeschön!

    Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:
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