Der Autor beschreibt was er selbst mit eigenen Augen gesehen hat: Zerstörerische Folgen des Klimawandels, seine Ursachen, aber auch innovative Ansätze, diesen zu bekämpfen. Nachdem ich das Buch in windeseile verschlungen hatte, war ich von einem fast beängstigenden Tatendrang erfüllt, selbst aktiv zu werden.
Arved Fuchs
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Arved Fuchs
Das Eis schmilzt
Im Schatten des Pols
Durch Sturm und Eis
Polarlicht in den Segeln
Nordatlantik
Die Umrundung des Nordpols
Aus Abenteuern lernen
Der Weg in die weiße Welt
Neue Rezensionen zu Arved Fuchs
Arved Fuchs hat mit "Das Eis schmilzt" ein wirklich informatives Buch herausgebracht. Vor allem der Einstieg hat mich echt überrascht "Reisen bildet!". Stimme ich voll und ganz zu, aber erst man denkt: "Aha, hä, sollen wir das nicht gerade auch irgendwie ein bisschen Einschränken?". Ich mein, der Herr ist ja nicht gerade zu unseren Nachbarn nach Frankreich gefahren, sondern an den Nordpol, nach Grönland... ect. Man merkt aber schnell, dass es nun mal dazu gehört, um die Welt zu verstehen und auch Fehler zu entdecken. Und vor allem kommt es ja auch auf das wie an. Doch das ist ja auch nur das erste Kapitel.
Es geht auch um die Jugend, die sich mittlerweile immer mehr auf der ganzen Welt engagiert oder auch um die Politik oder Vorbilder oder es wird auch hinterfragt, wie gut unsere aktuellen Systeme, die der Natur helfen/ die Natur entlasten sollen.
Mir hat das Buch wirklich geholfen und meinen Blick erweitert. Ein Anfang der immer weiter ausgebaut und erneuert werden muss.
Danke!
Im Jahre 2007 schrieb die Tageszeitung WELT, dass die Arktis 2013 bereits eisfrei sein wird. Die bisherigen Berechnungen, so die zitierten Forscher, seien falsch gewesen. Nun schreiben wir das Jahr 2022, und die Arktis war auch in den vergangenen Sommern keineswegs eisfrei. Nun heißt es, dass es in zehn Jahren dann endlich so weit sein würde. Man wird sehen, ob die jetzigen Rechnungen stimmen. Ich wette mit Überzeugung dagegen.
Diese Rechnungen folgen nämlich aus mathematischen Modellen, die schon 2007 falsch waren und es vermutlich immer noch sind. Zugeben wird man das natürlich nicht, denn das wäre schließlich auch eine politische Katastrophe. Alle Klima-Modelle beruhen auf der Hypothese, dass "menschengemachte klimaschädliche Treibhausgase" uns in eine Klima-Katastrophe führen. Was wir tatsächlich sehen, ist eine Erwärmung in den letzten 20 bis 30 Jahren, die allerdings nicht sehr dynamisch ist. Da all diese wunderbaren Klima-Modelle nicht in der Lage sind, verlässliche Prognosen abzuliefern, sind sie augenscheinlich falsch. Oder mit anderen Worten: Die in solche Modelle hineingesteckten Annahmen sind zweifelhaft oder unvollständig.
Niemand bezweifelt, dass es in den Polargebieten zum Teil etwas wärmer geworden ist. Schließlich kann man das messen. Und Arved Fuchs hat auch genau diese Veränderungen bei seinen Expeditionen beobachtet. Über die Ursachen der Erwärmung kann man spekulieren. In Wirklichkeit kennt man sie nicht, tut jedoch so, als wüsste man es sehr genau. Das Weltklima war niemals im Stillstand, denn das ist ein unmöglicher Zustand. Doch was die tatsächlichen Treibkräfte dieser Entwicklungen sind und wie man sie gewichten muss, ist bis heute unbekannt. Ja, viele Faktoren fließen überhaupt nicht in die Überlegungen von politisierten Klimaforschern ein. Etwa kosmische Zusammenhänge.
Natürlich machen sich Menschen, die in die Polargebiete aufbrechen, Sorgen, wenn sie diese Veränderungen sehen. Der Mensch liebt keine Veränderungen, sie machen ihm gewöhnlich Angst. Viel ist davon allerdings bei Arved Fuchs sonst nicht zu merken. Alles andere wäre auch verwunderlich bei einem Abenteurer. Und so ist dieses Buch eine Art Resteverwertung seiner vielen Expeditionen, versehen mit dem warnen Zeigefinger einer möglichen Klima-Katastrophe.
Grönlands Name stammt bekanntlich aus dem Mittelalter, in dem es offenbar auch schon einmal eine menschengemachte Klima-Katastrophe gab, sonst wäre das Eis damals nicht größtenteils verschwunden gewesen. Der Planet ist nicht verglüht, die Menschheit existiert noch.
Ich mag Arved Fuchs und seine Bücher, weil ich nie wirklich verstanden habe, was ihn im tiefsten Inneren antreibt. Aber ohne solche Menschen wären wir nicht da, wo wir heute sind.
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